ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Es geht darum, dass diese Art von Menschen einfach auf die Straße wandern ohne sich um den Verkehr zu sorgen. Sie schauen sich vorher nicht um und wenn man dank ihres dummen Verhaltens extrem reagieren muss (vollbremse, im Kreis kotzen, etc), dann keifen diese Irr*n einen noch an, frei nach dem Motto sie wären im Recht. Mich kotzt dies dermaßen an und dieser fahrende E-Schrott verschlimmert dies nur noch, da diese Geräte viel schneller Geschwindigkeit gewinnen, was das rechtzeitige Reagieren aller anderen Verkehrsbeteiligten unnötig erschwert.
Auch wenn ich kein Fan von real auftretenden E-Bikern bin:
Ich wüsste nicht, wo ein 25-km/h-20-kg-Pedelec schneller und schwerer wäre, als der 50+-km/h-1800-kg-Stadtgeländewagen, den die gleichen rücksichtslosen Arschlöcher mit genauso wenig Rücksicht auf Verkehrsregeln vor 10 Jahren bewegt haben. Ähnliches gilt für das Rücksicht-auf-gar-keinen Parkverhalten der Rollerfahrer: Ja, es fällt extrem negativ auf, weil es an Stellen auftritt, die bislang relativ sicher vor sowas waren. Aber wenn ich die Wahl habe, ob ein Roller den halben Gehweg blockiert oder ein Auto den gesamten Fahrradweg, ob mir ein E-Biker die Vorfahrt nimmt oder ein PKW, ob mir ein Pedelec oder Bus ohne Richtungsanzeige in die Spur zieht, dann bevorzuge ich in allen Fällen den "E-Schrott".
Natürlich wäre es besser, die Arschlöcher wortwörtlich allgemein aus dem Verkehr zu ziehen, aber das geschieht halt so oder so nicht. Wenn man es endlich mal machen wollte, wäre die Umsetzung bei "E-Schrott" sogar einfacher. Störend abgestellte Roller z.B. einfach mal einsammeln und die Kosten dafür der Pflichtversicherung in Rechnung stellen. Ratzfatz wären gewisse Geschäftsmodelle weg vom Fenster. Die einzigen echten Nachteile, die E-Roller und -Bikes haben: Zusätzliche Stehzeuge durch nicht benutzte Leihgeräte neben jeder Ecke bei ersteren sowie allgemein keinen TÜV. Während bei PKW nur schätzungsweise 10% ihre Scheinwerfer deutlich hochdrehen oder gar nicht einstellen, liegt die Quote knallharter Blender auf zwei Rädern bei >50%. Und im dunklen Park mit unbeleuchteten Hunden und Kindern ist das noch problematischer als auf der Straße.
Oh ja, immer diese ganzen wiederlichen Fussgänger Rad und Scooterfahrer in unseren Städten
Wie können die alle nur das Aurofahren innerorts so sehr behindern, komplett rücksichtslos von denen![]()
Bei uns hat sogar irgendwer Häuser gebaut, wo eigentlich eine Autobahn hingehört!
Müssten die e-scooter Fahrer nicht sowieso Handzeichen geben?
Alle Verkehrsteilnehmer müssen ihre Fahrtrichtung kommunizieren. Aber E-Roller-Fahrer könnten das wegen mangelndem Fahrbahnzustand auf 80% der Radwege und 50% der Straßen gar nicht und auf 95%/70% nur nach massivem Abbremsen, selbst wenn sie wollten. Kleine Räder, kein Vorbau, Stummellenker und kein Sattel => die linke Hand muss als zweite am Lenker bleiben, um die Lage im Raum zu wahren und die rechte braucht man ja ohnehin, damit das Ding weiter fährt. Einige beheben sich mit (nicht STVO-konformen) Fußzeichen und gaaaanz wenige beherrschen ausdrucksstarkes Fahren, aber die meisten signalisieren einfach nur soviel, wie regulär möglich ist, also gar nicht. In der Annahme, dass wäre okay, weil es andere ja auch nicht machen (inkl. 70% der Rad- und 60% der Autofahrer...) und irgendwer bescheuertes die Dinger so unbrauchbar zugelassen hat, wie sie sind. (Dabei war eine Blinkerpflicht von Anfang an im Gespräch, schließlich gab es genau die gleichen Erfahrungen schon vorher in anderen Ländern.)

.