E-Sports: ProSieben Maxx zeigt wegen Amoklauf vorerst keine Ego-Shooter

was für ein heuchlerischer SCHWACHSINN!!! keine shooter zeigen aber dann, irgendwelche filme oder animes zeigen wo nur rumgehackt und rumgemordet wird,.. einfach nur peinlich:schief:
 
Da (hoffentlich) keiner von uns weiß, was Shooter in Hirnen von leicht zu beeinflussenden Kindern, Depressiven, jahrelangen Mobbingopfern, von rechter oder islamistischer Propaganda Beeinflussten und sonstigen Hilfsbedürftigen anrichtet würde ich mal behaupten, dass man sich die dummen Kommentare auch sparen kann. Sicher ändern Shooter rein gar nichts daran, wie gesunde Menschen denken, das heißt aber nicht, dass jeder einzelne Mensch komplett unberührt bleibt.

Natürlich ist die Aktion trotzdem extrem scheinheilig, die Berichterstattung gerade der privaten Sender und Boulevardmedien legt es ja ansonsten gerade zu darauf an, dass nach Amokläufen gleich wieder die nächsten Amokläufer herangezüchtet werden. Jedes mal wird wieder gemahnt, dass eine Heroisierung der Täter zu Nachahmern führen kann, dass es absolut kontraproduktiv ist, jedes noch so kleine Detail aus dem Privatleben der Täter ans Licht zu zerren und dabei mal eben die Persönlichkeitsrechte der Opfer, Verwandten des Täters und des Täters selbst mit Füßen zu treten. Aber nach jedem Amoklauf geht denen wieder einer ab: man kann Facebook nach Opferbildern abgrasen, Sterbende und Tote in Großaufnahme zeigen, auch auf der Titelseite der Zeitung, die jeder Grundschüler am Kiosk sehen kann, man kann Verwandte von Opfern und Tätern stalken und massiv unter Druck setzen... solange die Berichterstattung dermaßen kaputt ist ist glaube ich die Übertragung von Shootern unsere kleinste Sorge.
 
Selbst wenn man sich sehr anstrengen würde um sich maximal medienwirksamen Bullsh*t auszudenken - auf sowas schwachsinniges würde man nicht kommen. Da musste die Experten fragen... und ich dachte die arbeiten alle bei der BILD. :ka:
 
Haben die diese Kiddieballerei wirklich übertragen?

Gut dass der Müll in Form von Counterstrikequatsch vom Bildschirm verschwindet.

Noch größerer Müll ists so ein stupides Game mit diesen Vorfällen in Verbindung zu bringen.

Ich dachte, da lief nur 'ne Weile Wrestling neben dem üblichen Werbekundenbingo mit Tele 5. :D
Ist mir neu, dass auf dem Sender E-Sports-Übertragungen gesendet werden und was die online abziehen ist mir mal sowas von...

2x die Woche, wobei 1x davon Wiederholung war. Übertragen wurde AFAIK ausschließlich CS:GO (die 2-3x wo ich kurz reingeschaut hatte, sah ich jedenfalls nichts anderes).
Aber bereits die waren stark Zusammengeschnitten. Von einem Match war vlt. 1min zu sehen.

Wrestling läuft auch noch.


Ich werde es nicht vermissen, meine CS-Zeit ist lange vorbei (ohne Amok zu laufen!) und selbst da hatte ich kein Interesse daran anderen beim Spielen zuzusehen.
Aber die Begründung ist dennoch bescheuert, sollen sie doch einfach sagen das die Einschaltquoten schuld waren. Ist ja auch nicht so als ob es Mittags um 12 gelaufen wäre.
 
Ganz große Klasse, ProSieben! :daumen:

Hier wurde nicht auf naiven, hilflosen Aktionismus gesetzt. Ein gewagter Schritt nach Vorne, das Thema eSport nun ins Rampenlicht zu rücken und so dem Thema Killerspiele endgültig die Luft zu nehmen. Die Terroristen können nunmal nicht von Bots gespielt werden, und da unsere Gesellschaft ihre Opfer und Täter hat, ist der Weg der Gemeinschaft und nicht der Ignoranz und Feindbildern der sehr richtige Weg. Gerade ein Privatsender, bei dem sehr viel über den Tellerrand geblickt und ein kritischer Umgang mit Reizthemen zur Normalität gehören, muss hier natürlich vorangehen, es wurde wieder richtig Kompetenz bewiesen.
 
Ich glaube, dass die Killerspiel-Debatte oft eine gern gesehene Ausrede ist. Den meisten Leuten ist doch klar, dass Amokläufer und Terroristen aufgrund falscher Erziehung entstehen. Nur darf das ein Politiker nicht sagen, weil er damit unweigerlich "politisch unkorrekt" wird und dann durch die Medien dafür bestraft würde. Dazu kommt, dass die federführenden politischen Akteure kaum etwas von den nunmal existierenden, WIRKLICH brutalen Spielen wissen, geschweige denn auf die Idee kommen würden, sich darüber zu informieren, weil es ja so auch reicht, um etwas vermeintlich kluges zu verkünden. Ich denke da an andere (Egoshooter-)Genres, die ganz offen das Verlangen gewisser Spieler nach Blutspritzen, Verstümmelung und Sadismus stillen wollen. Beispieltitel fallen mir gerade nicht ein, worüber ich auch ganz froh bin.
Ganz offensichtlich konzentrieren sich doch die "normalen" oder bekannten Egoshooter wie CS:GO oder BF oder CoD auf Taktik und Teamplay. Dass da auch gekillt wird, liegt nur daran, dass der gewählte Hintergrund ein real existierender (Krieg, Kriminalität und Kriminalitätsbekämpfung) ist.
 
Fassen wir zusammen:

Der Täter kam aus einem Hartz IV Umfeld
Der Täter wurde gemobbt und erniedrigt
Der Täter konnte sich illegal Waffen beschaffen
Sein Therapeut hatte erkannt, dass die Gefahr eines heftigen Abgangs besteht


Was schließen wir daraus? Kein CS:GO auf Pro7Maxx.... :stupid::klatsch:

Vor den eigentlichen Problemen voll verschließen und wieder irgend eine Wurstdebatte rausbringen.
 
Dann muss ProSieben aber auch so konsequent sein, und gleich das komplette restliche Programm mitentfernen, denn der hat sicher auch irgendwann mal Comedyserien oder Fußball geschaut/gespielt :rollen: :klatsch: :wall:
Ist ja immer ein gerne genommener Vergleich... Frei nach dem Motto "Jeder Amokläufer hat Brot gegessen" und so... Aber so lange "wir" (die Gamer), derart konsequent auf Stur stellen, dass wir nicht mal dazu bereit sind, den Unterschied zwischen einer gelegentlichen Scheibe Brot zum Frühstück und dem täglichen, stundenlangem "sich mit Töten beschäftigen" (wenn auch "nur" in einem Spiel) zu akzeptieren, wird man uns in der Diskussion nie ernst nehmen.

Ernsthaft... Ego-Shooter alleine machen aus niemandem einen Amokläufer. Wer könnte das besser beurteilen (und beweisen!) als wir? Aber wir reden hier auch nicht über zig Millionen gesunde Gamer! Wir reden über die extremen Ausnahmefälle -> psychisch labile Jugendliche, die allesamt über Jahre gemobbt wurden. Und das Shooter, bei einem solchen Menschen, der dann noch über Jahre fast seine komplette Freizeit mit Games verbringt um sich abzureagieren (was soll man ohne Freunde auch anderes machen?), eventuell den Unterschied zwischen einem Selbstmord und einem Amoklauf ausmachen können, möchte ich zumindest nicht so pauschal ausschließen.

Stell dir mal vor, du würdest täglich von dutzenden Mitschülern (die Amokläufer über die wir hier reden, waren alle Schüler) gemobbt werden. Stell dir vor, du würdest jeden Tag nach der Schule stundenlang Shooter spielen. Stell dir vor, du würdest über mehrere Jahre hinweg, jeden Kopfschuss mit "Das mach ich mit euch Wixx0rn auch!" kommentieren. Und dann stell dir vor, du hast eines Tages genug von dieser Welt. Bist du sicher, dass du bloß vor den Zug springen würdest? Oder würdest du nicht doch eine letzte Runde Counterstrike spielen. Nur das du dir dieses eine mal nicht bloß vorstellen musst, dass das die Köpfe deiner Peiniger sind, in die du eine Kugel nach der anderen jagst. Bist du dir sicher, wie du nach jahrelanger Qual und jahrelanger "virtueller Rache" handeln würdest?

Also bitte: Tu dir und uns allen einen Gefallen und blockiere nicht jede Diskussion mit dem sinnlosen Brot/Fußball/Fernsehen-Vergleich. Games unterscheiden sich von Filmen, Büchern und anderen Medien, durch die aktive Rolle des Konsumenten. Diese aktive Rolle macht unbestritten einen gewaltigen Unterschied aus, wie wir das ganze geistig verarbeiten. Das ist schon lange wissenschaftlich belegt (wobei auch belegt ist, dass der Effekt bei gesunden Menschen nur sehr kurzfristig ist). Und auch Immersion ist nicht bloß durch Zufall ein großes Thema (Stichwort VR). Spiele sind anders als traditionelle Medien. Das müssen wir akzeptieren und berücksichtigen.

Lasst uns die Debatte doch einfach mal sachlich und wie erwachsene Menschen angehen. Lasst uns darauf hinweisen, dass Gamer sogar weniger aggressiv sind, als Nicht-Gamer (link1 und link2). Lasst uns immer wieder hervorheben, dass die Amokläufer Aussenseiter waren, die jahrelang unter dem Mobbing ihrer Mitschüler litten (DAS ist der einzig wahre Grund für die Amokläufe) und das Motiv ihrer Amokläufe IMMER Rache an ihren Peinigern war. Lasst uns darauf hinweisen, dass eine Verschärfung des schärfsten Jugendschutzes in Europa, im Bereich der Ab 18-Titel (!), in Anbetracht der a) Seltenheit der Amokläufe, b) Masse an nicht amoklaufenden Spieler und c) tatsächlichen Ursachen (Mobbing), völlig Unverhältnismäßig und in höchstem Maße reaktionär und populistisch wäre. Sich auf Spiele zu fokussieren, wäre ein Verschließen der Augen vor den tatsächlichen Ursachen.

Wie man den Leuten das klarmacht? Redet mit eurem Umfeld! Was sollen die bitte denken, wenn die die Nachrichten gucken und hören, das alle Amokläufer Counterstrike gespielt haben? Ich bin verdammt noch mal Mitte Dreißig und habe meiner Mutter (als ich Kind war, lebten wir jahrelang in München, also redeten wir über den Amoklauf) den Link zur Steam Statistik geschickt, laut der gerade eine knappe halbe Million Leute Counterstrike gespielt hat. Da verstand sie plötzlich, dass Counterstrike kein nischiges Spiel für Psychos ist, in dem das Steigern der Mordlust das Spielziel ist. Alle deutschen Amokläufer der letzten 15 Jahre (oder wann war Robert Steinhäuser?) spielten Counterstrike. Aber wenn jetzt gerade eine halbe Million Counterstrike spielt... Warum laufen dann eigentlich so wenige Leute Amok? BINGO! Weil Counterstrike damit nichts zu tun hat :wow:

Wir sind die Gamer. Wir müssen den Leuten erklären, dass Shooter keine Trainingsprogramme für Amokläufer sind. Das macht man nicht mit Brot-Vergleichen - zumal diese eher aggressiv/blockierend klingen und die These Shooter=aggressiv eher noch stützen. Bleibt sachlich und objektiv. Dem können Leute wie Kauder und de Maiziere nicht viel entgegensetzen.
 
Ein schrecklicher Verlust von dem sich CS:GO ziemlich sicher nicht erholen wird.
Nein ernsthaft. Da merkt man halt das diese Leute keine Ahnung von der Materie haben. Anstatt zu dem Thema einen Bericht zu bringen und zu zeigen das absoluter Schwachsinn ist zeigen sie gar nichts mehr.
Wie gesagt KEIN Verlust.
Habe übrigens heute auf Phoenix oder ZDF irgendwas einen sehr guten Bericht zu dem Thema "Killerspiele" geguckt. Soll schon was heißen wenn selbst die weiter in dem Thema sind.
 
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Dann muss ProSieben aber auch so konsequent sein, und gleich das komplette restliche Programm mitentfernen, denn der hat sicher auch irgendwann mal Comedyserien oder Fußball geschaut/gespielt :rollen: :klatsch: :wall:

So würde ich das jetzt nicht formulieren aber mit dem Anfang deines Satzes stimme ich schon fast überein.
Ich gucke nie TV, außer wenn ich meine Eltern für mehrere Tage mal besuche. Bin ehrlich gesagt erstaunt wie zynisch die TV-Landschaft ist.
Erst Nachrichten und Dokus über Terror, dann Mobile Strike Werbung - das gleiche mit komischer Werbung für Alkohol und in jedem zweiten Spot erhalte ich eine Finanzberatung vom aller zynischsten.

Ich zocke jetzt Shooter seit knapp 12 Jahren ab und zu (bin eher der RPG-Spieler) und habe generell viel virtuelle Gewalt gesehen gegen Pixel-Menschen und Pixel-Monster.
Ut2k4 und Battlefield 4 waren so die Shooter die ich am meisten gespielt habe.
Bei den Aufnahmen des Schützen hat's mir aber irgendwie den Magen verdorben. Bei jedem Schuss fühlte ich mich unwohler, weil da dieser Gedanke dabei ist: Jeder Schuss könnte einen Menschen getötet haben und viele Leben zerstört haben.
Verstehe nicht weshalb man überhaupt Parallelen zieht, ich bin alles andere als "Abgestumpft" gegenüber Gewalt oder Terror.. wohl im Gegenteil - hätte nicht gedacht dass mich das so mitnimmt.
 
Das beste in Bezug auf die Killerspieldebatte habe ich diese Woche auf Arbeit erlebt ... Ich sitze mit 2 Kollegen im Büro, die sich Anfang der Woche lang und breit über die Gamer unterhalten haben, die ja sozial isoliert und sozial inkompetent sind und daher ja zu Amokläufen neigen. Auf der anderen Seite würde "normal denkenden" Mitbürgern (Danke her Innenminister) soetwas nie passieren, da man ja sozial integriert ist und ein normales Umfeld hat.

Da sie wissen dass ich Gamer bin, war mir schon klar auf wen das gemünzt sein sollte ... Nun ich habe mich jeden Kommentars enthalten.

Heute als das Thema Kriminalität aufkam und natürlich nur Flüchtlinge kriminell sind (Aussage der Kollegen), kam von den selben Kollegen folgendes: "Das gesamte Pack sollte man mit einer Kalschnikov umlegen. Einfach nur reinhalten".

Soviel zum Thema Killerspiele wären die Ursache für Amokläufe ... Ich konnte mir ein innerliches breites Grinsen nicht verkeifen.

Ich bin durch die ganzen Killerspiele in meiner Laufbahn so verroht, dass ich versuche jedes Eichhörnchen zu retten indem ich ihm ausweiche wenn ich Auto fahre ... Um jede Katze, jeden Igel oder jeden Fuchs den ich verendet auf der Straße sehe tut es mir in der Seele weh, weil wieder ein Leben verschwendet wurde ...
 
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Alle Leute die denken das Killerspieler zum Amokläufern werden, sind nicht besser als der IS, sprich jeder wird exekutiert, und geteebagt, kappa.
Was die Statistik der USA darüber sagt, brauch ich wohl auch nicht sagen.
 
2x die Woche, wobei 1x davon Wiederholung war. Übertragen wurde AFAIK ausschließlich CS:GO (die 2-3x wo ich kurz reingeschaut hatte, sah ich jedenfalls nichts anderes).
Aber bereits die waren stark Zusammengeschnitten. Von einem Match war vlt. 1min zu sehen.

ProSieben Maxx hat auf seiner Facebook-Seite erklärt, dass "aufgrund der jüngsten Ereignisse in München [...] zurzeit keine Ego-Shooter-Spiele wie CS:GO übertragen" werden.
Wie lange die erst im Juni in das Programm aufgenommenen E-Sports-Übertragungen ohne das Ego-Shooter-Genre daher kommen werden, wurde nicht geäußert.
Da bleibt aber dann nicht mehr viel übrig :ugly:
 
Diese Diskussion ist Blödsinn, ganz einfach. Vor den Ballerspielen waren es die schlimmen Horrorfilme, die verboten werden sollten. Früher mal waren es sogar Bücher und Geschichten.
Davon mal ganz abgesehen, wer von dem Gedanken besessen ist, sich rächen zu wollen oder möglichst viele Menschen so effektiv wie möglich zu töten, der wird es tun, der Mensch hat genug Fantasie um sich etwas für seine Zwecke "geeignetes" auszudenken. Siehe Nizza, der Typ hat die Leute einfach überfahren und erschossen. Checkt man da auch nach, ob der Counterstrike und Need for Speed gezockt hat?

Und was ist überhaupt mit den Waffen? Die sind bereits verboten. Und trotzdem kann man da rankommen, wenn man es nur will. Also, schwachsinnige Diskussion. Jeder Politiker, der sich befürwortend für ein Verbot ausspricht, ist entweder nur populistisch oder einfach nur ignorant. Den Generationenkonflikt mal ganz außer Acht gelassen!
 
Thomas de Maizière ist für die innere Sicherheit verantwortlich. Und da schafft es ein junger Mann in Deutschland eine Waffe und 200 Patronen auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Und wer ist Schuld?
Killerspiele. Ist Klar.
 
OK, was interessieren mich tote Medien?

Vielleicht das Thema? Das die bösen bösen "Killerspiele" weiterhin für den Grund vieler Anschläge sind? Das Medien in unserer Zeit zensiert werden. Das die Politer irgendeinen Sündenbock suchen ? Nur so ein paar Anregungen weswegen dich das interessieren könnte :D
 
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