Eure Grabbtips (Formate, Kompression usw.)

Schreiberling

PC-Selbstbauer(in)
Moin!
Ich wollte mal fragen, was ihr so für Erfahrungen mit dem Grabben habt. Ich bin vor längerer Zeit von MP3 auf OGG umgestiegen (ich präferiere generell offene Formate, außerdem funktioniert OGG problemlos unter Linux), und grabbe seitdem meine CDs mit VBR (variabler Bitrate) und der Qualitätsstufe 8 (von 10). Dabei habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung wann man welche Qualitätsstufe braucht. Verlustfrei ist meines Wissens ja ohnehin nichts davon. Ich dachte schon mal, wenn ich genügend Festplattenspeicher habe, könnte ich alles gleich in WAV belassen, aber WAV hat ja nun mal keine Metadaten. Dann gibt es ja auch noch AAC, was ich aber nur vom Hörensagen kenne. Würde mich mal interessieren, was die Argumente für/gegen bestimmte Formate bzw. Kompressionsstufen sind. In meinem Falle höre ich die Musik über einen Sennheiser-Kopfhörer. Hörtests haben bei mir nichts ergeben, was aber insofern nicht besonders interessant ist, als dass das über Onboard-Sound ging (vermutlich werde ich mir bald eine Soundkarte zulegen).
 
wenn dugenügend Speicherplatz hast nimm FLAC.Istso verlustfrei wie WAV und kann dazu mit Metadaten umgehen und wie eine Mp3 getagged werden.
Ich arbeite hier schon ewig an einem CD-Rip HowTo...aber das braucht noch eine Weile ^^
 
Ich frage mich, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin. Wahrscheinlich weil ich gewöhnt bin, dass Grabben bisher immer Komprimieren geheißen hat.Was FLAC angeht war es jedenfalls Liebe auf den ersten Blick! :-X
Ich frage mich gerade, ob man die OGG-Tags in FLAC-Dateien hinüberretten kann?
 
Ja, mit Taggingprogrammen wie Mp3Tag kann man die Tags ganz komfortabel per Copy&Paste von einer Datei auf eine andere übertragen.
Aber denk daran,dass es nichts bringt die OGG-Dateien einfach nach Flac zu konvertieren. Die CDs müssen schon neu gerippt werden.
 
Ja, mit Taggingprogrammen wie Mp3Tag kann man die Tags ganz komfortabel per Copy&Paste von einer Datei auf eine andere übertragen.
Aber denk daran,dass es nichts bringt die OGG-Dateien einfach nach Flac zu konvertieren. Die CDs müssen schon neu gerippt werden.
Logisch, rippe ich neu von CD. Mp3tag benutze ich schon, aber ich schaffe es nur einzelne Felder zu kopieren, nicht aber dateien- oder gar ordnerweise. Optimalerweise würde ich die Einträge ja rüberspiegeln (links 01-10.ogg, rechts 01-10.flac und schwupps sind alle Einträge "gespiegelt").
 
Ob das mit ganzen ordner geht weiß ich nicht. Aber bei einzelnen Dateien kann man ganz einfach kopieren. Du klickst einfach die fertige Datei an, drückst Strg+C, dann wählst du die neue Datei und drückst Strg+V. Dann fragt er noch ob man sich sicher ist, dass man die Tags übertragen will, du klickst auf JA und fertig. ;) eben getestet mit Mp3Tag 2.45b
 
Ob das mit ganzen ordner geht weiß ich nicht. Aber bei einzelnen Dateien kann man ganz einfach kopieren. Du klickst einfach die fertige Datei an, drückst Strg+C, dann wählst du die neue Datei und drückst Strg+V. Dann fragt er noch ob man sich sicher ist, dass man die Tags übertragen will, du klickst auf JA und fertig. ;) eben getestet mit Mp3Tag 2.45b
Jo, geht tatsächlich! Jetzt müsste man nur noch die doofen Nachfragen abschalten (ich meine, es gibt doch immer noch Strg+Z!), aber so oder so eine große Erleichterung!
 
Beim Einfügen kannst du auch mehrere Dateien anwählen, dann kannst du das zumindest Albumweise machen und musst nur die Titel von Hand ändern. Künstler, Albumname, Jahr, etc. bleiben ja innerhalb eines Albums gleich ;)

Aber Taggen von vielen Dateien kann schon eine nervenaufreibende Arbeit sein ^^ wenn man dann noch bestimmte Ansprüche an die Tags hat, so wie ich, kann das richtig lange dauern ^^
 
Ehrlich gesagt, funktioniert sogar das Spiegeln: man muss z. B. die OGG-Dateien oben haben, die FLAC-Dateien unten, und dann einfach alle Einträge der OGG-Dateien kopieren, danach alle FLAC-Dateien markieren und mit Strg+V einfügen. Nur die Reihenfolge der Dateien muss natürlich stimmen. Phantastisch! Das einzige Problem mit Mp3tag ist, dass der Kontextmenü-Eintrag bei mir fehlt und auch eine Neuinstallation nichts daran ändert.
Was jetzt noch fehlt, ist ein Spiegeln der Dateinamen, und das geht wohl nur mit einem Renaming-Tool, wobei ich noch kein gutes gefunden habe (geschweige denn eines, was dieses Spiegeln beherrscht).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich für meinen Teil bin mit EAC samt LAME für MP3s bei VBR V2 absolut zufrieden.
Beim ABX Test konnte ich trotz "richtigem" Stereosystem fast nie einen Unterschied ausmachen und so spar ich mir auch das zusätzlich Umwandeln für den MP3-Player.

Ansonsten bleiben ja immer noch dedizierter CD- und Plattenspieler.
 
Einfach mal Flac gegen eine gute MP3 oder OGG Datei in den ABX Test schicken, dann hörst du ja ob es nötig ist oder nicht ;) .
 
Ein gutes OGG oder MP3 ist sicherlich meistens gut genug, aber was passieren kann ist dass z. B. bei irgendeinem Nachbearbeiten oder Konvertieren Verluste auftreten, die dann hörbar sind (wie bei der Bildbearbeitung, bei der JPEG nur das Endformat sein sollte). Daher gibt es ja z. B. 24-bit-Remastering, obwohl herkömmliche CDs immer nur 16 Bit haben.
 
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Einfach mal Flac gegen eine gute MP3 oder OGG Datei in den ABX Test schicken, dann hörst du ja ob es nötig ist oder nicht .

Da hast du natürlich recht, nach meiner anfänglichen Euphorie als ich FLAC für mich entdeckte musste ich auch recht schnell feststellen, dass rein klanglich Mp3 mit Lame -V2 völlig ausreicht um in den allermeisten fällen transparent zu sein.
Mir kommt es beim Rippen meiner CDs aber darauf an, dass es sich um ein Archiv handelt, quasi eine Sicherung der CDs und dafür ist es für mich nötig die CDs bitidentisch auf dem PC zu haben, sodass es mir jederzeit möglich ist aus den Dateien wieder eine 1:1 Kopie der Original-CD zu erstellen.
Aber rein klanglich ist das wie gesagt nicht unbedingt gerechtfertigt.
 
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