DRM-Problem mit Alder Lake: Fast alle Spiele auf Windows wieder lauffähig

Einen etwas geringeren Turbo mit schweren Sicherheitslücken zu vergleichen ist mMn sehr mutig.
Intel hat es veröffentlichen müssen nach dem klar war dass die Lücke nach ca. einem halben Jahr veröffentlicht wird.
Und die Fixes wurden halbgar und mit heisser Nadel gestrickt, ausgeliefert. Für etwas ältere aber noch stark im Gebrauch befindlichen CPUs gab es zum Teil nicht mal Fixes in Form eines Microcodeupdates.
Wenn ich einen Prozessor als Gaming-Prozessor hype und dann aber solche Probleme habe sollte man ggf. die Werbung etwas flacher halten. Wie Denuvo funktioniert sollte Intel als "Gaming-Prozessorhersteller" schon wissen, oder nicht? Und die Entwicklung der CPU ist ja nicht erst zwei Wochen vor Release gestartet.

Sag mal hast Du die anderen Beiträge hier gelesen? Es ist mehrfach aufgezeigt worden dass AMD (und andere CPU Hersteller) keineswegs besser gehandelt hat/haben bezüglich Spectre/Meltdown.

Und noch mal: DRM kommt nicht von Intel, ergo können die da auch nichts fixen. Sie können es nur an die DRM-Software und Spiele-Hersteller melden und beim fixen helfen, was sie getan haben, und zwar frühzeitig. Deswegen war die Liste der Spiele auch so klein zum Alder Lake Release. Und gerade mal einen Monat nach Release sind nur noch 3 bekannte Spiele betroffen.
 
Steht ja jetzt im Thread darunter. ;-)
Wir hatten aber bereits zum Launch darüber berichtet, dass 32 fehlerhafte Spiele verbleiben und die hat man natürlich nicht alle an Tag 1 gefunden. Im zugehörigen Thread dazu habe ich bereits damals auf die größere Zahl bereits gefixter Spiele hingewiesen (Korrektur an dieser Stelle: Es waren nicht 200, sondern 91. Die 200 müsste die Zahl der Verdachtsfälle zur ADL-Vorankündigung gewesen sein, damals gab es dazu aber noch keine öffentlichen Aussagen.).

Vor über einem Monat haben wir berichtet, dass noch 32 Spiele betroffen sind und bereits damals habe ich ergänzt, dass es kurz zuvor noch 91 ungepatchte waren. Und das hast du gelesen, wie unschwer an deinem Beitrag im gleichen Thread zu sehen ist – und der schon damals die vollkommen unbegründbare Behauptung/Annahme enthielt, es würden noch deutlich mehr Spiele werden:

Ich bin primär Print-Redakteur und versuche manchmal, Leser mit vorhandenen Informationen weiterzuhelfen, aber ich das Fass Web-News sind Thilos und Andys Ressort.
Ich glaube das Problem ist, dass man überall von diesem DRM Bug im Alder Lake lesen konnte.
Und das eine Liste erstellt worden ist, die dann auch noch größer wurde, auf 50 Stück, was ich wo gelesen hatte.
Und es wurde nicht überall explizit darauf hingewiesen, dass es am Kopierschutz und den Spielerherstellern liegt, das zu beheben, und dass diese rechtzeitig darauf hingewiesen worden sind.
Ich habe z.B. hier nicht die einzelne News gesehen gehabt, wo ihr schreibt, dass Intel vorab eine Memo rausgeschickt hat, wo drinne steht, dass es unter Umständen zu Inkompatibilitäten kommen könnte.
Bei Computerbase hat das Forum ebenfalls Intel zerrissen und abgelästert.
Es ist also nicht nur hier etwas unsauber als News rübergekommen.
Wer das einfach nur abends nach der Arbeit oder in der Pause überfliegt (und vielleicht einen älteren Vorbericht einen Monat zuvor nicht kennt), wird also sehr schnell zu einer eigenen Meinung kommen können, die Intel als den Schuldigen da stehen lässt.
Nach dieser neuen Info/Aufklärung kann man also eher zu dem Schluss kommen, dass es Ubisoft verpennt hat, bis zum Veröffentlichungstag entsprechende Bugfixes zur Verfügung zu stellen, oder aber den Kopierschutz einfach wieder zu entfernen, um die Lauffähigkeit zu garantieren.
Die Frage wäre dann jetzt aber auch wieder, ob man UbiSoft denn genug Zeit für eine Reaktion gegeben hatte, oder ob Intel da erst kurz vor knapp seine Probleme mit dem eigenen Chip zugegeben hat und dann einfach mal den Schwarzen Peter an andere abgegeben hat, damit das dann irgendwann einmal endlich richtig läuft?
Man kann es sehen wie man will, ein fader Beigeschmack bleibt bestehen.
Bei Valhalla würde ich sogar fast vermuten, Ubisoft weigert sich strickt, trotz der Probleme einfach den Kopierschutz zu entfernen, weil man ja noch voll im Verkaufsmodus zum Vollpreis ist.
Ich will da auch jetzt gar nicht länger darauf rumreiten, das kostet zu viel Zeit.
Jedenfalls finde ich es gut, dass du als Printredakteur da weiterreichende Infos geben konntest, um die Sachlage etwas zu entwirren.
Meine Kritik war auch in keinster Weise an dich gerichtet.
Ich hoffe eure Onlineschreiberlinge lernen aus der Tatsache, dass man immer nochmal alle relevanten Infos so wiedergeben sollte, dass Leute nicht auf falsche Ideen kommen können udn wie in diesem Fall Intel die Alleinschuld zuweisen (Intel -> neue CPU -> plötzlich auftauchender DRM Fehler - > etliche Spiele laufen nicht mehr -> schuldig, deppert, na toll Kunde wieder Beta tester; ja so schnell geht das).
So, jetzt reichts aber auch, Thilo wartet und will ein Video über PCI-E 5.0 drehen. ^^
 
Schön zu sehen, dass die Hardware so langsam den Beta Status ablegt und ein Releasekandidat wird. Fehlen nur noch die Sicherheitslücken. LOL
Also mal ehrlich, ich fasse es bis heute nicht, wieso Intel so ein unfertiges Produkt einfach so mit voller Absicht auf den Markt schmeißen konnte, wenn solche dicken Fehler bekannt sind und nicht gefixt sind.
Das nennt man reine Profitgier.
Valhalla z.B. ist quasi in jedem Benchmarkparcour vertreten, da kann mir niemand sagen, dass die Sicherheitseinstellungen von Microsoft überhaupt nicht bekannt gewesen sind (ich erinnere nur mal so an die vorab monatelang durchdiskutierte Kompatibilitätsliste!), und dass man keine Zeit zum Testen zumindest einiger handelsüblicher Spieletitel gehabt hat, ehe man von heute auf morgen einen festgesetzten Verkaufsstart vollzogen hat.

Was sollte Intel denn machen?

Die Markteinführung seiner neuen Technik abblasen, nur weil irgendein Hersteller unfähig war, seine Software richtig zu implementieren?

Mit der Einstellung wären wir noch beim Z80 und dem 8086er.

Heterogene Systeme gibt es schon seit langem, sie kommen zustande, wenn man zwi unterschiedliche CPUs in einem Multisockelsystem verbaut, macht nur fast keiner und die Multisockelboards spielen fürs Zocken sowieso kaum eine Rolle (leider).

Einen etwas geringeren Turbo mit schweren Sicherheitslücken zu vergleichen ist mMn sehr mutig.

Das ist absoluter Unsinn. Es gibt bis heute nicht einen Fall, in dem die Lücke praktisch ausgenutzt worden wäre und es ist auch extrem kompliziert das zu machen. Alleine schon, weil man Zugriff auf das angegriffene System braucht und enormes Spezialwissen erforderlich ist. Dann muß der Angriff auch noch auf jede CPU maßgeschneidert werden.

Für den Normalen Anwender ist das ganze auf einer Skala von 0 bis 10 die Null, es kann eigentlich getrost ignoriert werden, nachdem die Browser gepatcht wurden.

Das ganze ist überwiegend einfach nur Panik von unwissenden.

Wie Denuvo funktioniert sollte Intel als "Gaming-Prozessorhersteller" schon wissen, oder nicht? Und die Entwicklung der CPU ist ja nicht erst zwei Wochen vor Release gestartet.

Niemand weiß, wie Denuvo genau funktioniert, "Security through Obscurity" ist ein Teil des Sicherheitskonzepts.
 
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Bei Computerbase hat das Forum ebenfalls Intel zerrissen und abgelästert.
Es ist also nicht nur hier etwas unsauber als News rübergekommen.
Wer das einfach nur abends nach der Arbeit oder in der Pause überfliegt (und vielleicht einen älteren Vorbericht einen Monat zuvor nicht kennt), wird also sehr schnell zu einer eigenen Meinung kommen können, die Intel als den Schuldigen da stehen lässt
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Ich glaube da liegt das Kernproblem: Zu viele Leute lesen News nur oberflächlich, verbringen aber viel Zeit mit schreiben in Foren. Das beobachten wir nicht nur bei Themen, die sich, wie hier, über Wochen bis Monate entwickeln und wo man als Redakteur dann immer das Problem hat, eine Balance zwischen "nicht zuviel Altes wiederholen" und "alle mitnehmen" finden muss, sondern sogar innerhalb eines einzigen Artikels. Beispielsweise gibt es praktisch keinen größeren GPU- oder CPU-Test, wo nicht in den Kommentaren vehement irgendwelche Zusatzmessungen eingefordert werden, die im Artikel von Anfang an vorhanden waren oder aber die Testergebnisse wegen denkbarer Fehlerquellen in der Luft zerrissen werden, obwohl im Text genau erklärt wird, dass und wie wir diese Fehlerquelen vermeiden.

Aber was sollen wir als Magazin dagegen tun? Wenn Leute nur die Überschriften lesen beziehungsweise sich bestenfalls diese merken, können wir schreiben was wir wollen. Es hilft nicht. Und das unzureichend belesene ihr Nicht-Wissen intensiv weitergeben, könnten wir hier nur strenge Moderation und reihenweise Sperren durchsetzen, die die Community vermutlich zerreißen würden – und dennoch wenig bringen würden, wenn die Fake-News weiterhin auf anderen Portalen intensiv wiedergekäut werden.

So sehr sich das jetzt auch nach "Arbeit von sich weisen" anhört, aber dieses Problem müssen eigentlich die User lösen: Sich selbst an die Nase fassen und einfach mal schweigen, wenn man sich über etwas nicht sicher ist oder zumindest eindeutig klarstellen, wenn man Vermutungen oder Spekulationen wiedergibt.


Bezüglich des zeitlichen Vorlaufes für Ubisoft: Wie viel für einen Valhalla-Fix benötigt worden wäre, kann ich nicht beurteilen. Oft so etwas auch eine Personalfrage – wenn man genug Entwickler hat, kann man an einem Nachmittag fertig sein, wenn man die Aufgabe dem Praktikanten in den Kaffeepausen erledigen lässt, wird es länger dauern. Da eine große Zahl anderer Spiele rechtzeitig gepatched wurde und das Problem letztlich nicht spiel-spezifisch ist, sondern eine Änderung an Denuvo darstellt, die von Intel und Denuvo gemeinsam erarbeitet wurde und nur noch implementiert werden muss, glaube ich nicht, dass die weiterhin fehlerhaften Spiele wegen fehlender Machbarkeit übrig geblieben sind. Entweder standen sie einfach am Ende der to-do-Liste und das Publisher hat für sein Gesamtportfolio nicht genug Personal gehabt, um alles rechtzeitig fertig zu bekommen, oder es ist einfach Absicht. Bei den meisten Spielen wurde Denuvo einfach komplett entfernt, was auch Lizenzkosten spart, aber in Einzelfällen möglicherweise nicht gewünscht ist.
 
Das ist absoluter Unsinn. Es gibt bis heute nicht einen Fall, in dem die Lücke praktisch ausgenutzt worden wäre und es ist auch extrem kompliziert das zu machen. Alleine schon, weil man Zugriff auf das angegriffene System braucht und enormes Spezialwissen erforderlich ist. Dann muß der Angriff auch noch auf jede CPU maßgeschneidert werden.

Für den Normalen Anwender ist das ganze auf einer Skala von 0 bis 10 die Null, es kann eigentlich getrost ignoriert werden, nachdem die Browser gepatcht wurden.

Das ganze ist überwiegend einfach nur Panik von unwissenden.
Dann liegt es vermutlich daran, dass wir in unserem Rechenzentrum in manchen bereichen zum Teil ziemliche Performanceproblem hatten, als wir die Fixes angewandt hatten. Allein schon wegen dem entfallenden HT, dass zeitweise sicherheitshalber abgeschaltet werden musste.

Es mag für "normale" Anwender ggf. unproblematisch sein, wenn man aber über den Tellerrand der Gaming-PCs raussieht, sah das Ganze etwas anders aus. Und unwissend waren meine Kollegen sicher auch nicht.

Cunhell
 
Dann liegt es vermutlich daran, dass wir in unserem Rechenzentrum in manchen bereichen zum Teil ziemliche Performanceproblem hatten, als wir die Fixes angewandt hatten. Allein schon wegen dem entfallenden HT, dass zeitweise sicherheitshalber abgeschaltet werden musste.

Es mag für "normale" Anwender ggf. unproblematisch sein, wenn man aber über den Tellerrand der Gaming-PCs raussieht, sah das Ganze etwas anders aus. Und unwissend waren meine Kollegen sicher auch nicht.

Cunhell

Und wenn man noch etwas weiter über den Tellerrand hinaus schaut, dann erkennt man, dass AMD Server-CPU's auch von den Sicherheitslücken betroffen waren. Nur sind in Rechenzentren zur Zeit noch deutlich mehr Xeons als Epycs verbaut, somit ist der Impact natürlich für Intel größer. Betroffen waren aber auch andere, und die haben ähnlich lange für die Fixes gebraucht.
 
Und es sind fast immer User mit AMD Hardware in Intel Threads, die ihrem gefährlichen Halbwissen freien Lauf lassen.
Genau und ich finde es in Ordnung, wenn jemand zu seiner Hardware steht, was ich aber nicht verstehe ist diese krankhafte Haltung zu andere Hardware. Ich mag auch eher Intel, deshalb mache ich AMD nicht schlecht, weil es auch eine sehr gute Hardware ist.

EDIT

Das Spiel Assassin's Creed Valhalla läuft bei mir problemlos.
Habe es längere Zeit nicht gespielt und vorhin gab es ein 20 GB großes Update.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und es sind fast immer User mit AMD Hardware in Intel Threads, die ihrem gefährlichen Halbwissen freien Lauf lassen.
Willkommen im Internet! Der Ort, an dem jeder unabhängig der von ihm verwendeten Hardware, seine Meinung und (Halb)Wissen zum Besten geben darf. :D

Genau und ich finde es in Ordnung, wenn jemand zu seiner Hardware steht, was ich aber nicht verstehe ist diese krankhafte Haltung zu andere Hardware. Ich mag auch eher Intel, deshalb mache ich AMD nicht schlecht, weil es auch eine sehr gute Hardware ist.
Diese Haltung findest du leider in jedem Lager. Es gibt immer welche die auf Biegen und Brechen "ihre" Marke verteidigen. Alleine diese Tatsache ist schon traurig genug, denn eigentlich kauft man ein Produkt den persönlichen Anforderungen entsprechend ein. Aber selbst wenn man Markentreu ist, sollte man von Leben und Leben lassen schon mal gehört haben. Es gibt keinen validen Grund, warum man anderen ihre gekauften Artikel/Marken schlecht reden sollte.
 
Diese Haltung findest du leider in jedem Lager.
Komischerweise stehe ich immer auf der falschen Seite... :D

Habe selbst von 2002 bis 2014 nur AMD Systeme aufgebaut und damals im Jahr 2009-2010 gab es dasselbe Intel vs. AMD, wo ich immer AMD verteidigt habe. Die Mehrzahl der Leute machten damals AMD schlecht. :haha:

denn eigentlich kauft man ein Produkt den persönlichen Anforderungen entsprechend ein.
Was bei mir mit dem 12900K auch der Fall ist. :)
Wobei die Anforderung bei mir eher die Vorliebe zu Intel war. :D
 
Dann liegt es vermutlich daran, dass wir in unserem Rechenzentrum in manchen bereichen zum Teil ziemliche Performanceproblem hatten, als wir die Fixes angewandt hatten. Allein schon wegen dem entfallenden HT, dass zeitweise sicherheitshalber abgeschaltet werden musste.

Es mag für "normale" Anwender ggf. unproblematisch sein, wenn man aber über den Tellerrand der Gaming-PCs raussieht, sah das Ganze etwas anders aus. Und unwissend waren meine Kollegen sicher auch nicht.

Du hast von einer schweren Sicherheitslücke gesprochen und das bezieht sich immer auf die Gefahr, die von ihr ausgeht. Die ist jedoch extrem gering bis nicht vorhanden.

Dass die Patches und Workarounds das eigentliche Problem sind steht auf einem anderem Blatt.
 
Und wenn man noch etwas weiter über den Tellerrand hinaus schaut, dann erkennt man, dass AMD Server-CPU's auch von den Sicherheitslücken betroffen waren. Nur sind in Rechenzentren zur Zeit noch deutlich mehr Xeons als Epycs verbaut, somit ist der Impact natürlich für Intel größer. Betroffen waren aber auch andere, und die haben ähnlich lange für die Fixes gebraucht.
Und wo in meinen ganzen Antworten habe ich behauptet, AMD wäre besser?
Hier ging es um Intel-CPUs und nicht um AMD und zu Intel habe ich mich geäußert.
Offensichtlich ist es mittlerweile wohl die Gewohnheit, dass sobald man etwas kritisches zu einem Hersteller sagt sofort in das "gegenerische" Lager verortet wird oder neuerdings gar auf "Fake News" reduziert wird.
Ein Wort dass die Person, die es damals aufbrachte immer dann verwendet hat, wenn ihm die Aussagen und Fragen nicht gepasst haben. Fake News waren es immer besonders dann, wenn an den Aussagen etwas dran war, was man lieber nicht hören wollte, weil es dem eigenen Weltbild nicht passte.

Mit solchen Ausdrücken sollte man daher sehr vorsichtig umgehen insbesondere, wenn man weiß wie diese entstanden und verwendet wurden.

Cunhell
 
Willkommen im Internet! Der Ort, an dem jeder unabhängig der von ihm verwendeten Hardware, seine Meinung und (Halb)Wissen zum Besten geben darf. :D


Diese Haltung findest du leider in jedem Lager. Es gibt immer welche die auf Biegen und Brechen "ihre" Marke verteidigen. Alleine diese Tatsache ist schon traurig genug, denn eigentlich kauft man ein Produkt den persönlichen Anforderungen entsprechend ein. Aber selbst wenn man Markentreu ist, sollte man von Leben und Leben lassen schon mal gehört haben. Es gibt keinen validen Grund, warum man anderen ihre gekauften Artikel/Marken schlecht reden sollte.

Wenn die Leute sich wenigstens darauf beschränken würden, ihre Marke zu verteidigen. Also darauf die positiven Eigenschaften des selbst gekauften Produktes über Gebühr zu feiern und die negativen zu ignorieren. Nervig wird es, wenn alle anderen Marken angegriffen werden, in dem man irrelevante negative Aspekte aufbläht oder komplett erfindet. Zu niedriger AMD-Turbotakt, ausschweifende Mutmaßungen über Sicherheitslücken vor jeder Intel-Generation, instabile Mainboards von [beliebige, wirklich vollkommen beliebige Marke einsetzen], Nvidia-Stromverbräuche, AMD-Treiberqualität – ich kann 's nicht mehr hören. Bzw. lesen. Bzw. ich muss es eben doch immer wieder lesen.

Dabei gibt es nun bei wirklich jedem Produkt genug echte Haken, über die man sich auslassen könnte. Alder Lake? Keine Sicherheitslücken bekannt, inkompatible DRM-Systeme quasi von der Bildfläche verschwunden, Win11-Pflicht nur halb so heiß wie befürchtet, überteuerter DDR5 für gute Spiele-Performance nicht nötig und die Leistung ist nicht trotz, sondern gerade wegen des kuriosen Kerndesigns genau das, was die meisten PCGH-Leser brauchen. Aber effizienten Betrieb gibt es beim Topmodell nur, wenn man selbst Hand anlegt. Kühlung jenseits der Specs ist sehr problematisch, Mainboards entweder teuer oder extrem teuer – ist das nicht genug Material für Hater, ohne Fake News hinzu zu dichten?
 
@PCGH_Torsten
Sofern Du auf meine Hinweis auf die Sicherheitslücken bei Intel-CPUs anspielst.
Ich habe nirgends behauptet, die aktuellen CPUs hätten diese Probleme noch. Ich habe nur gesagt, dass einige bei Intel skeptisch sind, da sie sich in der Vergangenheit was ihre CPUs angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben und als Beispiel nannte ich das vorgehen bei Meltdown/Spectre. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben.
Das dann daraus mehr gemacht wurde, als ich gesagt habe, lag nicht an mir, sondern an den Antworten auf meinen Post.

Und nochmal zu dem Wort "Fake News", dass von dir als Erstem aufgebracht wurde. Das Wort wurde von einem EX-US-Präsidenten verwendet, um WAHRE Aussagen und Personen zu diskreditieren, die ihm nicht in den Kram gepasst haben.
Nichts für ungut, man sollte sich aber schon im klaren sein, was es bedeutet, wenn man solche Schlagworte verwendet.

Cunhell
 
Ich habe nirgends behauptet, die aktuellen CPUs hätten diese Probleme noch. Ich habe nur gesagt, dass einige bei Intel skeptisch sind, da sie sich in der Vergangenheit was ihre CPUs angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben und als Beispiel nannte ich das vorgehen bei Meltdown/Spectre. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben.
Wieso, kann sowas mit AMD nicht passieren?!
War da nicht letztens auch was?
 
Wieso, kann sowas mit AMD nicht passieren?!
War da nicht letztens auch was?
Das ist genau das, was ich bei einem meiner vorangegangen Post meinte. Man kann keine Kritik/eine Meinung zu einem Hersteller äußern, ohne dass gleich irgendwer ankommt, die anderen Machen es genauso oder sind ja noch viel schlimmer.
Wenn man zu einem Hersteller kritische Anmerkungen macht, heisst dass doch nicht automatisch, dass andere Hersteller es besser machen. Aber die sind eben gerade nicht das Thema.

Cunhell
 
Wieso, kann sowas mit AMD nicht passieren?!
War da nicht letztens auch was?
Bin ich der einzige der die Frage und Intention nicht versteht.

Mein Gott, ist halt so und wird nicht lange so bleiben. Ist nicht so als hätte man nichts anderes zu tun oder zu zocken.

Eine Bewertung hab ich bei Mindfactory gelesen, ich glaub es war der 11700 oder 11900. da beschwerte sich der Käufer über sein Spiel das mit dem 10700 gestartet ist aber mit dem neuen nicht startet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nirgends behauptet, die aktuellen CPUs hätten diese Probleme noch. Ich habe nur gesagt, dass einige bei Intel skeptisch sind, da sie sich in der Vergangenheit was ihre CPUs angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben und als Beispiel nannte ich das vorgehen bei Meltdown/Spectre. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben.

Und wo haben sie sich da nicht mit Ruhm bekleckert?

Soweit ich weiß wurde die Sache ganz gut gelöst. Selbst für uralte CPUs kamen noch Updates.
 
Sie hatten die Updates erst spät fertig und konnten ein halbes Jahr, nachdem sie die Lücke kannten, auch noch nicht abschließend sagen, welche Prozessoren alle betroffen sind. Und das ging auch nur zum Teil auf den Leak kurz vor dem geplanten Gang an die Öffentlichkeit zurück, denn am eigentlich angedachten Termin konnte man immer noch keine klaren Antworten geben.

Allerdings ist dieser Umgang Intels mit dem Problem, im Gegensatz zur hier aufgetellten Behauptung, kein brauchbarer Grund dafür, warum derartige Offtopic-Beschwerden in großer Mehrheit gegen Intel und gehäuft von Nicht-Intel-Nutzern auch und gerade in Threads vorgebracht werden, in denen sie überhaupt nicht Thema sind. Derartiger Offtopic-Spam wäre bereits schlechte Benehmen, wenn er bunt gemischt von allen gegen alle mit Dreck am Stecken an unpassender Stelle eingeworfen würde. Das er ausgerechnet im Falle von Spectre, wo Intel immerhin überhaupt zur Aufklärung beigetragen und Lösungen früh bereitgestellt hat, während es bei AMD ein halbes Jahr und die Arbeit freier Forscher brauchte, bis man die "wir sind nicht betroffen"-Position verlassen hat, immer nur gegen erstere geht, muss eine andere Ursache als die objektive Bewertung des Kommunikationsverhaltens beider Firmen haben.
 
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