Für Audiophile: Ethernet-Switch für 2.595 US-Dollar soll Ton besser machen

Warum wundert mich das nur nicht diesen Mist auf dieser Seite zu lesen ... Das is genauso Dumm wie Vergoldete Kabel für bessere Signalqualität bei Digital Übetragungen ...

Ein Digitales SIgnal kann nur 1 oder 0 sein, auch wenn das Kabel extrem verrauscht ist ... im Extrem Fall wenn das Signal FEHLERHAFT eine 1 anstatt eine 0 oder eine 0 anstatt einer 1 ankommt, merkt das der Empfänger weil der CRC Check nich hinhaut und requested das Paket neu ...

Und selbst wenn wäre bei einer Übertragung eines Audio Streams, dein Lokales Netzwerk und die darin rumliegenden Komponenten am ehesten nicht die Ursache für defekte Datenpakete ...
 
"Audiophile" ist irgendwie nur noch ein Synonym für "Wichtigtuer, die sonst keine Hobbies haben". Sorry, aber ich als jemand, der wirklich viel und gerne Musik hört kann nur über solche Typen lachen - da hab ich echt nix dagegen, wenn man die schön zur Kasse bittet.
Ruhig, Brauner. Audiophil bedeutet erst mal nur, dass man sich an (sehr) gutem Klang erfreut. Das bedeutet weder automatisch, dass man an Schlangenöl glaubt, noch heißt das, dass einen die Musik hinter dem Klang nicht interessiert. Auch für 99% der Audiophilen ist guter Klang kein reiner Selbstzweck, sondern steht im Dienste der Musik.

shaboo, in gewisser Weise kann ich dustyjerk verstehen.
Es gab doch früher schon das Wort "HiFi", damit war eigentlich schon alles gesagt, hohe Wiedergabetreue.
Das Wort audiophil ist jetzt noch ein Tüpfelchen drüber, um nochmal ganz deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass man höchste Ansprüche an Audioqualität hat.

Doch anstatt sich zu informieren darfst Du davon ausgehen, dass gerade die Leute, die das Wort "audiophil" verwenden, ein sehr schlechtes Grundlagenwissen haben und in den Foren einen Haufen von Bullshit verzapfen, dass es schon fast weh tut. Audiophile USB bzw TOSLINK Kabel usw und so fort ...

Da werden die übelsten HiFi Mythen verbreitet, die im Grunde genommen nur auf geschicktem Marketing und der Ausnutzung von psychoakustischen Effekten beruht, wenn man die falsche Testmethodik hat. Man sollte immer bei gleichen Pegeln testen und dann auch als Blindtest oder besser noch Double Blind Test.

Die Kunden wissen selbst die einfachsten Dinge nicht. Da wird behauptet, dass balanced Kopfhörer besser klingen als unbalanced, nicht wissend, dass man dann mit unterschiedlichen Lautstärkepegeln abhört und für unsere Ohren (bzw die Interprätation durch unser Gehirn) lauter besser klingt, deshalb ja auch der Loudness Wahn in der Musikindustrie, obwohl des der Endqualität nicht dienlich ist .... usw und so fort .... und ein paar dB mehr SNR (Rauschspannungsabstand) bringen auch keinen besseren Klang.
 
:lol:

Da hätte Herr Otto Schmitt schon damals ordentlich reich werden können mit seinem Trigger. :ugly:

(Ein Schmitt-Trigger kann genauso gut digitale Signale wiederherstellen)
 
Moment, dass man man so nicht stehen lassen, das ist falsch. Für 100€ bekommt man sicherlich brauchbare Qualität, das wird niemand abstreiten, aber wirklich guter Sound ist deutlich teurer, denn das Endgerät (hier wohl Kopfhörer) sind ja nur ein Part der Kette und mit guten Kopfhörern ist man sicherlich bei 300-500 € unterwegs, dazu dann noch einen gescheiten Wandler (300-500), dann noch passendes Soundmaterial.
Und auch das kann man so eigentlich nicht stehen lassen...Wenn du wirklich abartig gute Qualität suchst, bist du mit allem drum und dran, also Kopfhörer und Wandler, eher bei 2000 € - ohne Limit nach oben ;)

Oder den Sennheiser HE Orpheus für schlappe 60.000 € xD

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Ich hoffe die haben ihren Aprilscherz nur ein paar Monate zu früh geposted :O

Einen schlechten Sound kann man nicht besser klingen lassen, bzw. HighRes, audiophil oder wie auch immer der hippe, weltverstehende Dude um die Ecke mit seinem bahnbrechenden 7.1 System das nun nennen mag.

128kbit mp3 bleiben qualitativ 128kbit mp3, auch wenn man das file noch so toll aufbereitet und z.B. in 32bit wav umwandelt.

Das hier verschwendete Material könnte man für anständige Produkte besser einsetzen.
Die Kunden wissen selbst die einfachsten Dinge nicht. Da wird behauptet, dass balanced Kopfhörer besser klingen als unbalanced, nicht wissend, dass man dann mit unterschiedlichen Lautstärkepegeln abhört und für unsere Ohren (bzw die Interprätation durch unser Gehirn) lauter besser klingt, deshalb ja auch der Loudness Wahn in der Musikindustrie, obwohl des der Endqualität nicht dienlich ist .... usw und so fort .... und ein paar dB mehr SNR (Rauschspannungsabstand) bringen auch keinen besseren Klang.
Das war auch früher schon nicht besser, als Leute dachten die Watt-Angabe hätte irgendwas mit der Qualität zu tun :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1. Sollte man erstmal die Bedeutung vom Begriff "audiophil" verstehen, denn das bedeutet nichts anderes, als Klänge genießen zu wollen, und das kann man in so ziemlich jeder Preisklasse.
2. Gibt es in der heutigen Zeit doch genug Low-Budget-Geheimtipps, die man gerne gegen ein Vielfaches teurere Produkte vergleichen kann. Ich habe die Prozedur schon vor Jahren hinter mir und habe die Geräte immer noch zu Haus, um mich immer wieder bestätigen zu lassen.
3. Ab wann beginnt HIFI? Ein anständiger DAC (Digital to Analog Converter) kostet gerade mal 10€, wer dafür, wie o.g., 300-500€ hinlegt, der tuts nur für sein Gewissen, nicht aber für die Klangqualität. Apple DAC Review. Ein DAC mit potenteren Kopfhörerverstärker wie der Fosi Q4 kostet keine 80€, auch kann man als Alternative ein USB Interface wie das Behringer UMC202HD sehen, das schon richtig gut abliefert. Dann das Thema Kopfhörer, hier weiß man seit viele Jahren, wie gut Superlux im <50€ serviert und klanglich locker mit DT 990 mithalten kann. Auch kommen immer mehr neuere Hersteller wie SIVGA, die für 100-150€ ein haptische Qualität darbieten, die etablierten Marken wie Sennheiser, Beyer und co. die Hosen auszieht (Beispiel SV021). D.h. um audiophil Klang genießen zu wollen, braucht es nicht viel Geld. Mehr Geld zahlt man dann für Extravaganz und Nuancen.
 
Ich würde grundsätzlich niemandem raten den billigsten No-name-Switch von Ali-express zu kaufen, aber das hier ist zweifelsfrei der größte BS, den ich dieses Jahr gelesen habe.

Als wenn ein Switch überhaupt einen Audiostream aus den übertragenen Paketen heraus filtern und irgendwie optimieren könnte.

Eine separate Erdung und einen entstörten Netzanschluss sehe ich eventuell noch ein, aber nicht zu Gunsten des Switches, sondern zu liebe anderer, analoger Audiogeräte in der Umgebung.
 
"Für Audiophile" - wohl eher für Leute mit viel Geld und wenig Hirn. Dass sich bei einem digitalen Signal die Klangqualität nicht von der Kontaktqualität des Netzwerkkabels beeindrucken lässt haben andere ja schon geschrieben. Dass einzige was sich meiner Meinung nach "positiv" auf irgendwas auswirken könnte ist, dass der Switch dank fettem Metallgehäuse und hoffentlich ordentlichem (internen) Netzteil nicht so viel EMF erzeugt wie ein Billigheimer aus China mit ungeschirmtem Schaltnetzteil.

Selbst wenn dem so wäre, wäre das aber immer noch nicht den aufgerufenen Preis wert, und man müsste um davon zu profitieren noch so einiges anderes abstecken...
 
Dann das Thema Kopfhörer, hier weiß man seit viele Jahren, wie gut Superlux im <50€ serviert und klanglich locker mit DT 990 mithalten kann...
...D.h. um audiophil Klang genießen zu wollen, braucht es nicht viel Geld. Mehr Geld zahlt man dann für Extravaganz und Nuancen.
Das kann man nur unterstreichen.
Es hat einen Grund warum die Superlux als Studiokopfhörer schon so lange so verbreitet sind und es ist nicht nur wegen den Kampfpreisen - denn einfach nur billige Kopfhörer bekommt man von allen möglichen Herstellern hinterhergeschmissen.
 
Gut ist aber keine Referenz, für 800€ kriegst auch nen "guten" PC. Was du meinst sind Kopfhörer die unter 100€ kosten und preislich dann auf 130€ niveau sind, nur dass man das beliebig weiterführen könnte. Beyer macht mit dem 990er nen KH der preislich eher 200 kosten müsste und Hifiman hat welche im Angebot die 180 kosten aber eher 500 kosten müssten.

DIe DT990 sind ursprünglich Kopfhörer aus der 800+€ Kategorie und klingen auch so, kosten halt mittlerweile nach 40 Jahren (der ist aus den 80er Jahren) nur noch um die 130-150€. Klangtechnisch ist da nicht mehr so viel Platz nach oben. Selbst Kopfhörer mit planar-magnetischen Treibern wie den Audeze LCD-2 die vor 10 Jahren noch 2500€ gekostet haben kosten mittlerweile nur noch 900€ und in abgespeckter Version bekommt man die schon ab 200€.

Gute Kopfhörer bleiben einfach gut und irgendwann laufen Patente aus und Produktionskosten werden geringer und dann bekommt man halt High-End Kopfhörer für kleines Geld. Die DT770 sind z.B. noch immer Studioreferenz. Vor 10 Jahren habe ich noch 300€ für meine bezahlt, kosten mittlerweile wie die DT990 um die 100-130€ und man sieht fast überall in professionellen Audioproduktionen. Radio, Tontechniker im TV oder auch Dokumentationen von Musikern oder Filmen. Ist immer witzig zu sehen wie viele Leute die DT770 benutzen. Für kleines Geld bekommst du 90% der besten Audioqualität. Für die restlichen 10% muss man dann aber tief in die Tasche greifen, da springt man von den 150€ direkt zu den 800+€.
 
shaboo, in gewisser Weise kann ich dustyjerk verstehen.
Es gab doch früher schon das Wort "HiFi", damit war eigentlich schon alles gesagt, hohe Wiedergabetreue.
Das Wort audiophil ist jetzt noch ein Tüpfelchen drüber, um nochmal ganz deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass man höchste Ansprüche an Audioqualität hat.

HiFi/High fidelity beschreibt die Anlage, audiophil den Rezipienten.
 
Das Teil ist ein absoluter Scam, wer sich nur ein bisschen mit OSI Schicht 2 auskennt weiß, dass sowas unmöglich den Klang von Digitaler Musik verbessern kann. :lol:
Die Einsen und Nullen kommen 1:1 so raus, wie sie in den Switch reingekommen sind, wer das meint einen Unterschied hören zu können leidet unter einem schweren Placebo Effekt...
 
2. Gibt es in der heutigen Zeit doch genug Low-Budget-Geheimtipps, die man gerne gegen ein Vielfaches teurere Produkte vergleichen kann. Ich habe die Prozedur schon vor Jahren hinter mir und habe die Geräte immer noch zu Haus, um mich immer wieder bestätigen zu lassen.

3. Ab wann beginnt HIFI? Ein anständiger DAC (Digital to Analog Converter) kostet gerade mal 10€, wer dafür, wie o.g., 300-500€ hinlegt, der tuts nur für sein Gewissen, nicht aber für die Klangqualität. Apple DAC Review. Ein DAC mit potenteren Kopfhörerverstärker wie der Fosi Q4 kostet keine 80€, auch kann man als Alternative ein USB Interface wie das Behringer UMC202HD sehen, das schon richtig gut abliefert. Dann das Thema Kopfhörer, hier weiß man seit viele Jahren, wie gut Superlux im <50€ serviert und klanglich locker mit DT 990 mithalten kann. Auch kommen immer mehr neuere Hersteller wie SIVGA, die für 100-150€ ein haptische Qualität darbieten, die etablierten Marken wie Sennheiser, Beyer und co. die Hosen auszieht (Beispiel SV021). D.h. um audiophil Klang genießen zu wollen, braucht es nicht viel Geld. Mehr Geld zahlt man dann für Extravaganz und Nuancen.

zu 2) der DAC Chip alleine macht nicht den Sound. Es kommt auch auf das Platinendesign und die analoge Stufe dahinter an.

zu 3) die DAC chips für sich alleine betrachtet befinden sich alle auf einem sehr hohen Niveau. Maßgeblich für die Soundqualität (und auch Dinge wie SNR/THD) sind aber auch die analogen Stufen dahinter und das Platinendesign.
Vor allem unterscheiden sich die Geräte sehr in Punkte Ausstattung und Features.

Hier gibt es nur zwei wirklich herausragende Geräte und das sind RME ADI-2 DAC FS und Pro FS R BE.
Da hat ein Hersteller mit Studio Background wirklich eine Menge bewährter Studiotechnik mit durchdachten Features kombiniert und seit rund 4+ Jahren auf den Markt gebracht.
In der Zeit gab es viele Firmware Updates in denen Kundenwünsche berücksichtigt und weitere Features eingebaut wurden.

In einem Hamburger Studio wurde vor einiger Zeit der ADI-2 Pro FS gegen zwei reine Studio Geräte für die A/D Wandlung verglichen. Diese Geräte von HEDD und Lavry kosten bis zu €8000.
Es sind zwar nur nuancen, aber erkennbare Nuancen und der Tester verwendet nun die drei Geräte je nach Erfordernis. Die Originalen WAV files (Youtube komprimiert) kann man sich runterladen und gegenhören.
Dieser Artikel führt zu dem Konverter Shootout, wenn es Dich interessiert:

Man braucht allerdings auch eine gewisse Qualität im Bereich der Abhöre, um das auch hören zu können, möglicherweise auch etwas geübtere Ohren.

Das muss halt jeder für sich selbst entscheiden, ob er diese Features benötigt oder nicht. Und es ist wirklich eine Menge. 4 unterschiedliche Reference Level und eine automatische Umschaltung, um SNR/Dynamik zu optimieren. Dabei werden auch B/T, PEQ (5-Band) und dynamische Loudness Einstellungen mit in die Rechnung einbezogen. Dadurch gewinnst Du einen hohen SNR über einen viel größeren Regelweg.

Es ist auch sinnvoll, die Lautstärke beim Einstecken von Kopfhörern oder beim Wechsel zwischen Kopfhörer und Line Ausgängen innerhalb von 1 Sekunde ansteigen zu lassen, damit man die Hörer noch abziehen kann und es keinen Hörsturz gibt, denn die Extreme Power Ausgänge besitzen sehr viel Leistung um auch hochohmige Kopfhörer problemlos betreiben zu können. So ein Ohrschutz ist schon eine Menge wert.

Aber es gibt noch einiges mehr. Du kannst Testdateien abspielen und vom Player bis vor den DAC Chip testen, ob audio wirklich lossless übertragen wird. Damit kannst Du Deine Abspielkette auf falsche Einstellungen hin überprüfen.

Meines Erachtens muss man sich den Markt genau anschauen und die Features vergleichen.
Und in einigen Fällen wie bei RME macht es durchaus Sinn, ein paar Euronen mehr auf den Tisch zu legen.
HiFi/High fidelity beschreibt die Anlage, audiophil den Rezipienten.

LOL der war gut ...
 
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