Die Ãra Merkel geht zu Ende

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Tja man kann sich Dinge halt einreden, schönreden, wirklichkeitsfremder Nostalgie nachhängen, Verschwörungstheorien nachhängen etc etc.
Ich habe für diese bestimmte Gruppe von Menschen zum Größtenteil nichts anderes als Verachtung übrig, wer Heute immer noch darüber lamentiert, das bei der Wiedervereinigung Fehler passiert sind, teilweise auch unwidersprochen massive Fehler, gleichzeitig aber zu blöde ist zu sehen, was in den letzten über 25 Jahren alles passiert und zum besseren verändert worden ist im Osten, inklusiver ungeheurer Transferleistung der gesammten Bevölkerung, dem kann ich leider auch nicht helfen!
Dieses lamentieren von Bürgern zweiter Klasse, ist die gleiche Opferrolle mit dem sich unsere neuen rechten Mitbürger gerne schmücken und Opferrollen haben noch nie zu etwas gutem oder produktiven geführt.
Dazu kommt die überproportionale Anhängeschaft gerade dieser Menschen, für unsere neuen rechten Mitbürger, die auf komplexe Zusammenhänge, offentsichtlich viel zu einfache "Lösungen" anbieten und natürlich für alles einen Siündenbock parat haben, damit diese gefühlten Bürger zweiter Klasse, endlich auch auf anderen herumtreten können, das gibt gleich ein viel besseres Gefühl.

Sorry ich kann damit wenig bis gar nichts anfangen und mit der Argumentation gewinnt bei mir auch niemand einen Blumentopf!
 
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Sorry ich kann damit wenig bis gar nichts anfangen und mit der Argumentation gewinnt bei mir auch niemand einen Blumentopf!
Und ich halte nichts von Argumentationen, dass man nur genug Geld in den Osten überweisen muss, damit sterbende (Innen-)Städte und Dörfer wie geleckt aussehen und dadurch alle glücklich und zufrieden sind, dass sich 40 Jahre andere Sozialisierung mal mir nichts, dir nichts mit einer Unterschrift anno 1990 aus der Welt schaffen lassen oder die in trumpetischer Manier, mal kurzerhand die Armutsforschung für Null und Nichtig erklären.
Das heißt nicht, dass Ostdeutsche "Engel" sind, sie können auch einfach nur riesengroße Arschlöcher sein. Aber sie sind, genauso wie der Bio-Westdeutsche oder Person mit Migrationshintergrund, Menschen. Sie reagieren damit ebenso auf Prekarisierung, Perspektivlosigkeit, Verarmung, (soziale) Segregation oder dahinvegetieren auf Grundsicherungsniveau in Armutsvierteln. Zumal es ja nicht so ist, dass es in den alten Bundesländern nicht ebenso problemgeladene Gegenden gibt. Spontan fallen mir da die ehemaligen Zentren von Kohle und Stahl ein, wo es seit dem Zusammenbruch dieser, massiv bergab ging und Islamismus und türkischer Nationalismus auf den Vormarsch war bzw. ist und selbst rechtsextreme Kleinstparteien wie "Dritter Weg" oder "Die Rechte" lokale Hochburgen haben.
 
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Und der Soli sollte auch mal abgeschafft werden, es wurde lange Zeit genug Geld in den "Aufbau Ost" gesteckt. Teilweise sind die Infrastrukturen dort sogar besser als im Westen.
Das andere sind Strukturprobleme mit denen die lokale Politik da umgehen muß.
Wenn der Solidaritätszuschlag wegfällt haben die Menschen auch wieder mehr Geld in der Tasche. Nur habe ich die Befürchtung das dann an anderer Stelle wieder (versteckt) Steuern erhoben werden.:(
 
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Das stimmt sogar, wenn ich die Heimatstadt meiner Mutter tief im Osten Deutschlands sehe dann werde ich da, aber auch nur fast neidisch.
Die Platten stehen noch immer, sind aber derart gut renoviert und mit neuer Farbe ansehnlich gestrichen. Da kann man, sofern einem der Wohnraum reicht, sehr gut leben.
Selbiges gilt für Straßen, Schwimmbad etc
 
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Bis der Osten dem Westen wirtschaftlich völlig angenähert ist, dauert es beim derzeitigem Stand wahrscheinlich noch 100 Jahre.:schief:
Das sind keine dollen Perspektiven für die Menschen im Osten.:(
 
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Und der Soli sollte auch mal abgeschafft werden, es wurde lange Zeit genug Geld in den "Aufbau Ost" gesteckt. Teilweise sind die Infrastrukturen dort sogar besser als im Westen.
Das andere sind Strukturprobleme mit denen die lokale Politik da umgehen muß.
Wenn der Solidaritätszuschlag wegfällt haben die Menschen auch wieder mehr Geld in der Tasche. Nur habe ich die Befürchtung das dann an anderer Stelle wieder (versteckt) Steuern erhoben werden.:(

Fällt der Soli weg, bringt es vor allem denen Menschen mehr Geld, die sowieso den Soli nicht spüren. Damit die Leute mehr Geld in der Tasche haben, z.B. die Mittelschicht ohne Merz-Menschen, sollte man nicht zuerst an den Soli ran.
 
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Der Wegfall der kalten Progression wäre wesentlich wichtiger, der Wegfall des Solis begünstigt in der Tat mehr gutverdienende Leute, als die unteren und unteren/mittleren Einkommen.
 
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Bist du dir eigentlich im klaren darüber, welchen Unsinn du da schreibst?

Die BRD wurde nie mit Geld aus den USA oder aus dem Westen geflutet, kein einziger Dollar ist in die BRD geflossen, das ist schlicht ein völliges Märchen! Der Marschallplan war ein Konjunkturprogramm für die USA, nicht für Deutschland oder Europa!
Mythos oder Masterplan? - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste
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Vielleicht solltest du deine verlinkten Quellen auch mal sichten, bevor du mein Statement zu widerlegen versuchst, denn zumindest in Teilen stimmt mir der Artikel zu und

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und sonst gibts auch anders lautende Reportagen

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Über den Umfang mag man streiten, da gibts unterschiedliche Quellen, die Intention, den Kommunismus abzuwehren, war aber definitiv gegeben, ebenso das grundsätzliche Hilfen geleistet wurden und selbst wenn da Teilweise mehr Propaganda bezüglich der geleisteten Hilfen geleistet wurde, sind selbst geringere Hilfen besser, als wenn man Reparationszahlungen hätte leisten müssen.



Da ich Jahrgang 1971 bin, habe ich die DDR noch vor dem Mauerfall gesehen und erlebt, ich war in Zwickau, Nordhausen, Sonderhausen und Ost Berlin und Jemand der wirklich allen ernstes behauptet, die Menschen würden sich nochmal nach Braunkohlegestank, Mangelwirtschaft, Unterversorgung in jedem Bereich (Nahrung, Medizin, Infrastruktur etc), bröckelnden und zusammenfallenden Häuserfassaden, völlig ramponierten Straßen quer durchs Land, Trabbis mit Benzin und Ölgemisch, Wohnplatte aus Beton etc etc etc, ich könnte diese Liste noch 2 Seiten weiter schreiben, sehnen, der muss nicht mehr alle Tassen im Schrank haben!
Die Lebensqualität der Menschen im Osten hat sich von 1990 bis Heute im Quadrat gesteigert, man kann es eigentlich schwer in Worte fassen, wenn man damals durch die DDR gefahren ist und Heute die gleichen Orte sieht, der Unterschied beträgt Galaxien.
Kein Mensch mit gesundem Menschenverstand und der die Vergleiche aus eigener Erfahrung gesehen hat, würde jemals nach den wirtschaftlichen Bedingungen der DDR zurücksehnen.

Tja man kann sich Dinge halt einreden, schönreden, wirklichkeitsfremder Nostalgie nachhängen, Verschwörungstheorien nachhängen etc etc.
Ich habe für diese bestimmte Gruppe von Menschen zum Größtenteil nichts anderes als Verachtung übrig

Mir tun Menschen leid, deren Glückseligkeit überwiegend auf dem Konsum und der Wirtschaftskraft basiert, während sie nicht mitbekommen, wie der stete Wettbewerb nur wenigen wirklich dient, andererseits jedoch die Gesellschaft verroht und der soziale Zusammenhalt verfällt.
Ja die Schlangen vor den Tafeln der DDR waren verheerend, die Quote der Depressionen im Gegensatz zum Rest des Systems massiv vom Aufschwung ergriffen. Heute sind wir alle glücklich mit den stetig steigenden Anforderungen der Ökonomie, die Zugewinne des Kapitals in der Hand der Profiteure bedingt durch Zins und Zinseszins mittels realer Wirtschaftsleistung zu erbringen.

Deutschland geht es gut. Das ist ein Grund zur Freude.
 
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Ja die Schlangen vor den DDR Konsummärkten waren in der Tat verheerend, sie haben das System zu Fall gebracht!

Und mir tun Menschen leid, die gerne auf adäquate Medikamente warten oder sie gar nicht bekommen, Tag ein Tag aus ungefilterte Luft aus Braunkohleverbrennung einatmen wollen, sich gerne in trostlosesten Städten bewegen ohne jegliche Farbe mit 90% schwarzgefärbten Fassaden, Jahre auf alltägliche Konsumgüter zu warten (Auto, Fernseher etc) und dabei mit Technik vorlieb nehmen müssen, die 30 Jahre überholt ist. Man kann das endlos fortsetzen, aber ich gebe dir Brief und Siegel darauf, dass es immer eine 85% plus Mehrheit geben wird, die lieber im heutigen Deutschland lebt, als in der damaligen DDR!
 
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Mir tun Menschen leid, deren Glückseligkeit überwiegend auf dem Konsum und der Wirtschaftskraft basiert, während sie nicht mitbekommen, wie der stete Wettbewerb nur wenigen wirklich dient, andererseits jedoch die Gesellschaft verroht und der soziale Zusammenhalt verfällt.
Sehr findiges Argument.

Früher hieß es mal, Religion ist das Opium des Volkes. Man glaubte an etwas höheres und dass es für jeden eine Art Erlösung gäbe, wenn er sich den wichtigen Dingen im Leben widmet, vorwiegend Arbeit und Familie. Da ging es auch viel um überfamilären Zusammenhalt, die Leute hatten weniger und man war aufeinander angewiesen. Da konnte nicht ausnahmslos jeder sein eigenes Brötchen backen, in Zeiten wirtschaftlicher Rezession, ungezügelter Industrialisierung oder Krieg bzw. dessen Nachwirkungen war es unermesslich wichtig, was gur für das gemeinsame Wohl ist.

Diese gesellschaftliche Grundordnung ist längst dem Konsum gewichen - dem, meiner Meinung nach, heutigen "Volksdroge".:rollen:
Es ist nicht mehr das Gemeinwohl wichtig, sondern was jeder einzelne will. Möglicherweise auf Kosten anderer. Spätestens seit der 68er Bewegung wird jeden eine Art "Mach doch was du willst"-Maxime anerzogen, statt einem wertebehafteten, nachhaltigem Kollektivismus wird ungezügelter Individualismus großgeschrieben.
Nach dem Motto Ich selbst komme an allererster Stelle und auf andere muss ich keine Rücksicht nehmen - wenn aber ich selber irgendwie benachteiligt werde, dann müssen meine Interessen vor allen anderen stehen.
Die Folge:
- Leute, die in öffentlichen Verkehrsmitteln lieber Platz für ihr Gepäck, als für andere Gäste machen.
- Gaffer an Unfallorten, welche Rettungsgassen blockieren und auch noch unverschämterweise Rettungskräfte - verbal wie körperlich - angreifen, wenn sie die Reichweite ihrer Smartphonekamera blockieren.:wall:
- Selbstdarstellung und -Inszenierung in sozialen Medien, koste es was es wolle.
- Menschen, die sich bei jedem satirischen Witz über Politik oder Gesellschaft sofort angepisst fühlen, weil sie angeblich ihre Werte verletzt sehen.
- Menschen, die ihre Partner und/oder Kinder umbringen, aus Gründen der Eifersucht oder weil sie ihre "Herrschaftsstellung" verletzt sehen oder weil sie depressiv sind und ihre Kinder mitnehmen wollen (wohin auch immer).
- Autofahrer, die trotz besserem Wissens ohne Rücksicht auf andere besoffen und/oder auf Drogen am Steuer sitzen
- Immer mehr körperliche Auseinandersetzungen wegen Nichtigkeiten, die meist im Krankenhaus enden oder noch schlimmer, in der Leichenhalle.

Der kapitalistisch gespeiste Konsum hat einen grenzenlosen Egoismus gefördert, bei dem jeder zuerst auf sich schaut und jeder alles sofort haben will. Mitschuld sind da natürlich auch die Boulevard-Medien, die jedem vermitteln er könne alls werden und bekommen ohne irgendwie Kompromisse eingehen zu müssen.
Hat man es dann am Ende nicht so weit gebracht wie der vielleicht eine oder andere, ist man frustriert, wird depressiv und viele greifen dann zur Flasche oder laden ihren Frust anderswie auf andere ab.
Ebenso mitschuld ist der rasante digitale Wandel, die eine "Alles auf Knopfdruck"-Mentalität gesät hat, alles muss sofort gehen, egal ob Waren oder Service.

Was passiert, wenn ein Land den Kapitalismus praktisch übergestülpt bekommt, sieht man gut an Südkorea; Das Land hat die mitunter höchste Selbstmordrate unter der älteren Generation, innerlich wie äußerlich sind die Leute zerissen. Auch viele andere, asiatische Länder haben solche soziologischen Probleme in der Bevölkerung, Japan und Taiwan z.B.
Wir im Westen, die ihn hervorgebracht haben, können nur scheinbar äußerlich nicht damit umgehen.^^
 
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Jaja das Kastensystem der Japaner bis 1850 war natürlich geprägt von glücklichen Menschen, hohem sozialen Zusammenhalt und durch und durch von Menschenrechten des Einzelnen geprägt!
Ich lache mich gleich schlapp!
Das bei den Asiaten mehr die Gemeinschaft im Vordergrund steht als das Individium ist einzig und alleine religiös bedingt, bei den Japanern spielt beim sozialen Codex immer noch das Kastensystem auch heute noch mit rein.
Aber liegt natürlich alles am "Kapitalismus"!
 
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Jaja das Kastensystem der Japaner bis 1850 war natürlich geprägt von glücklichen Menschen, hohem sozialen Zusammenhalt und durch und durch von Menschenrechten des Einzelnen geprägt!
Ich lache mich gleich schlapp!
Dich könnte ich in die Aufzählung oben gleich auch noch mit reinnehmen;
- Menschen, die andere herabwerten, weil sich nicht die exakt gleichen Anischten teilen.:schief:

Auch das Nachdenken und Reflektieren ist bei vielen leider abhanden gekommen, überall wird mit Schaum vor dem Mund geredet. Kennt man ja auch schon lange aus der Politik ;)
 
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Sehr findiges Argument.

Früher hieß es mal, Religion ist das Opium des Volkes. Man glaubte an etwas höheres und dass es für jeden eine Art Erlösung gäbe, wenn er sich den wichtigen Dingen im Leben widmet, vorwiegend Arbeit und Familie. Da ging es auch viel um überfamilären Zusammenhalt, die Leute hatten weniger und man war aufeinander angewiesen. Da konnte nicht ausnahmslos jeder sein eigenes Brötchen backen, in Zeiten wirtschaftlicher Rezession, ungezügelter Industrialisierung oder Krieg bzw. dessen Nachwirkungen war es unermesslich wichtig, was gur für das gemeinsame Wohl ist.

Diese gesellschaftliche Grundordnung ist längst dem Konsum gewichen - dem, meiner Meinung nach, heutigen "Volksdroge".:rollen:
Es ist nicht mehr das Gemeinwohl wichtig, sondern was jeder einzelne will. Möglicherweise auf Kosten anderer. Spätestens seit der 68er Bewegung wird jeden eine Art "Mach doch was du willst"-Maxime anerzogen, statt einem wertebehafteten, nachhaltigem Kollektivismus wird ungezügelter Individualismus großgeschrieben.
Nach dem Motto Ich selbst komme an allererster Stelle und auf andere muss ich keine Rücksicht nehmen - wenn aber ich selber irgendwie benachteiligt werde, dann müssen meine Interessen vor allen anderen stehen.
Die Folge:
- Leute, die in öffentlichen Verkehrsmitteln lieber Platz für ihr Gepäck, als für andere Gäste machen.
- Gaffer an Unfallorten, welche Rettungsgassen blockieren und auch noch unverschämterweise Rettungskräfte - verbal wie körperlich - angreifen, wenn sie die Reichweite ihrer Smartphonekamera blockieren.:wall:
- Selbstdarstellung und -Inszenierung in sozialen Medien, koste es was es wolle.
- Menschen, die sich bei jedem satirischen Witz über Politik oder Gesellschaft sofort angepisst fühlen, weil sie angeblich ihre Werte verletzt sehen.
- Menschen, die ihre Partner und/oder Kinder umbringen, aus Gründen der Eifersucht oder weil sie ihre "Herrschaftsstellung" verletzt sehen oder weil sie depressiv sind und ihre Kinder mitnehmen wollen (wohin auch immer).
- Autofahrer, die trotz besserem Wissens ohne Rücksicht auf andere besoffen und/oder auf Drogen am Steuer sitzen
- Immer mehr körperliche Auseinandersetzungen wegen Nichtigkeiten, die meist im Krankenhaus enden oder noch schlimmer, in der Leichenhalle.

Der kapitalistisch gespeiste Konsum hat einen grenzenlosen Egoismus gefördert, bei dem jeder zuerst auf sich schaut und jeder alles sofort haben will. Mitschuld sind da natürlich auch die Boulevard-Medien, die jedem vermitteln er könne alls werden und bekommen ohne irgendwie Kompromisse eingehen zu müssen.
Hat man es dann am Ende nicht so weit gebracht wie der vielleicht eine oder andere, ist man frustriert, wird depressiv und viele greifen dann zur Flasche oder laden ihren Frust anderswie auf andere ab.
Ebenso mitschuld ist der rasante digitale Wandel, die eine "Alles auf Knopfdruck"-Mentalität gesät hat, alles muss sofort gehen, egal ob Waren oder Service.

Was passiert, wenn ein Land den Kapitalismus praktisch übergestülpt bekommt, sieht man gut an Südkorea; Das Land hat die mitunter höchste Selbstmordrate unter der älteren Generation, innerlich wie äußerlich sind die Leute zerissen. Auch viele andere, asiatische Länder haben solche soziologischen Probleme in der Bevölkerung, Japan und Taiwan z.B.
Wir im Westen, die ihn hervorgebracht haben, können nur scheinbar äußerlich nicht damit umgehen.^^
In the land of the free ist die Todesursache der unter 20 jährigen Männer nicht gerade zufälligerweise Mord. Dort ist man eben schon ein paar Schritte weiter. Das nennt man Fortschritt.:-) Noch herrschen hier zum Glück andere Verhältnisse in einigen essentiellen Bereichen aber wer weiß. Ich erwähnte ja nicht ohne Grund das in wohl nicht allzu ferner Zukunft so mancher wohl lieber auf graue Häuserfassaden und seinen RFT Fernseher starren würde, statt in den Endzügen des Kapitalismus zu leben mit Blick auf TFT aus dem Black Friday Sale für 399 Euro. Aber auch die besser situierten werden irgendwann begreifen was die Schattenseiten des ausufernden Kapitalismus sind, wenn das Prekariat auf nächtlicher Nahrungsbeschaffungstour unter Vorhalt einer Waffe auf die Herausgabe der Barmittel drängt [emoji23]

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Den "Fortschritt" haben die USA schon seit den 1970er Jahren und er hat es in 50 Jahren nicht nach Europa oder Deutschland geschafft, dazu war die Gang Kriminalität in den 1980er und 1990er Jahren noch viel höher.
Ich finde das immer witzig, wenn Leute Endzeitszenarien an die Wand malen und dazu dann absurde Argumente liefern.
Dazu sollte man sich mal vor Augen halten, welche gravierenden Unterschiede es im politischen, wirtschaftlichen und vor allen dingen sozialem System gibt zwischen Deutschland und den USA, aber wer eh an die Endzüge der Marktwirtschaft denkt, ist wenig zu helfen!

Übrigens ist das Tafelangebot im heutigen Deutschland weitaus besser und abwechlungsreicher, als das normale Angebot der DDR Konsummärkte.
 
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Es ist ein ständiges Auf und Ab in der Welt.
Vielleicht geht der Fortschritt auch mal zurück, kann sein. Aber wenn er wieder kommt, dann mit Macht.
 
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Es ist doch viel einfacher!

Es gibt keine und es hat keine "funktionierende" Gesellschaft/Staat ohne willkürliche staatliche Gewalt und Repressionen gegeben, die ohne die Marktwirtschaft oder marktwirtschaftliche Ordnung in welcher Ausprägung auch immer funktioniert hat.
Das ist ein Fakt um den Niemand herum kommt und da kann man noch so viel über Kapitalismus, Prekariat, Armutsbericht oder Endzeitszenarien des "Kapitalismus" reden.
Es gab und gibt keine funktionierende Gesellschaftsordnung, die auf einer anderen Wirtschaftsordnung als der Marktwirtschaft basiert, ohne willkürliche staatliche Gewalt, Freiheits- und Meinungsentzug und Repressionen jeglicher Art gegen die Bevölkerung.

Die Gleichung ist furchtbar einfach und simpel:

Keine marktwirtschaftliche Ordnung = Unrechtsstaat -> keine Ausnahmen bis Heute
Marktwirtschaftliche Ordnung = funktionierender Rechtsstaat -> Ausnahmen
 
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Den "Fortschritt" haben die USA schon seit den 1970er Jahren und er hat es in 50 Jahren nicht nach Europa oder Deutschland geschafft, dazu war die Gang Kriminalität in den 1980er und 1990er Jahren noch viel höher.
Ich finde das immer witzig, wenn Leute Endzeitszenarien an die Wand malen und dazu dann absurde Argumente liefern.


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Ja die BRD hatte eben bis 1989 die Mauer, die Amerikaner denken heute drüber nach, eine zu errichten. Für die einstigen Bundesbürger war es nicht von Nachteil, nicht gegen Billiglöhner konkurrieren zu müssen während gleichzeitig viele Waren billig importiert werden konnten. Heute brauchts dann den Niedriglohnsektor im eigenen Land und nicht versteckt hinter einem grauen Betonwall um die Wirtschaft am laufen zu halten und genau dieser Sektor wird sich massiv negativ auf die gesellschaftliche Entwicklung auswirken.
In bestimmten Stadtteilen zeigen sich bereits ernsthafte Tendenzen, da möchte niemand bei Trost nachts tot über dem Zaun hängen


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