AW: [SEMINARFACHPROJEKT]-„fantasTABLE“
Ja, stimmt.
Und damit es hier nicht langweilig wird bis was passiert hab ich hier mal ein Bild erstellt das die grundlegende Funktionsweise des fantasTABLE zeigt. Was ihr da seht ist ersteinmal nur für den 2D-Modus. 3D folgt noch.
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind bei Tracker-Applikation und Client-Applikation zahlen angehangen. Diese sind die verschiedene Schritte welche bei diesem Prozess abgeabrietet werden, welche ich im folgendem kurz erläutere.
Es fängt rechts oben an. Beim Touch (einfach den Pfeilen folgen). Dort setzt der Nutzer seine Finger auf und berührt also den ftT (ab sofort die Abkürzung für
fan
tas
TABLE). Am Rand der Platte, auf dem der Finger aufgesetzt wird, seht ihr 2 rote Halbkreise. Diese sollen die IR-LED's darstellen. Diese LED's erzeugen eine Totalreflektion im Plexiglas.
Beim aufsetzen des Fingers wird das IR-Licht gestreut.
Dieses gestreute Licht wird von der Webcam aufgezeichnet.
Nun kommt die Tracker-Applikation ins Spiel. Das ist das Programm welches die aufgezeichneten Bilder der Kamera einliest und auswertet (track=Spur-->aufspüren, aufsuchen). Das Programm versucht wie es der Name schon sagt, einen Blob (Berührung) aufzuspüren.
Dieser Vorgang ist in 3 Phasen unterteilt:
1. ein Koordinatensystem wird über den Desktop gelegt
2. über Kontraste werden Hervorhebungen markiert (IR-Licht-Punkt hebt sich vom rest der Platte hervor) und mit Koordinaten und Ereignissen versehen (Ereignisse wären "release", "move", "set")
3. Übertragung der Koordinaten+Ereignisse durch das OSC-Gateway (welches eigentlich zur Übertragung von MIDI-Daten bei Synthesizern verwendet wird) über Port 3000 oder 3333.
Die Übertragung erfolgt durch einen lokal angelegten Server.
Die Daten werden von der Client-Applikation empfangen. Der Client ist der Endnutzer, er muss also etwas mit den Daten anfangen können. Wir setzen also vorraus dass das Programm bereits eine Funktion enthält welche den Port abhört und die Daten empfängt. Danach kommt die eigentliche Verarbeitung.
Dieser Vorgang ist wieder in 2 Abschnitte unterteilt:
4. Die Koordinaten der Blobs werden in das Koordinatensystem eingesetzt und das dazugehörige Ereignis verknüpft.
5. Client-Programm führt Aktion aus--> es wird ein virtueller Mauszeiger generiert
Das
6. in dem Bild ist falsch. Einfach nicht beachten.^^
Das was der Client dann ausgibt über den Bildschirm wird vom Beamer zuletzt an die Projektions- und Interaktionsfläche des ftT projiziert.