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Flacher Office PC

Ich empfehle dir die PCGH-Videos von Daniel Möllendorf und Johannes Goltz.

Anleitung: Mini-PC selbst zusammenbauen (Teil 2) [PCGH.de] - YouTube

Anleitung: Mini-PC selbst zusammenbauen (Teil 1) [PCGH.de] - YouTube
Anleitung: Mini-PC selbst zusammenbauen (Teil 2) [PCGH.de] - YouTube

Der 300€ Preisrahmen ist schon recht knapp, aber es ist was machbar. siehe Anhang.

Für "unter" ist es kaum möglich ohne ungünstige Abstriche zu machen.
Für "darüber" geht immer noch was.
Erweiternd kann an der APU noch was mehr Leistung verwendet werden und/oder am RAM.

Das Gehäuse ist meiner Ansicht nach, schon mehr als optimal und bietet genügend Platz für die vorgeschlagenen Komponenten.
Den separaten CPU-Kühler könnte man weg lassen und diesen mit dem der 100W-APU ersetzen, doch ich halte es nicht für ratsam, da der separate wesentlich leiser zu Werke geht und im normalen PC-Alltag und gelegentlichen Games auch noch 100W bewältigt.

Die 4 unauffällig arbeitenden Gehäuselüfter kann man bei Bedarf auch anzahlmäßig reduzieren, die jedoch bei sommerlichen Temperaturen und Aufstellung auf Tischhöhe eher fehlen werden.
Dem Netzteil gönne die modulare Eigenheit, da hier auch Freiraum im Gehäuse ermöglicht wird, die dem gesamten möglichen Kühlkonzept des Gehäuses zu gute kommt.

Festplatten, oder SSD, habe ich bewußt weggelassen, da der Preisrahmen sich mit vorhandenen noch so halten läßt.
 

Anhänge

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Ne A8 CPU brauchste net, die ist "leicht" überdimensioniert. Lieber nen A6, der hat immer noch mehr als genug Leistung ;)
 
Danke Leute, ihr habt mir echt geholfen. Werd jetzt nach Rückmeldung entscheiden, wie das ganze genau umgesetzt wird. :)
 
Bedenke das der Big Shuriken auf einem ITX-Board nur sehr schwer Platz findet.
Da müsstest du dann einen von den Kandidaten nehmen:

Ich überlege ernsthaft, einfach den Boxed zu nehmen, nur mit Kühlersteuerung vom MB:

Der boxed vom AMD (Trinity) ist ca. 75*70*40 mm (LxBxH)

Ist aus nem anderen Forum, deswegen weiß ich leider nicht, wie verlässlich die Info ist...
 
Der Boxed bei AMD ist nicht gut, den Intel hätte man behalten können.
Wenn du es günstig haben willst würd ich den Kozuti nehmen.
 
Das mach ich nicht gern. Ich denke der Boxed wird reichen, der PC wird ja selten auf Vollast laufen. Vielleicht bestell ich noch einen Kühler dazu und schick ihn zurück, falls das mit dem Boxed klappt und leise genug ist. Muss halt auch schauen, ob ein separater Kühler dann ins Budget passt (Bei 300€ sind 20€ halt schon nicht soo wenig).
 
Von meinen drei Kühlern werden alle von hinten verschraubt, das Board muss also raus.
Nachhinein ist ein anderer Kühler halt mit viel mehr Arbeit verbunden.
Einen neuen Lüfter auf dem Boxed kannst du mit dem Sondermaß von 65x65 eh vergessen.

Alle Desktop-Trinity im GPU-Vergleichstest (Seite 9) - ComputerBase

Die Arbeit ist kein Problem, dann mach ich das halt. Geht nur ums Geld ;) Normalerweise nehme ich NIE den Boxed, aber in diesem Fall wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen. Ich werde halt testen müssen wie laut der im Gehäuse ist und wie warm alles wird, danach wird entschieden.
 
Bei den Frontkontakten (USB, Sound, Kartenleser) müsstest du selber was basteln und zusammen mit dem neuen Netzteil kannst du dir auch gleich ein fertiges Gehäuse kaufen.
 
So, Jahre später antworte ich dann doch mal ;)

Mitlerweile habe ich einen kleinen Zweitrechner im Einsatz, bin aber leider nur mäßig zufrieden.

Im Einsatz sind:
AMD A10-5700
Boxed CPU Cooler
MSI FM2-A75IA-E53
4 GB ET3000A Ram
Chieftec FLYER FI-01B
Plextor M5S 128GB

Deshalb jetzt ein kleines Mini-Review des Gehäuses:

Die Verpackung:

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Das Gehäuse ist in einem quaderförmigen Karton verpackt, der etwas größer als das Gehäuse selbst ist und etwa die gleiche Form hat. Die Verpackung wird von dem Schriftzug "Flyer" geschmückt, der sich über einer groben, ebenfalls schwarzen, Andeutung des Gehäusedesigns befindet. Von vorn betrachtet befindet sich links ein breiter schwarzer Streifen. Das verwendete Pappmaterial hinterlässt einen etwas billigen Eindruck, doch erfüllt seinen Zweck. Im Inneren der Verpackung wird das Gehäuse durch Styropor und Folie sicher geschützt.

Außenansicht:

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Technische Daten: FI-01B (Flyer Serie / Mini ITX Tower / miniITX)
Das Gehäuse ist schwarz und relativ schlicht. An der Front befinden sich zwei USB 2.0 Ports und Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Der runde große Knopf ist der Power-Switch, welcher in angeschaltetem Zustand dezent in angenehmen Blau scheint. Ein silberner Streifen verziert die Front, links davon befindet sich der Schacht für ein 5,25" Slim Line Laufwerk. Persönlich finde ich das Design sehr ansprechend, wobei die Front leider aus Plastik ist (bei dem Preis aber zu erwarten). An allen Seiten des Gehäuses (außer vorn) befinden sich Öffnungslöcher zur Belüftung.

Innenansicht:

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Innen gibt es wenig Überraschungen. Der Platz eng, was bei den Gehäuseausmaßen nicht zu verhindern ist. Im Lieferumfang befindet sich ein 200W TFX12V-Netzteil (DSI-200P (200Watt / TFX-Formfaktor)). Stellt man das Gehäuse aufrecht hin, befindet sich das Netzteil hinten unten im Gehäuse. Ein großer Kritikpunkt ist hierbei, dass das Netzteil die Luft von innerhalb des Gehäuses zur Kühlung nach außen befördert - was gerade durch die mitunter hohe CPU-Abwärme sehr ungünstig ist. Das Gehäuse bietet zwar einen Slot für eine Low Profile PCIe-Karte, doch macht zumindest der Einbau einer leistungsstärkeren Grafikkarte in dieses Gehäuse aufgrund der Netzteilposition nicht viel Sinn.

Einbau:

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Zum Einbau aller Komponenten ist zunächst eine Entfernung der Frontblende und des Laufwerksgehäuses nötig. Die Frontblende ist mit vier Plastikhaken befestigt, welche sich gut lösen lassen. Der Laufwerkskäfig ist mittels zweier Schrauben befestigt, wovon sich eine davon etwas "fummelig" lösen lässt. Der Platz ist sehr eng, doch ist der Einbau der Komponenten keine große Schwierigkeit - mal abgesehen von einer sinnvollen Kabelführung, welche unmöglich erscheint.

Fazit:

Alles in allem ist das Gehäuse in Ordnung, ohne komplett zu überzeugen. Die Netzteillüftung macht es leider für leistungsstärkere Setups ungeeignet. Für Silent-Enthusiasten ist es ebenfalls nicht geeignet, wobei die Lautstärke subjektiv im Rahmen ist.
 
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