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Gaming-Kopfhörer

BicoNellik

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

ich habe mich schon durch das Forum gewühlt und nach einem Setup für mich gesucht.

Vorab, ich habe aktuell ein Razer Kraken Chroma, mit dem ich absolut unzufrieden bin. Da ich es nun seit 4-5 Jahren habe, muss es ersetzt werden.

Da oft von schlechter Preis-Leistung gesprochen wird, möchte ich eher schauen was mit dedizierten Kopfhörern und einem Mikrofon alles möglich ist.

Wofür brauche ich das Headset:
1. Gaming
- Räumliche Ortung
2. Zwischendurch Musik/Twitch/Youtube
3. Aktuell auch Online Vorlesungen
4. (Zukunftsmusik: Ich überlege mir ein digitales Piano zu kaufen, dann könnte ich das dort auch anschließen)

Dabei stellt Gaming den wichtigsten Bereich da. Als Beispiel, mit meinem aktuellen Headset zum Beispiel Valorant spielen, ist eine Katastrophe. Ich höre Gegner hinter mir, die rechts von mir stehen, etc....

Was für Kopfhörer sollen es sein:

Offen/Halboffen -> Da mir die räumliche Darstellung wichtig ist
Stören offene Kopfhörer das Mikrofon? Dann auch gerne geschlossen.

Ohrumschließende Bauweise -> Die Razer liegen aktuell auf den Ohren auf, ergo absolut unbequem

Preislich: Maximal 140€ gerne weniger

Ich habe mir die Beyerdynamic DT 990 BLACK SPECIAL EDITION oder Beyerdynamic DT 880 BLACK SPECIAL EDITION für ~ 139 € (beyerdynamic DT 990 PRO Black Edition: Offener Studio Monitor Kopfhoerer oder DT 880 Special Black Edition: Premium Hifi-Kopfhoerer, halboffen) rausgesucht. Günstigere, aber auch vergleichbare Kopfhörer sind natürlich auch gut.

Die Köpfhörer haben eine Impedanz von 250 Ohm. Könnte ich diese überhaupt mit meinem aktuellen Motherboard "versorgen" (Asus MPG x570 Gaming Plus/Realtek® ALC1220 Codec)?

Ich hätte auch kein Problem mir ein Behringer U-Phoria UMC22 oder ähnliches auf dem Tisch zu stellen.

Zu dem Mikrofon:

Hier habe ich echt keine Ahnung was ich nehmen soll, ich habe diese beiden aus dem Forum rausgesucht:

Dynamisches Mikrofon:
Behringer XM8500
Kondensator Mikrofon:
Behringer C-1

Das Mikrofon soll klein sein und soll nicht wie in einem Streamer-Setup an einem Mikrofon Arm, sondern einfach auf meinem Schreibtisch gestellt werden (Siehe: Millenium DS-10 Dreibein Tisch-Mikrofonstativ – Musikhaus Thomann).

Die Distanz wäre circa 40-50cm von mir entfernt. Brauche ich da ein Kondensator Mikrofon, da diese empfindlicher sind, oder habe ich das falsch verstanden?

Das Problem bei den beiden Mikrofonen ist, dass es über XLR angeschlossen wird. Ich brauche keine Ton-Studio Qualität, da ich sowieso nur Teamspeak/Discord/Teams/Zoom/WebEx verwende.

Als Beispiel Setup habe ich mir folgendes zusammengestellt:

Beyerdynamic DT 990 BLACK SPECIAL EDITION oder
Beyerdynamic DT 880 BLACK SPECIAL EDITION ~140€
Behringer UMC22 ~40€
Behringer XM8500 ~16€
Millenium DS-10 ~10€
XLR Kabel ~6€

Gesamt also bei circa 212€, somit wäre ich im Vergleich zum Beyerdynamic MMX300 (~239 Euro - beyerdynamic MMX 300: Premium Gaming Headset (2. Generation)), noch 27 € günstiger. Der Vorteil von den einzelnen Komponenten wäre doch eine bessere Qualität und die Möglichkeit einzelnen Komponenten um-/aufzurüsten, oder?

Kann man da kostentechnisch noch weiter optimieren? Welche Empfehlungen habt ihr für mich?

Reicht vielleicht die Onboard SoKa für das DT 990 und ich brauche nur ein Mikrofon, welches über Klinke angeschlossen wird?

Vielen Dank!

BG
 

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Ob dir dein Onboardsoundchip für Kopfhörer wie dne dt990 oder 880 ausreicht kannst du letztendlich nur durch ausprobieren herausfinden.

Wenn du das Mikrofon mit so einem dreibein auf den Tisch stellst und dann auch noch nen halben Meter weg bist holst du dir unendlich viele Nebengeräusche wie tastaturgeklapper etc ins Haus, ausserdem wirst du immer sehr viel Hall in der Stimme haben (du hörst dich dann an als ständest du alleine im Schwimmbad), dazu kommt dann noch körperschall der auf das Mikrofon übertragen wird. Das führt natürlich das gesamte Projekt "bessere Qualität" völlig ad absurdum.

Was stört dich an einem Mikrofonarm?
 
TE
B

BicoNellik

Schraubenverwechsler(in)
Wenn du das Mikrofon mit so einem dreibein auf den Tisch stellst und dann auch noch nen halben Meter weg bist holst du dir unendlich viele Nebengeräusche wie tastaturgeklapper etc ins Haus, ausserdem wirst du immer sehr viel Hall in der Stimme haben (du hörst dich dann an als ständest du alleine im Schwimmbad), dazu kommt dann noch körperschall der auf das Mikrofon übertragen wird. Das führt natürlich das gesamte Projekt "bessere Qualität" völlig ad absurdum.

Was stört dich an einem Mikrofonarm?

An die Aspekte habe ich nicht gedacht, ok dann mach ein Mikrofonarm vielleicht doch sinn. Stört es sich, wenn es einem vor dem Gesicht hängt?
 

Stryke7

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Ich hab mir fürs Büro mal das Beyerdynamic Custom Game gekauft, und bin damit relativ glücklich. Klingt gut, sitzt angenehm, und lässt sich besser mit etwas schwächeren Geräten antreiben als die DT-Serie.

Das ist allerdings mit ~200€ auch nicht gerade günstig.
 

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
TE
B

BicoNellik

Schraubenverwechsler(in)
Ich hab mir fürs Büro mal das Beyerdynamic Custom Game gekauft, und bin damit relativ glücklich. Klingt gut, sitzt angenehm, und lässt sich besser mit etwas schwächeren Geräten antreiben als die DT-Serie.

Das ist allerdings mit ~200€ auch nicht gerade günstig.

Da ist halt die Frage, ob ich für das selbe Geld nicht etwas besser mit einem Audio-Interface fahre.

Kannst es ja so positionieren dass du es nicht direkt vor dem Monitor hast sondern leicht seitlich versetzt.

TONOR Q9 USB Mikrofon Kondensator Microphone Kit Nierencharakteristik: Amazon.de: Musikinstrumente

Das wäre eine usb Variante die ganz gut und günstig ist.

Alternativ ginge auch ein kleinmembran wie das pronomic scm1, dazu bräuchte man dann halt noch ein interface (das von dir genannte umc22 ist okay, sonst umc202hd), Kabellage und einen Arm.

Das Paket sieht schonmal gut aus, aber ich habe bereits schon drüber nachgedacht das UMC202HD zu nehmen.

Ist das Behringer XM8500 für meine Zwecke ausreichend, oder ist ein Kondensator-/Kleinmembranmikrofon die bessere Wahl?

Mit dem UMC202HD wäre ich bei:

Beyerdynamic DT 990 BLACK SPECIAL EDITION ~140€
Behringer UMC202HD ~66€
Behringer XM8500 ~16€
Millenium MA-2050 (Halterung+XLR-Kabel )~40€

Da wäre ich dann bei circa 262 Euro, was mir dann doch ein wenig zu teuer wäre. Gibt es auch gleichwertige Kopfhörer, für weniger Geld?

Mit der USB Variante wäre ich dann bei circa 206€:

TONOR Q9 USB ~66€
Beyerdynamic DT 990 BLACK SPECIAL EDITION ~140€

Lohnt sich der Aufpreis von 56€ oder kann ich dann auch schon fast besser das Beyerdynamic Custom Game oder MMX300 nehmen?

Vielen Dank und beste Grüße
 

Stryke7

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Da ist halt die Frage, ob ich für das selbe Geld nicht etwas besser mit einem Audio-Interface fahre.



Das Paket sieht schonmal gut aus, aber ich habe bereits schon drüber nachgedacht das UMC202HD zu nehmen.

Ist das Behringer XM8500 für meine Zwecke ausreichend, oder ist ein Kondensator-/Kleinmembranmikrofon die bessere Wahl?

Mit dem UMC202HD wäre ich bei:

Beyerdynamic DT 990 BLACK SPECIAL EDITION ~140€
Behringer UMC202HD ~66€
Behringer XM8500 ~16€
Millenium MA-2050 (Halterung+XLR-Kabel )~40€

Da wäre ich dann bei circa 262 Euro, was mir dann doch ein wenig zu teuer wäre. Gibt es auch gleichwertige Kopfhörer, für weniger Geld?

Mit der USB Variante wäre ich dann bei circa 206€:

TONOR Q9 USB ~66€
Beyerdynamic DT 990 BLACK SPECIAL EDITION ~140€

Lohnt sich der Aufpreis von 56€ oder kann ich dann auch schon fast besser das Beyerdynamic Custom Game oder MMX300 nehmen?

Vielen Dank und beste Grüße

Ich kenne nur meinen DT770, welcher den gleichen Treiber besitzt wie der DT990 aber ein geschlossenes Gehäuse hat. Klanglich sind der Treiber, sowie der aus der Custom-Serie beide hervorragend, ich könnte ehrlich nicht sagen welcher besser ist.

Der Custom Game hat im Grunde einfach das Mikrofon-Nachrüstset von Beyerdynamic ab Werk dabei. Ich würde fast vermuten, dass das besser ist als das Behringer Mikrofon.

Ein zusätzliches Audio-Interface könntest du auch für ein normales Headset nutzen, falls es dir nur um die bessere Bedienung geht.

Das Tonor Q9 sieht erst mal ganz gut aus, soweit man die Klangqualität nur aufgrund von Datenblättern beurteilen kann.


Möchtest du lieber ein externes Mikrofon haben? Ich habe selbst auch eins, (das Tbone sc450usb von Thomann) und habe festgestellt dass ich es einfach unpraktisch finde. Der Klang ist zwar besser, aber nur für Studioaufnahmen relevant.

Zuhause benutze ich tatsächlich einfach das Zalman ZM-MIC1 am Beyerdynamic DT770Pro. Das klingt ok genug für Teamspeak. Im Büro dann das Custom Game ... und das Großmembran-Mikrofon steht dauerhaft im Schrank. :schief:

Custom game ist halt geschlossen, wenn du offene Kopfhörer willst ist das nicht das richtige.

Das ist nicht korrekt, wie alle Kopfhörer der "Custom" Serie haben sie einen Schieber mit dem man das Gehäuse auf oder zu machen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Du meinst den bassregler?

Wenn du den komplett auf offen stellst wird da kein offener Kopfhörer draus, der bleibt geschlossen, bekommt aber ne ordentliche Portion schwabbelbass.

So ne 3,5mm Buchsen große Öffnung reicht bei weitem nicht aus, als dass man von nem offenen Hörer sprechen könnte.
 
TE
B

BicoNellik

Schraubenverwechsler(in)
Zum Beyerdynamic Custom game: So ein Bass-Regler finde ich irgendwie Quatsch und deshalb wird es das Gerät nicht werden.

Zum AKG 702: Das sieht mir wirklich wie eine Alternative zum DT990 BLACK SPECIAL EDITION aus. Da muss ich mir noch mal ein paar Testberichte zu durchlesen.

Ich kenne nur meinen DT770, welcher den gleichen Treiber besitzt wie der DT990 aber ein geschlossenes Gehäuse hat. Klanglich sind der Treiber, sowie der aus der Custom-Serie beide hervorragend, ich könnte ehrlich nicht sagen welcher besser ist.

Der Custom Game hat im Grunde einfach das Mikrofon-Nachrüstset von Beyerdynamic ab Werk dabei. Ich würde fast vermuten, dass das besser ist als das Behringer Mikrofon.

Ein zusätzliches Audio-Interface könntest du auch für ein normales Headset nutzen, falls es dir nur um die bessere Bedienung geht.

Das Tonor Q9 sieht erst mal ganz gut aus, soweit man die Klangqualität nur aufgrund von Datenblättern beurteilen kann.


Möchtest du lieber ein externes Mikrofon haben? Ich habe selbst auch eins, (das Tbone sc450usb von Thomann) und habe festgestellt dass ich es einfach unpraktisch finde. Der Klang ist zwar besser, aber nur für Studioaufnahmen relevant.

Zuhause benutze ich tatsächlich einfach das Zalman ZM-MIC1 am Beyerdynamic DT770Pro. Das klingt ok genug für Teamspeak. Im Büro dann das Custom Game ... und das Großmembran-Mikrofon steht dauerhaft im Schrank. :schief:



Das ist nicht korrekt, wie alle Kopfhörer der "Custom" Serie haben sie einen Schieber mit dem man das Gehäuse auf oder zu machen kann.

Das externe Mikrofon ist kein muss, ich brauche halt ein Mikrofon mit einer passablen Qualität. Von daher ist ein Lavalier-Mikrofon auch voll in Ordnung. Dann würde ich erstmal die Geräte direkt an mein Mainboard anschließen und ggf. später noch ne Soundkarte/Audiointerface nachrüsten.

Mir ist erstmal wichtig, dass ich ordentliche Kopfhörer habe.

Ich habe natürlich die Qual der Wahl:
DT 990 PRO
DT990 BLACK SPECIAL EDITION (Sollen Bequemer sein als die Pro)
AKG 702

Laut meinen Recherchen sind die drei von dem Sound her, für so einen Laien wie mich, gleich. Wie seht ihr das?

Als Mikrofon würde ich mir einfach so eins bestellen:
Mosotech Lavalier Mikrofon, Ansteckmikrofon mit 2m: Amazon.de: Elektronik

da das Zalman ZM-MIC1 nicht lieferbar ist.


Nochmals vielen Dank für die zahlreichen Beiträge! :-)
 

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Also gleich klingen 990 pro, 990 Edition und k701 definitiv nicht.

Der Anpressdruck beim pro ist deutlich höher als beim 990 Edition, allein das sorgt schon für einen leicht anderen Klang. Ich würde den edition (vor allem den Black) dem pro jederzeit vorziehen, er ist deutlich bequemer und hat kein lästiges, schweres spiralkabel.

Beide 990 haben etwas mehr Bass als der k701 und einen deutlich betonteren hochton (dafür ist beyerdynamic ja bekannt). Der akg ist deutlich neutraler, hat kaum bass und nicht diese scheidenden Höhen. Persönlich mag ich dne 702 (ist das gleiche wie der 701) deutlich lieber als die beyers.

Das lavaliermic ist ne gute Wahl, benutze ich selber.
 

kasiii

PC-Selbstbauer(in)
Also ich kenne Menschen, die dem 990 irgendwo im Bereich 8-10k nochmal 9dB per EQ spendieren...

Warum soll ein Bassregler quatsch sein? Schonmal ausprobiert?

Wenn ich mir das so durchlese, nimmst du dir besser einen Custom Game oder von mir aus ein MMX 330 als B-Ware. Dass offene KH besser zur Ortung sind, ist ein Trugschluss! Die bessere Stereobühne, die unzweifelhaft vorhanden ist, ist nicht gleichbedeutend mit besserer Ortbarkeit. Im Gegenteil. Mit vielen geschlossenen KH kann man besser Orten. Wenn du offen/halboffen/geschlossen schon gegeneinander verglichen hast, ignoriere was ich gerade geschrieben habe.

Mit Lav-Mics bekommt man gute Qualität leicht hin, hat aber immer zwei Kabel (KH + Mic) und darf beim Aufstehen nicht vergessen, das Mic abzunehmen. Daher käme das für mich nicht in Frage. Wenn du an der KH + ext. Mic. Lösung festhalten willst, kannst du eigentlich nur noch am KH sparen. Evt. wäre der Superlux HD 681 Evo was, kann aber nix zum Einsatz beim Zocken sagen.

Ansonsten gibt es auch USB Mikrofone, dann bräuchtest du kein separates Interface.

Grundsätzlich gibt es vier Lösungsansätze

1. KH + Interface + XLR Mikrofon
2. KH + USB Mikrofon (+ ggf. USB Soundkarte fürs Mic)
4. KH mit 3,5mm Buchse + Boom Mic / Custom Headset Gear (+ ggf. USB Soundkarte fürs Mic)
3. Headset (+ ggf. USB Soundkarte fürs Mic).
 

HGHarti

Freizeitschrauber(in)
Ich denke mal das man beide probe hören müsste.

Mir persönlich gefällt der AKG nicht da er kaum Bass hat.Hatte ihn mir mal übers Wochenende von meinem DAD geliehen.

Der 990(die 600 Ohm Variante) kommt nächste Woche da bin ich mal gespannt.

Getestet wird 1x mit Sounblaster X AE-5 und 1x mit einem Denon 2600
 

Dragon AMD

Volt-Modder(in)
Ich denke mal das man beide probe hören müsste.

Mir persönlich gefällt der AKG nicht da er kaum Bass hat.Hatte ihn mir mal übers Wochenende von meinem DAD geliehen.

Der 990(die 600 Ohm Variante) kommt nächste Woche da bin ich mal gespannt.

Getestet wird 1x mit Sounblaster X AE-5 und 1x mit einem Denon 2600
Die Hifikopfhörer sind ja eher mit weniger Bass damit man besser die Gegner Orten kann.

Denn Bass verschluckt die anderen Töne etwas.



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