Man muss die Pumpe ja nicht im Gehäuse verbaut auf Dichtheit testen

. Empfiehlt sich sowieso nicht wenn sie noch undicht sein könnte.
Da du davon sprachst, dass der AB sich nur sehr schwergängig aufstecken ließ, gehe ich aber davon aus, dass er beim ersten mal (und vermutlich auch jetzt) einfach unter viel Spannung verbaut war, so dass einer der beiden an der Abdichtung beteiligten O-Ringe einfach nicht mehr sauber abdichten konnte, weil die Dichtflächen nicht gleichmäßig belastet wurden. Meine Vermutung richtet sich jedoch vor allem in Richtung des großen-O-Rings am Pumpendeckel. Wenn die Macke außen am Rotorgehäuse gegenüber der Aussparung für die Raste an der das Aquainlet-Gehäuse in den äußeren Gehäuserand der Pumpe einrastet, vom Aufstecken des AB stammt, und deswegen viel Kraft dabei aufgewandt werden musste, weil die Widerhakenlaschen des Aquainlet ein wenig zu dick sind, wundert es mich eigentlich nicht, dass die Pumpe zumindest im Betrieb minimal leckt. Wenn das auf beiden Seiten auch der Fall ist, wird die konische Dichtfläche auf die der Pumpendeckel von innen abdichtet leicht ovalisiert, was dazu führen könnte, dass der Dichtring zwischen Pumpendeckel und Rotorgehäuse oben und unten kaum noch angepresst wird.
Der AB sollte sich ohne besonders großen Kraftaufwand aufstecken lassen. Lediglich der Widerstand beim einstecken des Pumpendeckels in den O-Ring des Aquainlet-Gehäuses muss überwunden werden, aber beim Einrasten am Pumpengehäuse sollte kein großer Kraftaufwand von Nöten sein. Ist das jedoch der Fall, solltest du dir eben mal die Dicke der Widerhakenlaschen ansehen, mit denen das Aquainlet ins Pumpengehäsue einrastet. Eventuell wurden die etwas zu dick gefertigt. Um die Präzision bei POM-Teilen und um narrensichere Konstruktionen, die stets einen fehlerfreie Montage ermöglichen, ist es bei aquacomputer leider nicht immer zum Besten bestellt, wie ich schon selbst bei mehreren DDC-Deckeln aus dem Hause AC erfahren durfte. Ohne meinerseitige Nacharbeit oder Gegenkraft beim Fixieren schlugen da z. B. stets die Pumpenrotoren tangential an der engsten Stelle des Spiralgehäuses im Deckel an, weil selbiges ein klein wenig zu eng toleriert war. Vielleicht hat man damals auch nur vergessen den Fräser-Durchmesser an der Maschine zu korrigieren, wenn nachgeschliffenes Werkzeug zum Einsatz kam o. Ä.. Auf jeden Fall würde es mich nicht sehr wundern, wenn bei deinem AB die Widerhaken-Laschen ein Quäntchen zu dick sind, und das die eigentliche Ursache den hohen Kraftaufwand beim Zusammenstecken, und dieser wiederum aus o. g. Zusammenhang heraus die Ursache für die Undichtigkeit darstellt, denn Risse oder andere Fehler sind ja nicht zu finden.
Edit:
Angesichts deiner bisherigen Antworten und der Aktion mit dem nutzlosen O-Ring bin ich mir nicht sicher, ob du verstehst was ich meine. Ich habe mich zwar bemüht es so eindeutig wie möglich zu formulieren, aber ich bin nun mal Ingenieur und schreibe halt auch so. Meine Erfahrung zeigt leider, dass vor allem Nicht-Techniker eine zwar wenig missverständliche aber eben technische Ausdrucksweise oft etwas überfordert (das schließt manchmal sogar Künstler mit formalem Ingenieurs-Abschluss ein - sprich Architekten

). Sollte ich in meiner Annahme richtig liegen, wäre es nett, wenn jemand der das von mir beschriebene potentielle Problem verstanden hat, mal versuchen könnte das in einer für Nicht-Techniker verständlicheren Form zu beschreiben. Zur Not kann ich dir heut abend auch noch mal die Stelle in einem deiner Bilder markieren, die ich als Übertäter in Verdacht habe. Selber habe ich bloße AS-XTs da aber kein Aquainlet an dem ich es zeigen könnte.