Fallout 4 - Ohne einen einzigen Kill durch das Spiel



Ey nich frech werden ! :-P


Wann gibts denn da ded. Server? oder gibts wieder nur Ded. server die das Matchmaking organisieren?
Aktuell ist nur matchmaking am start, das weiß ich weil ich am WE aus Langeweile wieder rein geschaut habe und 2 mal in einem Game der Host gewechselt wurde!


Zum Rest...ja ist schwierig....man sollte sich aber bei einer Bewertung auch immer mal anschauen was der Vorgänger geboten hat und was das neue Spiel nun bietet.
Fehlen da relevante Inhalte (Sims 4 *HUST*) sollte es da schon punktabzug geben.


Die einzigen Negativpunkte sind jedoch:




Nach nettem Einstieg eine überwiegend lahme Hauptstory
Zu wenig Quest-Entscheidungen
Enttäuschende Enden der Fraktionsgeschichten

Von "deine Entscheidungen haben keine Auswirkungen" steht da nix

Aktuell ist nur Matchmaking am Start, richtig gesehen. Mitte diesen Jahres soll es dann Modding Support und dedizierte Server für die PC-Version geben. (Wie viel glauben man dem ganzen schenken kann, naja... Call of Duty: Black Ops 3 will get modding and mapping tools next year - PC Gamer
Das mit dem Host-Wechsel glaub ich dir jetzt frecherweise mal nicht, ich habe über 80 Spielstunden und kein einziges mal einen "Host-Wechsel" O_o

Naja ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Es ist ja nicht unbedingt weniger Content in Fallout 4, es ist halt, nennen wir es mal einfach "anderst" in einigen Punkten. Und die negativem Punkte die du jetzt erwähnt hast sind überwiegend schlechte Punkte die aber auf jedes Spiel zutreffen können. Für Fallout Fans, gibt es halt noch viel mehr Prügel (Du musst alles töten, kein Karma-System mehr, VATS wurde zu sehr geändert, Lore wird nicht eingehalten etc.) Viele Spieler fanden einige der Konsequenzen von Fallout New Vegas durch das Karma-System aber gar nicht so gut, zum Beispiel die Attentäter die auf sie losgehen. Wenn die Entwickler sowas eher sehen als Leute dennen das System gut gefällt, ist es irgendwo verständlich das sie da etwas ändern.

Nochmal zu den Tests: Man kann nicht einfach einen Teil mit einem Vorgänger vergleichen.... Pokken (Pokemon und Tekken Mischung) kann man ja auch nicht vorwerfen das sie keine 800 Pokemon zum spielen haben sondern viel weniger...
 
"Ich würde Todd Howard gerne fragen, warum es so schwer ist in diesem Fallout, als Pazifist zu spielen. Ich bin ein wenig enttäuscht von den diplomatischen Lösungen in diesem Spiel, weil es das Einzige ist, welches so stark von der restlichen Serie abweicht"

Das Spiel wurde mit voller Absicht mit einer extrem bedrohlichen Welt entwickelt, so dass es in der Natur der Sache liegt, dass der Kampf unvermeidlich ist. Großartige diplomatische Lösungen würden bei dieser zerstörten Welt schon an Absurdität grenzen. In einer Welt, wo es für die meisten nur noch ums blanke Überleben geht und die harten Umstände auch die meisten der eigentlich vernunftbegabten Menschen zu moralisch verwahrlosten Egoisten, Mördern und Verrücken geformt haben, ist Diplomatie nun mal ein wenig widersinnig.

Abgesehen davon ist Fallout 4 ein RPG-Shooter a la Mass Effect. Und in Shootern wird geschossen.
 
Das Spiel wurde mit voller Absicht mit einer extrem bedrohlichen Welt entwickelt, so dass es in der Natur der Sache liegt, dass der Kampf unvermeidlich ist. Großartige diplomatische Lösungen würden bei dieser zerstörten Welt schon an Absurdität grenzen. In einer Welt, wo es für die meisten nur noch ums blanke Überleben geht und die harten Umstände auch die meisten der eigentlich vernunftbegabten Menschen zu moralisch verwahrlosten Egoisten, Mördern und Verrücken geformt haben, ist Diplomatie nun mal ein wenig widersinnig.
Das ist nicht die Welt von Fallout. Die gesamte Reihe spielt mindestens 100 Jahre nach dem Krieg, F4 sogar 200 Jahre. Da geht es nicht mehr um das blanke Überleben, sondern um die Entwicklung neuer Zivilisationen und gesellschaftlicher Strukturen. Es kann auch niemand nach 2 Jahrhunderten immer noch von den Überbleibseln der untergegangenen Welt leben (wie es im unsäglich dämlichen Fallout 3 der Fall ist). Blöderweise hat Bethesda das Konzept Fallout immer noch nicht begriffen, sondern pervertiert es immer weiter zu einer Ballertour durchs Disneyland der Postapokalypse.
Abgesehen davon ist Fallout 4 ein RPG-Shooter a la Mass Effect. Und in Shootern wird geschossen.
Noch ein Grund, warum es sich hier nicht um ein Fallout handelt.
 
Das ist nicht die Welt von Fallout. Die gesamte Reihe spielt mindestens 100 Jahre nach dem Krieg, F4 sogar 200 Jahre. Da geht es nicht mehr um das blanke Überleben, sondern um die Entwicklung neuer Zivilisationen und gesellschaftlicher Strukturen, denn niemand kann nach 2 Jahrhunderten immer noch von den Überbleibseln der untergegangenen Welt leben (wie es im unsäglich dämlichen Fallout 3 der Fall ist). Blöderweise hat Bethesda das immer noch nicht begriffen.

Aber du hast es natürlich begriffen. Tut mir Leid, aber die Welt, die ich erlebt habe, ist ein einziger Müllhaufen gewesen. Mehr als ein paar Ansätze von Zivilisiertheit hier und da hab ich nicht gefunden. Wie könnte es also um "die Entwicklung neuer Zivilisationen und gesellschaftlicher Strukturen" gehen. Im Spiel wird sogar mehrmals von NPC's die These aufgestellt, dass ein Leben, was man auch so nennen kann, nur noch im Untergrund möglich ist, in Wohn- und Arbeitsanlagen tief unter der Erde.

Noch ein Grund, warum es sich hier nicht um ein Fallout handelt.

Du kannst es nennen, wie du willst. Man weiß jedenfalls, dass Fallout 4 ein RPG-Shooter ist und dort logischerweise viel geschossen wird.
 
RPG Shooter ist eigentlich schon zu viel des Lobes, schön wär's. Eher ein Casual Shooter für Konsolen mit optional pausierbarer Zielmechanik, optionalen RPG Basiselementen und Barbiehaus Simulator. Wenn man das Spiel nach letztgenannten Ansprüchen bewertet, sind a) die 88% locker gerechtfertigt und b) finde ich, dass dann auch der Ansatz, das Spiel mit Cordhosen, Räucherstäbchen und Rosa Himmel Mod völlig gewaltfrei zu beenden komplett nachvollziehbar ist. Kommt halt immer auf die Erwartungshaltung an. :D
 
@Split

1. Welche Welt? Die von Fallout 3 und Fallout 4? An der Westküste geht das Ganze in der Welt von Fallout nämlich bedeutend zivilisierter zu. Aber gut, New Vegas war kommerziell meine ich weniger erfolgreich als Fallout 3 und Skyrim, weil der Großteil der Leute halt lieber Casual-S****** spielt.
2. Nur weil ein Spiel ein RPG-Shooter ist, muss man die Spieler nicht zwingen alles über den Haufen zu ballern! Das Stichwort hier ist "Choice".
 
Warum fragen wir die Entwickler von Hitman nicht gleich, warum es so schwer ist Hitman ohne Kills zu spielen.
Oder die von Diablo 3 - Story ohne Kills :ugly:

Also mal ehrlich, der Entwickler legt das Spiel darauf aus und dann beschwert man sich das es so ist, rly? :huh:

Sehr schlechtes Bsp.
Bei Hitman versucht man nur 1ne Person umzulegen und zwar so das es keiner sieht/merkt bzw. das es wie ein Unfall aussieht.
Hier hat man aber auch idR. (oder min. bei den neuen Teilen) die Möglichkeit wie ein Orang-Utan durch den Level zuwetzen.

Ein gutes Rollenspiel sollte einem immer die Wahl lassen was man machen will; sonst kann ich auch Quake zocken.
 
WhatTheA.BomB ????!!!!!! :wall: Es gibt immer Ausnahmen, doch auch er hat auf nem anderen Spielstand mal ne Nuke gezündet! Don't lie to me:devil:
 
Aber du hast es natürlich begriffen. Tut mir Leid, aber die Welt, die ich erlebt habe, ist ein einziger Müllhaufen gewesen. Mehr als ein paar Ansätze von Zivilisiertheit hier und da hab ich nicht gefunden. Wie könnte es also um "die Entwicklung neuer Zivilisationen und gesellschaftlicher Strukturen" gehen. Im Spiel wird sogar mehrmals von NPC's die These aufgestellt, dass ein Leben, was man auch so nennen kann, nur noch im Untergrund möglich ist, in Wohn- und Arbeitsanlagen tief unter der Erde.



Du kannst es nennen, wie du willst. Man weiß jedenfalls, dass Fallout 4 ein RPG-Shooter ist und dort logischerweise viel geschossen wird.

Naja in einer Welt wo es bereits wieder ein Raumfahrtprogramm sowie durchorganisierte auf Konsumgetrimmte Staaten gibt würde ich nicht sagen das es ums blanke überleben geht.
 
Nö, dein Nick klingt ja schon so komisch :lol:

Wer Commandos, Thief, Hitman und Co mal gezockt hatte der könnte es ja mal als Anreiz sehen auch wenn es keinen Blumentopf dafür gibt oder gab.
 
hab mir gestern abend die ersten drei teile angesehen. cool wie er alles erklärt. dann habe ich mal geguckt wie viele parts es gibt. oO 37 stück...... wtf 37stk x 30min.... nein ich denke nicht das ich lust habe mir alles anzusehen. :ugly:

Ich frage mich auch, wie viel Zeit und Langeweile und wie wenig echtes Leben jemand haben muss, um das Spiel auf diese Art zu spielen und das dann auch noch ins Internet zu stellen.
Ich habe nicht einmal die Zeit und auch gar nicht die Lust, mir nur die Videos davon anzusehen.
In Teil 1 habe ich aus Neugier mal reingesehen, aber ich fasste mir schon an den Kopf, als ich sah, wie er die ganzen Möbel da reihenweise aufgestellt hat.

Ist ja toll, dass jemand sowas kann bzw. die Geduld dafür hat und so, aber nachvollziehen kann ich das nicht wirklich.
BTW: Diese tiefe Stimme hätte ich von der Nerdoptik her nicht erwartet. Er könnte auch gut einen Synchronsprecher für Bösewichte abgeben. :-)
 
Naja ich weiß nicht ob das noch was mit Pazifismus zu tun hat wenn man Leute gegeneinander Aufhetzt und seine Freunde dazu anstiftet zu morden ;)
 
Das Video macht eigentlich nur eins deutlich,wie beschränkt die Möglichkeiten in Fallout 4 sind, die der Spieler hat sich mit verschiedenen Lösungsansätzen durchs Spiel zu bewegen, weil NPCs andere NPCs töten zu lassen ist für mich alles aber sicher keine Möglichkeit ohne Gewalt zu spielen...
 
Seien wir doch mal ehrlich .. im Fallout Endzeit Szenario geht es nicht ohne Gewalt. Am ehesten vergleichbar ist das Leben in Fallout mit dem Leben in einem 3te Welt Kriegsland (z.B. diverse afrikanische Länder). Warlords, Gangs, Familienclans oder ähnliche Gruppierungen herrschen und gehen gegeneinander im Kampf um knappe Ressourcen oder aus religiöser Überzeugung an (in FO gibt es noch die Natur/Mutanten). Hunger, Krankheit und Angst vor Gewalt treiben die Menschen zum äußersten und zivilisierte Werte gehen verloren. Der Stärkere überlebt .. mehr bleibt nicht. In so einem Szenario kommt man mit Reden nicht weit einfach weil man zur Gewalt gezwungen wird. So was erwarte ich aber auch von einem Endzeit Szenario !

Mit diesem Hintergrund habe ich nie erwartet das man FO4 nur mit Diplomatie durchspielen kann und das ist auch gut so.
 
Seien wir doch mal ehrlich .. im Fallout Endzeit Szenario geht es nicht ohne Gewalt. Am ehesten vergleichbar ist das Leben in Fallout mit dem Leben in einem 3te Welt Kriegsland (z.B. diverse afrikanische Länder). Warlords, Gangs, Familienclans oder ähnliche Gruppierungen herrschen und gehen gegeneinander im Kampf um knappe Ressourcen oder aus religiöser Überzeugung an (in FO gibt es noch die Natur/Mutanten). Hunger, Krankheit und Angst vor Gewalt treiben die Menschen zum äußersten und zivilisierte Werte gehen verloren. Der Stärkere überlebt .. mehr bleibt nicht. In so einem Szenario kommt man mit Reden nicht weit einfach weil man zur Gewalt gezwungen wird. So was erwarte ich aber auch von einem Endzeit Szenario !

Mit diesem Hintergrund habe ich nie erwartet das man FO4 nur mit Diplomatie durchspielen kann und das ist auch gut so.
Das mag auf ein Endzeitszenario zutreffen, aber nicht auf Fallout. Denn, wie sich die Serie seit Teil 1 in den Untertitel schreibt, handelt es sich hier um ein postapokalyptisches Szenario. Es sind 200 Jahre vergangen seit der Apokalypse! Menschen überleben und starten eine neue Zivilisation. Man muss nur einmal von heute 200 Jahre zurückblicken, dann wird einem vermutlich relativ bald auffallen, dass in dieser Zeit etwas mehr als NICHTS geschehen ist. 200 Jahre verstreichen zu lassen, aber eine Welt zu präsentieren, die aussieht wie drei Tage nachdem die Bomben fielen, dass ist der elementare Schwachsinn, dem Bethesda verfallen ist, und der Hauptgrund, warum sie kein Fallout können.
 
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