Diablo4 ist ein Seasonspiel. Gibt es eine interessante Skillung (für mich diese Season Hydra), hat man jede Menge Spaß. Frust kommt dann erst irgendwann im Endgame auf, wenn man nicht die passenden Items findet und man mal eben 2 Milliarden im Crafting durchklickt, ohne das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Das gehört definitiv überarbeitet.
Außerdem macht man irgendwann immer die gleichen Sachen, das wird dann doch etwas monoton. Das mit dem Raidcontent kann man vernachlässigen, ich kenne niemanden, der das spielt. Ich hake das mal als Versuch ab, ein wenig World of Warcraft in das Spiel einzustreuen. Ein Experiment, was wohl nicht den gewünschten Erfolg hatte.
Aber es ist besser geworden, die Endless Dungeons sind für mich eine willkommene Abwechslung, weil es vorher kaum Sinn gemacht hat, in Dungeons zu gehen. Diablo4 wird langsam besser, ich hoffe sie schießen mit den "großen" Änderungen nicht über das Ziel hinaus.
Summa summarum bin ich bereits jetzt vollauf zufrieden mit dem Spiel und habe diese Season bereits über 80 Stunden investiert und wird wohl insgesamt auf 150 bis 200 Stunden bei mir hinauslaufen. Über die bisherigen Seasons gesehen, habe ich mehr Zeit in Diablo4 verbracht, als in Anno 1800 (1.000 Stunden+). Klar kann und muss es noch weiter verbessert werden. Aber so schlimm, wie manche das im Netz schildern, ist es auf keinen Fall. Wie viele Triple A Gurken habe ich im Schrank, die nicht einmal zwei Stunden gespielt wurden? Da muss man die Kirche auch einmal im Dorf lassen! Wenn das Spiel nicht euer Fall ist, dann spielt was anderes, aber in drei Teufels Namen hört auf zu haten1