Ein Experiment, i3 mit Noctua NH-L12 ganz ohne Lüfter bei 100% Auslastung!

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Tim1974

Guest
Ein Experiment, i3 mit Noctua NH-L12 ganz ohne Lüfter bei 100% Auslastung!

Hallo,

da ich sowieso am Basteln war, wolle ich mal sehen, ob und wie gut der Noctua NH-L12 Kühler meinen kleinen i3-2100@3.1 GHz kühlen kann, wenn er überhaupt keinen Lüfter montiert hat.
Ebenso ist kein Gehäuselüfter vorhanden gewesen, das Gehäuse war beim Test aber geschlossen. Der einzige Lüfter im System war der des bequiet Pure Power L8 400 Watt Netzteils.

Jetzt die Werte nach etwa 10 Minuten 98-100% Last auf 4 Threads:
i3-PC-100%-ohne-Fan-cpu-klein.JPG

So sahen dabei die Werte des Boards aus:
i3-PC-100%-ohne-Fan-Board-klein.JPG

Nach etwa 12 Minuten dann schrillte der PC-Speaker, ich hatte im BIOS eine Warnung bei einer CPU Temperatur von 60°C eingestellt, jedoch kam die Warnung, also das Signal erst als die CPU schon bei 70°C war.
Ich hab dann vorsichtshalber abgebrochen, was wäre passiert wenn ich den Test so nicht 10 Minuten sondern 2 Stunden hätte laufen lassen?
Auch wenn ich annehme, daß die CPU sich erfolgreich geschützt hätte, war wäre mit dem Board passiert, hat das auch solche Schutzschaltungen wie die intel CPUs?

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So sah es danach mit dem gleichen Setting aus, nur daß diesmal der CoolerMaster 120mm-Lüfter auf dem CPU-Kühler montiert war und mit 5V am Netzteil lief, bei etwa 500 U/min (nahezu absolut lautlos):
i3-PC-100%-mit-CM@5V-CPU-klein.JPG

Das Board dabei:
i3-PC-100%-mit-CM@5V-Board-klein.JPG

Auffällig finde ich die Verschiebung der 3 Board-Temperatur-Werte, ohne Fan war Temp1 was wohl die Systemtemperatur ist sogar niedriger als mit Fan, dafür war Temp3 extrem viel höher als mit Fan, kann das jemand erklären, oder spinnen die Sensoren auch mal auf diese Weise?

Gruß
Tim
 
AW: Ein Experiment, i3 mit Noctua NH-L12 ganz ohne Lüfter bei 100% Auslastung!

Die Boardtemperatur ist leicht erklärt. Die zwei Grad Unterschied beim Temp1 sind normale Schwankungen, haben nix mit dem Lüfter zu tun. Vermutlich der Sensor der Southbrigde die eh nicht um Luftstrom liegt. Der andere Sensor werden die Spannungswandler sein die um den Sockel herum liegen. Die werden natürlich mitgekühlt wenn der Lüfter läuft
 
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Also so ganz ohne CPU-Fan, das wäre dann wohl doch nicht möglich gewesen bei meinem Aufbau, oder?
Selbst wenn ich statt des NH-L12, den NH-D14 genommen hätte, die Spannugswandler usw. wären trotzdem heiß geworden, aber mich hätte schon interessiert wie viel niedriger der D14 ohne Lüfter die CPU-Temperatur gehalten hätte, mehr als 10 Grad?

Wie machen die Leute das mit den komplett lüfterlosen PCs, da muß sich ja enorm was an Hitze aufstauen, wenn meiner trotz der Gehäusegröße, des guten CPU-Kühlers und Netzteils mit Lüfter schon so warm wird?
 
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Ich glaub es gibt extra Kühler für CPU´s die passiv laufen. Du könntet noch die Spannung der CPU senken vllt bringt das ja noch paar %
 
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Also so ganz ohne CPU-Fan, das wäre dann wohl doch nicht möglich gewesen bei meinem Aufbau, oder?
Selbst wenn ich statt des NH-L12, den NH-D14 genommen hätte, die Spannugswandler usw. wären trotzdem heiß geworden, aber mich hätte schon interessiert wie viel niedriger der D14 ohne Lüfter die CPU-Temperatur gehalten hätte, mehr als 10 Grad?

Wie machen die Leute das mit den komplett lüfterlosen PCs, da muß sich ja enorm was an Hitze aufstauen, wenn meiner trotz der Gehäusegröße, des guten CPU-Kühlers und Netzteils mit Lüfter schon so warm wird?

Komplett passiv ist sehr sehr schwer. Der Trick heißt semi-passiv. Also ein fetter Block auf die CPU der über die Gehäuselüfter (optimalerweise 140mm mit seh wenigen rpm) mitgekühlt wird. Komplette passiv PCs gibt es auch, dort wird die CPU über Heapipes an das Gehäuse gekoppelt und das gesamte Case ist damit ein riesiger Passivkühler...kühle Hardware vorrausgesetzt
 
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Eigentlich ist komplett lüfterlos auch unsinnig, denn selbst in meinem ungedämmten Gehäuse höre ich den recht billigen CoolerMaster-120mm-Lüfter der die CPU gerade mit rund 500 U/min kühlt nur sehr sehr leise, wenn der PC jetzt nicht direkt neben meinem Ohr auf dem Tisch, sondern einen Meter weit weg auf dem Boden steht, wird das kaum noch zu orten sein. Wenn man dann noch ein gutes gedämmtes Gehäuse nimmt und einen sehr hochwertigen 140mm Lüfter für die CPU, dazu ein bequiet dark power pro 550 Watt Netzteil, wird vermutlich rein gar nichts im Niedriglastbetrieb mehr zu hören sein.
 
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Habe meinen i3 4130 mit nem AXP-200 auch irgendwann mal komplett passiv laufen lassen. Selbst im Torture-Test kam er auf maximal 70°C (laut Sensorik). Bei der geringen TDP ist das gar nicht mal so schwer zu realisieren. Zumal die praktische Auslastung (ohne Benchmarking) idR. dann ja nochmal deutlich geringer liegt.
Bedenken hatte ich schon eher wegen der gänzlich ungekühlten Northbridge meines billigen B85M. Da will ich mich auch nicht unbedingt auf das verlassen, was das Board zu messen meint.
Die 500 U/min eines einzigen, halbwegs wertigen Lüfters tun aber denke ich mal niemandem weh und bieten für den Notfall immernoch ein klein wenig Zirkulation, was sich vor allem im Hochsommer rentiert. Ein entscheidender Faktor beim semi-passiven Betrieb wäre meiner Meinung nach auch die deutlich geringere Abkühlzeit. Bereits ein Minimum an Luftzug reicht aus, um den Kühler wesentlich schneller zurück aufs Raumniveau zu bringen. Selbiges gilt natürlich für die Aufwärmphase, die (bis zum erreichen der 70°C) hier nochmal etwas in die Länge gestreckt wird.
 
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Dieser AXP-200 sieht mir aber auch nicht nach mehr passiven Kühlleistung aus als mein Noctua NH-L12.
Ich würde in jedem Fall auch zu einem Lüfter raten, in meinem Fall war das nur ein Experiment mal ohne zu testen, nie eine ernsthafte Überlegung, den PC langfristig ohne CPU-Fan betreiben zu wollen.
Auch wegen der Boardbauteile um den Sockel herum, die der CPU-Fan so etwas mit kühlt.

Bei 5V, müßte mein derzeitig eingesetzter Coolermaster 120mm-Lüfter rund 500 U/min machen, der Tower steht geschlossen neben mir auf dem Tisch, der Lüfter ist in Ohrhöhe, etwa 60-80 cm von mir weg. Wenn es ganz leise im Raum ist höre ich ein leises zischeln/tickern, vermutlich der Lager, aber wirklich nur schwer überhaupt wahrzunehmen und alles andere als störend. Außerdem ist das kein Highend-Lüfter, er war damals in meinem Coolermaster CM 690 III Gehäuse als Rückwand-Gehäuselüfter werkseitig verbaut. Dort arbeitet nun ein bequiet Silent Wings Lüfter.

Würdet Ihr mir raten einen hochwertigeren CPU-Lüfter zu kaufen und dort zu montieren, oder sollte ich es einfach so lassen mit dem Coolermaster-Lüfter?
 
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Kurz zur Info: Aktuelle Intel Boards haben keine Northbridge mehr und die South Bridge dürfte max 5Watt verbrauchen (wenn überhaupt), ansonsten ist auf den Mobos praktisch nichts was überhaupt großartig was verbraucht ;)
 
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Wie macht man ein komplett passives System? Nun, zuerst mal braucht man Kohle, denn die Teile sind schweineteuer. Dann gibt es spezielle Cases, welche aus Alu sind und über ne Heatpipe direkt mit dem IHS der CPU verbunden werden. Solche Cases sind jedoch meist nur für mITX oder max. mATX Bretter zu haben. Übrigens, im Intel NUC arbeitet beim Kollegen gar ein i7 und zwar...lüfterlos ;-) So ein Teil, er hat jedoch den mit dem i7-3550k: Intel(R) NUC Kit NUC5i7RYH Mini PC. Da bringt man beim besten Willen keinen Lüfi mehr rein :-)
Silentmaxx bietet sonst auch spezielle Cases für passive Systeme und da gibt es gar nen Kühler, der nen HR-02 oder HR-22 wie ein baby aussehen lässt: der Twin Block. Der passt natürlich in kein normales Gehäuse. Oder dann gäb es ja noch die Modelle von NoFan, wo man ein ganzes System komplett passiv machen kann, dafür aber nen Staubfänger extraordinaire hat, denn das Case ist wie ein Salatsieb :-)
 
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