Poulton
Volt-Modder(in)
Endlich kommen die flotten Sprüche der Unix-Nutzer über Linux.Unix Linux ist einfach eine übliche schlecht standardisierte Bastelbude.
Endlich kommen die flotten Sprüche der Unix-Nutzer über Linux.Unix Linux ist einfach eine übliche schlecht standardisierte Bastelbude.
Das ist schon seit rund 26 Jahren meine Meinung und da hat sich in der Zeit nicht viel geändert.Endlich kommen die flotten Sprüche der Unix-Nutzer über Linux.
Ermüdend ist es, dass du immer wieder auf dieser Zahl rumreitest. Breit unterstützte Distributionen gibt es nicht viel mehr als BSD-Varianten.
Naja, spart halt Arbeit und auch direkt Geld, wenn man sich nicht mit Lizenzen rumärgern und es ist sehr angenehm, wenn man nicht irgendwelche Kapriolen vom Hersteller befürchten muss. Gut genug ist halt gut genug, ganz egal, wie viel besser das andere nach irgendeiner Metrik ist. Meine Theorie ist, dass Unix heute da ist, wo es ist, weil man einfach verpennt hat, rechtzeitig auf ein Open-Source-Modell umzustellen.Du hättest mal miterleben sollen, wie nerfig es damals im USENET war, als Heerscharen von Linux Fans ungefragt in allen Unixoiden Newsgroups anfingen, mit ihrem Linux eine Art Schwanzvergleich mit wirklich etablierten Unix Betriebssystemen zu machen.
Ist doch völlig egal. Eine bestehende Distro wird nicht schlechter, weil noch eine dazukommt. Ob das erstellen einer neuen Distro verhältnismäßig ist, muss der Ersteller entscheiden. Wenn du eine Distro nutzen willst, bei der du alles von unten aufbauen musst, kannst du das ja tun. Ist halt Arbeit und setzt viel Wissen voraus, das kann und will halt nicht jeder investieren.Ich finde, es ist eine ziemliche Unverhältnismäßigkeit, jeweils eine neue Distribution ins Leben zu rufen, nur um eine andere Zusammenstellung von Paketen anzubieten, was eigentlich die ureigenste Aufgabe eines Paket Management Tools wäre.
Inzwischen bin ich ja etwas neugierig. Ich habe hier noch ein altes Notebook, vielleicht pack ich da einfach mal ein BSD drauf und spiel mal damit rum.Hier könnte man sich beispielsweise an BSD orientieren, da BSD tatsächlich sowas wie einen Stammbaum hat und ein vollständiges Unix darstellt.
Als ob die Systeme auf unterer Ebene so verschieden wären. Die nötigen Voraussetzungen für ein Programm zu schaffen, ist immer eine gewisse Herausforderung. Nicht umsonst wird ja, seit Speicherplatz günstig ist, oft alles mehrfach ausgeliefert, damit jedes Programm die passende Umgebung hat.Dann hätten viele Firmen sicherlich auch den entsprechenden Anreiz, ihre Applikationen auf Linux zu portieren, weil man die Sicherheit hätte, ein hochqualitatives Linux System zu haben und nur dieses supporten zu müssen.
Da wirst du lange warten können, weil es keine Instanz gibt, die Einfluss drauf nehmen kann. Wie soll das aussehen? Man könnte ein offzielles Linux-OS erstellen, das alles besser macht und als Maßstab dienen soll. Wäre am Ende aber halt auch nur eine Distro mehr.Insofern warte ich darauf, dass
1. die Einsicht einkehrt, dass sich Linux mit über 1000 Distributionen eigentlich nur selbst im Weg steht und
2. sich Online/Fachmagazine sich ihrer Verantwortung bewusst werden, dass sie auch einen Einfluss auf die Dinge haben und auf die Entwicklung von Unix/Linux nehmen
Wenn man den allgemeinen Clickbait-Bias abzieht, wird eigentlich einfach nur über etwas berichtet, was der ein oder andere interessant finden könnte.Zu Punkt 2: da wünschte ich mir eine differenziertere Meinung zu dem Thema und nicht alles kritiklos zu bejubeln, was da kommt oder geschieht. Doch alles was man bislang zu dem Thema sieht ist nichts weiter als reines "unreflektiertes Fandom".
Ich weiß nicht, ob das überhaupt so als Konzept existiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Open-Source-Unix sich auch schnell aufteilen würde, wenn die Nutzerbasis groß genug dafür wäre. Gibt ja wie gesagt jetzt schon mehrere größere BSD-Varianten und auf BSD-Varianten basierende Betriebssysteme.Das "Konzept Unix" an für sich hätte hier mehr verdient.
Ist das seit Snap und/oder Flatpak etc. überhaupt noch relevant?Dann hätten viele Firmen sicherlich auch den entsprechenden Anreiz, ihre Applikationen auf Linux zu portieren, weil man die Sicherheit hätte, ein hochqualitatives Linux System zu haben und nur dieses supporten zu müssen.
Wenn man sich rückblickend die zig verschiedenen Unix-Derivate der 80er/90er Jahre anschaut und die manigfaltigen Rechtsstreitigkeiten unter den einzelnen Anbietern damals, da passt für mich der Begriff Chaos da wohl eher.Das hätte besser mal der Linux Torvalds von Anfang an so organisiert, dann wäre man nicht in diesem Distributionschaos gestrandet
Da hätte man Seitens der Anbieter von Unix-Systemen schon in den 80er Jahren zum Angriff blasen müssen, gegen Microsoft und IBM.und das Linux Gesamtsystem inklusive Desktop hätte über die Jahre zu einem tollen System von excellenter Güte reifen können.
Von welchen Firmen und Applikationen reden wir denn?Dann hätten viele Firmen sicherlich auch den entsprechenden Anreiz, ihre Applikationen auf Linux zu portieren, weil man die Sicherheit hätte, ein hochqualitatives Linux System zu haben und nur dieses supporten zu müssen.
Dafür gibt es hier in Deutschland weder genug Interesse an IT, Eigenständigkeit und Willen zur Unbequemlichkeit.Ich halte nix von grünen Themen interessiert mich alles nicht, aber sinnlos Elektroschrott zu produzieren macht keinen Sinn. Man könnte viele Geräte vielelicht mit Linux noch ein zweites Leben geben.
Wegen dem standardmäßig aktiviertem VBS, da das übermäßig und spürbare Leistungsverluste auf älteren CPUs verursachen kann. Und den Schuh wollen die sich halt nicht anziehenWir haben beiu uns in der Werkstatt Geräte mit angeblich nicht kompatiblenn CPU´s getestet die wunderbar mit Windows 11 23H2 laufen, warum die nicht mit ins Boot geholt werden das weiß auch nur Microschrott.
Wenn man sich rückblickend die zig verschiedenen Unix-Derivate der 80er/90er Jahre anschaut und die manigfaltigen Rechtsstreitigkeiten unter den einzelnen Anbietern damals, da passt für mich der Begriff Chaos da wohl eher.
Meine Theorie ist, dass Unix heute da ist, wo es ist, weil man einfach verpennt hat, rechtzeitig auf ein Open-Source-Modell umzustellen.
Wiki sagt aber auch, dass da immer noch Komponenten von AT&T drin waren, weshalb man bis in die mittleren bis späten 80er eine Lizenz von denen brauchte.Beispiel: die Berkeley System Distribution gibt es seid 1977 und ist eine der freiesten Lizenzen überhaupt. Grob gesagt kann man mit dem Betriebssystem alles machen, nur in den Sources darf das BSD Copyright nicht entfernt werden, das dieser Source Code von der Universität Berkeley stammt.
HP-UX basiert wohl auf System III bis V von AT&T.Deshalb sind viele Systeme auf Basis der BSD Sources entstanden (SunOS, HP-UX, ..).
Kann man ja machen, hat aber damit, dass Linux damals schneller eine größere Verbreitung gefunden hat, nicht so viel zu tun.Auch Firmen wie Netflix und Juniper Networks verwenden BSD in Ihren Produkten. FreeBSD "userland" Programme wurden von Apple für macOS übernommen und Apple hat auch einige Dinge dem Projekt beigesteuert.
Das glaube ich gerne.Microsoft hatte damals Hotmail gekauft und versucht, die Internet Services von FreeBSD auf Windows Server umzustellen. Das ist gründlich misslungen, die Windows Server lieferten einfach nicht die Stabilität und Durchsatz bei hoher Last im Dauerbetrieb.
Ich kann weiterhin nicht glauben, dass eine ganze Generation IT-Spezialisten, die es eigentlich besser hätten wissen müssen, sich dermaßen von der Fachpresse beinflussen ließen.Fachmagazine waren meiner Meinung nach ein großer Teil des Problems, weil nur über Linux berichtet wurde.
Als hätte bei Unix jemals die große Einheit geherrscht. Aber wir haben ja schon zigmal durch, dass die Anzahl der Distros kaum eine Rolle spielt, weil viele sich entweder sehr stark ähneln oder kaum verwendet werden.Tja, jetzt gibt es Vielfalt, und zwar entschieden zu viel davon.
Wiki sagt aber auch, dass da immer noch Komponenten von AT&T drin waren, weshalb man bis in die mittleren bis späten 80er eine Lizenz von denen brauchte.
HP-UX basiert wohl auf System III bis V von AT&T.
So was schreckt aber halt nachhaltig ab. Würde es mich zumindest. Vielleicht haben auch viele darauf gesetzt, dass die Lizenzbedingungen der GPL für eine schnellere Entwicklung sorgen würden.Das Lizenz Debakel hat sich erst später entwickelt und wurde innerhalb von 2 Jahren gelöst und beigelegt.
Ich habe noch mal ein paar Vergleiche gelesen. Da kommt schon ein bisschen rüber, dass BSD zwar eine rundere Sache sein soll, dafür aber auch weniger breiten Hardwaresupport hat und eher serverspezifisch ist. Das könnte auch erklären, warum BSD häufig in geschlossenen Systemen oder Systemen, bei denen der Nutzer sich im Vorfeld relativ problemlos darauf einstellen kann und eben auch häufig in Serverumgebungen genutzt wird. Mag sein, dass sich das auch angeglichen hat, aber wenn sich die Leute erst mal auf etwas eingestellt haben, wechseln sie halt ohne Not nicht mehr zurück. Und wie gesagt, spätestens wenn BSD auch Desktops bedienen sollte und eine große Nutzerbasis hätte, würde sich das vermutlich auch weiter aufteilen, weil es nun mal verschiedene Meinungen gibt, welche Software die beste Erfahrung bietet und wie ein System am besten vorkonfiguriert ist. Wenn es um verbreitete Serverdistros geht, ist die Linuxwelt trotz der weit größeren Verbreitung auch nicht viel aufgeteilter als die BSD-Welt.Im Wesentlichen ging es mir darum zu sagen, dass die sehr offene Berkeley Lizenz vielen Firmen ermöglichte, den code zu nutzen und der hatte sogar schon einen hohen Reifegrad.
So was schreckt aber halt nachhaltig ab. Würde es mich zumindest. Vielleicht haben auch viele darauf gesetzt, dass die Lizenzbedingungen der GPL für eine schnellere Entwicklung sorgen würden.
Das kann man auch nicht so sagen. Nachdem Linux einen derartigen Boost bekam, hat man sich überlegen müssen, wie man BSD positioniert. Da hat man sich einfach "Server" auf die Fahnen geschrieben, weil Linux auf dem Desktop dominierte, obwohl X-Windows auch perfekt unter FreeBSD lief.Ich habe noch mal ein paar Vergleiche gelesen. Da kommt schon ein bisschen rüber, dass BSD zwar eine rundere Sache sein soll, dafür aber auch weniger breiten Hardwaresupport hat und eher serverspezifisch ist.
Ja, daran wird es gelegen haben...Es kam halt der Linus mit seinem Linux daher und die Leute fanden den Pinguin als Maskottchen so niedlich.
Gut, das haben wir jetzt auch schon x-mal durch. Wenn die Qualität und Performance gut genug ist, dann zählen eben andere Parameter.Linux hatte letzten Endes so viele Befürworter und Fans, dass Qualität und Performance gar nicht mal ausschlaggebend für die Wahl des Betriebssystems waren.
Und genau deswegen verteilt sich ein riesiger Anteil der Nutzer auf eine Handvoll Distros und es ist eigentlich komplett egal, wie viele es gibt.Sie kennen es nicht anders und wenn alle das nutzen wird es schon gut sein.
Ja, daran wird es gelegen haben...
Gut, das haben wir jetzt auch schon x-mal durch. Wenn die Qualität und Performance gut genug ist, dann zählen eben andere Parameter.
Und genau deswegen verteilt sich ein riesiger Anteil der Nutzer auf eine Handvoll Distros und es ist eigentlich komplett egal, wie viele es gibt.
Aber gut, wenn du Windows nutzen willst, weil Unix aus praktischen Gründen nicht geht, weil es zu wenig Support erhält und Linux aus Prinzip nicht geht, weil es deiner Meinung nach Schuld daran ist, dann mach das halt. Man sollte eigentlich meinen, dass es keinen Grund gäbe, sich über BSD oder Linux zu streiten. Mir geht es eigentlich nur darum, dass es keinen Hersteller gibt, der einen gängelt und das ist ja bei beiden nicht der Fall.
Man muss die aber ja auch nicht alle unterstützen. Steam hat anfangs auch nur SteamOS und Ubuntu unterstützt. Davon liest man aber irgendwie nichts mehr. Dadurch, dass die meisten Distros auf anderen aufbauen und ihnen recht ähnlich sind, funktioniert da dann auch einfach alles.Es gibt bei >700 Distributionen immer noch genügend, auf die eine Masse User fallen.
Ferner gibt es immer noch Formate wie Flatpak oder Snap, die diese Problematik eigentlich beheben. Sofern sie überhaupt existiert.Ferne kommt hinzu, dass sich know-how und die Aktivitäten zur Fehlerbehebung sowie auch Release Management, die Verwendung unterschiedlicher Versionen von Software zwischen 700 Teams aufteilen / divergieren und nicht jedes Team ist gleich gut aufgestellt.
Henne-Ei-Problem. Die Nutzer nutzen Windows und Mac und solange es die Programme alle nur für Windows und Mac gibt, bleibt das auch so und so lange ruhen sich die Hersteller auch darauf aus. Sieht es bei BSD da besser aus?Wenn Du mit meinen Gründen nicht einverstanden bist, dann kannst Du gerne auch Vermutungen äußern.
Dann sage Du mir warum es immer noch an vielen kommerziellen Applikationen, gerade im Recording Bereich hapert.
Die Situation ist nicht klasse. Aber das liegt nicht daran, dass das OS schlecht ist und für die, die sich nicht von Microsoft oder Apple auf der Nase rumtanzen lassen wollen, ist Linux halt in den meisten Fällen die beste Alternative.Da gibt es schon genügend Leute, die einfach nur unreflektiert alles klasse finden.
Sorry, ich kenne Deinen Background nicht. Aber kennst Du denn auch andere Unix Versionen als Linux?Die Situation ist nicht klasse. Aber das liegt nicht daran, dass das OS schlecht ist und für die, die sich nicht von Microsoft oder Apple auf der Nase rumtanzen lassen wollen, ist Linux halt in den meisten Fällen die beste Alternative.
Die "Qualität" ist halt nur ein Punkt. Was hilft mir eine höhere Qualität, wenn die Vorteile akademisch klein sind, der Support dafür aber deutlich schlechter? Wie gut laufen Spiele unter FreeBSD? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass FreeBSD alle Treiber für einen Rechner mitbringt? Gibt es BSD-Varianten, die einen DAU-freundlichen Installer mitbringen? Gibt es ein zu Proxmox vergleichbares Produkt auf Basis von FreeBSD? Ich habe ansonsten keinerlei Vorbehalte gegenüber einem offenen BSD oder offenen, spezialisierten Derivaten, aber man muss halt nutzen, was am besten die eigenen Anforderungen erfüllt und ich denke nun mal, dass wenn es um Alternativen für Windows oder MacOS geht, insbesondere im Kontext hier, Linux für die meisten Nutzer die besseren Möglichkeiten bietet.Fühl Dich bitte nicht auf den Schlips getreten, wenn ich so frage, aber meinst Du, Du kannst die Qualität eines Unix beurteilen?
Regressionen passieren halt. Mehr Augen sehen mehr als weniger Augen und wenn ein System viel benutzt wird, werden Fehler auch schneller gefunden und behoben. Vorausgesetzt natürlich, dass sie auch gemeldet werden. Und es ist meiner Erfahrung nach egal, wie hochkarätig irgendwelche Leute sind, niemand macht keine Fehler.Was mich in der Meinung bestärkt, dass Linux hier nicht die Qualität hat. Zugegebenermaßen nur ein Beispiel, aber ich finde schon ein ziemlich deutliches. Im BSD Team haben wirklich hochkarätige Leute mitgearbeitet. Anstatt sich darüber zu freuen, wurde damals aber auch das kritisiert. Obwohl, so ein Schwachsinn, das Team war für gute Leute immer offen und es gab so einige Talente, die wirklich Tolles geleistet haben.