ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Wo man doch fast nur Jugendliche unter 18 Jahren auf den Dingern sieht, wovon min. der Hälfte es gut tun würde, wenn sie mal wieder ein paar mehr Meter zu Fuß gingen.
Er hat ja nicht gesagt, dass der Verkehr in die richtige Richtung wendet.
Das Problem ist eher, das es niemanden interessiert und niemand die Fahrer kontrolliert. Ich sehe ständig, wie Kinder unter 14 Jahre mit den Teilen fahren. Oftmals zu zweit und sich 0 an die Verkehrsregeln halten. Ampeln existieren für die nicht.
Solange es dafür, und dann auch für die Erziehungsberechtigten keine saftigen Geldstrafen gibt, wird das auch so bleiben.
Die bislang komplett fehlenden Parkverbote (stattdessen gab es beScheuerte Freigaben zum Missbrauch öffentlicher Verkehrswege als Gewerbeflächen) wären weitaus leichter kontrollierbar. Da besteht die Hoffnung, dass das dann auch mal gemacht wird. Zumindest wenn man das rechtlich mit anderen Arten von Falschparken gleichstellt (die allerdings auch kaum kontrolliert werden), sehe ich eine Geldgrube für Kommunen: Zwei Stunden mit einem Kleintransporter (und mit Gehörschutz) durch die Gegend fahren = 50 illegal abgestellte, den (Fuß- & Rad-)Verkehr behindernde Roller einsammeln = 50*135 € Strafzettel + 50*100 € "Abschlepp"pauschale = 5650 €, entspricht nach Unkosten und Bürokratie 2000 € Einnahmen für die Stadtkasse. Pro Stunde.)
Bei den Fahrregeln sehe ich dagegen nur geringfügige Änderungen, die vor allem auf eine Abschaffung von Ausnahmen hinauslaufen, die bislang eh niemand beachtet. Da gibt es also nichts zusätzlich zu kontrollieren.
ich habe den Eindruck die Regeln sind jetzt so:
E Scooter müssen auf dem Gehweg in falscher Richtung mit Höchstgeschwindigkeit fahren.
...ohne Licht.
Nein, E-Scooter (und -Bikes) immer nur mit nach oben gerichteten Scheinwerfer, insbesondere wo sie gegen die Fahrtrichtung unterwegs sind!
Hmmm ....erinnert mich irgendwie daran wie ich rotz besoffen meinen Kumpel auf den Gepäckträger hatte und meine Freundin vorne auf der Stange (des Fahrrads) auf dem Heimweg von der Party mit 14
Hat sich ja nicht viel geändert in den letzten 50 Jahren ...
Heute ist kein Platz mehr auf dem Lenker für ne Freundin, den belegt die Halterung für das 1-m²-Smartphone. (Wobei das bei einigen vielleicht aufs gleiche rausläuft)
Dann müsste man auch Rollschuhe, Skateboards und Roller Blades verbieten. Mit denen kann man locker gleich schnell fahren und kann obendrein als Ungeübter auch noch deutlich schlechter damit Bremsen. Der einzige Unterschied bei den E-Scootern ist, dass die eben gerade so "in" sind und man sie dem entsprechend häufiger sieht.
In den 90ern, als die ganzen Kids mit Roller Blades unterwegs waren, hat man auch nicht gleich wieder neue Verbote und Regeln aus dem Hut gezaubert. Damals hatten die Leute und v.A. die Eltern der Kinder vielleicht einfach noch mehr Eigenverantwortung.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den 90ern Verbote für Roller Blades auf Gehwegen besprochen wurden. Ich glaube mich sogar dunkel zu erinnern, dass die nur deswegen kamen, weil die herrschende Gesetzeslage ohnehin als "nicht schneller als Schritt fahren" interpretiert wurde, weil ein "Fußgänger mit Spielgerät" eben immer noch Fußgängertempo haben sollten. Die gleiche Sammelkategorie und somit die gleichen Beschränkungen wurden von einigen übrigens auch E-Roller einsortiert (die andere Interpretation war "komplett verboten, da mit Motor". Das, was hier diskutiert wird, sind keine Verbote, sondern darüber hinausgehende Erlaubnisse für Radwege und sogar Straßen. Also Räume, in denen per se alles verboten ist, was nicht ausdrücklich erlaubt wird.
Fun Fact: Die gleichen Blinker, die jetzt für E-Roller vorgeschrieben werden sollen, waren bis vor kurzem an Fahrrädern noch strafbar.
) auf dem Heimweg von der Party mit 14
