News DIY-Flüssigstickstoff: Youtuber baut LN2-Anlage aus alten Klimaanlagen

PCGH-Redaktion

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Der Youtube-Kanal Hyperspace Pirate zeigt in einem aktuellen Video, wie er aus alten Klimaanlagen ein Gerät zur Herstellung von Flüssigstickstoff gebaut hat. Die DIY-LN2-Produktion hat aber noch ihre Tücken.

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Wenn man es selbst machen will, dann kann man das auch recht leicht mit speziellen Peltierelementen tun. Die verbrauchen zwar ordentlich Strom, sind dafür aber im Vergleich sehr billig. Wer etwas im größeren Maßstab machen will, der sollte sich den flüssigen Stickstoff einfach einkaufen.
 
Mit Peltiers auf -196 °C bei konstanter Heizlast? Vergiss es besser gleich wieder. 30-40 K Temperaturunterschied sind schon viel für ein ein Peltier, dass wirklich Wärme bewegen soll, man bräuchte also einen sechstufigen Aufbau. Und jede Stufe muss nicht nur die Heizleistung der eigentlichen Wärmequelle, sondern auch den horrenden Energieumsatz aller vorherigen bewältigen. Selbst als CPUs noch bei 30-50 W lagen, waren Peltiers nur eine Alternative zu Trockeneis, denn da hatte man inklusive OC schnell 80 W + 120 W Peltier Stufe 1 = 200 W + 300 W Peltier Stufe 2 = 500 W Heizleistung und Stromverbrauch, um zwei stellige Minusgrade zu halten. Aber dreistellig? Nope.
 
Mit Peltiers auf -196 °C bei konstanter Heizlast? Vergiss es besser gleich wieder. 30-40 K Temperaturunterschied sind schon viel für ein ein Peltier, dass wirklich Wärme bewegen soll, man bräuchte also einen sechstufigen Aufbau. Und jede Stufe muss nicht nur die Heizleistung der eigentlichen Wärmequelle, sondern auch den horrenden Energieumsatz aller vorherigen bewältigen. Selbst als CPUs noch bei 30-50 W lagen, waren Peltiers nur eine Alternative zu Trockeneis, denn da hatte man inklusive OC schnell 80 W + 120 W Peltier Stufe 1 = 200 W + 300 W Peltier Stufe 2 = 500 W Heizleistung und Stromverbrauch, um zwei stellige Minusgrade zu halten. Aber dreistellig? Nope.

Das ganze ist durchaus legit, wie die Freunde des Englischen so sagen.

Zwar bekommt man nur relativ wenig heraus, ich erinnere mich an ein paar dutzend Milliliter pro Stunde, bei ordentlichem Energieeinsatz, aber es funktioniert. Auch bei diversen anderen Dingen sind Peltierelemente eine gute Alternative, wenn man keinen flüssigen Stickstoff mitschleppen will. Beim Kurs "Strahlenschutz" hatten wir einen Detektor mit dem die Isotope, bzw. die Zerfallsenergie genau bestimmt werden konnte. Das war ein Germaniumkristall, der mit flüssigem Stickstoff gekühlt wurde. Die eigentliche Apparatur war recht klein, befand sich aber über einem verhältnismäßig großen Tank (Durchmesser etwa ein knapper Meter, mit Isolierung), aus dem sie sich bediente. Das Dewargefäß mußte alle par Wochen nachgefüllt werden. Moderne Geräte machen das mit Peltierelementen, da muß man sich um nicht kümmern und kann es einfach einschalten.

Von daher hat das schon seine Berechtigung, aber wer mehr machen will, der sollte sich sein LN2 kaufen, da hat man auch keine Probleme mit dem Sauerstoff.
 
"bei konstanter Heizlast".
Einen Sensor, der selbst kaum Energie verbraucht und gegen Wärme von außen isoliert wird, kann damit runterkühlen. Aber keinen Prozessor, der ständig Wärme nachliefert und den man sonst gerade deswegen unter LN2 setzt, damit man noch mehr Strom durchjagen kann, ohne dass er zu heiß wird.
 
Spul… spul… spul…spustooppp. Er friert Obst und Salat ein. Interessant. Spul… spul… spul…
 
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