i7-6700K oder non-K auf H170 Board? (Preis/Leistung/Sinn)

hm1

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo Leute,

ich nutze derzeit einen 8 Jahre alten low-cost PC den ich erst vor kurzen per Restteile gratis geupdatet habe (Intel E7200->E8400, 2->4GB RAM, SSD, passive ATI 4670). - Ich bin noch immer super zufrieden (Arbeit, Office, Indi-Games)... Nun gibt es aber neue Anforderungen... Eigentlich gibt es die schon lange, viel länger als ich hier angemeldet bin, habe aber nie Fragen gestellt sondern nur passiv mitgelesen ;)

meine Anforderungen
  • HD-Videoschnitt (und Indy-Games, also nicht besonders)
  • Zuverlässig und Langlebig. DH. kein OC, keine Experimente. Daher brauche ich auch Komponenten die "länger" halten.
  • halbwegs leise und aufgrund der Langlebigkeit so kühl wie möglich.
  • Die restlichen Komponenten wären ein Corsair Carbide 200R Gehäuse, ein bequite Straight Power 10 500W, EKL Brocken 2 Kühler, eine GTX 960 4GB, SSD Samsung 850 EVO, eine WD Blue 1TB als Datengrab und ein LG BluRay Brenner.

drei Möglichkeiten hätte ich:

Variante #1 einen Intel i7-6700 non-K + Asus H170 Pro Gaming + 16GB Kingston HyperX Fury 2133MHz DDR4 RAM 14CL
  • diese habe ich vor ein paar Wochen für die Familie bereits gebaut bzw. bauen lassen (da waren die Preise noch hoch).
  • Könnte alles was ich "brauche"...

oder

Variante #2 einen Intel i7-6700K + Asus Z170 Pro Gaming + 16GB Kingston HyperX Fury 2400MHz DDR4 RAM 15CL
  • Der Preisunterschied zu #1 beträgt +60€ (+13%)
  • geschätzte Performancesteigerung von 10% im Schnitt laut Quellen die ich mal vor Wochen gelesen habe (PCGH hat den non-K ja leider nicht getestet)
  • Der RAM Test 2133 oder 2400 MHz in der PCGH hat soweit ich mich erinnern kann auch nicht wirkliche Wunder gezeigt.

oder

Variante #3 einen Intel i7-6700K + Asus H170 Pro Gaming + 16GB Kingston HyperX Fury 2133MHz DDR4 RAM 14CL
  • Der Preisunterschied zu #1 beträgt nur +35€ (+8%)
  • Zahlt sich für mich diese Kombi mehr aus? Wenn die Performance im Schnitt 10% besser ist würde ich sagen ja.
  • Was ich aber nicht weiß (und da sind die Profis gefragt ;)), ist ob ich durch diese Kombination sonstige Einschränkungen habe die ich bisher nicht beachtet habe?
  • Bei der Kombi sollte ich den 2133MHz DDR4 mit 14CL dem 2400MHz mit 15CL vorziehen, oder? (Preis ist identisch...)

Ich möchte jedenfalls eine Kombination wählen bei der die Preis/Leistung stimmt und bei der ich mich anschließend nicht ärgern muss.

(nochmals zur Erinnerung: ich habe nicht vor zu übertakten! Langlebigkeit steht im Vordergrund, also 8 Jahre aufwärts :D)

Könnt ihr mir helfen?

Danke im voraus und liebe Grüße

hm1
 
Kombi 2 - du hast zwar aktuell kein OC vor, aber mal sehen wie es in einigen Jahren aussieht. Zudem kostet der 6700K nur etwa 35€ mehr, bringt dafür aber auch einen etwas höheren Standardtakt mit.
Gleichen gilt für das Board - das Z-Board ist kaum teurer, also wieso sollte man es nicht mitnehmen.

Der Vorteil: Du kannst definitiv schnelleren RAM als 2133MHz nutzen. Das macht im CPU-Limit durchaus 10% und mehr aus. Allerdings würde ich gleich mindestens 2666er- oder 3000er-RAM nutzen. Weil 2400MHz statt 2133MHz machen den Kohl jetzt auch nicht so fett. Mit schnellem RAM und dem höheren Basistakt des 6700K dürftest du am Ende bei etwa 20% Mehrleistung rauskommen.
 
Auf die Gefahr hin jetzt gesteinigt zu werden:
Ich werfe folgende Kandidaten ins Rennen: FX8350, XEON E3-1231 V3

Ohne OC macht ein I7 6700 nicht wirklich Sinn finde ich. Vor allem sind die Dinger aber höllisch teuer.
In Multithread Anwendungen aka Rendern oder Videobearbeitung ist ein FX nicht zu verachten. Auch der Xeon ist dank HT gut 100€ billiger , dafür aber ähnlich schnell bei Multithread basierten Anwendungen.
 
Wenn du nicht vorhast zu übertakten würde der 6700 + H170 Board reichen wenn die Boardreihe alles bietet was du brauchst
 
Schneidest du ohne gpu-Beschleunigung?
Denn dank der ist skylake Unsinn. Skylake kann man nutzen wenn man was schnelleres als eine normale ssd braucht. Dann hört es auch schon auf. Denn er ist in allen bereichen langsamer als broadwell
 
HD Videobearbeitung, wenn Du auch dementsprechende Software hast, welche Hyperthreading unterstützt, kann ein i7 gegenüber ein i5 bis zu 30% Mehrleistung bringen. Du willst nicht übertakten, dann ganz klar die Variante #1
Du brauchst keine höhere taktete RAM für Deine Videobearbeitung und Indy Spiele, anderst würde es aussehen, wenn Du viel zippen würdest und aktuelle Spiele höchst auf 1080p spielen, dann sind die höhere taktete Module sehr zu empfehlen, bei 4K ist man sowieso in GPU Limit, da wird der Takt der RAM überhaupt keine
Mehrleistung in fps bringen. Du kannst die DDR4-2400CL14 nehmen, muss sie aber auch einstellen im Bios -> XMP Profil für 2400CL14 auswählen, andernfalls laufen sie "nur" auf 2133
 
Vielen Dank für Eure unglaublich schnellen Antworten!

@ iGameKudan: 20% klingen sehr gut. Habe mich daher etwas eingelesen und so wie ich es verstehe müsste dazu der integrierte Speichercontroller der CPU (spezifiziert für 2133Mhz) für den RAM-Takt übertaktet werden. Übertakten (weder CPU noch Speicher) möchte ich eigentlich nicht. Der 6700K schafft das, keine Frage... - Aber auch 7-8 Jahre lang? Hintergrund: mein aktueller und mein vorletzter PC hatten beide sehr guten Arbeitsspeicher und immer nach 3-4 Jahren bootete der Rechner sporadisch nicht mehr, bis ich den Speicher auf Standard zurückgestellt habe... Zu den 35€ für CPU kommen 25€ für Mainboard und ca. 20-50€ für besseren Speicher dazu. Das denke ich rechnet sich dann nicht mehr für mich. - Vor allem ohne einer Übertakungsabsicht.

@ Haasinger: genau dieser Xeon war Teil meiner Wunschzusammenstellung vor ca. einem Jahr. Nur der neue Xeon rechnet sich nicht so wirklich. Ein C232 Board mit dem Xeon 1230 v5 kostet zwar weniger, dafür hat man dann ein C232 Board (das irgendwo zwischen B170 und H170 liegen soll) und weniger Turbotakt. Ein besserer Xeon lässt den Preisvorteil schmelzen... Außerdem mit der aktuellen Cashbackaktion nehme ich lieber einen i7.

@ Dr Bakterius: genau mit dieser Konfig wird in meiner Familie bereits HD geschnitten. Damals habe ich mich gegen den 6700K entschieden da die Preisdifferenz für 10% Mehrleistung einfach unverschämt groß war... Durch die gefallenen Preise bekomme ich nun aber um das selbe Geld einen 6700K. Das H170 Board könnte alles was ich brauche.

@ XeT: Ich hätte eine GTX 960 mit 4GB geplant. Das müsste für alle Consumer-Schnittprogramme mehr als ausreichen. Eine ATI wäre mir zwar wegen der Preis/Leistung lieber, aber müsste dafür mehr Lautstärke und kein CUDA in Kauf nehmen. Es sollte aber zwingend ein Skylake werden. Über eine Nutzungsdauer von 8 Jahren wird es nämlich schwer werden in der Zukunft günstigen DDR3 für eventuelle Erweiterungen zu bekommen...

@ rotmilan: Danke für die Infos zu der Auswirkung auf Anwendungen. Kann ich auf dem H170 Board das XMP Profil denn setzen? Würde ich damit nicht bereits den Speichercontroller übertakten?
Korrekt ich würde max. auf 1080p spielen, eher sogar nur 1600x1200 (ich hänge dem aktuellen Trend immer 1-2 Stufen hinterher :D).

Unter den neuen Erkenntnissen stehe ich nun wieder ziemlich am Anfang: fest steht für mich nur, dass es am ehesten ein H170 Board werden wird. Nur weiß ich leider immer noch nicht ob 6700K oder non-K? Nun habe ich wieder gelesen, dass "Multi Core Enhancement" auf dem H170 garnicht mehr gehen soll...

Somit tendiere ich nun tatsächlich wieder zur Variante #1 (die ich ja bereits in der Familie genau so bauen habe lassen). Ich frage mich nur ob der höhere Basistakt nicht doch nützlich sein würde (Variante #3)?

Gibt es noch etwas was ich nicht beachtet habe?

Danke und liebe Grüße
hm1
 
Den 6700k auf ein H Board setzen ist nicht klug, egal ob du übertaktest oder nicht.
Die CPU braucht mehr Spannung, was die Spannungswandler des Boards belastet.
Bei HJ Boards ist der Bereich in der Regel nicht gut ausgelegt, was schlicht daran liegt, dass dort keine K CPUs verbaut werden.
Nimmst du also den 6700k, solltest du auch ein Z170 Board nehmen und da kannst du dir dann auch schnelleren RAM gönnen, was nie verkehrt ist.
 
Hallo und nochmals Danke für die Antworten,

habe nun alles nochmals durchgerechnet:

Ein i7-6700K + Asus Z170 Pro Gaming + 16GB Kingston HyperX 2666MHz (mehr hat mein Shop nicht) kosten 72€ mehr als die non-K Variante mit H170 und 2400 Mhz Speicher. Bei einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 7-8 Jahren würde sich 10-15% Mehrleistung schon rechnen, vor allem wenn man bedenkt wie teuer der Rest des Rechners ist ;)

Wenn ich die Kombi so baue und den Speicher auf 2666 MHz stelle, was könnte das für Auswirkungen auf die Haltbarkeit von CPU und Mainboard haben? So wie ich es verstanden habe, wird beim Speicher-OC der Speichercontroller in der CPU mitübertaktet, oder?... Und "Multi Core Enhancement" würde ich auch aktivieren...

Schlussendlich wurde mir nun klar: bei mir ist es keine Preisfrage ob +/-72€ sondern eine der Haltbarkeit. Daher auch die nächste und hoffentlich letzte Frage...

Welches System hat wohl die längere Haltbarkeit?
  1. i7-6700 non-K + H170 + 2133 MHz DDR4 (noch immer favorisierte) weil ich eben kein OC vorhabe.
  2. i7-6700K + Z170 + 2133 MHz DDR4 aufgrund der möglicherweise besseren verbauten Komponenten auf dem Board? (+60€ für ca. +10% Leistung)
  3. i7-6700K + Z170 + 2666 MHz DDR4 wobei ich wohl schon weiß das das nichts wird... (+72€ für geschätzte 10-15% Leistung)
  4. i7-6700K + H170 + 2133 MHz DDR4 wurde mir hier bereits abgeraten, da die CPU mehr Spannung brauchen soll (+35€ für ca. +10% Leistung). Bei den kürzlichen PCGH-PCs Modellupgrades wurde ja ebenfalls das Mainboard mitgetauscht...

Danke und liebe Grüße
hm1
 
Ich habe fast seit Anbeginn einen 2600k @ 4,5 Ghz am laufen und das Ding lebt immer noch. Du könntest sogar ohne Schmerzen schnelleren RAM einsetzen ohne noch deutlich mehr Taler zu versenken. Da du ja selbst sagst das kein OC ansteht dann greif zu dem was geplant war dem non K + H Board + 2133er RAM und die Bauteile werden ähnlich lange halten da man in den Spezifikationen bleibt
 
Welches System hat wohl die längere Haltbarkeit?
  1. i7-6700 non-K + H170 + 2133 MHz DDR4 (noch immer favorisierte) weil ich eben kein OC vorhabe.
  2. i7-6700K + Z170 + 2133 MHz DDR4 aufgrund der möglicherweise besseren verbauten Komponenten auf dem Board? (+60€ für ca. +10% Leistung)
  3. i7-6700K + Z170 + 2666 MHz DDR4 wobei ich wohl schon weiß das das nichts wird... (+72€ für geschätzte 10-15% Leistung)
  4. i7-6700K + H170 + 2133 MHz DDR4 wurde mir hier bereits abgeraten, da die CPU mehr Spannung brauchen soll (+35€ für ca. +10% Leistung). Bei den kürzlichen PCGH-PCs Modellupgrades wurde ja ebenfalls das Mainboard mitgetauscht...

Danke und liebe Grüße
hm1

Moment. Ich schaue mal nach. ;)

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Ich würde einfach die paar Euro drauflegen und den 6700K mit Z170 Chipsatz und 3200 MHz RAM nehmen (da kosten 16 GB auch nur 90€)

Der Punkt ist, dass der 6700 non-K einen Grundtakt von 3,4 GHz hat, während der 6700K schon 4 GHz hat.

Der non-K boostet zwar auf 4 GHz, aber auch nur, wenn nur 1 Kern belastet wird.

Also muss man ganz klar sagen, dass der 6700K die schnellere CPU ist, selbst wenn man überhaupt nichts am Takt dreht.
Als kühler würde ich den EKL Brocken 2 in der extrem leisen PCGH Edition wählen.

Letzten endes bekommt man das, wofür man bezahlt. Ich denke, P/L mäßig ist zwischen der OC fähigen Variante mit schnellem RAM und der nicht-OC fähigen Variante wenig unterschied.
 
Danke,

habe nun den ursprünglichen Plan bestellt (i7-6700 non-K + H170) :) Somit gibt es nun zwei identische PC´s in der Familie und das ist ja auch nicht schlecht ;)

Die Mehrleistung vom i7-6700K ohne OC wäre ca. 7% gewesen (habe die Quelle wiedergefunden: Intel Core i7-67: Skylake i7 at 65W | silentpcreview.com ). Beim Vergleich der fertigen PCGH-PCs (i7-6700 non-K und K ohne OC) ist die Gaming-Leistung nahezu +0% (bei einer GTX 980 und bei meiner bestellten GTX 960 erst recht!) und Cinebench auch nur 7%.

Somit geht eine über ein Jahr dauernde Suche nach einem neuen PC zu Ende ;)

Danke für eure Hilfe!

Liebe Grüße
hm1
 
@ rotmilan: Danke für die Infos zu der Auswirkung auf Anwendungen. Kann ich auf dem H170 Board das XMP Profil denn setzen? Würde ich damit nicht bereits den Speichercontroller übertakten?
Korrekt ich würde max. auf 1080p spielen, eher sogar nur 1600x1200 (ich hänge dem aktuellen Trend immer 1-2 Stufen hinterher :D).

Unter den neuen Erkenntnissen stehe ich nun wieder ziemlich am Anfang: fest steht für mich nur, dass es am ehesten ein H170 Board werden wird. Nur weiß ich leider immer noch nicht ob 6700K oder non-K? Nun habe ich wieder gelesen, dass "Multi Core Enhancement" auf dem H170 garnicht mehr gehen soll...

Somit tendiere ich nun tatsächlich wieder zur Variante #1 (die ich ja bereits in der Familie genau so bauen habe lassen). Ich frage mich nur ob der höhere Basistakt nicht doch nützlich sein würde (Variante #3)?

Gibt es noch etwas was ich nicht beachtet habe?

Noch zur Info:

Du musst nix weiter beachten, nimm Dir die Variante #1
Nein, mehr als 2133 geht auf einem H170 Board nicht, man kann die Module 2133 auf XMP setzen, soweit der RAM Hersteller diese auch eingepflegt hat.
-> H17 PRO GAMING | Motherboards | ASUS Global
Für Deine Anwendungen ist ein höherer RAM Takt überhaupt nicht merkbar, und man müsse schon zu 2800 od besser 3000-3200 greifen, und dazu ein Z170 Board, wenn man viel ZIPPT und gewisse speicherintensive Spiele spielt, die von höheren Speichertakt profitieren, doch nur bis 1080p Auflösung, was darüber ist, wird von GPU Limit wieder von Mehrperformance in Spielen der RAM Mehrtakt vernichtet.

Viel Spass
 
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