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Incredible Alk schrieb:
...An dem Tag, an dem genug Energie dafür bereitsteht!...

...bis heute...

Incredible Alk schrieb:
...Nicht realisierbar.

[Wollte hierbei nicht den gesamten Kontext auseinander nehmen. Dieser gehört der Kürze halber dazugedacht.]


Alles, was wir benötigen, haben wir (Ressourcen & Wissen).

Es fehlt lediglich daran, es zum Nutzen aller richtig zu verwalten und an den richtigen Stellen einzusetzen.
Qualität, statt Quantität. "Einer für alle / alle für Einen.", statt "Ich für mich!" (Wer kann schon von sich behaupten, nicht des öfteren daran gedacht zu haben "Wie komme ich am besten dabei weg!?"... Die einen tun es öfter, die anderen weniger. Hier wäre weniger gleich deutlich mehr. Für alle.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine kWh pro Kilogramm... das sind 3,6 MJ/Kg, Benzin hat 43MJ/kg! Wenn du also mit deinen Akkus die gleiche Energie transportieren willst müsstest du das 12 fache Gewicht mit dir rumfahren!

Bei einem 65 Liter Tank entspräche das fast 800 Kg reines Akkugewicht!

Bemerkst du, dass selbst diese für Akkus hohe Energiedichte für Automobile noch ungeeignet ist und herkömmlichem Sprit nicht ansatzweise das Wasser reichen kann?

Achja, um einen solchen 800Kg Akku per Hausstrom aufzuladen (ich gehe von 230V und 16A maximal aus - so einen Ladestrom zu realisieren dürfte schwierig werden aber nur als Beispiel) bräuchstest du rechnerisch rund 211000 Sekunden - das entspricht ca. 58,6 Stunden Vollast... zum Volltanken also bitte Auto 2,5 Tage an die Steckdose und sonst nichts einschalten im Haus!

Soviel zu innerhalb von Minuten laden... Vorstellungen gibts hier^^

Elektromotoren sind um ein Vielfaches effizienter als Verbrennungsmotoren und wenn gerade net "getankt" wird kann man den Strom Zuhause über einen längeren Zeitraum in einem anderen Akku speichern und dann aus diesem das Auto laden. Weil von Akku zu Akku sind große Ströme kein Problem.

Und man sollte nicht vergessen, dass Automotoren mit etwa 48-96V betrieben werden, was wiederum den Möglichen Ladestrom, den man direkt aus dem Netz gewinnen kann vervielfacht.

Mit diesen Einwänden sieht das ganze doch schon wieder viel besser aus ;)
 
Das liegt an vielen Gründen:

1.) Das Effizienzmaximum moderner PKW-Motoren liegt etwa um 1200-1500 UPM, manche noch niedriger. Ein Polo fährt da im 5. Gang 60, ein 170PS gerät schon wesentlich schneller, vielleicht hat der auch ein 6. Gang --> Stärkere Motoren werden dort gefahren wo sie effizienter arbeiten, bei kleinen ist das wegen leistungsmangel in der Region unmöglich.

2.) Mit weniger Hubraum ist mehr Drehzahl erforderlich. Höhere Drehzahlen aber erzeugen mehr Reibungsenergien und Trägheitsmomente und verbrauchen daher mehr Kraftstoff.

3.) Motoren haben die beste Effizienz, wenn sie im Teillastbereich gefahren werden, unter Vollgas wird gesoffen (besonders bei Direkteinspritzern ist dieser Effekt sehr groß da hier in der Teillast nur grade der raum direkt unter der Zündkerze bestäubt werden kann)). Einen 65PS Wagen musst du viel öfter mit Vollgas fahren als einen 170PS Wagen ;-)

4.) Bei größeren Hubräumen und damit größeren Zylindern kann der Gasgemischstrom / die Zylinderkopfausfüllung genauer gesteuert werden, was bei größeren Motoren für eine sauberere Verbrennung und damit mehr Leistung aus weniger Kraftstoff führt.

5.) Große Motoren der Oberklasse haben im Allgemeinen mehr Technik und Know How als Aushängeschilder als die Kleinen Pupsmotoren die jeder so kennt, außerdem sind sie meist turbogeladen was auch je nach Einstellung Kraftstoff sparen kann.

6.) Bedenke: Viele starke Motoren verlangen SuperPlus, das verbrennt sauberer und mach ein klein wenig was aus beim Verbrauch


es gibt noch zig weitere Gründe technischer Natur warum das so ist aber die hier sind mir (als Maschinenbauer :ugly:) grade spontan eingefallen, ich wollte auch nicht allzusehr ins Detail gehen^^

danke für die Info ... jetzt wäre das geklärt ... aber dann verstehe ich wiederum nicht warum mann sich dann einen kleinwagen kaufen soll um Energie zu sparen. Wenn ich also efficient fahren will muss ich min. ne sportversion einen kleinwagens kaufen da es sie sonst nicht mit den nötigen PS und Hubraum gibt. Der trend zum kleinwagen ist also fürn arsch ... ach wie gut das ich sowas so lange ich genügend geld habe nie kaufen werde :ugly: Da kann mir höchstens einer vorwerfen das ich das selbe verbrauche wie so ein mini auto mit null platz :D
 
@ Incredible Alk
Dann frag ich mich aber, wieso ich einen Lupo grod geschätzt, mit 2 Litern fahren kann und einen Audi mit 8?
Nach deinen Aussagen müsste es genau umgekehrt sein.

Warum "muss" ich ein 65 PS-Auto öfter mit Vollgas fahren? Meins hat 70 PS und richtig Vollgas fahr ich sehr selten.
 
Du musst ja vergleichbare Zustände annehmen. Gleiches Gewicht, Fahrstil, Treibstoff, ...
Ich kann aus Erfahrung sagen, meine Familie hat 2 gleiche Autos, einmal mit 1.3l und einmal mit 1.6l Hubraum.
Der Wagen mit 1600ccm verbraucht bei mir 6,7l/100kmim Durchschnitt, gegen 7,9l/100km beim 1300ccm, wobei ich diesen nicht mal annähernd so sportlich fahre (auch nicht kann).

Lupo und A8 kann man ja schon vom Gewicht her nicht vergleichen, denn die Kraft für die zusätzliche Masse kann ja nur vom Kraftstoff kommen!!
 
Du musst ja vergleichbare Zustände annehmen. Gleiches Gewicht, Fahrstil, Treibstoff, ...
Ich kann aus Erfahrung sagen, meine Familie hat 2 gleiche Autos, einmal mit 1.3l und einmal mit 1.6l Hubraum.
Der Wagen mit 1600ccm verbraucht bei mir 6,7l/100kmim Durchschnitt, gegen 7,9l/100km beim 1300ccm, wobei ich diesen nicht mal annähernd so sportlich fahre (auch nicht kann).

Lupo und A8 kann man ja schon vom Gewicht her nicht vergleichen, denn die Kraft für die zusätzliche Masse kann ja nur vom Kraftstoff kommen!!

Lies dir deinen Post nochmal durch. Wenn du merkst, wie du dir selbst wiedersprichst, fällt dir auf, dass du Qaurk geschrieben hast.

Nach dir verbrauchen 1,6l Hubraum weniger Benzin auf 100km, als 1,3l.

Hast du schon einmal über den technologischen Fortschritt gedacht. Zusätzlich käme noch deine falsche Annahme...
 
Xel’Naga;1968590 schrieb:
Ich frage mich schon seit einigen Jahren wann wir endlich auf Elektroautos umsteigen, die Technologie wäre ja vorhanden nur der Wille nicht - und natürlich will das die ÖL Lobby nicht :daumen2:

Ich denke mal, dass werden wir machen, sobald aus einem umweltzerstörenden, energie- und geldverschwendenden Spielzeug der AKW-Lobby ein alltagstaugliche Fortbewegungsmittel geworden ist.
Ggf. also nie, denn die Chemie lässt sich nicht überlisten und Fortschritte sind langsam, der Ausbau der eneuerbaren mit Regierungen wie der unseren auch nicht viel schneller.


Wenn aber konsequent immer nur ausschließlich an den günstigeren freien Tankstellen getankt würde so würde ein Preiskrieg (andre nennen es freie Marktwirtschaft) ausbrechen der die Preise stark drücken würde - so etwas gibt es aber wegen einer quasi Monopolstellung von notwenigen Verbrauchsgütern wie Energie in Form von Treibstoff schon lange nicht mehr.

Die "freien" müssen auch irgendwo einkaufen, der einzige Preisvorteil, den die haben, sind ggf. 1-2 Zwischenhändler weniger. Aber an einem Preiskampf können sie sich nicht beteiligen, da haben die Ölriesen dank eigener Raffination die Nase vorn.

(Erneuerbare Energien sind quasi noch ein Rundungsfehler)

Ein bißchen mehr ist es schon, in einigen Ländern, die etwas früher an die Zukunft gedacht haben, auch deutlich mehr. Aber 100% Abdeckung des stationären Energiebedarfs schafft so schnell wirklich niemand. Nichtmal annährend.


Achja, um einen solchen 800Kg Akku per Hausstrom aufzuladen (ich gehe von 230V und 16A maximal aus - so einen Ladestrom zu realisieren dürfte schwierig werden aber nur als Beispiel)

Geh mal mindestens von 3*16A aus, für sowas würde man alle Phasen anzapfen ;)
Aber am Grundproblem ändern ein paar Stunden Unterschied auch nichts. Die Konkurrenz braucht wenige Minuten, da wäre bei nem Elektroauto schon der Steckkontakt eine Herausforderung.


Da fände ich die Wasserstoffautos schon wesentlich interessanter. BMW hatte doch da mal einen Prototypen der Diesel und Wasserstoff tanken konnte. Fände das genial. Den Wasserstoff müsste man hald mit Strom aus Fotovoltaik erzeugen und das muss natürlich da geschehen wo viel Sonne ist, also irgendeinen Wüste mit dem Zeug vollstopfen.

Mit dem Geld, dass man dafür investieren müsste, könnte man vermutlich ÖPNV zu deinen Baustellen einrichten ;)

So oder so waren die BMW-Projekte nichts anderes, als eine Alternative zu Erdgas.
Propan wird aber immer noch in großen Mengen abgefackelt und entsprechende Technik könnte man später sehr leicht für Biogas adaptieren, sollte man in die Verlegenheit kommen, keine Biomasse mehr für die stationäre Versorgung zu benötigen.


Das liegt an vielen Gründen:

1.) Das Effizienzmaximum moderner PKW-Motoren liegt etwa um 1200-1500 UPM, manche noch niedriger. Ein Polo fährt da im 5. Gang 60, ein 170PS gerät schon wesentlich schneller, vielleicht hat der auch ein 6. Gang --> Stärkere Motoren werden dort gefahren wo sie effizienter arbeiten, bei kleinen ist das wegen leistungsmangel in der Region unmöglich.

"Leistungsmangel" und "Leistungsmangel" sind auch zwei paar Schuhe.
Mein Passat ist mit 1,6l garantiert nicht übermotorisiert, aber im höchsten Gang bin ich bei 130 schon bei 3500 Touren und bestenfalls 20-30% Gas. Da könnte man auch 2000 Touren und die Drosselklappe aufmachen, wenn man ein passendes Getriebe hätte.
Der Energiebedarf zum gerade-aus-rollen ist einfach winzig im Vergleich zum Beschleunigen.


3.) Motoren haben die beste Effizienz, wenn sie im Teillastbereich gefahren werden, unter Vollgas wird gesoffen (besonders bei Direkteinspritzern ist dieser Effekt sehr groß da hier in der Teillast nur grade der raum direkt unter der Zündkerze bestäubt werden kann)). Einen 65PS Wagen musst du viel öfter mit Vollgas fahren als einen 170PS Wagen ;-)

Das ist eine Frage der Motorkonezption. Eigentlich kann man die beste Effizienz bei Volllast erreichen - aber da die Leute immer 80% Reserve haben wollen...


Elos (können) eine Effizienz von >90% haben, Verbrenner liegen so bei 35-45. Rechnet man die Stromerzeugung + Leitung mit ein, kommt man auf sehr ähnliche Werte, aber nicht schlechtere. (Werden die Kraftwerke also effizienter, überholt der Elektromotor den Verbrenner.)

Äh: Wenn die Kraftwerke wesentlich effizienter werden, könnte man die Technik vermutlich auch für die Verbrennungsmotoren einsetzen. Ein Kohle- oder Gas- (oder gar Öl-) Kraftwerk hat einen Effizienzvorsprung von 15-20, (gegenüber schlechten Autos vielleicht auch mal 25-30% - aber um die gehts nicht). Dem gegenüber stehen dann aber die Verluste
- in der Stromleitung
- zwei-drei Wandlungen von Fernleitungsspannung bis zum eigentlich Gebrauch
- Laden der Akkus
- Entladen der Akkus
- Antrieb des Elektromotors
- Bewegung des zusätzlichen Gewichts
(- Produktion der Akkus)

Das wird sich nie rechnen. Entweder hat man mehr elektrische Energie aus eneuerbaren Quellen, als man stationär nutzen kann, oder Elektroautos machen ökologisch keinen Sinn. (die Entwicklung mit Blick auf die Zukunft schon - aber mit Kleinserien für Endverbraucher kann man dann anfangen, wenn 100% Ökostrom innerhalb der nächsten 10-15 Jahre zu erwarten sind...)


Dann bring' den Wasserstoff mal über eine längere Strecke durch eine Pipeline o.ä., da wird nicht viel von übrig bleiben aufgrund der Diffundierung ;)

Äh: Durch Stahl diffudiert H2 eher schlecht.
Wäre auch unpraktisch, wenn man die Lagerung in Druckggasflaschen bedenkt...


danke für die Info ... jetzt wäre das geklärt ... aber dann verstehe ich wiederum nicht warum mann sich dann einen kleinwagen kaufen soll um Energie zu sparen. Wenn ich also efficient fahren will muss ich min. ne sportversion einen kleinwagens kaufen da es sie sonst nicht mit den nötigen PS und Hubraum gibt.

Eher eine Frage des Getriebes. Mehr PS brauchst du erst, wenn du die langen Gänge auch für hohe Geschwindigkeiten nutzen willst.
Leider gibt es weiterhin nur sehr wenige Modelle am Markt, die kleine Motoren und lange Übersetzung kombinieren.

Der trend zum kleinwagen ist also fürn arsch

Nö, gerigeres Gewicht macht sehr viel Sinn. Weniger Luftreibung würde es auch machen.
Leider geht der Trend (zumindest in der deutschen Produktion) nicht zu kleinen, leichten, sparsamen Wagen. Sondern zu kurzen, hohen PKW, von denen dann weiterhin sportliche Fahrleistungen verlangt werden. Dass das nichts werden kann, sollte klar sein...
Statt die Motoren großer Limousinen in kleine Vans einzubauen, müsste man eigentlich die Motoren kleiner Kompakter in leichte Sportwagen transplantieren (unter Beibehaltung der Getriebe. Und Entfernung der Abtriebsmaßnahmen)
 
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