"Ein k-Prozessor auf einem H97-Board ist Unsinn" - Fakt?

BreakinB

PC-Selbstbauer(in)
Wenn es hier im Forum darum geht, dass jemand noch einen Unterbau für seine Haswell-CPU sucht oder ein Upgrade bei bestehendem Board vorhat, liest man so gut wie immer

"Zum Übertakten geht nur ein Z97-Board - sonst ist die k-CPU herausgeworfenes Geld".

Okay - ursprünglich war diese Teilung so vorgesehen und OC nur den Z97ern vorbehalten. Seit ~Jahr geben aber die BIOSe vieler H97-Boards ebenfalls OC her, beispielsweise alle Modelle von Asus (Asus ermöglicht Overclocking auf H97-, H87-, B85- und H81-Mainboards). Weiteres Beispiel wäre das Gigabyte H97-D3H. Multiplikator (bis 80), Spannungen etc. lassen sich detailliert einstellen.

Daher die einfache Frage: Woher kommt die generelle Empfehlung, bei einem H-Board OC auszuschließen?

Hintergrund: Viele Besitzer solcher Boards stellen irgendwann fest, dass ihr Celeron oder Pentium doch etwas zu klein geraten ist und bitten um Aufrüstempfehlung. Bisher habe ich da k-CPUs nicht generell verworfen, wenn das Board zu denen zählte, die OC-Optionen bekommen haben. Doch man lernt nie aus, daher würden mich die Gegenargumente absolut interessieren! :)

Ideal wäre natürlich ein Benchmark nach Art "gleicher i5-4690k @ max. stable OC auf einem Z- und einem H97-Board im Vergleich" bei ansonsten gleichen Parametern. Zu finden ist das allerdings nicht wirklich
 
Zuletzt bearbeitet:
Benchmarks bringen nicht viel, das Board hat keinen Einfluss auf Leistung (sehr wohl aber auf OC).
Mit einem Z-board ist man einfach auf der sicheren Seite was OC angeht, zudem sehen diese Boards häufig besser aus und bieten bessere/mehr Funktionen. Es lohnt sich.
 
Benchmarks bringen nicht viel, das Board hat keinen Einfluss auf Leistung (sehr wohl aber auf OC).

Jup, der Satz musste zu später Stunde präzisiert werden: Es ging mir darum, ob man mit derselben CPU (!) auf vergleichbaren Z- und H-Boards (gibt da ja einige "Zwillinge") tatsächlich unterschiedliche Leistungsresultate schafft, und falls ja, wie die "fps-Relevanz" einzustufen ist.
 
Nö das kriegt man nicht hin. Minimale Unterschiede wird es geben, sie sind aber höchstens messbar, wirken sich aber garantiert nicht beim zocken aus.
Selbst wenn die H-Boards problemloses OC ermöglichen, würde ich eher zu einem guten Z-Board greifen mit allen nötigen Funktionen und gutem onboard-Sound (gerade bei H-Boards wird Rotz verbaut in diesem Bereich, um den Preis zu drücken).
 
Ich weiß nicht mehr ob es hier oder auf einer anderen Seite war aber als raus kam das einige H Boards zum übertakten freigeschaltet werden wurde getestet ob es sich lohnt ein Z Board zu kaufen. Der Unterschied liegt am Ende wie hoch man die CPU übertakten kann (getestet mit einer Wakü um Temperaturprobleme auszuschließen). Die Z Boards besitzen meist etwas bessere Spannungsversorgung und eine bessere Kühlung dieser. Im Test konnte man auf den H Boards nur bis etwa 4GHz übertakten und musste die Spannung recht hoch schrauben, CPU aus dem einen Board raus und ins andere rein (also genau die gleiche) erreichte man die 4GHz auch mit der Standardspannung und konnte auch auch gut die 4,5GHz erreichen, hat dann aus zeitgründen den Test aber abgebrochen da die eigentliche Frage bereits beantwortet war. Es verhält sich einfach genau so wie zwischen einem günstigen Z Board und einem teuren. Es sind nicht nur Features wie die Anzahl von Anschlüssen sondern auch die Qualität der verbauten Komponenten.
 
Nö das kriegt man nicht hin. Minimale Unterschiede wird es geben, sie sind aber höchstens messbar, wirken sich aber garantiert nicht beim zocken aus.
Selbst wenn die H-Boards problemloses OC ermöglichen, würde ich eher zu einem guten Z-Board greifen mit allen nötigen Funktionen und gutem onboard-Sound (gerade bei H-Boards wird Rotz verbaut in diesem Bereich, um den Preis zu drücken).
An sich ja, aber es geht schon anders. (ASRock Fatal1ty H97 Performance Motherboard Review) Wenn man mal so ein "besseres" H97 Board nimmt ist das schon brauchbar was etwa den Sound angeht und eben auch die Spannungsversorgung passt. Allerdings bestätigen da nur die Ausnahmen die Regel.

Grundsätzlich ist jedes H-97 Board ja in der Lage einen i7 4790k@Stock zu betreiben. Das ist schon einmal eine gewisse Herausforderung für die Stromzuführung. Entsprechend lassen sich Prozessoren mit weniger Kernen auch etwas hoch bringen. Allerdings sagt das halt nicht das dann die Spannungsversorgung sprichwörtlich am glühen ist - ob das 2-5 Jahre gut geht ist fraglich.

Bei der minimalen Preisdifferenz (Gigabyte, AsRock) frag ich mich eher wofür man H überhaupt noch braucht.
Um mal beim Beispiel von oben zu bleiben ein Fatal1ty H97 Performance hat mal so um die 85€ gekostet - da lagen Z97 Boards der gleichen Qualität auf etwa 100-110€. Die Preissteigerungen und irgendwelche Preisanpassungen der Shops hat halt zu der Situation geführt. Wer nur einen "nicht-k" Prozessor hat, hat von einem Z-Board nun halt auch nicht wirklich mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
OC ging in der Zwischenzeit mal auf H- und B-Brettern, wurde aber von Intel verboten. Alle Boards die keinen Z-Chipsatz haben, dürften sich mit aktuellen UEFIs nicht übertakten lassen, zumal es auch entsprechende Windows-Updates gegeben haben soll die OC auf H- und B-Boards per Microcode-Update unterbunden haben sollen. Spätestens im Betriebssystem lief der Prozessor unter Last mit Standardtakt...

Mal davon abgesehen, die meisten B- und H-Boards haben keine sonderlich gute Spannungsversorgung. Und die Boards die eine gute Spannungsversorgung haben sind meistens so teuer wienein Z-Board.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück