Erste Schritte und Erfahrungsbericht mit einem neuen Ryzen X3900 System

  • Ersteller Ersteller IICARUS
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Aber warum meldet sich dein Junior nicht mal hier an und spricht selbst mit uns? :ugly:

Ich bin schüchtern... :redface: :ugly:

Nein aber erst mal ein Hallo! Ich bin der so genannte "Junior". :ugly:
Tut mir leid das ich mich erst jetzt zu Wort melde, aber vergleichsweise zu IICARUS (also meinem Vater) bin ich nicht mehr all zu aktiv in Foren unterwegs. Und ich habe auch nur erst dann was von diesem Thread mitbekommen als IICARUS mir davon erzählt hat und gesagt hat, ich solle doch mal vorbei schauen. Irgendwann tat ich dies dann auch.. :P
Ich bin bereits alle Beiträge durchgegangen und möchte mich an dieser Stelle an jeden bedanken für die tollen und hilfreichen Antworten!
Mein Vater berichtet mir auch jedes Mal, wenn es was neues und interessantes im Thread zu lesen gab. Wir haben dementsprechend auch mal neue Sachen ausprobiert die hier schon mal vorgeschlagen wurden und kamen so auch auf neue Ergebnisse hin. Danke nochmals.

Ich muss aber zugeben dass ich mich nicht mit allem zu 100% auskenne, besonders mit dem Thema OC oder Undervolting, daher ist mein Vater hierzu oft auch meine Anlaufstelle. Mein Vater kann dazu auch deutlich mehr und detaillierter berichten, ich hätte das glaub ich es nicht so gut hinbekommen, ehrlich gesagt. Daher finde ich es auch schon großzügig von ihm das er das hier für mich bereits es übernommen hat. xD

Viel zu berichten gibt es momentan aber auch nicht mehr. Zumindest noch nicht. Es folgt noch eine neue AIO von Alphacool, ein neues Netzteil und irgendwann auch noch ein neues Monitor. Bis dahin, ist wohl Funkstille.
Ob ich noch in Zukunft irgendwie an den RAM Speicher herum schraube oder mich generell mit dem ganzen Tuning befasse weiß ich noch nicht, vermutlich nicht oder wenn dann erst später mal. Wie auch mein Vater zuvor bereits gesagt hat: Ich bin eher der Typ, der besonders dann zufrieden ist solange alles auch schon mit Standardeinstellungen läuft, ohne groß noch experimentieren zu müssen. Bin auch kein großer Fan von großen Veränderungen, hab damit eher schlechte Erfahrungen gemacht bisher. ^^ Allerdings kann ich nicht leugnen, das ich hin und wieder mal ziemlich neugierig bin, wenn ich höre das ich mein System dann doch noch um einiges optimieren könnte. Also ein komplettes No Go ist das für mich zwar nicht, aber oft bleibe ich einfach aufm sicheren Pfad und lass die Sachen so stehen wie sie sind. Außerdem erfordert sowas oft dann auch viel Zeit und ganz viel Aufmerksamkeit, dabei ist es mir eigentlich nur wichtig das mein System während des Spiels oder auch generell stabil bleibt, genug Leistung erhält und sich zudem nicht gleich überhitzt. Sollte es dann doch noch irgend ein Konflikt geben, kann man jederzeit sich ans Werk machen.

Bei meinem Sohn laufen zwei Bildschirme mit, kann daher auch daher kommen.
In der Regel habe ich sogar zusätzlich mein 4K-Fernseher eingestöpselt. Und meine HTC Vive (VR-Headset) muss ich auch noch erst einrichten, dann wird das auch noch eingestöpselt. Bin schon gespannt wie das Endergebnis aussieht. :ugly:
 
Es ging um den Screenshot als es erstellt wurde, da liefen nur die zwei Bildschirme, weil ich ja daneben saß und du mir das HWInfo damit ich es besser einsehen kann auf den zweiten Bildschirm rüber gezogen hast. Denn ich lasse ihn alles eingeben und sitze dann meist nur daneben und so gehen wir oft solche Optimierungen gemeinsam durch.
 
Habe jetzt nicht alles im Detail gelesen, aber möchte mal meinen Senf dazu geben: Der Idle-Verbrauch hängt bei X570 an zwei Punkten:

Aktiv genutzt C6 States, wobei dabei der Verbrauch aller Kerne auf unter 1W sinken sollte. Nach deinen Screenshots werden die C6 States aber nicht genutzt, was ggf. am Energiesparplan und/oder Hintergrund/Auslesesoftware liegt. Das "Runtertakten" (~minimales Leistungslimit) ist bei AMD vollkommen irrelevant, für den Idle-Verbrauch ist lediglich das Abschalten der Kerne relevant (sei es auch nur für wenige Millisekunden).

Desweiteren ist es bei X570 essentiell, im Energiesparprofil unter PCIe "Maximale Einsparungen" zu wählen. Dabei sinkt der Verbrauch um etwa 5W während gleichzeitig die Chipsatztemperatur um 5 Grad sinken sollte beim Elite.

Zum Thema Chipsatztemperatur. Hier wird der "echte" Wert des AMD-Sensors angezeigt (höherer Wert), sowie die Sockeldiode von Gigabyte (niedrigerer Wert). Diese liegen 10-15 Grad auseinander. Ersetzt man das dicke und minderwertige Pad zwischen Chipsatz und Kühler mit Wärmeleitpaste, lässt sich die Differenz auf unter 5 Grad reduzieren dank der deutlich besseren Wärmeübertragung.

Der "höhere Wert" ist definitiv KEIN Auslesefehler, aber auch noch weit davon entfernt, in kritische Bereiche zu kommen. Der PCH Lüfter wird allerdings nach der GB-Chipsatztemperatur geregelt (läuft demnach im Silent Modus an, wenn dieser über 55 Grad kommt).

Hier mal beispielhaft mein Elite (mit orig. Pads auf dem Chipsatz, dauerhafter Passivbetrieb):
Unbenannt.png Idle.png


Messung an der Steckdose: 45W und damit locker auf Niveau der ähnlich ausgestatteten Intel-Boards, sowie nur geringfügig höher, als X470/B450 etc.
 
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Das sind gute Tipps, danke. :daumen:

An der Hardware werden wir aber nichts herum experimentieren, auch wenn es ggf. damit kühler werden würde.
Aber Optimierungen was die Software betrifft können wir ja auch mal nachgehen.

Habe mein Sohn auch mal gesagt er soll das ganze mal mit nur einem Monitor gegentesten, denn ich vermute das zwei Monitore die mit laufen auch das System etwas mit belasten wird. Denn Prozessor und Grafikkarte müssen ja dann für beide Monitore mehr Rechenleistung erbringen.
 
Hatte bisher auch nicht die Notwendigkeit, das Pad zu ersetzten (auch wenn das im ausgebauten Zustand sofort erledigt wäre). Die Temperaturen sind auch so im Grünen Bereich und solange der Lüfter dauerhaft passiv bleibt (notewendige Bedingung für mein SIlent-System) geht das in Ordnung. Ansonsten werde ich da nochmal Hand anlegen und den PCH-Lüfter bei der Gelegenheit gleich abstecken (der ist wirklich nicht nötig beim Elite, zumindest in meinem individuellen Szenario).

Bzgl. Energiesparplan könnte der von "sz" im CB Forum interessant sein.
 
Auch von meiner Seite aus, vielen dank für die Tipps!

Ich habe bereits beide Energiesparpläne ausprobiert. Und zwar ein mal von 1usmus und ein mal das von dir erwähnte von "SZ". Bei 1usmus habe ich keine ersichtlichen Veränderungen sehen können. Und von SZ hatte ich genauso wie beim Energiesparmodus, nur noch starke Ruckler und Verzögerungen gehabt. Zwar soll man im BIOS auch noch ein paar Einstellungen ändern, einige der genannten Einstellungsoptionen habe ich bei mir im Bios allerdings nicht entdecken können, daher belasse ich es einfach so wie es ist. Ob nun 10W mehr oder weniger spielt für mich keine gewaltig große Rolle. Solange alles weiterhin prima läuft, bin ich schon zufrieden damit. Aber ein Versuch war es ja wert.
Die Temps liegen auch weiterhin unter 80°C und es bleibt auch weiterhin bei über 4250 Mhz, das langt für mich vollkommen.

Den Test mit den zwei Monitoren habe ich auch mal gemacht. Eins davon hab ich ausgeschaltet. Außer das die Graka natürlich danach ca. 15W weniger verbraucht hat, da er ja nur noch für ein Monitor arbeiten muss, hat sich ansonsten nicht besonders viel getan.
 
Ich bin ja auch neu im Ryzen-Thema, aber was mir aufgefallen ist:

Im Ryzen Balanced-Energiesparplan: Unter erweiterte Energieeinstellungen muß unter Prozessorenenergieverwaltung der minimale Leistungszustand noch manuell geändert werden. Die Standardeinstellung sind hier unsinnige 99%, habe das auf 5% reduziert und die CPU taktet seitdem auch vernünfig runter.

Das würde ich nach Installation aller Treiber usw. noch mal überprüfen.

Ein hervorragender Tipp, der mMn eigentlich auf die Hauptseite gehört.
 
Zumindest das mit der PCIe-Energiespareinstellungen würde ich einstellen, spart Strom ohne irgendwelche Einbußen ;)
Chipsatz sollte dann einiges kühler bleiben.

Hab ich geändert. ;)

Ein hervorragender Tipp, der mMn eigentlich auf die Hauptseite gehört.

Das ist uns auch aufgefallen. Wir haben das auch stets auf 5% wieder geändert. Entweder war es oft auf 99% oder auf 90% gesetzt. Ich verstehe es auch noch nicht warum das der Fall ist, aber das sollte man auf jeden Fall vorher geprüft haben.
 
Ob die Einstellung bei 90, 99 oder 5% ist macht faktisch Null unterschied, gaukelt dem Nutzer aber einen ausgelesenen Unterschied vor.

Hintergrund: Wenn die CPU nichts zu tun hat schaltet sie kerne ab. Über Power-Gating komplett, bedeutet 0 MHz bei 0,2v. Das kann außer dem RyzenMaster kein Tool auslesen (und der Master liests auch nicht aus sondern weiß es vom Treiber) da der angefragte kern nunmal abgeschaltet ist und die Anfrage nicht beantwortet.

Die Tools geben dann trotzdem den MHz-Wert an den Benutzer aus der im Speicherbereich steht - das ist der Takt den der kern hatte bevor er abgeschaltet wurde, beispielsweise 3500 MHz.
Diese Abschaltvorgänge passieren in Millisekunden.

Bedeutet der faktische Unterschied zwischen "99%" und "5%" ist:
Bei 99% taktet die CPU innerhalb von 2 Millisekunden auf 3500 MHz runter und schaltet den Kern 5 Millisekunden später ab.
Bei 5% taktet die CPU innerhalb von 2 Millisekunden auf 2000 MHz runter und schaltet den Kern 5 Millisekunden später ab.
(Werte zur Veranschaulichung)

Der Stromspareffekt ist genau der gleiche (was man auf wunsch auch an der STeckdose nachmessen kann - es macht keinen UNterschied ob da 99 oder 5 steht), nur die Taktsprünge (und damit auch Spannungssprünge, Arbeit von MosFets, Loadline und so weiter) sind kleiner. Oder anders gesagt: Die "99%"-Einstellung ist technisch die bessere und hat keine Nachteile außer dass der ohnehin falsch ausgelesene Taktwert im Ruhezustand höher falsch ist.
Wie oben schon richtig gesagt wurde:
Das "Runtertakten" (~minimales Leistungslimit) ist bei AMD vollkommen irrelevant, für den Idle-Verbrauch ist lediglich das Abschalten der Kerne relevant (sei es auch nur für wenige Millisekunden).



Denn, so erstaunlich es klingt - AMD hat sich bei der Standardeinstellung ihres implementierten Energiesparplanes was gedacht. Und genau weil die AMD-Einstellung die sinnvollere ist steht auch auf keiner der bekannten Hardwareseiten irgendwo, dass man die Einstellung besser auf 5 setzen sollte. ;)


Übrigens: Vorsicht bei den maximalen Energiespareinstellungen im PCIe fürn Chipsatz - das kann je nach Hardware für gröbere Fehler sorgen. Ich kanns zum beispiel nicht nutzen weil dann mein USB-DAC übel rauscht und auch die am Chipsatz hängende M.2-SSD einbricht.
 
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Übrigens: Vorsicht bei den maximalen Energiespareinstellungen im PCIe fürn Chipsatz - das kann je nach Hardware für gröbere Fehler sorgen. Ich kanns zum beispiel nicht nutzen weil dann mein USB-DAC übel rauscht und auch die am Chipsatz hängende M.2-SSD einbricht.

Das ist interessant, welches Board? Konnte bei mir bisher keine Unterschiede feststellen (meine m.2 hängt aber aktuell am CPU-PCIe).
 
Bei uns hat diese Umstellung dazu geführt das die Tastatur und die Maus sich aufhängte und sich nicht mehr richtig bedienen ließ. Ein Blick in den Taskmanager zeigt keine hohe Auslastung des Systems.
 
Wird ja immer spannender! ^^

Wo sind die angesteckt? Bei mir sind nur die 3.1 und 2.0 Ports frei, alle 3.0 Ports voll belegt.
 
Wir haben sie nun in 3.1 eingesteckt.
Zuvor waren sie in 2.0 drin.

Die Einstellung haben wir jetzt original belassen, daher ist uns jetzt nicht bekannt ob es dann wegen dem Umstecken gut war oder weil wir nichts mehr umgestellt haben. Zumindest kam der Fehler dann nicht mehr. Dieser Fehler kommt auch nicht gleich.
 
Hab das quasi seit Tag 1 schon ein paar Monate so laufen, weder auf dem Testbench noch im Hauptrechner ist mir dabei was aufgefallen (sogar 2 unterschiedliche Elites). Finde ich sehr spannend, da ich es bisher bei allen X570 quasi als "Nobrainer" direkt so eingestellt hatte. Aber nun gleich 2 Berichte mit Problemen lässt mich das dann doch hinterfragen. Evtl. auch abhängig vom genutzten Energiesparplan? Nutze bisher entweder die Windows-Defaults oder den von "sz".
 
Mit dem "sz" hat es direkt damit angefangen.
Wir nutzen das was beim AMD/Windows mit dem Chipsatz dazu kommt.

Aber ist diesem Sinn auch nichts neues, es kann sich immer mit unterschiedlichen Systemen anders auswirken.
Im Thema zum "sz" standen auch einige Einstellungen für das Bios dazu und davon haben wir im Grunde nichts finden können. Finde aber Gigabyte in diesem Sinn auch etwas gewöhnungsbedürftig was das Uefi selbst betrifft.

Möglich auch weil ich seit 2014 kein Gigabyte mehr hatte und dieses damals im Jahr 2010 verbaut wurde.
 
Interessant, finde das GB Bios vgl. mit MSI/Asus beispielsweise sehr aufgeräumt bei X570. Die Einstellungen finden sich eigentlich sehr schnell im erweiterten CPU-Bereich.
 
Wir haben darin erstmal alles so belassen wie es original alles drin steht, da im Grunde das System damit schon sehr gut läuft. Aber ich kann da nicht viel machen, weil für solches Optimieren einiges an Zeit investiert werden muss und es sich nicht um mein System handelt. Das muss daher mein Sohn wenn er mal Zeit dazu hat ggf. selbst nachschauen.
 
Verständlich, von Haus aus passen beim Elite eigentlich auch alle Einstellungen (XMP Laden + ggf. Lüfterkurve anpassen).

Habe jetzt mit dem V4 Powerplan nochmal getestet. Etwa 3 Grad höher ist bei mir die Chipsatztemperatur ohne Last mit PCIe Max. vs Mittel. Außerdem ist die Temperatur bei Mittel und Aus identisch. Auf dem Testbench mit dem Windows-Powerplan waren die Unterschiede damals deutlicher. Muss mal messen, was nun wirklich aus der Dose gezogen wird.
 
Genau, wir haben im Prinzip auch nur XMP und Lüfter angepasst.
Wobei wir uns hier gefreut haben das die Arbeitsspeicher mit 3200 MHz gut laufen und keine Probleme machten.

Ich bin auch solch ein Tüftler und ein System zu optimieren wäre in meinem Fall sogar ein Zeitvertreib. :D
 
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