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Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
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Laut einer Anfrage eines Linken-Politikers müssen die Bundesbehörden Lizenz-Gebühren in einer Höhe von 250 Millionen Euro an Microsoft bezahlen. Kritisiert wird die Abhängigkeit durch einen einzigen Software-Anbieter.

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candlebright

Schraubenverwechsler(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Herr Perli hat mit seiner Aussage technisch Recht.

Wenn man aber weiss wie Behoerden arbeiten und man dann damit kommt Paralellstrukturen aufzubauen, komplett neue Umgebungen zu konfigurieren und den Leuten die damit dann arbeiten sollen Linux beizubringen ist man schnell auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Ganz abgesehen davon dass man dann auch entsprechend entweder Personal braucht oder Leute auf ein entsprechendes Niveau schulen muss und dieses Niveau auch HALTEN muss. Mit 5 Jahre alten Wissen egal ob Linux Windows oder sonstwas ist man in der IT so ziemlich erledigt.
Dei Forderungen nach mehr offener SOftware bei Behoerden kommen regelmaessig und sicherlich lassen sich einige Prozesse und Systeme abdecken oder ersetzen aber hier mit einer VOerordnugn zu kommen welche das erzwingt ist absolut unrealistisch.
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Sollen sie als nächstes doch einfach Ubuntu installieren, Open Source, Sicherer und DEUTLICH günstiger :)
 

IngenieursLP

PC-Selbstbauer(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Wie man merkt das die PCGH den Blog des Herrn Born liest :D
 

Cross-Flow

BIOS-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Das ist nicht unrealistisch. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg, ganz einfach.

Aber es tut halt noch nicht genug weh als das sich wer bewegen muss. Menschen ändern Dinge immer erst dann wenn es 1. zu spät ist oder 2. jeder andere Lösungsweg ausgeschöpft ist :ugly:
 
M

matty2580

Guest
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Es gab ja in Deutschland Versuche auf Linux umzustellen:
Endgultiges Aus fur LiMux: Munchener Stadtrat setzt den Pinguin vor die Tur |
heise online

Das Microsoft-Dilemma: Windows 10 und Office in Behorden | c't Magazin
Auswartiges Amt hat sich weitgehend von Linux verabschiedet |
heise online


Unterm Strich gewann immer Microsoft, da sich die Mitarbeiter nicht an Linux umgewöhnen konnten/wollten, und die Softwareentwicklung dafür umständlicher war.
Bei solchen großen Summen für Lizenzen an MS ist es auch kein Wunder das MS Windows 10 so lange kostenlos angeboten hat.
Und so lange Linux nicht attraktiver wird, fließen weiter Milliarden weltweit an Lizenzgebüren der Behörden an MS.
 

Zsinj

BIOS-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

da sich die Mitarbeiter nicht an Linux umgewöhnen konnten/wollten, und die Softwareentwicklung dafür umständlicher war.
Man erinnere sich nur mal noch an das Ende von Windows XP.
Schon dieser Umstieg war für viele extrem schwer. Umstellen auf Linux? Oje.

Eine alternative zu Windows braucht es wirklich mal. Nur ist keine in Sicht.
 

mrpendulum

Software-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Es geht ja nicht nur darum, die direkten Nutzer umzuschulen. Es ist auch zum Teil eine viel größere Administratortechnischer Aufwand die Systeme im Laufe der ihrer Lebenszeit zu pflegen und auf aktuellen Stand zu halten sowie die Sicherheit zu gewährleisten.

Bei all diesen Sachen greift Microsoft den Admins und Entwicklern mit Tools und Updates unter die Arme. Bei Linus oder anderen Ablegern sind die Administratoren auf sich alleine gestellt. Und alle Systemadministratoren hier kennen wohl den Graus, den ein schlecht gepflegtes Serverkonstrukt mit sich bringen.
 

hrIntelNvidia

Software-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Als ob diese Kleckerbeträge wirklich von Belang sind. Da gibt es andere Themen (EU, die Rettung des Finanzsystems, ....) da werden hunderte von Milliarden und sogar Billionen verbrannt. Da sind die paar Millönchen überhaupt nicht der Rede Wert.

greetz
hroessler
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Die Münchner hatten sehr wohl ein Zentrales Tool zur Verwaltung, anders wäre so was gar nicht möglich. Ubuntu bietet so was gegen Geld ja auch an. Suse ebenfalls.
Auch das Geld für Schulungen war in ein paar Jahren wieder herinnen, das ist nicht wirklich ein Grund.

Das Linux in München scheiterte lag unter anderem an solchen Gustostückerln:
Ende Juli 2015 kritisierten die Stadträtin und Diplominformatikerin Sabine Pfeiler (CSU)[33] und der seit 1982 mit Schwerpunkt Softwareentwicklung und IT-Beratung selbstständige Stadtrat Otto Seidl (CSU)[34] in einem gemeinsamen Antrag an den Münchner Stadtrat die mangelnde Alltagstauglichkeit der 2014 für die Stadträte neu angeschafften Notebooks mit vorinstalliertem LiMux. Umständliche Bedienung, Inkompatibilitäten und fehlende Benutzerrechte seien der Grund, warum diese nur sehr eingeschränkt nutzbar seien. Konkret wird bemängelt, dass Programme wie Skype nicht selbst installiert werden können, was einen „normalen Gebrauch“ verhindere, weshalb ein großer Teil der angeschafften Geräte „ungenutzt vor sich hin“ altere. Die beiden Stadträte beantragten, Windows-Lizenzen und Office-Pakete für die Notebooks anzuschaffen und „die Stadträte auch mit den nötigen Benutzerrechten auszustatten“

LiMux – Wikipedia

Die Software die lauffähig sein musste lief da auch, den Häuptlingen war Linux nur zu unbequem.
 
G

Gimmick

Guest
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Ich verstehe zwar das Argument, dass sich die Leute umstellen müssen und nicht wollen - ich kann es aber irgendwie immernoch nicht nachvollziehen. Es ist ja meitens nicht gemeint, dass man da irgendwas am OS selbst hantieren muss, sondern es wird halt ein Office durch ein anderes ersetzt.
Das ist für mich wie daran zu scheitern, dass man eine Tür jetzt drücken statt ziehen muss :ugly:.

Ich will da jetzt auch keinem Blödheit unterstellen, ich sehe darin nur einfach auch kein Argument. Es geht da um millionen Euro und auch Nutzung von Produkten aus Deutschland. Und als Gegenargument kommt dann sowas...
Da muss man sich dann einfach umstellen. Das ist Alltagswerkzeug in einem Büro. Der Handwerker darf nicht am Wechsel von Kreis- auf Bandsäge verzeifeln und der Büroangestellte nicht an der Software.

Habe gerade noch ein bissl quergelesen und danach sieht es aus meiner Sicht auch eher so aus, als es um persönliche Vorlieben ging, die durchgedrückt werden mussten. Wenn man schon liest, dass die Chefin intern einfach weiter Word Dokumente verschickt :ugly:.
 

DasBorgkollektiv

Software-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Warum lässt man dann nicht ein Linux zusammenbauen, dass wie Windows aussieht, wodurch der Durchschnitts-User kaum Probleme beim Umstieg hat?
 

Tarzino

Schraubenverwechsler(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Look und Feel hilft alleine nicht, man muss auch die Behördenapplikationen und auch Prozesse anpassen.
Ich verstehe immer nicht die Argumentation das Open Source per se sicherer sein sollte als Professionelle SW. Da gibt es genügend Gegenbeispiele... Ich keine auch kein Grossunternehmen bei dem Linux etc. auf dem Desktop läuft.
Und ja, ich arbeite nicht für MS und kann auch Linux mit einem Datenbankcluster installieren. Im Backend ist Linux gut, wenn es leider auch bessere OS wie Solaris verdrängt hat....
 

Pokerclock

Moderator
Teammitglied
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Tja. 250 Millionen € lieber an Microsoft zahlen oder doch 500 Millionen € an diverse Umschulungsberater und Software-Schnittstellen-Entwickler?

Hmm... Schwierig.:ugly:
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Umschulungskosten sind einmalig, Microsoft will jährlich bezahlt werden.
 

Pokerclock

Moderator
Teammitglied
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Umschulungskosten sind einmalig, Microsoft will jährlich bezahlt werden.

Dummerweise will jeder neue Mitarbeiter neu auf Linux geschult werden, während 99 % der neuen sich zumindest halbwegs mit MS und Office auskennen. Also nichts mit einmalig.
 

acc

Software-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Unterm Strich gewann immer Microsoft, da sich die Mitarbeiter nicht an Linux umgewöhnen konnten/wollten, und die Softwareentwicklung dafür umständlicher war.

ms gewinnt, weil die sich genug lobbyisten leisten können und nicht weil ms irgendwie besser ist ;). der deal in münchen ist auch allzu offensichtlich. nicht umsonst zieht ms jetzt direkt nach münchen, nachdem man über 20 jahre in unterschleißheim residiert hat.
 

Cross-Flow

BIOS-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Wenn du eine Alternative zu Windows einführen willst kannst du das nicht umsetzen mit Mitarbeitern die flexibel und reaktionsschnell wie ne Bahnschranke sind.

Wenn du von Win weg willst musst du die Belegschaft gleich mitentsorgen und Leute hinsetzen die geil sind auf das was sie da tun. Und nicht Britta M., 50 Jahre, 2 x geschieden und der einzige Grund warum Sie zur Arbeit geht ist weil es da manchmal Kuchen gibt.
 

acc

Software-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Dummerweise will jeder neue Mitarbeiter neu auf Linux geschult werden, während 99 % der neuen sich zumindest halbwegs mit MS und Office auskennen. Also nichts mit einmalig.

wieso müssen die auf linux geschult werden? die sollen und dürfen erst gar nicht am system rumeiern, der rest ist minimal, weil man dank opensource die programme entsprechend anpassen kann. nur leider sind deutsche politiker nicht so schlau und geben daher lieber unmengen für lizenzen aus anstatt mit einen bruchteil entsprechende anpassungen zu finanzieren.
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Dummerweise will jeder neue Mitarbeiter neu auf Linux geschult werden, während 99 % der neuen sich zumindest halbwegs mit MS und Office auskennen. Also nichts mit einmalig.

Die Mitarbeiter werden aber nicht auf Office geschult sondern auf den jeweiligen speziellen Programmen.
Neuschulung bei neuen Mitarbeitern wirst du immer haben.
Wenn bei uns jemand neuer anfängt wird es ihm herzlich egal sein ob ich ihm das Buchungsprogramm auf Windows oder Linux erkläre.
 

Atma

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Konkret wird bemängelt, dass Programme wie Skype nicht selbst installiert werden können, was einen „normalen Gebrauch“ verhindere, weshalb ein großer Teil der angeschafften Geräte „ungenutzt vor sich hin“ altere.
Der Punkt ist besonders pikant. Skype kann nicht selbst installiert werden, ernsthaft? Haben sich die Verantwortlichen mal die EULA zu Skype durchgelesen und welche Rechte MS sich rausnimmt? Oder dass die Verschlüsselung von Skype längst geknackt ist und so Telefonate abgehört und Texte mitgeschnitten werden können? Das Fraunhofer Institut warnt seit 2013 vor dem Einsatz in Unternehmen ...

Die ganze Story rund um LiMux ist einfach nur ein Versagen auf höchster Ebene.
 

sho_xen

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

der Lobbyismus hat gesiegt. Punkt. Linux wär natürlich die vernünftige Lösung ohne viel Kosten und mit Datentransparenz.
Leider will es keiner lernen. ganz einfach.
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Der Punkt ist besonders pikant. Skype kann nicht selbst installiert werden, ernsthaft? Haben sich die Verantwortlichen mal die EULA zu Skype durchgelesen und welche Rechte MS sich rausnimmt?
Kleine Anekdote:
Unsere Emaildomain ist bei MS als Firma geblacklistet, wenn ein Mitarbeiter versucht ein Skype Konto mit seiner Firmenadresse anzulegen wird das Konto ohne Rückmeldung nach ein paar Minuten gelöscht.
Firmen haben ja gefälligst Skype für Business zu verwenden :ugly:
 

Freakless08

Volt-Modder(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Der Punkt ist besonders pikant. Skype kann nicht selbst installiert werden, ernsthaft? Haben sich die Verantwortlichen mal die EULA zu Skype durchgelesen und welche Rechte MS sich rausnimmt?
Nicht nur das.
Braucht man als Anwender auf der Arbeit Adminrechte um irgendwelche Programme zu installieren, die nicht von der IT zugelassen/installiert wurden? Ich würde strikt sagen: NEIN.

Am Ende sind dann die ganzen Bürgerdaten im Netz von jedem einsehbar, weil irgend ein Volldepp gemeint hat etwas zu installieren und eine Lücke durch das nachinstallierte Programm ins System reißt oder außversehen ein Trojaner eingeschleust wird.

Auf dem Privatrechner kann er von mir aus alles installieren was er will, aber auf Firmenrechner sollten hier bestimmte Einschränkungen gelten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Tja. 250 Millionen € lieber an Microsoft zahlen oder doch 500 Millionen € an diverse Umschulungsberater und Software-Schnittstellen-Entwickler?

Hmm... Schwierig.:ugly:

Wobei die Arbeitsplatzbeschaffung wenigstens mit dabei wäre. Nimmt man halt Lehrer die sich was dazu verdienen wollen.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Nicht nur das.
Braucht man als Anwender auf der Arbeit Adminrechte um irgendwelche Programme zu installieren, die nicht von der IT zugelassen/installiert wurden? Ich würde strikt sagen: NEIN.

Am Ende sind dann die ganzen Bürgerdaten im Netz von jedem einsehbar, weil irgend ein Volldepp gemeint hat etwas zu installieren und eine Lücke durch das nachinstallierte Programm ins System reißt oder außversehen ein Trojaner eingeschleust wird.

Auf dem Privatrechner kann er von mir aus alles installieren was er will, aber auf Firmenrechner sollten hier bestimmte Einschränkungen gelten.
In Österreich ist das schlauer geregelt, da hat der Staat selbst Programme entwickeln lassen die kaum gesichert sind, aber alle Daten über SchülerInnen etwa in der Cloud lagern :D
Da muss man sich gar nicht über Microsoft ärgern dann
 

Eckism

Volt-Modder(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Warum lässt man dann nicht ein Linux zusammenbauen, dass wie Windows aussieht, wodurch der Durchschnitts-User kaum Probleme beim Umstieg hat?

Warum sollte man das tun?
Ist schließlich nicht das Geld der Behörden sondern das Geld der Bürger...für fremdes Geld verschwende ich auch keine Milisekunde Zeit bzw. steck ich da keine Arbeit rein.
 

DrOwnz

Freizeitschrauber(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Nicht nur das.
Braucht man als Anwender auf der Arbeit Adminrechte um irgendwelche Programme zu installieren, die nicht von der IT zugelassen/installiert wurden? Ich würde strikt sagen: NEIN.

Am Ende sind dann die ganzen Bürgerdaten im Netz von jedem einsehbar, weil irgend ein Volldepp gemeint hat etwas zu installieren und eine Lücke durch das nachinstallierte Programm ins System reißt oder außversehen ein Trojaner eingeschleust wird.

Auf dem Privatrechner kann er von mir aus alles installieren was er will, aber auf Firmenrechner sollten hier bestimmte Einschränkungen gelten.

Genau das ist der Punkt, Software frei auf einem Arbeitsrechner installieren zu können ist ein Privileg, welches nur geschulte Mitarbeiter überhaupt durchführen sollten.
Zu diesem Zweck habe ich häufig gesehen, dass die Nutzer einen lokalen Adminzugang haben, mit diesen aber ausdrücklich nicht arbeiten dürfen.

Eine solche Unbequemlichkeit ist für vele aber wohl zu viel und man arbeitet gleich mit Adminrechten...
 

Quat

BIOS-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Herr Perli hat mit seiner Aussage technisch Recht.
Nein hat er nicht!
Es ist noch viel mehr, da nicht alle Bereiche Angaben gemacht haben, nicht wollten oder konnten.
Insofern ist zumindest mal die Überschrift, schlicht falsch. Der Artikel revidiert dann auch nicht, sondern weicht den Misstand nur etwas auf.
Aber wem sag ich das! Du scheinst ja auch lieber Verantwortung abgeben zu wollen, auch noch an eine Firma, die noch nie bewiesen hat und nicht mal vorgibt dies wert sein zu wollen.
Und huch da stimmt dann auch das "Personal-Argument" so schlicht überhaupt nicht. Zumindest im Serverbereich ist Open Source kein Fremdwort. Da scheint's ja irgendwie dann doch zu gehen.
Jedwede Software braucht einen gewissen Ausbildungsstand. In der Hinsicht unterscheidet sich M$ in keinster Weise von anderen. Das Argument ist schlichte Verkaufspolemik! Kann man drauf reinfallen, ... muß man aber nicht!
Und so scheiterte LiMux dann ja auch nicht im Anwendungsfall, sondern einfach weil die Gelder nicht an M$ und seine Nutznießer ging.
Gerade bei solchen Themen frag ich mich immer; Warum werden grundsätzlich die größten, dreistesten und lautesten Betrüger gewählt? Ist doch schlicht widerwertig, wie mit verantwortetem dennoch "fremden" Geld umgegangen wird. Immer und immer und immer wieder (hier passt ja schon fast "wider").
Lernresistenz par excellence!
 
G

Gimmick

Guest
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Von wegen Schulungen nochmal:

Der Support von Windows 7 und 8 läuft ja 2020/23 ab, das heisst es wird Windows 10 installiert. Das Ausgangs-OS ist dabei in vielen Fällen Windows XP bzw. Win2000. Die verwendeten eigenen Programme laufen wohl auch garnicht auf neueren Windows-Systemen und müssten sowieso angepasst/neu geschrieben werden. Bei solchen Zeitsprüngen ist es doch für den Nutzer egal, ob er sich jetzt an ein neues Windows und neues MS Office gewöhnen muss oder an ein Linux mit anderem Office.
Es ändert sich doch so oder so alles.

Ich finde es nur Schade, dass man scheinbar nicht vesucht hat mehr Software aus Deutschland zu benutzen. Das ist zwar dann auch nicht OpenSource, aber immerhin werden weniger Steuern verschifft :P.
Also SuSe und SoftmakerOffice z.B.
 

ACDSee

BIOS-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Problem bei der Umstellung von MS auf alternative Anbieter sind nicht in erster Linie die Betriebssysteme der Mitarbeiter - auch wenn dies immer gern als Paradebeispiel dient.
Problematisch ist eher, dass fast alle Fachanwendungen Office-Plugins haben, dass Outlookkalender sich durchgesetzt haben, dass mit Exchange administriert wird und nahezu jede Präsentation mit Powerpoint erstellt wird.
Hinzu kommen die ganzen Gruppenrichtlinien, die man über Jahre aufgebaut hat, die zentrale Druckerverwaltung und und und.. bei einer konsequenten Umstellung also - weg von MS hin zu Alternativen - hat man auf einmal überall Arbeit.
Klar kann man das alles lösen, aber das bindet Personal ohne Ende, erfordert viel Zeit und Anpassungen an teils hunderten Fachverfahren. Es ist ja nicht so, dass nur Webanwendungen im Einsatz wären.

In den Verwaltungen die ich bisher kennengelernt habe, läuft die Administration eher nebenbei. Für große Umbauprojekte ist schlicht keine Zeit und kein Personal da. Dazu müsste man auch noch den laufenden Beterieb aufrecht erhalten. Schwierig bis nicht machtbar, jedenfalls mit der vorhandenen Personalausstattung der Verwaltungen. Es fehlt an IT-lern sowie an der Kommunikation zwischen IT und Behördenleitung. Die sprechen einfach verschiedene Sprachen.

Geld ist aktuell da, es fehlt allerdings an Personal, Zeit und Kompetenzen und auf Experimente lässt sich keiner ein. Daher bleibt man einfach bei MS.
Eine gesetzliche Regelung die das ändert sehe ich nicht kommen. MS macht viel streitbares, aber ihre konsequente und penetrante Lobbyarbeit ist unbestritten.

[...] den Häuptlingen war Linux nur zu unbequem.

In erster Linie würde ich behaupten, dass MS systematisch versucht Fürsprecher in verantwortlichen Positionen zu gewinnen. Und das gelingt auch.
Der Konzern wollte halt mit aller Macht ein positives Gegenbeispiel zu MS demontieren und das ist ihm gelungen.
Wenn die Häuplinge partu nicht wollen, was willst du als ITler dann machen?
 

Lexx

Lötkolbengott/-göttin
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

auch entsprechend entweder Personal braucht oder Leute auf ein entsprechendes Niveau schulen muss
Das Argument der "Umschulung" gilt (bei mir) nicht mehr.
Nachdem heute geschätzt 90 % der "Computer-Nutzer"
ein Linux á la Android verwenden können.

Und die Bunti-Klicki-Oberflächen können eh alle gleich aussehen und funktionieren.

Oder muss man für OpenOffice wieder neu tippen lernen?
Schauts Drucksymbol anders aus?
Tabellen- oder Foliensoftware macht was anderes?
 
G

GoodCat1987

Guest
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Problem bei der Umstellung von MS auf alternative Anbieter sind nicht in erster Linie die Betriebssysteme der Mitarbeiter - auch wenn dies immer gern als Paradebeispiel dient.
Problematisch ist eher, dass fast alle Fachanwendungen Office-Plugins haben, dass Outlookkalender sich durchgesetzt haben, dass mit Exchange administriert wird und nahezu jede Präsentation mit Powerpoint erstellt wird.
Hinzu kommen die ganzen Gruppenrichtlinien, die man über Jahre aufgebaut hat, die zentrale Druckerverwaltung und und und.. bei einer konsequenten Umstellung also - weg von MS hin zu Alternativen - hat man auf einmal überall Arbeit.
Klar kann man das alles lösen, aber das bindet Personal ohne Ende, erfordert viel Zeit und Anpassungen an teils hunderten Fachverfahren. Es ist ja nicht so, dass nur Webanwendungen im Einsatz wären.

In den Verwaltungen die ich bisher kennengelernt habe, läuft die Administration eher nebenbei. Für große Umbauprojekte ist schlicht keine Zeit und kein Personal da. Dazu müsste man auch noch den laufenden Beterieb aufrecht erhalten. Schwierig bis nicht machtbar, jedenfalls mit der vorhandenen Personalausstattung der Verwaltungen. Es fehlt an IT-lern sowie an der Kommunikation zwischen IT und Behördenleitung. Die sprechen einfach verschiedene Sprachen.

Geld ist aktuell da, es fehlt allerdings an Personal, Zeit und Kompetenzen und auf Experimente lässt sich keiner ein. Daher bleibt man einfach bei MS.
Eine gesetzliche Regelung die das ändert sehe ich nicht kommen. MS macht viel streitbares, aber ihre konsequente und penetrante Lobbyarbeit ist unbestritten.



In erster Linie würde ich behaupten, dass MS systematisch versucht Fürsprecher in verantwortlichen Positionen zu gewinnen. Und das gelingt auch.
Der Konzern wollte halt mit aller Macht ein positives Gegenbeispiel zu MS demontieren und das ist ihm gelungen.
Wenn die Häuplinge partu nicht wollen, was willst du als ITler dann machen?


Schöne Begründung. Aber bloß weil es so ist wie es ist, muss es nicht so bleiben.

Und was Microsoft tut um an der Spitze zu bleiben, der Monopolist, wird ständig gegen das Kartellrecht wie auch anderer Gesetzesgebungen verstoßen.

Eine Umrüstung auf eine anderes System mag zwar Gelder kosten (die reichlich vorhanden sind), schafft wiederum aber auch Arbeitsplätze.

Macht unabhängiger und auf langer Sicht spart man sogar noch Geld da die Lizenskosten anderer Anbieter deutlich geringer ausfallen.

Und wer glaubt das ein Monopol bzw. die damit einhergehende Globalisierung etwas Gutes sei,

übersieht das man sich für diesen Markt einen Diktator geschaffen hat, der fortan alleine bestimmt.
 

ACDSee

BIOS-Overclocker(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Schöne Begründung. Aber bloß weil es so ist wie es ist, muss es nicht so bleiben.

Nochmal: Geld ist da. Es gibt nur einfach nicht genug Leute mit Kompetenz und freier Zeit, die eine Umrüstung in der Fläche durchsetzen könnten oder wollten. Und es gibt in den Führungsebenen kein Problembewusstsein (Für IT generell, für Lizenzen oder Alternativen zu MS schon gar nicht). Bis auf 3-4 nerfige Politiker fern ab jeder Regierungsverantwortung (Linke, Grüne) juckt das Thema einfach niemanden, bzw. wird nicht als Problem gesehen. Mir ist nicht bekannt, dass das BMI überhaupt auf entsprechende Presse reagiert. Selbst Dataport rollt inzwischen Windows 10 aus. Ergo: Es wird sich nichts ändern.

Es ist ähnlich wie bei Rente und Pflege oder Zinsen: Ja, die Situation ist nicht optimal... aber was dagegen machen.. ist halt zu anstrengend.
 

micha34

Freizeitschrauber(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Wäre Linux zu 100% kompatibel mit Microsoft Software,dann könnten die langfristig den Markt übernehmen.da es aber nicht der Fall ist,wird man in der Zusammenarbeit mit anderen PC Nutzern beschnitten. Das will keiner und so bleibts beim Monopolisten.
Mit diversen Geräten und Treiber ist das auch so eine Sache.

Vor einigen Jahren habe ich selbst eine Linux Version ausprobiert.War generell auch nicht schlecht nurwaren Installationen auch von Hardware oft umständlich
und generell der Softwareumfang im Gegensatz zu dem was ich gewohnt war sehr mickrig.

Als Behörde würde ich auch Wert auf eine möglichst gute Kompatibilität zur restlichen "Welt" legen.Die heisst nicht Linux.
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Finanzen: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro an Microsoft

Als Behörde würde ich auch Wert auf eine möglichst gute Kompatibilität zur restlichen "Welt" legen.Die heisst nicht Linux.

Die Kompatibilität erfolgt im Dateiformat, und sollte unabhängig vom gewählten Betriebssystem sein.
Bei den Standrechnern gibt es auch keine Treiberproblematik da gleiche oder ähnliche Basis. Notebooks werden dann auch die gekauft die kompatibel sind.
 
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