Facebook: Jugendliche fliehen vor ihren Eltern zu anderen Angeboten

ich habs immer nicht haben wollen, jetzt benutz ichs seit nem jahr und es gefällt mir gut
klar muss man aufpassen, benutze pseudonym, genau wie hier
 
Ich seh das Problem ja wenig bei der Privatsphäre, ich sehe eher gesellschaftliche Probleme. Viele Verwandten wollen mich auf Facebook adden, ich aber will nicht, schon wird man mit der Frage konfrontiert warum man denn nicht annimt. Teilweise wird man zum sozialisieren "gezwungen". Ich habe einfach keine Lust mit meinen Verwandten ständig zu plaudern, nennt mich asozial, ist mir egal, aber die Möglichkeit ständig in Kontakt zu bleiben sehe ich eher als Fluch als Segen. Die Leute erwarten regelrecht von einem dass man ständig auf FB ist und 200+ Kontakte pflegt. Noch dazu kann ein jeder sehen was man postet, liked oder sonstso macht. Und wenn man eine Familie hat die eine Legion füllen könnte, wo allesamt ziemlich schwätzerisch ist verbreitet sich so eine Nachricht auch schnell außerhalb der Freunde die es auf FB sehen können.

Ich habe für all das keine Lust und Nerven. Mit meinen wichtigsten Freunden/Bekannten bleibe ich auch ohne FB in Kontakt, der Rest halt hat Pech gehabt.
 
ne, hast recht, sowas könnte mich voll in den wahnsinn treiben
zeitenweise hatte ich oft wochenlang mein handy aus, weil ich nicht erreichbar sein wollte
auch daher pseudonym, soll mich nicht jeder finden, nur leute, denen ich den namen erzählt hab
 
Ich weiss nicht ob echt oder nicht. Trotzdem immer wieder für ein Grinsen gut. Webfail.at

Also Facebook hab ich seit ein paar Jahren. Und sicher schon mindestens zwei Statusmeldungen erstellt. Aber weder Verwandte noch Leute von der Arbeit als Freunde.
 
Also, ich kann die ganzen Facebook-Hater echt verstehen. Habe darüber früher genauso abgelästert. Nutze es aber inzwischen seit fast 3 Jahren täglich. Poste auch häufig Lebenereignisse oder Fotos. Der Grund der mich dazu bewegt hat Facebook zu nutzen ist ganz einfach: Ich bleibe über das Leben meiner Freunde informiert und sie über meines. Meine Freunde werden keine sinnlosen Postings von mir lesen müssen. Eben nur die Infos, die ich sonst jedem erzählen müsste, mit der Gefahr hin, dass sie es eh schon wissen.

Es gibt aber einige Regeln, die man bei Facebook befolgen sollte.

1. Regel: Keine Verwandten oder Arbeitskollegen adden
Ist blöd, wenn die ganze Familie über dein Leben bescheid weiß! Genauso müssen deine Arbeitskollegen oder dein Chef nicht wissen, wie du wo lange abends saufen warst.

2. Regel: Keine Postings über den Job
Diese Informationen haben auf Facebook einfach nichts verloren!

3. Regel: Diskussionen oder Unstimmigkeiten unter Freunden privat klären
Jeder streitet sich mal mit Freunden oder hat ein Thema wo man sich uneinig ist. Wenn es aber einmal eskalieren sollte, klärt es nicht über Facebook, sondern telefoniert miteinander oder setzt euch zusammen.

4. Regel: Privatsphäre anpassen
Facebook bietet viele Einstellungen, um die Privatsphäre zu schützen. Man möchte z.B. nicht automatisch auf Party-Sauf-Bildern verlinkt werden. Man will auch nicht, das jeder Facebook User alles über einen weiß, sondern wenn, nur die Freunde. Und man möchte vielleicht auf Facebook auch gar nicht gefunden werden. Lässt sich alles einstellen.

5. Regel: Nur tatsächliche Freunde adden
Ich kriege immer das Kotzen, wenn ich sehe wie manche Freunde von mir über 600 FB-Freunde haben. Das sind keine Freunde, das sind höchstens flüchtige Bekanntschaften. Und müssen diese Bekanntschaften und Online-Zockerkollegen alles über euer Leben wissen? Nein! Ich habe aktuell 56 Freunde. Da sind zwar auch 3-4 Online-Kumpels bei, aber diese sind auf einer entsprechenden Liste und können nicht alle Posts und Bilder sehen. Es sollten nur die Leute auf der Freundesliste sein, denen ihr eure Postings auch im realen Leben mitteilen würdet.


Wenn ihr diese paar Regeln beachtet, braucht ihr auch keine Angst vor negativen Erfahrungen mit Facebook haben. Ja, Facebook speichert natürlich eure Daten, Fotos, was auch immer...aber als ob das jemals jemand auswertet, was ihr wann unternommen habt. Die interessieren sich bloß für eure "Gefällt mir"-Angaben, weil sich diese für personenbezogene Werbung rentieren. Aus den restlichen Informationen lässt sich aber kein Gewinn erzielen.

Jeder, für den Facebook sinnvoll ist, sollte es auch entsprechend Nutzen. Und alle anderen lassen es eben bleiben. Es zwingt euch doch keiner dazu. ;)
 
Ich hatte FB mal, um wichtige neue Informationen schneller auf einen Blick zu bekommen. Irgendwann fingen dann Freunde an herauszufinden, dass ich FB habe. Hatte dann irgendwann gute 200 Leute auf der Liste, alles welche, mit denen ich mal zu tun hatte.
Der Newsfeed war dann ständig voll mit sinnlosem Scheiß:

Duckface-Bilder von den Frauen
Unterwegs mit den Süssßzen bei McDonalds!!"§!!!
mein Essen heute
irgendwelche holen "motivierenden" Phrasen auf depressiven Bildern
bekloppte "Fakten" die gar nicht stimmen

Das, was ich wissen wollte, ging dazwischen total unter. Also FB gelöscht. Ein sinnloseres Netzwerk habe ich echt noch nicht erlebt. Und trotzdem stehe ich noch mit allen richtigen Freunden in Kontakt und verpasse genau gar nichts. Irgendwelche Feste lassen sich auch simpel durch Anrufe oder eine Rundmail organisieren. Da brauche ich kein Netzwerk, in dem gefühlt jeder den IQ der Außentemperatur anpasst. ;)
Außerdem finde ich es besser jeden Tag Anrufe zu bekommen, also dass die Leute sich persönlich melden, als irgendwelchen Kram lesen zu müssen, der nebenbei mal eben bei FB geschrieben wurde und eine Stunde später erinnert sich keiner mehr dran.
 
Ich hatte FB mal, um wichtige neue Informationen schneller auf einen Blick zu bekommen. Irgendwann fingen dann Freunde an herauszufinden, dass ich FB habe. Hatte dann irgendwann gute 200 Leute auf der Liste, alles welche, mit denen ich mal zu tun hatte.
Der Newsfeed war dann ständig voll mit sinnlosem Scheiß:

Duckface-Bilder von den Frauen
Unterwegs mit den Süssßzen bei McDonalds!!"§!!!
mein Essen heute
irgendwelche holen "motivierenden" Phrasen auf depressiven Bildern
bekloppte "Fakten" die gar nicht stimmen

Das, was ich wissen wollte, ging dazwischen total unter. Also FB gelöscht. Ein sinnloseres Netzwerk habe ich echt noch nicht erlebt. Und trotzdem stehe ich noch mit allen richtigen Freunden in Kontakt und verpasse genau gar nichts. Irgendwelche Feste lassen sich auch simpel durch Anrufe oder eine Rundmail organisieren. Da brauche ich kein Netzwerk, in dem gefühlt jeder den IQ der Außentemperatur anpasst. ;)
Außerdem finde ich es besser jeden Tag Anrufe zu bekommen, also dass die Leute sich persönlich melden, als irgendwelchen Kram lesen zu müssen, der nebenbei mal eben bei FB geschrieben wurde und eine Stunde später erinnert sich keiner mehr dran.
Naja, Facebook als solches ist ja nicht schlecht. Es kommt drauf an, wie man es nutzt. Gilt für alles andere auch.
Duckface-Bilder, Bilder vom Essen und hohle Unterschichten-Phrasen a'la "Ich bin voll verrückt und das ist gut so (alternativ auch mit zig Herzen oder Kuss-Smilies statt Punkt am Satzende) blende ich aus. :D Ich nutze Facebook auch nur, um mal eben mit Leuten in Kontakt zu sein, die per Handy/Festnetz nie erreichbar sind.
 
Bin auch gut ohne ausgekommen, nutze es aber mittlerweile als Messenger, weil's ein hohe Verbreitung hat. Außer meinem Namen steht da aber nichts über mich.
 
Wer mag schon coole Eltern und nebenbei soll ja die Erzeugergeneration möglichst keine Erkenntnis über die Belange der Kids erfahren. Wäre irgendwie uncool. Ich werde auch weiterhin mein Leben genießen können auch ohne diesen Unfug, auch wenn es doch des Öfteren komische Blicke gibt weil man es nicht nutzt
 
Habe auch sehr lange Facebook genutzt und aufgrund der ganzen dummen Posts die da so tagtäglich kommen und der sowieso nicht vorhanden Privatsphäre mein Konto "löschen" lassen.
Danach kamen erstmal ganz verduzte Nachrichten wieso ich nicht mehr auf Facebook bin. War für mich schon erstaunlich (und amüsant) zu sehen, wie andere reagieren. Als ob man ohne Facebook gar nicht leben kann^^.

Naja jetzt lebe ich seit ca. 2 Monatenschon glücklich ohne Facebook. Bin aber gespannt auf die Reaktionen wenn man mal wen kennenlernt. Früher war das erste ja entweder Nummer austauschen oder auf Facebook adden. Wobei Facebook häufiger war.
 
1. Regel: Keine Verwandten oder Arbeitskollegen adden
Ist blöd, wenn die ganze Familie über dein Leben bescheid weiß! Genauso müssen deine Arbeitskollegen oder dein Chef nicht wissen, wie du wo lange abends saufen warst.

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5. Regel: Nur tatsächliche Freunde adden...Ich habe aktuell 56 Freunde. Da sind zwar auch 3-4 Online-Kumpels bei, aber diese sind auf einer entsprechenden Liste und können nicht alle Posts und Bilder sehen....

Hast Du Deine Regeln eigentlich mal selbst durchgelesen?!
Bei Facebook lässt sich so ziemlich alles einstellen. Man muss sich eben nur mal die Mühe machen.
Ich habe meine Freunde (mittlerer 2stelliger Bereich) in verschiedene Listen geschmissen, Spieleanfragen, von Spielen, die ich nicht spiele geblockt und Postings gehen nur an die entsprechenden Personen. Fertig.
Außerdem verstehe ich nicht, was manche gegen Online-Freunde haben. Früher hatten viele Brieffreunde. Ist doch jetzt eigentlich das Gleiche.
 
Hast Du Deine Regeln eigentlich mal selbst durchgelesen?!
Bei Facebook lässt sich so ziemlich alles einstellen. Man muss sich eben nur mal die Mühe machen.
Ich habe meine Freunde (mittlerer 2stelliger Bereich) in verschiedene Listen geschmissen, Spieleanfragen, von Spielen, die ich nicht spiele geblockt und Postings gehen nur an die entsprechenden Personen. Fertig.
Außerdem verstehe ich nicht, was manche gegen Online-Freunde haben. Früher hatten viele Brieffreunde. Ist doch jetzt eigentlich das Gleiche.

Gegen Online-Freunde selbst sagt niemand was. Man lernt eben mal im Internet interessante Leute kennen. Aber wenn ich sehe, dass manche Leute 400 und mehr "Freunde" in ihrer Liste haben, frage ich mich, woher die alle kommen. Und ich bezweifle, dass da mehr als ein "Hallo" gefallen ist. Desweiteren wird häufig sehr verantwortungslos mit persönlichen Daten umgegangen. Nicht nur im Bezug auf FB, sondern im Bezug auf Internetbekanntschaften an sich. Da wird gern mal eine Telefonnummer oder gleich mal die Adresse raus gegeben. Es werden intimste Details über das Privatleben raus geplaudert usw. Dinge, die fremde Personen nichts angehen.

Die Plattform selbst ist nicht schlimm. Es mangelt einfach am Verantwortungsbewusstsein der User.
 
ich hab auch nur so 30 "freunde", aber in dem fall sinds alles leute, die ich persönlich kenne, teilweise wirklich meine engen freunde, paar arbeitskollegen

ist zwar eigentlich werbung, aber mir gefällt auch halt, dass ich sachen like, die mir gefallen, oder review seiten, und die posts der herstellerseite, oder automarke, oder band, oder, oder, oder seh ich dann, teils blöd, teils interessant meist mit link, ist wie ein selbstbestückter ausgangspunkt zum surfen in themen, die einen interessieren könnten
gefällt mir jedenfalls besser als die blöde glotze
 
Hast Du Deine Regeln eigentlich mal selbst durchgelesen?!
Bei Facebook lässt sich so ziemlich alles einstellen. Man muss sich eben nur mal die Mühe machen.
Ich habe meine Freunde (mittlerer 2stelliger Bereich) in verschiedene Listen geschmissen, Spieleanfragen, von Spielen, die ich nicht spiele geblockt und Postings gehen nur an die entsprechenden Personen. Fertig.
Außerdem verstehe ich nicht, was manche gegen Online-Freunde haben. Früher hatten viele Brieffreunde. Ist doch jetzt eigentlich das Gleiche.

Die Frage ist aber wofür die ganze Mühe? Ist es die ganze Arbeit wirklich wert? Ich hasse Papierkram, und so Einstellungen verwalten auf FB fühlt sich genauso langweilig und nervig wie organisatorischer Papierkram. Und wofür das ganze?
 
Wenn es die Eltern nutzen, wollen es die Kinder nicht mehr nutzen. Schön zu hören das sich daran seit Generationen nichts geändert hat. Jetzt bringt euren Eltern das Online Zocken bei :devil:
 
Wenn es die Eltern nutzen, wollen es die Kinder nicht mehr nutzen. Schön zu hören das sich daran seit Generationen nichts geändert hat. Jetzt bringt euren Eltern das Online Zocken bei :devil:

Pff, bei der Facebook Sache geht es darum, dass die Eltern nix erfahren sollen. Im Gegenteil würden sich denke ich viele Jugendliche freuen, wenn sich ihre Eltern mit Onlinespielen etc beschäftigen würden. Fand's damals auch gut, als mein Vater auch angefangen hat, Rammstein zu hören. :P
 
Recht haben Sie ja schon, die Eltern. Das Thema hatten wir zuletzt. Ich bin einer der ersten der Erfährt wenn jemand Stirb, Schwanger wird, sich trennt, ... und das immer bevor es die eigentlichen Eltern erfahren. Weil man es vorher schon auf FB nachlesen kann. Aber von den Eltern ist keiner auf FB. Und selbst wenn, ich würde die Freundschaftsanfrage nie annehmen :P
 
Hm, sowohl meine Mutter als auch meine ältere Schwester ist bei Facebook, genau wie ich. Wieso man deshalb auf andere Soziale Seiten "flüchten" wolle verstehe ich nicht so ganz. Achja, Jugendliche... Das erklärt einiges. =)
 
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