News Diablo-Mitschöpfer wechselt zu Moon Beast, um das Action-RPG-Genre neu zu definieren

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Für den ehemaligen Diablo-Mitschöpfer Erich Schaefer wird ein Traum war: Er wechselt zum Entwicklerteam Moob Beast, um mit seinen alten Diablo-Kollegen das Action-RPG-Genre mit einem bislang noch unangekündigten Titel neu definieren zu wollen.

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Bei ARPGs muss nichts neu erfunden werden. Niemand schreit danach. Die alte Formel Grind - loot - random geberated greift nach wie vor und definiert dieses Genre.
Wenn das so endet wie z. B. tourchlight oder ähnlicher Klinki bunti kitschi Müll dann gute Nacht.

Aus meiner Sicht ist das Genre stark unterschätzt. Leider gibt es tatsächlich kaum gute Games in dem Bereich. Neben D2 wäre nur noch path of Exile (wo nichts ran kommt), grim dawn, last epoch. Der ganze Rest taugt leider nicht viel. Ggf. könnte D4 noch was werden ... Path of Exile 2 wird sicher Ende des Jahres die neue Spitze bilden und beweisen das da nichts neu bei erfunden werden muss. ;)
 
Aus meiner Sicht ist das Genre stark unterschätzt. Leider gibt es tatsächlich kaum gute Games in dem Bereich. Neben D2 wäre nur noch path of Exile (wo nichts ran kommt), grim dawn, last epoch. Der ganze Rest taugt leider nicht viel. Ggf. könnte D4 noch was werden ... Path of Exile 2 wird sicher Ende des Jahres die neue Spitze bilden und beweisen das da nichts neu bei erfunden werden muss. ;)
PoE hatte ich ca ein halbes Jahr getestet. Wenn man sich dabei nicht richtig vorbereitet geht gar nicht´s.
Ohne (aktuellen) Build nach Vorlage. Welche meistens auch noch in Englisch sind.
(Selber experimentieren ist da nicht. Dann ist man ruckzuck im Endgame tot. Wenn man es überhaupt soweit schafft.)
Dann hatte ich mich gerade so ans Endgame einigermaßen gewöhnt und wollte erstmal bei Standard bleiben, haben sie zum Start einer neuen Liga generft und meine Hauptskills funktionierten nicht mehr richtig.:motz:
Zum umskillen hatte ich dann keine Lust mehr und es aufgegeben.
Da bleibe ich lieber bei Diabo oder Grim Dawn.

Aber neue andere ARPGs gucke ich mir gerne mal an. Also immer her damit.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Held schlachtet Gegnerhorden"
Was will man da denn bitte "neu definieren"? :confused:

Aber ich drück mal die Daumen :-D

Ich würde als Beispiel Doom:Eternal und Destiny 2 gegenüberstellen, dabei aber den Loot zunächst komplett ausklammern. Doom ist ein sehr Retro "Killtunnel" der den Fokus dort setzt wo Spiele vor 30 Jahren waren und das bedeutet in erster Linie Solo-Play. Das hat freilich noch heute seine Kunden, aber mit der Zeit ist es nicht gegangen. Dem stellen wir Destiny 2 gegenüber. Auf den ersten Blick könnte man sagen Destiny 2 ist mit Doom inhaltsgleich. Killtunnel, den rennt man runter, fertig. Der eigentliche Unterschied ist hier jedoch Multiplayer. Man kann alles auch im Team spielen, bzw. muss es sogar. Der Content den man zu dritt spielen kann teilt sich weiter auf. Metzelcontent, Jumping-Puzzle und Bossmechaniken die spezielles Teamwork erfordern. 6 Mann Raids runden das Ganze ab.

Wenden wir diese Unterschiede zwischen Doom und Destiny auf das ARPG Genre an. Da stellen wir schnell fest, dass Multiplayer oft etwas ist, das lieblos obendraufgetackert ist. z.B. Endgame in PoE ist, dass alles auf dem Bildschirm explodiert, nicht dass man sich als Team unterstützt und ergänzt, um schwierigen Content überhaupt zu schaffen. Am ehesten hat Diablo 3 ein System aus Fertigkeiten innerhalb dessen sich Spieler supporten. Tragischerweise ist Diablo 4 in der Hinsicht der garantierte Rückschritt, weil man dort nicht mal eben alles umskillen kann wie in Diablo 3.

Das ARPG neu zu erfinden bedeutet also sich besser auf Multiplayer zu fokussieren als das ARPGs aktuell machen. Es bedeutet auch jenseits des Kampf Mechaniken zu haben mit denen der Spieler zeigen kann dass er das Spiel beherrscht (nix anderes sind Jumping Puzzles in anderen MMOs). Es bedeutet, dass Bossfights komplexer sein müssen als den Angriffknopf zu spammen und hoffen, dass der Rüstungswert hoch genug ist. Es bedeutet, dass man andere Spieler immer als willkommene Ergänzug sieht (Destiney 2) und nicht als Ballast (so ziemlich jedes ARPG).
 
Haben die Diablo-Mit-Schöpfer und Schöpfer damals nicht die dem Diablo zugrundeliegenen Ideen mehr geklaut als sonst was; sind die alten Schöpfer-Männer dann mal wieder unterwegs um neuen Ideen ausschauzuhalten, die man noch nicht geklaut hat und brauchbar sein könnten...

Das man sich vorhandener Ideen bedient ist weder verwerflich noch ein Diabloschöpferalleinstellungsmerkmal - die Kunst dabei ist - bei allem was es an Ideen und Mechaniken gibt, jene zu einen Spiel zusammenzubauen, damit das Game am Ende den "Nerv" trifft.
 
Wer ist Erich Schaefer?
Keine Ahnung und ist mir auch wurscht aber die Gelegenheit mit D4 am Horizont muss man wohl für Eigenwerbung nutzen. :stick:

Für Diablo-Fans der alten Schule dürften nun fröhliche Freudensirenen ertönen.
Sind das die, die auch nach 20 Jahren noch immer 753x pro Woche zu Baal rennen können und es denen auch noch Spaß macht?

PoE hatte ich ca ein halbes Jahr getestet. Wenn man sich dabei nicht richtig vorbereitet geht gar nicht´s.
Jo, das erzählst du seit Jahren.

Und ich komme mit meinem traditionellen selbst zusammengebastelten 2-Hand-Templar (letztes Mal mit Smite, Herald of Purity) auch auf HC beim 3. Versuch weit genug für die challenge.
 
Jo, das erzählst du seit Jahren.
Das erzähle nicht nur ich das erzählt eigentlich jeder der sich mit dem Game befasst hat.
Und ich komme mit meinem traditionellen selbst zusammengebastelten 2-Hand-Templar (letztes Mal mit Smite, Herald of Purity) auch auf HC beim 3. Versuch weit genug für die challenge.
Was denn jetzt? Traditionell oder selbst zusammengebastelt?
Traditonell ist für mich nach Build-Vorlage.

Als ich selber experimentiert habe bin ich nicht weit gekommen. Und hatte viel zu wenig Schaden gemacht.


Aber vielleicht bin ich auch zu doof für das Game. Keine Ahnung. :ka:

Edit: Und das Handelssystem hat mir dort auch nicht gefallen. Man muß immer das Game minimieren und auf externen Seiten nachgucken. Dann andere Spieler im Chat anschreiben usw. Dann wieder auf die Seite usw. Die ganze Zeit nur hin und her switchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was denn jetzt? Traditionell oder selbst zusammengebastelt?
Ich baue mir seit Release zu jeder gespielten Season meinen 2H-Templar zusammen. Nach 10 Jahren darf sich das doch bestimmt Tradition nennen.
Traditonell ist für mich nach Build-Vorlage.
Für mich ist das kopiert oder nachgebaut.

Und das Handelssystem hat mir dort auch nicht gefallen.
Solo Self-Found. Sich einfach die besten Teile kaufen kann ja jeder.:devil:
 
Ich baue mir seit Release zu jeder gespielten Season meinen 2H-Templar zusammen. Nach 10 Jahren darf sich das doch bestimmt Tradition nennen.
Hehe krass. Dann hast du ja reichlich Erfahrung.:wow:
Und das hat gleich von Anfang funktioniert?
Dann muß man die Mechaniken richtig verstehen. Wie richtig geskillt wird, welche Gemmen zusammen funktionieren usw.

Für mich ist das kopiert oder nachgebaut.
Ja aber das wird gerade Anfängern so empfohlen.
Solo Self-Found. Sich einfach die besten Teile kaufen kann ja jeder.:devil:
Ich hatte nur Sch**sse gefunden. Ich war in einer Facebook PoE Gruppe. Die haben mir viele Sachen geschenkt. "Tabularasa" Rüstung für mehr Schaden usw. Und viele gute andere Sachen.
Sonst hätte ich noch mehr auf die Fresse bekommen.:fresse:
 
PoE hatte ich ca ein halbes Jahr getestet. Wenn man sich dabei nicht richtig vorbereitet geht gar nicht´s.
Ohne (aktuellen) Build nach Vorlage. Welche meistens auch noch in Englisch sind.
(Selber experimentieren ist da nicht. Dann ist man ruckzuck im Endgame tot. Wenn man es überhaupt soweit schafft.)
Dann hatte ich mich gerade so ans Endgame einigermaßen gewöhnt und wollte erstmal bei Standard bleiben, haben sie zum Start einer neuen Liga generft und meine Hauptskills funktionierten nicht mehr richtig.:motz:
Zum umskillen hatte ich dann keine Lust mehr und es aufgegeben.
Da bleibe ich lieber bei Diabo oder Grim Dawn.

Aber neue andere ARPGs gucke ich mir gerne mal an. Also immer her damit.
PoE zeigt eindeutig was im Genre so alles machbar ist und zum Glück kann man sich in PoE so richtig austoben was Vielfalt angeht. Des Weiteren (auch zum Glück) wird das Game regelmäßig weiterentwickelt und eng mit der community zusammen gearbeitet. Es ist (ggü. Z. B. Blizzard) ein Paradebeispiel wie man es machen sollte.

Für Einsteiger erst einmal schwer durchzusteigen. Es bedarf ein wenig Einarbeitung.
Um durch die Story zu kommen geht auch mit experimentieren.
Regel nr. 1 in PoE ist immer zuerst die defence richten.
Da es sehr viele defence Mechaniken gibt hilft etwas belesen (in Foren) sehr viel.

Die leagues sind ja optional. Man muss nicht dran teilnehmen.
Wenn Änderungen an Skills oder Balance anfallen dann zeigt es wieder wie gut der Entwickler hinterher ist um ständig alles aufeinander abzustimmen! Vorbildlich.
In so einem Genre muss mann halt viel patches und Balance. Das liegt an den vielen vielen Variablen. Bei grim dawn z.b. Gab es auch schon unzählige patches! ;)
 
Die leagues sind ja optional. Man muss nicht dran teilnehmen.
Ich hatte ja extra Standard gespielt um das Endgame besser kennenzulernen.
Das lief auch schon relativ gut aber dann kam ein Nerf welcher z.B. den Magieverbrauch erhöhte.
Dann funktionierten meine Skills nicht mehr richtig. Und ich hätte wieder umskillen müssen.
Danach hatte ich keine Lust mehr.
 
Ich hatte ja extra Standard gespielt um das Endgame besser kennenzulernen.
Das lief auch schon relativ gut aber dann kam ein Nerf welcher z.B. den Magieverbrauch erhöhte.
Dann funktionierten meine Skills nicht mehr richtig. Und ich hätte wieder umskillen müssen.
Danach hatte ich keine Lust mehr.
Meine Empfehlung zu PoE. Die Vielfalt testen und möglichst oft andere builds probieren um zu lernen.
Wer in dem Game zu schnell aufgibt kann garnicht lernen wie es funktioniert. Das erfordert allerdings Zeit und Lust drauf. Nicht so schnell aufgeben und es besser machen. "der Blick aufs große Ganze" usw....
Erst viel viel später und nach vielen unterschiedlichen builds kommen dann so nach und nach die Ideen mal was eigenes zu kreieren und dies und das miteinander zu kombinieren.
Wie gesagt PoE ist eher die Grenze des machbaren in den Genre wenn man dafür interesse hegt.
 
Ich bin gespannt. Jetzt ist erstmal Diablo 4 dran.
Habe kürzlich D3 zum ersten Mal ausprobiert und es hat einige gute Ansätze, das Endgame wird aber schnell eintönig und das Itemsystem regt die Langzeitmotivation ebenso nicht an.
PoE hat ein gut durchdachtes Konzept, aber einige Entscheidungen von GGG in den letzten Seasons waren fragwürdig. Außerdem ist das Game für mich zu Grindy geworden, da ich inzwischen etwas mehr casual bin.
Ansonsten geht hin und wieder eine Runde D2R klar. Spiele es derzeit ab und an im Single Player und da ist die Freude groß, wenn man mal ein Gear Upgrade bekommt.
 
(Halb) OT: Warum nennt das Genre eigentlich jeder anders bzw. was ist denn jetzt eigentlich der exakte Begriff für diese Art Spiel (Diablo, Titan Quest, Grim Dawn, Sacred, etc.)?

- Action RPG (ARPG)?
- Hack and Slay?
- Hack and Slash?

Ich habe diese Spiele immer als Hack and Slay bezeichnet.

Hack and Slash ist für mich eher sowas wie Devil May Cry, Bayonetta oder Metal Gear Rising: Revengeance.

Und Action RPGs bzw. ARPGs sind für mich eher Spiele, bei denen man "direkt draufhaut" (also nicht rundenbasiert) und nicht mit der Maus klickt, also vor allem Souls-Likes wie Dark Souls, Elden Ring oder Nioh, die Monster Hunter Spiele oder auch im 2D-Bereich RPGs wie Terranigma oder Secret of Mana.
 
PoE hatte ich ca ein halbes Jahr getestet. Wenn man sich dabei nicht richtig vorbereitet geht gar nicht´s.
Ohne (aktuellen) Build nach Vorlage. Welche meistens auch noch in Englisch sind.
(Selber experimentieren ist da nicht. Dann ist man ruckzuck im Endgame tot. Wenn man es überhaupt soweit schafft.)
Dann hatte ich mich gerade so ans Endgame einigermaßen gewöhnt und wollte erstmal bei Standard bleiben, haben sie zum Start einer neuen Liga generft und meine Hauptskills funktionierten nicht mehr richtig.:motz:
Zum umskillen hatte ich dann keine Lust mehr und es aufgegeben.
Da bleibe ich lieber bei Diabo oder Grim Dawn.

Aber neue andere ARPGs gucke ich mir gerne mal an. Also immer her damit.

PoE bietet Neulingen wahrscheinlich zuviel Möglichkeiten zum Start.

Wichtig ist einfach, dass man ungefähr weiß was man machen möchte.

Die Maven töten?
Über-Atziri?
Die Minen durchspielen? DeepDelve
Die aktuelle League Mechanik?
Den kompletten Atlas freischalten?

Sinnvoll ist einfach eine Art Juggernaut und 1-2 Seasons den Atlas freischalten um ein Gefühl für "Currency" zu bekommen.

Buffs und Nerfs gab es bei Diablo 3 im Sekundentakt, wenn man in PoE nicht gerade die OP Builds spielt, kann man die auch mehrere Seasons spielen.

z.B Bleed Build Gladiator geht halt immer, sind dann nur eben nicht die schnellsten Chars

PoE2 wird schonmal vieles vereinfachen, bleibt aber trotzdem anspruchsvoll.

@Topic Heutzutage ist halt mehr gefragt als ein D2 Klon, bin gespannt Potentzial ist da aber das war bei D3 auch der Fall ^^
 
PoE bietet Neulingen wahrscheinlich zuviel Möglichkeiten zum Start.

Wichtig ist einfach, dass man ungefähr weiß was man machen möchte.

Die Maven töten?
Über-Atziri?
Die Minen durchspielen? DeepDelve
Die aktuelle League Mechanik?
Den kompletten Atlas freischalten?
Ich hatte erstmal in Standard versucht den Atlas freizuspielen. Und die Map-Stufen immer weiter erhöht.
Bis T12 konnte ich problemlos spielen.
Buffs und Nerfs gab es bei Diablo 3 im Sekundentakt, wenn man in PoE nicht gerade die OP Builds spielt, kann man die auch mehrere Seasons spielen.

z.B Bleed Build Gladiator geht halt immer, sind dann nur eben nicht die schnellsten Chars
Ja den Gladiator hatte ich auch gespielt. Mit "zerfleischen" als Hauptskill.
PoE2 wird schonmal vieles vereinfachen, bleibt aber trotzdem anspruchsvoll.
Vielleicht gucke ichs mir dann nochmal an. ;)
 
Sind das die, die auch nach 20 Jahren noch immer 753x pro Woche zu Baal rennen können und es denen auch noch Spaß macht?
Ich spiele D2 in Form von Resurrected heute noch und genau das war früher auch mein Problem. Als Teenager konnte ich lockerflockig 24/7 Diablo- und Baalruns machen. Heute kriege ich die Krise davon.

Durch die letzten Patches aber wurden viele Gebiete aufgelevelt, so dass es sich lohnt eben diese zu farmen und damit vom gewohnten her abzuweichen. Seit dem habe ich da einen riesen Spaß daran.
 
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