Du willst also doch einen TW3-Klon?

Dein Beitrag ist absolut fernab jeglicher Realität. Du willst Fischer und Räuchereien?
Es ist bezeichnend für ein generelles Verständnisproblem beim lesen, welches unsere Gesellschaft hat, das du nicht verstanden zu haben scheinst das es sich dabei um exemplarische Beispiele handelt, die aufzeigen sollten wie vielschichtig die Darstellung von Tätigkeiten und abläufen ist die die Welt von TW3 lebendig wirken lassen, das nicht alle davon in dem Universum von Fallout 1 zu 1 Sinn machen wurde nie bestritten und auch nicht gefordert.
Sondern nur das man sich generell mal bei Bethesda Gedanken darum machen sollte wie man die Welt von Fallout, aber auch von Spielen wie TES, glaubwürdiger machen kann und das man sich da auch nicht schämen muss sich an Spielen wie The Witcher 3 zu orientieren, welches gut zeigt wie man eine glaubwüridge Welt darstellen kann die nicht wie künstlich hingeklatscht und nur bei der Gestaltung auf die Notwendigkeiten von Story und Quests redzuiert wirkt.
Ich würde in einem Fallout-Szenario nicht einmal einen Fisch sehen wollen, den man da aus den verseuchten Dümpeln fischen könnte. Geschweige dann essen. Raider, Mutanten und Ghoule laufen überall im Ödland rum. Super Idee, dann eine Braminzucht aufzuziehen (die es übrigens an einigen Stellen in Teil 3 tatsächlich gibt). Oder noch besser. Wir lassen in dieser Umgebung Kinder spielen! Gemüse anbauen? Bei verstrahltem Boden? Da wachsen ja nicht einmal mehr richtig Bäume. Da muss man sich die Frage stellen, ob man dann das Ernten überlebt oder sogar vom Gemüse gefressen wird!
Ja komisch nur, warum hat das dann in Fallout 1 und 2 überlebt? Wo kam das Gemüse her was man in Fallout 3 kaufen und konsumieren konnte? Wie kommt es das es nach 200 Jahren noch Menschen gibt wen Kinder nicht überleben können? Machst du dir vorher mal Gedanken bevor du sowas schreibst? Warum sollte das nicht möglich sein? Weil Bethesda es in Fallout 3 nicht wirklich hinbekommen hat? Weil Städte wie Megaton dort keine Existenzgrundlage besaßen und außer einer Pumpstation, einem Sheriff, 2 Bars und einem "Gemischtwarenladen" nur aus Wohnhäusern bestanden? Wovon haben die Leute dort ihre Existenz gesichert? Vom Löcher in die Luft schauen und Sandkörner zählen?
Schon in Fallout 1 hatten alle Siedlungen ihre Existenzgrundlage: Shady Sands lebte von Landwirtschaft, Junktown von Glücksspiel, dem Handel mit Schrott und durchziehenden Karawanen. The Hub war ein Handelstreffpunkt an dem alle möglichen Waren zusammen kamen und gehandelt wurde und exportierte trinkbares Wasser.
Fallout 2: Klamath lebte von der Jagd nach Geckos und Landwirtschaft, The Den durch Sklavenhandel, Redding von Glücksspiel und Bergbau, Modoc von Landwirtschaft und Viehzucht, Vault City versorgte sich weitestgehend selbst und betrieb Handel mit Brahmins und Technologie, Brocken Hills war eine Siedlung die von Bergbau lebte, New Reno lebte von Drogenhandel. Glücksspiel, Prostitution, Handel, die NKR von Landwirtschaft, Viehzucht, Handel, San Francisco von Handel und Fischfang.
Fallout 3: Megaton, keine Existenzgrundlage, Tenpenny Tower, keine Existenzgrundlage, Rivet City, keine Existenzgrundlage, Big Town, keine Existenzgrundlage, ect. ect.? Fällt was auf? Klingelt es?
Schon die alten Fallout Teile haben versucht eine halbwegs glaubwürdige Grundlage für menschliche Existenz nach dem Kolaps zu konzipieren, auch wen das Spiel als ganzes nicht auf Realismus ausgelgt war.
Nur Bethseda, hat, wie in allen ihren Spielen es nicht hinbekommen eine halbwegs glaubwürdige Grundbasis darzustellen, etwas das sogar schon, in dem Fall, ein so altes Spiel wie Gothic 2 besser hinbekommen hatte und das The Witcher 3 aktuell nochmal auf eine neue Ebene der Glaubhaftigkeit gehoben hat.
Du nimmst The Witcher 3 als Maßstab füralle RPG's?
Nein nicht das komplette TW3, nur einen Teilaspekt der sich Gestaltung und Glaubwürdigkeit der Spielwelt nennt, das ein Unterschied und bei leibe sicher nicht das komplette Spiel zu dem auch Mechaniken wie Interface, Story, Questdesign, Entscheidungen, Kampfsystem Soundtrack, Artdesign, usw. gehören.
Dann werde ich nach der Veröffentlichung von Need for Speed einen Shitstorm über EA regnen lassen, weil ich dort die Gegner nicht aus dem Auto ziehen und mit Baseballschlägern verprügeln kann wie bei GTA. The Witcher 3 mag vielleicht ein Maßstab für die Sorte Rollenspiel sein, für die es steht. Aber es ist bei weitem nicht der Maßstab für alle Arten dieses Genres. Ich persönlich würde mir zumindest verarscht vorkommen, wenn ich in einer postapokalyptischen Welt auf glücklich spielende Kinder und eine funktionierende Agarwirtschaft stoßen würde. Das ist so als würde man in mitten einer Wüste auf eine natürliche grüne Oase mit riesigem Süßwassersee treffen.
Blödsinn ist das, Need vor Speed ist in erster Linie eine Rennspielserie mit Straßencharakter, GTA ein open World Shooter mit ein paar Rennspielalüren, beides sind unterschiedliche Genre und somit nich vergleichbar. Somal es in NfS keinen Sinn machen würde jemanden mit einem Schläger eine überbraten zu können.
Da ist der Vergleich von TW3 und Fallout 3 zutreffender, beides sind ARPGs, beides ist open World, da hinkt also auch in einem Vergleich nur wenig, auch wen das Setting unterschiedlich ist.
Apfel mit Birnen-Vergleich! Eindeutig! Aber in diesem Forum sind wohl wirklich die meisten erst glücklich, wenn ihre Hardware am absoluten Limit läuft und alles aussieht wie geleckt.
Vieleicht solltest du nochmal nachlesen was ein Apfel-Birnenvergleich ist, deiner zwischen GTA und NfS war es eindeutig und es hat nichts mit den Hardwaranforderungen zu tun eine glaubwürdigere Spielwelt zu wollen, den das kann man sogar mit einer betagten Engine schaffen die bereits vor 17 Jahren in Fallout 1 und 2 zum Einsatz kam, den das erfordert vor allem nur eins, den Willen sowas auch zu wollen, wie CDP in TW3 gezeigt hat und wie Black Isle Studios und Interplay bereits vor 17 Jahren in Fallout 1 und 2 gezeigt haben...
*edit* Ach ja, nur mal so am Rande, eine "interaktive" Spielwelt bedeutet nicht gleich lebendig, bzw. ist damit gleich zu setzen, eine Spielwelt wäre auch dann interaktiv wen ich alle 2 Meter 20 Kisten looten kann, oder ein Computerterminal finde das ich hacken kann und auf dem ich irgendwelche belanglosen Nachrichten lesen darf die aber keinen Zweck erfüllen außer "einzigartig" zu sein und den Eindruck zu erwecken was entdeckt zu haben, wie es zum Beispiel auch in Fallout 3 oft möglich war.
Würde aber nichts zur Lebendigkeit der Spielwelt aussagen.