Sieht nicht schlecht aus, aber der Hick Hack mit Kernelanpassung für die Grafikkarte und andere für's Gaming hilfreiche Patches sowie Lutris/Proton und Steam Installation (weil das ja alles nicht enthalten ist) wäre mir zuviel Arbeit...
Mal die Erbsen mitzählen, mal nicht?
Auf einem frischen Windows ist doch auch kein Steam/Ubi Connect/Origin/Epic Launcher etc. drauf, muss ich den Grafikkartentreiber installieren und aufwendig auf Stand halten, habe ich neben Dx12 auch DX11, 9, Vulkan usw.
Ich brauche für Gaming auf Linux nicht unbedingt die hoch-getweakten Kernel und spezial-Distros,
Vieles "wächst" mit der Zeit nebenher - so wie auch bei Windows.
Kurz: erster Punkt ist nicht zwingend nötig, zweiter Punkt ist kein gültiges Argument.
elementary zielt definitiv nicht auf gamer ab, eher für alltagsnutzer. für gaming gibt es nobara, da bekommt man alles schön vorinstalliert und man kann direkt zocken. und die softwareinstallation unter linux- egal welcher paketmanager genutzt wird- ist so einfach. da ist nichts kompliziert dran, gar nichts. kompliziert wird es erst wenn man anfängt die systeme zu modifizieren, was meistens nicht nötig ist. oder wenn man linux blank als minimalinstallation aufbaut wie arch, debian, gentoo, void, nix, usw.
elementaty OS zielt auf einen einfacheren, durchdachten Einstieg zu Linux ab. Und zu den Anwendungsfällen vieler Nutzer gehört nun mal auch Gaming (was lange eine Hürde war) - simple ausgedrückt.
Es ist sehr wohl sehr gut für Gaming geeignet.
Offiziell "mit Gamer-Rücksicht" wären u.a. Pop!_OS, Garuda, Nobara, Drauger, Ubuntu (das fehlende Flathub ist hier ein Nachteil) und Cachy OS zu nennen. Auch EndeavourOS soll gut geeignet sein (als simplere Arch-Distro).
Auch bei Nobara ist nicht "alles" vorinstalliert.
Selbst auf dem Steamdeck wandern mit der Zeit extra Tools und spaßige tweaks drauf.
Heißt alles nicht, daß man das unbedingt und von Anfang an zwingend bräuchte.
Heroic, Lutris, Bottles, ProtonUp-QT etwa habe ich ganz schnell mal auf jeder Distro drauf.
Und auch Linux Mint, Tuxedo OS, Manjaro, Fedora oder gar Debian sind nahezu genauso gut für Gaming geeignet.
(Hab nem Freund für Linux-Einsteiger Mint draufgespielt: kann alles Spielen, was er so zockt, unproblematisch und findet sich super zurecht. Viele durchdachte extra-Werkzeuge, die den Alltag erleichtern.)
Ich selber hatte zeitweise nur Tuxedo OS auf nem Laptop, um zu testen, wie gut Gaming unter Linux für meinen Anwendungsfall geworden ist und habe danach für mich Windows komplett verlassen.
Rest stimme ich voll zu.