Fortnite: Verklagter Cheater ist 14 Jahre alt

Der soll ruhig mal jede Woche 10 Sozialstunden leisten. Das mal für 4 Monate und er wird nie mehr cheaten!

Ganz ehrlich: Sozialstunden helfen gar nichts... Und da spreche ich aus eigener Erfahrung... Ich wurde mit 15 mit einem frisierten Mofa erwischt... 45 anstatt der erlaubten 25km/h... Habe dafür 72 Sozialstunden ableisten dürfen (1985)... Hat nicht wirklich geholfen: Habe die Stunden zusammen mit einem anderen Missetäter ableisten müssen... und der kannte sich mit dem frisieren richtig gut aus.... :D ...6 Wochen später lief die Kiste 85km/h und bin nicht mehr erwischt worden...

Jeder macht mal Dummheiten... gerade in dem Alter... das ist völlig normal... aber man neigt auch dazu, solche Dummheiten jederzeit wieder zu machen, wenn eine Strafe nicht abschreckend genug ist.... In manchen Teilen der USA gibt es ja auch den ein oder anderen "kreativen" Richter, der sich "wirkungsvolle" Maßnahmen einfallen lässt, wie z.B. bei einer Frau die einen Taxifahrer um den Fahrpreis geprellt hat und dann vom Richter als Strafe dazu verurteilt wurde die im Taxi zurückgelegte Strecke (glaub es waren 45km) zu Fuß an einem Stück abzulaufen....

Da könnte man das Cheater-Würstchen meiner Meinung nach mit nem großen Schild (Im Bruce Willis: Stirb Langsam 3-Stil) : "Ich habe gecheatet, für Cheats geworben und wurde erwischt" über die nächste ECS oder die nächsten ESL Finals laufen lassen.... oder noch besser: Richter in Amerika verhängen öfters auch gerne mal mehrjährige Verbote für elektronische Geräte wie Smartphones oder Computer... Das sind Strafen die so ein Kid treffen....

Ein Bekannter von mir hat vor kurzem auch seinen 16 jährigen Sohn mit einem Cheat für BF1 erwischt... (ist schon dämlich einen Cheat mit den "entliehenen" Kreditkartendaten der Mutter zu bezahlen)... Was soll ich sagen: Mein Bekannter hat jetzt ein GTX1070-Sli Setup, während sein Junior zukünftig viel Spaß mit seiner i5-4690k-Onboard Grafik hat....
 
Was wollt ihr hier alle mit Sozialstunden und strafmündigkeit? Es geht um einen Zivilprozess und keinen Strafprozess.

Auch in den USA gibt es diese Unterscheidung.
 
Zum Totlachen, wie sich manche hier aufführen. Der Junge ist praktisch noch ein Kind...
Ich hoffe mal, der Richter ist nicht auch ein in seiner Gamer-Ehre gekränkter Loner und hat hoffentlich, im Gegnsatz zu manch anderem hier, das Auge für ein vernünftiges Strafmass.

@Quantor
Gelungene Massnahme.^^ DAS hat bestimmt Abschrungspotenzial. :)
 
Morgen


Ich weiß nicht was ihr alle habt.
Es stellt sich doch nicht einmal die Frage ob diese Maßnahme überspitzt ist oder nicht.
Im RL muss man für seine Handlungen auch die Konsequenzen Tragen, ich sehe nichts schlimmes daran dies auch aufs Internet zu Münzen.
Der Bengel hat ******** gebaut, jetzt muss er dafür gerade stehen, ist wie im Richtigen Leben.
Man kann der Mutter in dem Fall nicht einmal einen Vorwurf machen, stellt euch nur mal vor was für ein Gesicht eure Eltern gemacht hätten, hätte man einen von euch in dem Alter beim Cheaten erwischt und so wie jetzt
hätte es mal richtig Stress gegeben.

Was die Strafe angeht so würde ich sagen: Setzt den Bengel nen Tag oder ne Woche vor sein Lieblingsspiel und lässt nur Cheater auf dem Server, so das er seine eigene Medizin am eigenen Leib erfährt. Ich glaube dann wird er nie wieder
Cheaten wenn er merkt wie schnell man Frustriert wird weil mal wieder ein Wixxer einem den Spaß verdirbt.

Lg
 
Ich glaube ihr versteht das alle ein bisschen falsch (oderIch?) :D

Es geht nicht darum, das er gecheatet hat, sondern ein Video mit dem Cheat hochgeladen, den Cheat beworben, und ein Copyright-Claim der Fortnite-Macher angezweifelt hat.

Wer einfach cheatet bekommt nen Ban und gut xD als ob da irgend ein Unternehmen sich den Aufwand geben würde.
 
Steht ja auch da, dass Epic ihn der Mitentwicklung des Cheats verdächtigt.
Das ist natürlich Schwachsinn :D Zumindest glaube ich kaum, dass ein 14 Jähriger einen Cheat kauft, den er selbst entwickelt hat :s
Aber er könnte wohl bei der Verbreitung des cheats beteiligt und entlohnt worden sein.
Wir wissen es nicht, verdient hätte er eine Strafe nach der Dreistigkeit den Copyright Claim anzufechten aber auf jeden Fall :D

Gesendet von meinem BLN-L21 mit Tapatalk
 
Ich finde es echt lustig das die Mutter vorschlägt das sie die Cheatanbieter verklagen sollen.
Das ist als ob die Polizei bei Audi, BMW, VW, etc. die Strafen für zu schnell fahren einreichen würde weil diese die Autos zu schnell bauen. :-DDD
 
Zum Totlachen, wie sich manche hier aufführen. Der Junge ist praktisch noch ein Kind...

Also mit 14 ist man bestimmt kein Kind mehr und wenn doch, dann wird sich daran auch nichts mehr im weiteren Leben ändern.

Ich sage jetzt nicht, dass man mit 14 die Welt geblickt haben sollte, aber genug Intelligenz um das eigene Handeln abzuschätzen sollte vorhanden sein.
 
Vorsicht, anderes Rechtssystem. Das ist in den USA von Staat zu Staat unterschiedlich. In Delaware gibt es offenbar erst ab 18 Strafmündigkeit.

In gewissen Fällen kann es die Frage der Erziehungsaufsicht mit sich bringen und die Eltern dafür ins Visier der Justiz geraten. Ohne Strafe kommt er auch als Minderjähriger nicht davon, genauso wenig wie wenn er im Kaufhaus was klaut.
 
Also mir wird echt schlecht wenn ich so manche Aussagen hier lese. Mit 14 ist man definitiv noch ein Kind. Hat seinen Grund warum die Gesetze in einigen Bereichen ein gewisses Alter erwarten. Man hat aus über 2000 Jahren Geschichte gelernt. Außerdem will ich nicht wissen wer von euch in seiner Jugend mal "über die Strenge" geschlagen hat und heute davon überzeugt ist das es nur eine Lappalie war, obwohl es sich um eine Rechtliche Überschreitung gehandelt hat und ein dritter für euch ein Auge zugedrückt hat. Ich habe auch etwas gegen Cheater und es ist nicht in Ordnung was der Junge gemacht hat, aber ich würde trotzdem einem Kind nicht das Leben zerstören nur um ein Statement zu setzten. Und von einem 14-Jährigen volles Verständnis für das Thema Copyright zu erwarten, ist auch ein bisschen aberwitzig. Ich bin davon überzeugt das einige hier auch nicht 100% informiert sind ...
 
"verklagen bis zum Lebensende" "am besten an die Wand stellen"(aus einem anderen Forum)

Intressanter Rechtsgedanke der immer wieder breit getreten wird... LUL
 
Also mit 14 ist man bestimmt kein Kind mehr und wenn doch, dann wird sich daran auch nichts mehr im weiteren Leben ändern.

Ich sage jetzt nicht, dass man mit 14 die Welt geblickt haben sollte, aber genug Intelligenz um das eigene Handeln abzuschätzen sollte vorhanden sein.
"Praktisch ein Kind" war die Aussage. ^^
Alt genug, um eine gewisse Tragweite seines Handelns abzuschätzen, aber definitiv noch jung genug, um ******** zu bauen. Und die Gesellschaft sollte da eine gewisse Toleranz zeigen. In dem Alter baut jeder Mist. Klauen, Moped frisieren, usw. Fehler macht jeder. Ich sage nicht, dass solche Dinge ungestraft bleiben sollen, gerade wenn der Junge offenbar ziemlich renitent ist. In erster Linie sehe ich da aber die Eltern in der Pflicht.
Wenn gewisse Leute aber davon schreiben, dass man den Jungen verklagen, verknasten und zu Zahlungen bis an sein Lebensende verpflichten soll, dann haben die imo im höchsten Grad einen an der Waffel.
Cheaten in einem Videospiel ist so ziemlich einer der harmlosesten Kavaliersdelikte, den ich mir vorstellen kann.

Wem das ernsthaft schwerwiegend genug ist, für einen Jungen derartige Strafen zu fordern, der sollte sich dringlichst Gedanken darüber machen, wo er selbst im Leben steht, dass einen solche Lappalien derart aufregen...
 
Hö? Verklagen wir jetzt auch die jenigen, die Steueroasen bereitstellen und nicht die, die sie nutzen? Oder verklagen wir jetzt auch die Hersteller der Wasserwerfer, welche bei Demonstrationen eingesetzt werden und durch die sogar manche Leute zu Schaden kommen? :huh:
Für die Sachbeschädigung wird ja auch nicht der Bereitsteller der Hilfsmittel verklagt, sondern der der die Sachbeschädigung begeht.
Zeit zum umdenken? :lol: Toller Vergleich... :schief:

@Topic:
Laut torrentfreak.com soll der angeklagte 14-Jährige mindestens 14 Mal mit verschiedenen Accounts in Fortnite gebannt worden sein.
WTF xD
 
Wem das ernsthaft schwerwiegend genug ist, für einen Jungen derartige Strafen zu fordern, der sollte sich dringlichst Gedanken darüber machen, wo er selbst im Leben steht, dass einen solche Lappalien derart aufregen...
Es sind zwei Dinge. Es klagen nicht die genervten Spieler, es klagt eine Firma, die ihr Geschäftsmodell in Frage gestellt sieht.
Aber spinnen wir es weiter. Wie sieht es mit unerlaubtem QC aus, mit den alten Skylakes non K CPUs. Wird INTEL bald alle
die Verklagen, die Anleitungen zur Nutzung ins UInternet stellen? Das ist ein ähnliches Niveau. Gewnau wie Bios Mods für
Grafikkarten. Ich will nicht wissen, wieviele Millionen AMD und Nvidia das jedes Jahr an Garantieleistungen kostet.

Ich bleibe weiter dabei, es ist ein reines Problem der Spielehersteller, die verhindern müssen, dass Spieler ein Spiel
manipulieren. Oder werden bald Trolle, die bewußt in Online Spielen die eigene Mannschaft erschießen ebenso mit
Klagen übersehen?
 
Die Mutter hat Epic einen Brief geschickt, in dem sie das Fallenlassen der Klage fordert. Der Publisher solle vielmehr die Cheat-Anbieter rechtlich verfolgen.

Ja genau, wenn irgendwo jemand einen anderen mit einem Küchenmesser absticht, dann wird auch der Hersteller der Küchenmesser verklagt :ugly:

Ich finde, auch wenn er erst 14 Jahre als ist, dass er eine Strafe verdient hat. Keine Geldstrafe, aber ein paar Sozialstunden.
Dadurch lernt er aus der Sache. Wenn er straffrei davonkommt, hat das keinen Lerneffekt.

Falls jetzt wieder diese Leute kommen mit "aber mit 14 ist man sich dessen nicht bewusst bla bla bla" .
Ich wusste mit 14 ganz genau, was erlaubt ist und was nicht. Es wurde mir von meinen Eltern beigebracht, dass man nicht betrügt, egal in welcher Form.
Vielleicht hätten die Eltern dieses Kindes das auch mal erwähnen sollen.

Außerdem wurde er ja bereits mit mehreren Accounts gebannt. Also wer nach dem ersten Bann immer noch so dämlich ist, hat es nicht anders verdient.
Er hatte also bereits mehrere Warnungen. Aber wenn die Gier nach Ansehen und Gewinnen so groß ist, dass die Vernunft untergeht, dann muss man eben mit allen Konsequenzen leben.


Oder werden bald Trolle, die bewußt in Online Spielen die eigene Mannschaft erschießen ebenso mit
Klagen übersehen?

Das wäre echt schön :D
 
Am Ende dankenswert ausgeschlachtet als ganz billige Marketing Nummer um Fortnite bisschen bekannter zu machen "Fortnite ist Cheaterfrei, denn wir verklagen Cheater sogar". Während andere Publisher und Entwickler das Problem todschweigen oder wegdiskutieren wird hier ein Exempel statuiert. Ich glaube aber es wird denen weder mehr Spieler bringen die hoffen dort nicht verarscht zu werden, noch wird es Cheater abhalten zu cheaten.
 
“Eltern haften für ihre Kinder“, gilt das eigentlich noch?

Ich bin der Meinung das man die Internetaktivität bis zum 18. Lebensjahr regulieren und einschränken sollte, etwa über ein Programm welches den ganzen PC überwacht und entsprechend limitiert.

Im Kindesalter macht man eben blödsinn und vor allem wenn man noch “cool“ vor seinen Freunden sein mag, daraus entstehen solche Dinge, mehr oder weniger.

Eine Klage fände ich aber nicht sinnvoll, viel mehr sollte Epic ein ernstes Wörtchen mit den Eltern führen, damit die Eltern entsprechende Erziehungsmaßnahmen durchführen.
Ebenso sollte auch entsprechende Videos oder sonstiges entfernt und reguliert werden.

Epic hat aber auch das Recht dafür zu sorgen, dass diese nicht im Nachteil sind, daher verstehe ich schon die Haltung und Einstellung der Firma.
Man will ja sein Produkt auch schützen und ein Bann alleine reicht da nicht, eben weil man fix einen neuen Account erstellen kann.
 
“Eltern haften für ihre Kinder“, gilt das eigentlich noch?

Ja, gibt es noch und erst kürlich wurde ein Urteil gefällt, dass das auch in der Online Welt gilt. Ich glaube da hatten Kinder etwas auf Tauschbörsen geladen und die Eltern mussten die Kosten tragen.
Deswegen sehe ich es auch alleine als die Aufgabe der Eltern, ihrem Kind beizubringen, was rechtens ist und was verboten ist.

Aber meiner Meinung nach ist es schwer für die Eltern zu kontrollieren, was ihr Kind online macht.
Es kann sich schließlich auch kein Elternteil ständig daneben setzen und zuschauen.

Als ich damals in diesem Alter war, war ich auch schon online unterwegs.
Meine Eltern haben da nie etwas kontrolliert. Mir wurde aber beigebracht, was man nicht machen sollte und das habe ich dann auch befolgt.

Wenn die Kinder es aber einfach ausreizen und wenn er schon mehrmals gebannt wurde, dann hat er eine Strafe verdient.
Wenn nicht durch Behörden, dann durch die Eltern.
Eine Geldstrafe ist in diesem Alter Schwachsinn, da bin ich für kreative Strafen wie: Einen Tag lang Müll aufsammeln, Garten pflegen...
Daraus würde er sofort lernen.
 
Zurück