EA & Ubisoft sehen in NFTs & Blockchain die Zukunft des Gaming

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Im Gespräch mit Investoren erklärt EA-CEO Andrew Wilson, dass NFT und "Play to earn"-Spiele womöglich die Zukunft sein werden. Ähnlich sieht das der französische Publisher Ubisoft.

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War nicht das ganze "Lootboxen sind kein Glücksspiel" Argument darauf aufgebaut, dass die virtuellen Items die man erhält keinen Wert haben?

Das will man jetzt untergraben, indem man eine virtuelle Ökonomie macht bei der man jedem virtuellen Item einen ganz spezifischen Wert zuordnen kann?

Mal ganz abgesehen davon was das für die Steuererklärung der "Spieler" mit sich bringt, werden das Teile der Kundschaft ebensowenig spielen dürfen wie sie am Aktienmarkt handeln dürfen nach gesetzlicher Lage.
 
Kann es sein, dass sich die "Erbsenzähler-Etage" dieser Spielzeug-Konzerne beizeiten zu viel von üblicherweise unerlaubten Substanzen reingezogen hat?:ugly:
Oder glauben die so zusätzlich zu Pay-2-Win und Loot-Box-Mechaniken Glücksspiel auf breiter Front etablieren zu können? Vielleicht hat man dort angesichts der absehbaren Entwicklungen auf dem Hardwaremarkt aber auch nur klassische Computerspiele bereits abgeschrieben und setzt nun auf Spielhallen- und Casino-Gaming...
Vielleicht alles aber auch nur "Investoren-BS", bei dem möglichst viele angesagte BuzzWords reingepackt werden müssen, um einer degenerierten Finanzelite die Moneten aus den Tresoren zu locken :stupid:
Manchmal bestärkt mich solcherlei Ansinnen der sog. "Führungs-Eliten"zudem nur noch, dass es für die Menschheit angesichts der vielfältigen Probleme auf diesem Planeten keine guten Zukunftsaussichten gibt.
 
War nicht das ganze "Lootboxen sind kein Glücksspiel" Argument darauf aufgebaut, dass die virtuellen Items die man erhält keinen Wert haben?

Das will man jetzt untergraben, indem man eine virtuelle Ökonomie macht bei der man jedem virtuellen Item einen ganz spezifischen Wert zuordnen kann?

Mal ganz abgesehen davon was das für die Steuererklärung der "Spieler" mit sich bringt, werden das Teile der Kundschaft ebensowenig spielen dürfen wie sie am Aktienmarkt handeln dürfen nach gesetzlicher Lage.
Genau, virtuelle Währung für virtuelle Gegenstände = kein Glücksspiel, so die Formel von EA & Co.

Plus, ein weiterer Vorteil für EA & Co.:
Wenn EA, Ubisoft etc. eine eigene Kryptowährung haben, dann müssen die Publisher keinerlei Provisionen an Epic Games Store & Co. zahlen. Schließlich bezahlen die Spieler ja nicht mehr mit Echtgeld, sondern mit einer virtuellen Währung, die außerhalb des Stores erzeugt und verkauft wird. Und schon haben EA & Co. die lästige Provisionszahlung umgangen und können zugleich mehr Gewinn einfahren...

Zur Klarstellung: So, wie das aktuell geplant ist, gefällt mir das gar nicht! Ich mag keine Lootboxen und ähnliche "Überraschungsmechaniken" in Videospielen, da das - aus meiner Sicht - nichts anderes als Glücksspiel ist. Und wenn da Kinder und Jugendliche zum Glücksspiel animiert werden, ist das nichts Gutes. Aber die Entwicklung mit "Opening-Events" bei FUT-Sammelkarten etc. zeigt, dass das einigen Gamern völlig egal ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
NFTs sind einfach ein Witz. Ich kann problemlos ein NFT auf etwas erstellen auf was ich gar keine Urheberrechte habe...
Man nehme eine Bild, Lied, oder sonst was aus dem Internet, erstelle ein NFT und kassiere das Geld ein. Die Verifizierung des Urheberrechts geschieht meist nicht.
 
Genau, virtuelle Währung für virtuelle Gegenstände = kein Glücksspiel, so die Formel von EA & Co.

Plus, ein weiterer Vorteil für EA & Co.:
Wenn EA, Ubisoft etc. eine eigene Kryptowährung haben, dann müssen die Publisher keinerlei Provisionen an Epic Games Store & Co. zahlen. Schließlich bezahlen die Spieler ja nicht mehr mit Echtgeld, sondern mit einer virtuellen Währung, die außerhalb des Stores erzeugt und verkauft wird. Und schon haben EA & Co. die lästige Provisionszahlung umgangen und können zugleich mehr Gewinn einfahren...
Ich fürchte das ist zu kurzsichtig gesehen.
Das Spiel wird weiterhin für 60+€ verkauft, es wird weiterhin season passes , DLCs und Microtransaktionen geben und eben zusätzlich dieses ~Kryptowährung.

Kann sehr gut sein das als Grund genannt wird das sich die Vollpreisspiele nicht mehr lohnen da die immer schneller in den ganzen ~Abos reinrutschen. Kann auch was dran sein das es ggf. immer mehr User gibt die sich nicht mehr bei den ganzen Sales mit Spielen eindecken die eh zu 2/3+ nicht gezockt werden.
 
Plus, ein weiterer Vorteil für EA & Co.:
Wenn EA, Ubisoft etc. eine eigene Kryptowährung haben, dann müssen die Publisher keinerlei Provisionen an Epic Games Store & Co. zahlen. Schließlich bezahlen die Spieler ja nicht mehr mit Echtgeld, sondern mit einer virtuellen Währung, die außerhalb des Stores erzeugt und verkauft wird. Und schon haben EA & Co. die lästige Provisionszahlung umgangen und können zugleich mehr Gewinn einfahren...

Dem könnte man zustimmen unter der Annahme Wilson würde sich bei der Arbeit um die Belange der Firma kümmern. Aber da selbst einfache rechtliche Rahmenbedingungen erhebliche Fragen aufwerfen und scheinbar ungeklärt sind, habe ich da meine Zweifel.

Ich hege da eher den Verdacht, da wird bei der Arbeit den ganzen Tag auf eToro gezockt und wenn die Investoren dann fragen was die Zukunft ist, dann schaut man auf sein Handy und gibt die einzige Antwort die einem auf die Schnelle einfällt. "Irgendwas mit Krypto"

Das sind Konzepte wie Second Life und Linden Dollar, nur 18 Jahre später und 18 Jahre dümmer. Earth2 jemand ein Begriff?
 
Mal eine ganz neue und völlig verrückte Idee:
Einfach mal wieder kreative, spaßige und fertige Spiele verkaufen. So wie es früher mal normal und heute fast nur noch im Indie-Bereich war/ist.
Problem dabei: Die Marge ist zu gering. Wenn man von jedem Spieler maximal 60€ bekommt sind die Investoren nicht zufrieden.

Ich werde von solchen Produkten jedenfalls die Finger lassen.
 
Geschuldet ist das Thema ja dem mittlerweile fast Weltweit erschlossenen Markt, die Firmen erzählen ja non-Stop etwas von Wachstum, da die Entwickler schon an der Existenz und Burnoutgrenze arbeiten ist ja mittlerweile durch genug Skandale mehr als bekannt. Dh. da kann man nicht mehr viel raus schneiden. Also denken sich die Pfeifen neue Modelle aus, vergessen dabei aber das Ihre Kundschaft selber immer mehr verarmt :ugly:
 
Ach wie schön wäre es wenn gerade diese beiden publisher endlich den Bach runtergehen würden.
ich wünsche den beiden nichts sehnlicher !

EA, dieser assotziale drecks Haufen...
es wundert mich absolut nicht das so ein Schwachsinn mal wieder von denen kommt.
 
Mal eine ganz neue und völlig verrückte Idee:
Einfach mal wieder kreative, spaßige und fertige Spiele verkaufen. So wie es früher mal normal und heute fast nur noch im Indie-Bereich war/ist.
Problem dabei: Die Marge ist zu gering. Wenn man von jedem Spieler maximal 60€ bekommt sind die Investoren nicht zufrieden.

Ich werde von solchen Produkten jedenfalls die Finger lassen.

Dachte ich mir auch beim lesen des Artikels: "Play to earn? Erinnert sich noch jemand an Zeiten, als Spiele so gut waren, dass man sie ohne Bezahlung spielen wollte?"

Vielleicht ist dass die passende Ergänzung zur Reallohnentwicklung (Kurs: "pay to work").^^
 
Mal eine ganz neue und völlig verrückte Idee:
Einfach mal wieder kreative, spaßige und fertige Spiele verkaufen. So wie es früher mal normal und heute fast nur noch im Indie-Bereich war/ist.

Teufels Advokat:

wir brauchen keine fertigen Spiele, die Leute die ein Spiel durchspielen sind eh eine Minderheit,
vgl: https://steamcommunity.com/stats/582010/achievements
vgl: https://steamcommunity.com/stats/1151640/achievements
und das sind nachweislich "fertige Spiele"

wir brauchen keine kreativen Spiele, wir sind EA, wir haben seit 30 Jahren die gleichen Fortsetzungen. Was sind Indie-Spiele wenn nicht Fortsetzungen zu altem Pixelzeug von Entwicklerplebs die sich nicht mal eine Filmlizenz oder ähnliches leisten kann?

wir brauchen keine Spaßigen Spiele, wir haben ein Heer von BWL Absolventen und Verhaltenspsychologen die beim Kunden eine für EA finanziell rentable psychologische Abhängigkeit erzeugen und das was man in USA eine 'emotionally abusive Releationship' nennt. Damit das nicht auffällt haben wir ein Heer von PR Absolventen die beim Kunden permanent sog. 'gaslighting' durchführen, jede Kritik scheinheilig umdeuten, die Schuld immer auf andere schieben und 'moving the Goalpoast' als Volkssport betreiben.

Welcome to AAA
 
Ich finde die gesamte Entwicklung erschreckend. Hardware wird immer teurer und Spieleschmieden wollen uns ausnehmen, so viel es nur geht. Ich fühle mich langsam wie eine Kuh, die zu wenig Zitzen hat...
 
Dachte ich mir auch beim lesen des Artikels: "Play to earn? Erinnert sich noch jemand an Zeiten, als Spiele so gut waren, dass man sie ohne Bezahlung spielen wollte?"

Vielleicht ist dass die passende Ergänzung zur Reallohnentwicklung (Kurs: "pay to work").^^
"Play to earn" klingt für mich nach Arbeit, nach der Arbeit...
Endlich kann ich auch nach einem Standard 11 Std Arbeitstag nach Hause kommen um mich endlich vor den PC zu setzen um noch weitere Stunden in Geld verdienender Weise verbringen zu dürfen.

Wow! Welches brillante Genie ist bei EA ist nur drauf gekommen? :sarkasmus:

Ich gehöre ja inzwischen auch nicht mehr zu den jüngeren, habe in meiner Kindheit die Anfänge vom PC-Gaming mitgemacht und obwohl ich gerne zu viel Nostalgie und den "Früher war alles besser"-Spruch vermeiden zu versuche,
so beneide ich die heutige Jugend nicht dafür auf welche Art diese ausgefeilten Verkaufstechniken ausgesetzt sind.

Und diese sind leider inzwischen so gut und so oft eingesetzt, dass dies als normal empfunden wird.

Jeder der sich F2P Titel mal ein klein wenig kritischer anschaut und sich die Frage stellt, inwiefern wird hier bei welchem möglichen Käufer ein Kaufwunsch begründet; wird relativ schnell feststellen wie ausgeklügelt das Ganze tatsächlich ist.

Die Frage die sich mir unweigerlich stellt ist doch:
"Wer hat das Vorgehen dieser Firmen im Auge?"

Und die Antwort ist einfach: "Niemand."
Die können machen was auch immer sie wollen.

Selbst bei einem überwiegenden Teil jugendlicher Nutzer, es interessiert keinen.
Zumindest solange nicht bis man in den Glücksspiel Bereich gelangt; siehe "Lootboxen & Co."

Die Idee von EA sich eine eigene Währung zu erfinden, um die Spieler dann spielen sollen per Zeiteinsatz, stinkt nach Gier.

Ich hoffe doch dass auch die Gamer irgendwann mal aufwachen und das nicht mit sich machen lassen.
Hier ist die Grenze zur Ausbeutung schon in der Grundidee überschritten.
 
Spieler werden eh schon heute gemolken , aber sie lassen sich ja auch gerne melken.
Für die anderen muss dann irgendwann einfach ein anderes Hobby gefunden werden.

EA und Ubisoft sind für mich eh beide mit die Schlimmsten der großen Publisher auf dem Markt wenn es um Abzocke geht!

Werde erstmal kein Geld mehr in neue Hardware investieren auf der einen Seite haben wir Microsoft mit TPM zwang auf der anderen Seite die Spielehersteller die noch mehr melken wollen da sie ja noch nicht genügend Milliarden gewinne einfahren... so wie mit der lustigen Lüge das mehr Geld für die Entwickler bleibt wenn sie bei Epic verkaufen der beste Witz des Jahres :)

Das Spielen war früher angenehmer als es noch nicht so "Cool" war für alle.
 
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