Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Ihr heizt also mit Strom - eine der ineffizientesten und umweltunfreundlichsten Heizungen die es gibt :daumen2:
Es ist grundlegend ineffizient, ja. Aber wenn man die eh vorhandenen Abwärme eines PCs im Winter dazu nutzt die Wohnung zu heizen ist das doch mehr als effizient und umweltfreundlich. Natürlich nur solange wie man nicht extra Furmark und Prime95 anwirft ;-)
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

@Zsinj: Die werden eben relativ warm laufen gelassen. Mit 40°C bis 45°C warmem Wasser kann man auch in einer normalen PC-Wakü noch problemlos so gut kühlen, dass alles im stabilen Bereich bleibt. Das Temperaturfenster der CPUs wird bei dem IBM-Rechner eben besser ausgenutzt. Schwieriger dürfte es sein die Rücklauftemperatur der angeschlossenen Heizung konstant und sicher so niedrig zu halten zu halten.

@N1truX: Wer lässt schon ständig zwei PCs laufen? Das ist umweltunfreundlich, wenn sie nicht ständig genutzt werden.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Wer lässt schon ständig zwei PCs laufen? Das ist umweltunfreundlich, wenn sie nicht ständig genutzt werden.
Das ist doch egal wer das tut (bei mir läuft z.B. ein Daten-Server 24/7 (ja, das muss so) und wenn ich@home bin dann auch mein Desktop/Workstation-PC). Lass es meinetwegen eine Zocker WG sein. Der Punkt ist: Wenn die PCs eh laufen, aus welchem Grund auch immer, wäre es Unsinn die Abwärme im Winter nicht zu nutzen und stattdessen die Radiator der WaKü ins Freie zu setzen...
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Schwieriger dürfte es sein die Rücklauftemperatur der angeschlossenen Heizung konstant und sicher so niedrig zu halten zu halten.
Das sollte kein Problem sein. Ein paar zusätzliche Luftkühler sollten das locker hin bekommen. Interessant dürfte dieser Aspekt nur im Sommer sein wo es nicht viel zu heizen gibt, es aber draußen sehr Warm ist. Aber selbst da sollten sich 40-45° gut machen lassen.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Heißwasserkühlung hab ich mit meiner H2O 920 auch... unter last komm ich da auf 48° wassertemp bei 56° CPU Temp.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Betrachet man Platz 1 und Platz 4, dann sieht man ganz schnell wie man effizient Supercomputer aufbaut Oo

Platz 1 Sequoia (IBM) 16.325 TFlops bei 7,89 MW
Platz 4 SuperMUC (IBM) 2.897 TFlops bei 3,52 MW

SuperMUC leistet nur 1/5 und verbraucht dabei 1/2 mal soviel Energie

evtl hätte das Leibniz Rechenzentrum statt Intel Prozessoren lieber die IBM BlueGene/Q-Prozessoren nehmen sollen ^^

Vermutlich ist das lediglich die Leistungsaufnahme der Rechner. Im Artikel steht, das rund 40% des "Stromverbrauchs" von den Klimaanlagen herrührt. Rechnet man das oben drauf, sieht es deutlich besser aus :)
Auch wenn die Sandy Bridges offenbar nicht die effizientesten sind. Aber wahrscheinlich gibt es sehr viel mehr Kriterien als die reine Leistung, die einen Supercomputer ausmachen. Bei einem Sportwagen sagt die Leistung ja auch nur sehr wenig über die Fähigkeiten des Fahrzeugs aus :)


Heißwasserkühlung?:what:

Klingt genau so komisch wie Kühlwasserheizung :lol:

bye
Spinal
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Der CPU-Kühler im Animation sah noch recht interessant aus. Wirkte sehr effizienz, soll dem menschlichen Blutkreislauf ähneln.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

.... wäre es Unsinn die Abwärme im Winter nicht zu nutzen und stattdessen die Radiator der WaKü ins Freie zu setzen...

Das ist ja nicht der Grund, sondern man stellt den Radiator nicht ins Freie damit es kein Kondenswasser im Winter und kein Aufheizen des Kühlwassers im Sommer gibt.

Aber man sollte sich wirklich hüten mit Umweltschutz zu argumentieren wenn man von Stromheizungen spricht. Ein Nachhaltiges Verhalten ist das wirklich nicht. Das ist wie wenn man sich Energiesparlampen kauft und das Licht nicht mehr löscht wenn man aus dem Raum geht, man hat ja schon etwas für die Umwelt getan. Da werden Effizienzgewinne durch den Mehrverbrauch gelöscht, das ist das volkswirtschaftliche Problem.
Effizienz ist nur ein Standbein für eine moderne Strompolitik. Wenn du wirklich etwas für die Umwelt tun wirst, solltest du nicht mehr in einer Wohnung leben wo man noch eine Heizung (egal welche Form) braucht.
Welche Wege hat die Politik um genau so ein verschwenderisches Verhalten zu bestrafen/neuzulenken? Höhere Strompreise (jeder kann tun was er will, nur bezahlt er mehr?)? Ist Konsum aus ökologischen Quellen weniger schlimm als aus konventionellen Quellen? Armotisierung der Grauenergie ein Thema?

Jetzt wird es spannend! Aber PC-Heizung ist ziemlich dämlich.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Schwieriger dürfte es sein die Rücklauftemperatur der angeschlossenen Heizung konstant und sicher so niedrig zu halten zu halten.

Für die Monate, in denen du nicht heizen willst, brauchst du ohnehin ein sekundäres Kühlsystem - das regelst du einfach so, dass die Temperatur passt. Interessanter fände ich einen ganz anderen, nicht Hardware-bezogenen Aspekt:
Wie wird dieses Ding gewartet?
So ein Großrechner ist ja recht kompakt und füllt ihren Raum gut aus. Und in diesem Fall hat sie Oberflächentemperaturen von 45 bis 50 °C. Da wird die Routinewartung zum Saunabesuch und Komponenten lassen sich nur mit Schutzhandschuhen wechseln.?
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Na, du fährst ja den entsprechenden Server runter. Da passt das dann schon mit der Hitze. Die anderen laufen aber dann natürlich weiter, und ja, das ist dann auch in diesem Fall heis. Tja, pech gehabt...

Hinter nem Rack mit leistungsstarken Blades willste aber auch nicht länger als ein paar Sekunden stehen zum Teil. Also das Problem gibts heute auch schon.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Aber nur wenn jedes Blade autark versorgt werden kann. Was ich aufgrund des Videos mal stark annehme. Eine Abkühlphase wäre trotzdem nötig.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Na, du fährst ja den entsprechenden Server runter. Da passt das dann schon mit der Hitze. Die anderen laufen aber dann natürlich weiter, und ja, das ist dann auch in diesem Fall heis. Tja, pech gehabt...

Und bei 5 cm Abstand zum nächsten Modul ist es wohl ziemlich egal, dass du deins runtergefahren hast ;)
(wenn überhaupt der Wasserkreislauf automatisch gestoppt werden kann und wenn man sich Zeit zum "abkühlen" lassen würde)

Hinter nem Rack mit leistungsstarken Blades willste aber auch nicht länger als ein paar Sekunden stehen zum Teil. Also das Problem gibts heute auch schon.

Bislang gibt es aber wenigstens eine Vorderseite mit auf 20 °C (?) klimatisierter Luft ;)
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Und bei 5 cm Abstand zum nächsten Modul ist es wohl ziemlich egal, dass du deins runtergefahren hast ;)
(wenn überhaupt der Wasserkreislauf automatisch gestoppt werden kann und wenn man sich Zeit zum "abkühlen" lassen würde)



Bislang gibt es aber wenigstens eine Vorderseite mit auf 20 °C (?) klimatisierter Luft ;)

Nun es sah hot swap aus. Ob es das ist?

Nun, außerhalb des Schrankes muss es abkühlen. Aber eine Klima soll ja nicht laufen...
Ich sehe schon ITler, schwitzend, mit Omas Backhandschuhen durch den Serverraum laufen.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Und bei 5 cm Abstand zum nächsten Modul ist es wohl ziemlich egal, dass du deins runtergefahren hast ;)
(wenn überhaupt der Wasserkreislauf automatisch gestoppt werden kann und wenn man sich Zeit zum "abkühlen" lassen würde)
Mit abkühlen wird da sicher nicht viel laufen.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Raum weiter gekühlt wird und die Server quasi isoliert werden. Es würde ja schon reichen wenn die Raumtemperatur <30° ist und man die Serverblades mit Handschuhen austauscht.
Man könnte sich evtl auch bei den Stahlkochern umschauen wie die mit der Hitze umgehen. Schlussendlich halten sich die Mitarbeiter nur wenig bei den Servern auf.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Ich habe ja auch nicht Angst, dass die gegrillt werden, aber viele Unternehmen haben ja Kleiderordnungen die sich eher mit preußischer Strenge denn Sinnhaftigkeit schmücken. Und da ist der Mitarbeiter nach 10 Minuten in nem 45 °C Raum in einem Zustand, in dem er eigentlich erstmal ne Dusche und nen Satz neuer Klamotten bräuchte, aber den restlichen Arbeitstag noch vor sich hat.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Hast du schon mal Netzwerkadmins mit Anzug und Krawatte gesehen :wow:. So was ist mir noch nicht begegnet. Die werden in ein Kämmerchen neben dem Serverraum gesetzt - da sieht sie ja keiner :lol:und sie haben ihre Ruhe vor dem anzugtragenden Haufen :D.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Krawatte scheinen zu vermeiden (was bei öffentlichem Besuch nicht geht), aber Jackett gibts durchaus, ja.
 
AW: Erster IBM-Supercomputer mit Heißwasserkühlung vorgestellt.

Krawatte scheinen zu vermeiden (was bei öffentlichem Besuch nicht geht), aber Jackett gibts durchaus, ja.


Kann ich so bestätigen.

Bei mir sieht der Chef nur kurze Hosen ungern. Hach, Arbeitsplatzvorschriften: Thema Angemessenes Temperieren des Arbeitsplatzes.
 
Zurück