Ich finde es interessant, dass es alle Jahre wieder die gleiche Diskussion gibt, wie viel VRAM man braucht.
Dabei muss man einfach nur die Grafikkarten der näheren Vergangenheit ansehen, wie gut diese gealtert sind.
Die 390 8GB, zum Beispiel, war
beim Release 2015 etwa auf einem Niveau mit der 970.
Beim
GPU-Index 2020 war sie hingegen 25% schneller - und das sind nur die Durchschnitts-FPS, wie die Frametimes aussehen will ich mir gar nicht vorstellen.
Schlimm finde ich die Aussage, dass man ja eh nach 2-3 Generationen aufrüstet.
Was passiert denn dann mit der alten Karte?
Soll die dann direkt auf die Kippe wandern oder lieber noch weiter genutzt werden?
Gerade für Casual-Zocker, die auch mit weniger als 60FPS Spaß haben, sind diese Karten noch viele weitere Jahre zu gebrauchen - sofern sie denn genug VRAM haben, um die Mindestanforderungen zu erfüllen, ohne dauerhaft nachladen zu müssen!
Ich hab sowohl damals mit meiner 260X 2GB als auch bei meiner jetzigen RX 470 8GB darauf geachtet, die Variante mit mehr VRAM zu nehmen.
Letztere hat dadurch genug VRAM, um bei Doom Eternal und Witcher 3 mit HD Texturen spielen zu können, um nicht Augenkrebs aufgrund matschiger Texturen zu bekommen.
Erstere werkelt heute noch in dem PC meiner Freundin, die damit u.a. Grim Dawn und Valheim mit mir zocken kann, ohne dauerhaft Nachladeruckler zu haben.
Die Tatsache, dass NVidia mit dem VRAM so geizt, schlägt in die gleiche Kerbe wie die Mining-GPUs, die keinen Video-Ausgang haben.
Sobald diese ihren primären Zweck erfüllt haben, sind sie nicht mehr dazu geeignet, woanders weiterbenutzt zu werden.
Geplante Obsoleszenz, nur, dass die Leute es noch rechtfertigen.