Die Ãra Merkel geht zu Ende

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Na ja, der Kommunismus, der im Nord Korea betrieben wird ist ja letztendlich kein Kommunismus sondern eine reine Diktatur.
Das Land schottet sich ab. Handel gibt es so nicht.
China war früher auch so, aber sie haben sich für das Kapital geöffnet. Daher gibt es heute so viele Unternehmen, die eine Menge Geld in China investieren. Der Staat lenkt den Geldstrom, denn er hat ja immer noch die alleinige Kontrolle. Eine Privatwirtschaft, wie wir sie kennen, gibt es in China ja nicht wirklich. Rechtsstaatlichkeit sowieso nicht. Immerhin verkauft VW in China inzwischen mehr Autos als in Westeuropa. Auch deswegen interessiert sich VW nicht für das, was Merkel und Co so erzählen.
Und wenn man China dafür kritisieren will, dass sie das Kapital lenken, muss man sich selbst auch kritisieren, denn in der EU werden Subventionen ohne Ende verteilt. Auch das ist gelenktes Kapital.
Ein wirklich freien Markt gibt es nicht. Jeder versucht immer seine Interessen durchzusetzen.
 
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"Der Kapitalismus an sich interessiert sich aber nicht für Rechtsstaaten. Daher funktioniert Kapitalismus in China so super, weil eben der Staat alleine entscheidet, was wie läuft." , das ist kein Kapitalismus wie oft denn noch, das widerspricht sich per Definition. Ich weiß nicht was du mit Marktwirtschaft willst, das hat mit deiner Ursprungsaussage gar nichts zu tun. Im Kapitalismus gibt es keine staatliche Einmischung, deshalb gibt es diesen auch nirgendwo in seiner richtigen Form, sondern nur Annäherungen, China ist allerdings ewig weit davon entfernt.
 
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Kapitalismus bezeichnet eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise. Es ist gleichzeitig eine Gesellschaftsordnung, deren sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse durch die Herrschaft des Kapitals bestimmt werden. Der Kapitalismus hat daher Systemcharakter.
 
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Wie definierst du denn Kapitalismus?
Welches Wort steckt denn in Kapitalismus?
Kapitalismus hat nichts mehr mit Privateigentum und eigener Wertschöpfung zu tun.
Das merkt man schon daran, dass das spekulative Vermögen an der Börse deutlich höher ist als das tatsächlich erarbeitete Vermögen.

Ebenso wie Russland hat sich China sehr schnell vom gelebten Kommunismus verabschiedet. China ist eine Diktatur mit kapitalistischen Unterbau.
 
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Kapitalismus bezeichnet eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise. Es ist gleichzeitig eine Gesellschaftsordnung, deren sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse durch die Herrschaft des Kapitals bestimmt werden. Der Kapitalismus hat daher Systemcharakter.

Sorry, dafür das ich jetzt echt sauer werde, aber willst du hier alle interlektuell beleidigen?
Kapitalismus hat nun rein gar nichts mit einer Gesellschaftsordnung zu tun, sondern rein etwas mit einer Marktordnung, wer solchen interlektuellen und faktischen Bullshit verbreitet ist echt nicht ernst zu nehmen! Das ist schlimmer als jede SED Propaganda!
Unsere Gesellschaftsordnung ist Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und unsere wirtschaftliche Marktordnung ist die soziale Marktwirtschaft!
Den KApitalismus hat es noch nie gegeben und wird es auch nie geben und die " Herrschaft des Kapitals" ist ein reiner Propagandabegriff, ohne jeden differenzierten Inhalt!

Wenn du nicht in der Lage bist die riesigen Unterschiede der sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse zwischen z.B. europäischen, anglo amerikanischen und südamerikanischen Gesellschaftsordnungen zu sehen und faktisch einzuordnen, solltest du hier lieber nicht mehr mit diskutieren. Aber wer solchen Propagandamüll absondert ist echt nicht mehr zu helfen!

Das hat sich ja schon bei der Aktiendiskussion angedeutet, Politik wird nicht nur für Minderheiten gemacht sondern auch für Mehrheiten und nach den letzten Befragungen waren 80% aller Deutschen mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden, dass man da das Ziel haben kann, mehr Leute in Aktien zu bringen, ist doch völlig legitim und bei der demographischen Entwicklung auch völlig richtig.
 
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Im Gegensatz zum Sozialismus und Kapitalismus gibt es zum Faschismus kein grundlegendes Standardwerk, dass man für Definitionen heranziehen kann. Aber sowohl bei Hitler als auch Mussolini und erst recht bei Franco gehörte die Ausrichtung der Industrie auf vom Staat vorgegebene Interessen dazu. Es gab zwar keine ideologischen Vorgaben zu den Besitzverhältnissen und insbesondere in Deutschland waren die Interessen von NSDAP und dem (bis heute amtierenden) Industrie-/Geldadel in weiten Teilen deckungsgleich, so dass keine konkreten Maßnahmen nötig war. Aber der starke Staat, der alles unter Kontrolle hat gehört eben so zur Ideologie wie die Enteignung allderjenigen, die nicht im Interesse der Führung handeln. Von einer freien Martkwirtschaft oder Kapitalismus kann im Faschismus also auch nicht die Rede sein, auch wenn kleinmaßstäblich klassisch kapitalistische Ordnungsmethoden benutzt wurden (d.h.: Im wesentlichen gar keine) und nicht beispielsweise Planwirtschaft.

Man müsste jetzt darüber diskutieren, ob freie Marktwirtschaft und Kapitalismus das selbe sind, oder nicht. Schon in der damaligen Zeit gab es ja die Tendenz zur Monopolisierung, zur Bildung großer "Trusts", zur mindestens mittelbaren Verschmelzung von Industrie und Banken. Insbesondere in der chemischen und der Montanindustrie. Letztlich alsodie Aushebelung des freien Marktes oder der "freien Konkurrenz" durch die Mechanismen des Kapitalismus. Und genau die Führungskräfte dieser dominanten, wirtschaftlichen Machtblöcke haben die NSDAP bei ihrem Aufstieg massiv unterstützt (wo kam wohl das ganze Geld her für die unglaubliche PR, und wer hat Hitler, diesen Emporkömmling niederster sozialer Herkunft, wohl in die Kreise des alten Adels und des elitären Offizierkorps eingeführt?) und später oftmals wichtige, wirtschaftsrelevante Positionen in den verschmolzenen Staats- und Parteistrukturen des Reiches bekleidet. Kein Wunder also, dass Interessen da oft deckungsgleich waren.
 
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Da die Gesellschaftsordnung auch aus der Wirtschaftsordnung besteht, und der Kapitalismus eine Wirtschaftsform darstellt, hat er eben auch etwas mit der Gesellschaftsordnung zu tun.

Unabhängig davon ob Poultons Kommentar nun richtig oder falsch ist, finde ich deinen Kommentar doch schon ziemlich frech. Gesittet ist für mich etwas anderes.
 
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Sorry, dafür das ich jetzt echt sauer werde, aber willst du hier alle interlektuell beleidigen?
Kapitalismus hat nun rein gar nichts mit einer Gesellschaftsordnung zu tun, sondern rein etwas mit einer Marktordnung, wer solchen interlektuellen und faktischen Bullshit verbreitet ist echt nicht ernst zu nehmen! Das ist schlimmer als jede SED Propaganda!
...
Gleich der erste Satz bei Wikipedia:
Kapitalismus bezeichnet zum einen eine spezifische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, zum anderen eine Epoche der Wirtschaftsgeschichte.

Wie wär's, wenn du in Zukunft mal den Choleriker stecken lässt und nicht dauernd andere Leute in politische Lager verfrachtest oder deren Intellekt herabwertest?
 
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Wir alle kennen Wikipedia. Aber der Kapitalismus hat nun mal nichts mit einem politischen System zu tun.
Egal wie man das politische System in China bezeichnen will -- die haben gelenkten Kapitalismus. Genauso wie wir auch.
 
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Wir alle kennen Wikipedia. Aber der Kapitalismus hat nun mal nichts mit einem politischen System zu tun.
Egal wie man das politische System in China bezeichnen will -- die haben gelenkten Kapitalismus. Genauso wie wir auch.
Was ich auch nicht behauptet habe, nur eben, dass Kapitalismus wirtschaftssoziologisch sehr wohl mit der Gesellschaft einhergeht.
Von Politik war nicht die Rede.

Der Kapitalismus von früher ist mit der heutigen Form nur noch bedingt vergleichbar. Eigentlich ist das überholt, die marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung von heute ist eine andere, als zur Zeiten von Marx, Engels und Co.
 
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Was ich auch nicht behauptet habe, nur eben, dass Kapitalismus wirtschaftssoziologisch sehr wohl mit der Gesellschaft einhergeht.
Von Politik war nicht die Rede.

Du meinst, dass der Kapitalismus die Gier fördert?
Ich würde eher sagen, dass der Kapitalismus vor allem den Menschen als Ware und Kostenfaktor sieht und das ist schon erschreckend.
Wir leben aktuell in einer Wegwerfgesellschaft und zwar wegwerfender denn je. Und das ist natürlich eine Frage des ausufernden Kapitalismus.
Letztens hab ich ein Video zu Einweg Powerbanks gesehen. Da kann man Powerbanks kaufen, mit denen man das Handy aufladen kann und danach wirf man sie in die Mülltonne.
Ist ja unfassbar. Aber das gibts.
Kapitalismus hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, bzw. schert sich einen Dreck darum, aber letztendlich muss die Menschheit umdenken, wenn man sich nicht selbst den Lebensraum nehmen will.
Leider sind wir weiter davon entfernt als jemals zuvor.

Der Kapitalismus von früher ist mit der heutigen Form nur noch bedingt vergleichbar. Eigentlich ist das überholt, die marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung von heute ist eine andere, als zur Zeiten von Marx, Engels und Co.

Das liegt einfach daran, dass es viel zu viel Geld im Markt gibt. Geld ist so billig geworden, dass man sich damit zuwerfen kann.
Schaue ich mir die Wertschöpfung an, die die Menschen pro Jahr betreiben, ist sie deutlich niedriger als der sogenannte Börsenwert.
Ich warte ja darauf, dass endlich mal die Blase "Börse" platzt und wir wieder reale Werte haben.
 
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Ja an einer platzenden Blase hängen aber auch einige, die nichts verbrochen haben. Bedauerlich...
 
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Sorry, dafür das ich jetzt echt sauer werde, aber willst du hier alle interlektuell beleidigen?
Kann man nur hoffen, dass du dich von der BPB nicht "interlektuell" beleidigt fühlst: Kapitalismus | bpb

Aber wer solchen Propagandamüll absondert ist echt nicht mehr zu helfen!
Du hast vergessen "Dann geh doch nach drüben!" zu sagen. :schief:

Das hat sich ja schon bei der Aktiendiskussion angedeutet, Politik wird nicht nur für Minderheiten gemacht sondern auch für Mehrheiten
Nur hat die Aktienoption nichts mit Minderheit oder Mehrheit zu tun, sondern bedient Lobby- und Einzelinteresse in Form der Finanzindustrie.

[...]und nach den letzten Befragungen waren 80% aller Deutschen mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden, [...]
So?
1. The current economic mood | Pew Research Center
In Germany, 78% of adults today view economic conditions in their country as good, [...]
Wie man die wirtschaftliche Lage im eigenem Land einschätzt, nicht die eigene wirtschaftliche Lage. Wobei es sich sowieso empfiehlt auch den Rest davon zu lesen. Da findet sich u.a. auch sowas: In many countries a majority or plurality say average people's finances are worse today than 20 years ago | Pew Research Center

[...]und bei der demographischen Entwicklung auch völlig richtig.
Ach dahin geht die Reise mal wieder. Den demografischen Wandel wiederholt als Vorwand nehmen, um die Axt am Sozialstaat und der öffentlichen Daseinsvorsorge anzulegen. Richtig wäre, das ganze zu einer solidarischen Bürgerversicherung weiterzuentwickeln, in der jeder Pflichtversichert ist. Ein Ausweichen auf Private und berufsständische Extrawürste gilt nicht mehr. Ebenso die Beitragsbemessungsgrenze in ihrer jetzigen Form abschaffen, damit auch Einkommen die über dieser liegen, ihren Teil zum Sozialsystem beitragen und sich nicht rausnehmen können. Zweck dieser sollte nur noch sein, z.B. die Höhe von Entgeltersatzleistungen zu beschränken.

Ja an einer platzenden Blase hängen aber auch einige, die nichts verbrochen haben. Bedauerlich...
z.B. Leute mit ein bis zwei Aktien, die meinen damit zum prassenden Altersrentner zu werden und dass es ja der letzte Schrei für das Vorsorgekonzept eines Sozialstaats sei. :schief:



und unabhängig davon:
https://images.jacobinmag.com/2017/05/08093536/CDU-Poster-1946-for-Socialism.jpg
Vorwärts Merkel. Das Vermächtnis erfüllen.
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Ach dahin geht die Reise mal wieder. Den demografischen Wandel wiederholt als Vorwand nehmen, um die Axt am Sozialstaat und der öffentlichen Daseinsvorsorge anzulegen. Richtig wäre, das ganze zu einer solidarischen Bürgerversicherung weiterzuentwickeln, in der jeder Pflichtversichert ist. Ein Ausweichen auf Private und berufsständische Extrawürste gilt nicht mehr. Ebenso die Beitragsbemessungsgrenze in ihrer jetzigen Form abschaffen, damit auch Einkommen die über dieser liegen, ihren Teil zum Sozialsystem beitragen und sich nicht rausnehmen können. Zweck dieser sollte nur noch sein, z.B. die Höhe von Entgeltersatzleistungen zu beschränken.


Was in Gottes Namen, hat das eine mit dem anderen zu tun?
Alles was du da beschreibst, ist die politische und wirtschaftliche Organisation und Ausgestaltung der staatlichen Rentenversicherung, zu der ich kein einziges Wort verloren habe und die auch gar nicht Debatte war. Jeder deiner Vorschläge kann geprüft werden, einige halte ich für absolut sinnvoll!
Was das aber mit Sparguthaben in Aktienfonds zu tun hat, erschließt sich wohl nur dir ganz ganz alleine!

Zitat bpb
Kapitalismus | bpb
Rückblickend betrachtet zeigt sich somit, dass die Gesellschafts- und Wirtschaftsverhältnisse, wie sie Karl Marx zu seiner Zeit vorfand, mit den gegenwärtigen Produktionsbedingungen und einer an demokratischen und rechtsstaatlichen Werten orientierten Gesellschaft heutiger westlicher Industriestaaten nicht zu vergleichen sind. Der Begriff Kapitalismus beschreibt deshalb die heute existierende marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung der westlichen Industrieländer nicht richtig, da der Kapitalismus in seiner reinen Ausprägung seit Langem überholt ist.
 
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Vielleicht solltest du auch mal die Fragestellung lesen, auf die sich die von mir gebrachte Kapitalismusdefinition bezog. Da ging es um Kapitalismus im Allgemeinen, nicht darum, wie gebändigt ist der Kapitalismus in der Bundesrepublik heute.
 
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