2. Gibt es in der heutigen Zeit doch genug Low-Budget-Geheimtipps, die man gerne gegen ein Vielfaches teurere Produkte vergleichen kann. Ich habe die Prozedur schon vor Jahren hinter mir und habe die Geräte immer noch zu Haus, um mich immer wieder bestätigen zu lassen.
3. Ab wann beginnt HIFI? Ein anständiger DAC (Digital to Analog Converter) kostet gerade mal 10€, wer dafür, wie o.g., 300-500€ hinlegt, der tuts nur für sein Gewissen, nicht aber für die Klangqualität.
Apple DAC Review. Ein DAC mit potenteren Kopfhörerverstärker wie der Fosi Q4 kostet keine 80€, auch kann man als Alternative ein USB Interface wie das Behringer UMC202HD sehen, das schon richtig gut abliefert. Dann das Thema Kopfhörer, hier weiß man seit viele Jahren, wie gut Superlux im <50€ serviert und klanglich locker mit DT 990 mithalten kann. Auch kommen immer mehr neuere Hersteller wie SIVGA, die für 100-150€ ein haptische Qualität darbieten, die etablierten Marken wie Sennheiser, Beyer und co. die Hosen auszieht (Beispiel SV021). D.h. um audiophil Klang genießen zu wollen, braucht es nicht viel Geld. Mehr Geld zahlt man dann für Extravaganz und Nuancen.
zu 2) der DAC Chip alleine macht nicht den Sound. Es kommt auch auf das Platinendesign und die analoge Stufe dahinter an.
zu 3) die DAC chips für sich alleine betrachtet befinden sich alle auf einem sehr hohen Niveau. Maßgeblich für die Soundqualität (und auch Dinge wie SNR/THD) sind aber auch die analogen Stufen dahinter und das Platinendesign.
Vor allem unterscheiden sich die Geräte sehr in Punkte Ausstattung und Features.
Hier gibt es nur zwei wirklich herausragende Geräte und das sind RME ADI-2 DAC FS und Pro FS R BE.
Da hat ein Hersteller mit Studio Background wirklich eine Menge bewährter Studiotechnik mit durchdachten Features kombiniert und seit rund 4+ Jahren auf den Markt gebracht.
In der Zeit gab es viele Firmware Updates in denen Kundenwünsche berücksichtigt und weitere Features eingebaut wurden.
In einem Hamburger Studio wurde vor einiger Zeit der ADI-2 Pro FS gegen zwei reine Studio Geräte für die A/D Wandlung verglichen. Diese Geräte von HEDD und Lavry kosten bis zu €8000.
Es sind zwar nur nuancen, aber erkennbare Nuancen und der Tester verwendet nun die drei Geräte je nach Erfordernis. Die Originalen WAV files (Youtube komprimiert) kann man sich runterladen und gegenhören.
Dieser Artikel führt zu dem Konverter Shootout, wenn es Dich interessiert:
Überblick Blogartikel und zugehörige Artikel / overview blog articles and related articles:tubeheats Blog - Artikelübersichtadded “Most important features at a glance”, Youtube video “new features 12/2021”, chapter/drawing “Connection options,…
www.tonstudio-forum.de
Man braucht allerdings auch eine gewisse Qualität im Bereich der Abhöre, um das auch hören zu können, möglicherweise auch etwas geübtere Ohren.
Das muss halt jeder für sich selbst entscheiden, ob er diese Features benötigt oder nicht. Und es ist wirklich eine Menge. 4 unterschiedliche Reference Level und eine automatische Umschaltung, um SNR/Dynamik zu optimieren. Dabei werden auch B/T, PEQ (5-Band) und dynamische Loudness Einstellungen mit in die Rechnung einbezogen. Dadurch gewinnst Du einen hohen SNR über einen viel größeren Regelweg.
Es ist auch sinnvoll, die Lautstärke beim Einstecken von Kopfhörern oder beim Wechsel zwischen Kopfhörer und Line Ausgängen innerhalb von 1 Sekunde ansteigen zu lassen, damit man die Hörer noch abziehen kann und es keinen Hörsturz gibt, denn die Extreme Power Ausgänge besitzen sehr viel Leistung um auch hochohmige Kopfhörer problemlos betreiben zu können. So ein Ohrschutz ist schon eine Menge wert.
Aber es gibt noch einiges mehr. Du kannst Testdateien abspielen und vom Player bis vor den DAC Chip testen, ob audio wirklich lossless übertragen wird. Damit kannst Du Deine Abspielkette auf falsche Einstellungen hin überprüfen.
Meines Erachtens muss man sich den Markt genau anschauen und die Features vergleichen.
Und in einigen Fällen wie bei RME macht es durchaus Sinn, ein paar Euronen mehr auf den Tisch zu legen.
HiFi/High fidelity beschreibt die Anlage, audiophil den Rezipienten.
LOL der war gut ...