Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Hallo Leute,

wieso haben Foren bzw. die Forenuser die schlechte Angewohnheit eigentlich nie das Titelthema zu besprechen. Aus diesem Grund mag ich Foren nicht...bleibt doch mal beim Thema.

Ich fand eure Beiträge dennoch interessant. Die Erwartungshaltung find ich nur etwas komisch. Blizzard hat noch nie auf Grafik Wert gelegt....das müsstet Ihr doch wissen.

zum Thema: Ich liebe Diablo. Ich habe Diablo 1 und 2 bis zum erbrechen gespielt und tue es immernoch! Was mir aber wirklich nicht gefällt, ist die Tatsache, dass eine geringe Grafikeinstellung "fast" genauso "schlecht" oder "gut" (hier scheiden sich die Geister) aussieht wie alles auf HIGH!

Es wäre doch schön gewesen, man hätte für alle etwas implementiert. Ein Vorredner hats schon gesagt:

In WoW hat Blizzard dch gezeigt, dass man zwischen DX9 und DX11 wechseln kann...wieso dann nicht in D3 ? Es könnte ja sein, dass das noch mit "reingepatched" wird :-)


Offtopic: Meiner Meinung nach ist eine Grafik nur sekundär wichtig. Wichitiger ist für mich eine Gesamtatmosphäre die aus der Summe von Sound+Grafik+Spielgefühl+Suchtpotenzial etc... entsteht :-)


Let the Flames begin!
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Lol, was für ein dummes gequatsche ... "zeitlos, hintergrund trennen, blah" ...
@Blizzard: die Grafik ist verwaschen und veraltet. Basta! Und dass sie für "Diablo" viel zu bunt ist, das steht ja schon seit den ersten "bunten" Screenshots fest. Lest Ihr eigentlich das, was weltweit so geschrieben wird?

Das alte Flatout 2 hat bessere Texturen!!! Macht mal die Augen auf! :wow: Wir haben 2012 und quad bis sixcore Systeme mit 4 GB und mehr RAM und Grafikkarten mit 1 GB Speicher! Diablo III ist eher für die Hardware von vor 5 Jahren ausgelegt, scheint mir. Da war die Engine Entwicklung wohl abgeschlossen...

Naja, wenn es mal für 15 EUR rumfliegt auf dem Wühltisch werde ich es kaufen, aber vorher (teurer) nicht. Irgendwo liegen hier noch die CD's von Diablo II rum, *such* ... ;)
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Also Ich finde die Grafik von Diablo 3 unangemessen. Gerade die Charaktere hätte man noch deutlich besser darstellen können. Außerdem sieht es auf großen Teilen des Bildschirms so aus, als ob ein Bloom Filter dauerhaft
aktiv ist und die schwachen Texturen verbirgt. Dieser verdacht bestätigt sich, wenn man "y" drückt. Dann kann man die Detailarmut gut sehen.

Die Stimmung des Spiels wirkt insgesamt nicht besonders düster meiner Meinung nach. Ursachen hierfür liegen vorallem eben in der Grafik welche doch zu farbenfroh ist. Der Stil erinnert mich ein wenig an Trine.
Was nicht sonderlich positiv ist, denn hier geht es um eine andere Atmosphäre die vermittelt werden soll als in Diablo 3.
Ein weiterer Grund liegt in der mangelhaften Inszenierung der Dialoge verborgen. Die Charaktere wirken für mich nicht glaubwürdig genug und Ich spüre nicht viel von dem Leid und Elend welches Diablo über die Welt gebracht hat. Auch gibt es keine Charakteranimationen was nochmals an Glaubwürdigkeit nimmt.

Über die Grafik lässt sich bekanntlich streiten, ich finde sie vollkommen ausreichend und hab auch mit der Atmosphäre keine Probleme. Glaubwürdige Charaktere und Inszenierung der Dialoge ist nun ein bisschen viel verlangt für Diablo, schließlich wird sich niemand die Dialoge mehr als 1-2 mal anhören und danach nur noch wegklicken. Wobei die (englischen) Dialoge mir gut genug gefallen haben. Das ist nunmal kein Rollenspiel, sondern ein simples Hack&Slay.

Der einfache Umgang mit seinem Charakter ist mir auch zu oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Komplexität zu Diablo hinzufügen zumindest für Enthusiasten die sich auch mit Feinheiten orientieren.
Der gelegentliche Spaß für Zwischendurch steht hier völlig im Vordergrund aufgrund der breiteren Spielerbasis. Dies heißt aber noch lange nicht, dass man auch beide hinreichend bedienen kann.
Es liegt hier eher am Willen seiten Activisons.
Ja, das Skillsystem muss sich echt erst noch beweisen. So wie es bisher ist, ist der Wiederspielbarkeitswert nicht vorhanden, weil jede Charakter (in seiner Klasse) gleich ist. Aber als Diablo 2 auf den Markt kam wurde auch groß geschrieen was dass denn alles für ein Blödsinn sei. Also erstmal abwarten was das fertige Spiel bringt.


Insgesamt muss ich sagen, dass die größte Neuerungen in Diablo 3 die Erweiterung der Spielerbasis und der Versuch ein neuartigen Bezahlsystems zu etablieren, sind. Beide Entwicklungen wiederstreben mir persönlich in meinen
Grundfesten. Denn alles hat seinen Preis. Im Falle von diesem Spiel sind es Vereinfachungen und Items die man für Geld legal erwerben kann. Also anstelle zu Versuchen ein System zu entwickeln gegen Item Verkäufe
hat man sich entschieden diese zu legalisieren. Das muss man sich einmal zu Gemüte führen, ein Spiel was darauf basiert online mit anderen Spielern auf Item Jagd zu gehen und diese als Dreh- und Angelpunkt für die Langzeitmotivation angesehen wird, ist legal erkäuflich durch reales Geld. Dies ist ein Paradoxon ad Absurdum meiner bescheiden Meinung nach. Zu guter Letzt wurde die Grafik der Zugänglichkeit geopfert. Hier hätte man auch zumindest noch wesentlich mehr Grafikeinstellungen für die Nutzer einbinden können.

Aber das Spiel reiht sich in eine Kette ein die seit ihrer Fusion immer stärker zum Vorschein tritt. Blizzard ist seitdem nicht mehr das selbe Unternehmen sondern sie sind zu Activision geworden. Damit stehen sie für mich
nun auf einer Stufe mit EA.

Jedenfalls werde Ich dieses Spiel auf keinen Fall kaufen. Auch insgesamt scheint der Markt in eine extrem kommerzialiserte Richtung zu tendieren die mir zutiefst missfällt. Ich denke damit wird das Hobby "Computer Spiele" für mich ein jähes Ende finden.
Handel war schon immer ein wichtiger Bestandteil von Diablo, und solange man Gegenstände im Spiel tauschen kann, kann man Itemverkäufe niemals unterbinden. Blizzard schafft hier immerhin die Möglichkeit das ganze zu lenken und für beide Parteien, vor allem aber den Käufer, sicher zu gestalten. Wer dafür kein Geld ausgeben will, muss es ja nicht. Dafür gibt ja noch das Gold-Auktionshaus und den klassischen Itemtausch. Was natürlich bedenklich ist, ist die Möglichkeit, dass alle richtig guten Sachen nur noch im Echtgeldauktionshaus gehandelt werden, wobei der richtige Diablo zocker lieber sein Mega-Schwert gegen einen Über-Bogen tauscht als gegen Geld.
Wobei man da auch nicht vergessen darf, dass die erwirtschafteten "Blizzard-Credits" nicht auszahlbar sein werden (zumindest lt. meinem letzten Stand), sondern wieder nur im Auktionshaus oder für andere Blizzard Sachen gebraucht werden können.

Was die Grafik betrifft verweise ich nochmal auf D2, und auf jedes andere Blizzardspiel. Da konnte man noch nie wirklich viel dran drehen und altbacken sah es auch schon immer aus. Wir sollten froh sein, dass wir diesmal mehr als 800x600 einstellen können ;)

Einen wichtigen Punkt hast du allerdings vergessen: der permanente Onlinezwang. Was wäre so schwer daran gewesen einen reinen Solomodus ohne Auktionshaus, ohne Multiplayerunterstützung etc. nebenbei laufen zu lassen? Es gibt noch genug Leute die nicht mit Breitband und nem niedrigen Ping gesegnet sind, und gerne Solo spielen.

Letztendlich ist das alles Meckern auf hohem Niveau. Wir kaufen den nächstbesten Shooter mit 5-10h Spielspaß für 50€, wenn Diablo 3 uns aber nicht für mindestens 1 Jahr durchgehend unterhält wollen wir es nicht haben. Auch wenn es kein neues D2 in Sache Langzeitmotivation wird, so werde ich trozdem damit viel mehr Spaß haben als mit den meisten anderen Vollpreisspielen die ich in letzter Zeit gekauft habe.


Edit:

Das alte Flatout 2 hat bessere Texturen!!! Macht mal die Augen auf! :wow: Wir haben 2012 und quad bis sixcore Systeme mit 4 GB und mehr RAM und Grafikkarten mit 1 GB Speicher! Diablo III ist eher für die Hardware von vor 5 Jahren ausgelegt, scheint mir. Da war die Engine Entwicklung wohl abgeschlossen...

Natürlich ist es auf alte Hardware ausgelegt, weil 95% der Bevölkerung mit 5 Jahre alten Kisten unterwegs sind. Nicht jeder ist so ein Freak wie wir hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

[...]
Genau dafür ist ne Beta doch, oder? Zum "meckern und motzen" (wenn auch möglichst konstruktiv) über Dinge, die noch verbessert werden könnten:what:

Konstruktiv ist das Stichwort. Detailarmut in einer Beta wird es immer geben. Man kann lediglich über den Grafikstil sprechen da der Ansatzweise sichtbar ist/wird.

[...]
Der einfache Umgang mit seinem Charakter ist mir auch zu oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Komplexität zu Diablo hinzufügen zumindest für Enthusiasten die sich auch mit Feinheiten orientieren.
Der gelegentliche Spaß für Zwischendurch steht hier völlig im Vordergrund aufgrund der breiteren Spielerbasis. Dies heißt aber noch lange nicht, dass man auch beide hinreichend bedienen kann.
Es liegt hier eher am Willen seiten Activisons.

Insgesamt muss ich sagen, dass die größte Neuerungen in Diablo 3 die Erweiterung der Spielerbasis und der Versuch ein neuartigen Bezahlsystems zu etablieren, sind. Beide Entwicklungen wiederstreben mir persönlich in meinen
Grundfesten. Denn alles hat seinen Preis. Im Falle von diesem Spiel sind es Vereinfachungen und Items die man für Geld legal erwerben kann. Also anstelle zu Versuchen ein System zu entwickeln gegen Item Verkäufe
hat man sich entschieden diese zu legalisieren. Das muss man sich einmal zu Gemüte führen, ein Spiel was darauf basiert online mit anderen Spielern auf Item Jagd zu gehen und diese als Dreh- und Angelpunkt für die Langzeitmotivation angesehen wird, ist legal erkäuflich durch reales Geld. Dies ist ein Paradoxon ad Absurdum meiner bescheiden Meinung nach. Zu guter Letzt wurde die Grafik der Zugänglichkeit geopfert. Hier hätte man auch zumindest noch wesentlich mehr Grafikeinstellungen für die Nutzer einbinden können.

Aber das Spiel reiht sich in eine Kette ein die seit ihrer Fusion immer stärker zum Vorschein tritt. Blizzard ist seitdem nicht mehr das selbe Unternehmen sondern sie sind zu Activision geworden. Damit stehen sie für mich
nun auf einer Stufe mit EA.

Jedenfalls werde Ich dieses Spiel auf keinen Fall kaufen. Auch insgesamt scheint der Markt in eine extrem kommerzialiserte Richtung zu tendieren die mir zutiefst missfällt. Ich denke damit wird das Hobby "Computer Spiele" für mich ein jähes Ende finden.

Blizzard hat leider das Pech gute Spiele auf dem Markt zu bringen. Für die Entwicklung von neuen Titel heißt das, dass man neue Anforderungen hat. Etwas kontrovers, man muss sich nicht darum kümmern, aber das kann gewaltig schief gehen und die Gamer-Community ist nun mal sehr wählerisch und sehr schnell in der Entscheidungsfindung, ob ein Spiel "gut" oder "schlecht" ist/wird. Da wird sogar eine Beta auf die Goldwage gelegt.

Blizzards Spiele haben alle ein Qualitätsmerkmal: Sie laufen erstmal auf jedem, noch so alten, System. Da verät sich Blizzard nicht - im Gegenteil, die achten auch darauf das jeder Fan der Serie eine Chance bekommt. Klar irgendwo Gewinnorientiert, aber definitiv nachvollziehbar.
Grafik in den Spielen von Blizzard wird von denen selbst als "Zeitlos" deklariert. Für mich war Grafik schon immer Geschmacksache und ich kauf mir auch nicht alle 6 Monate eine neue Grafikkarte.
Zum Niveau der Charaktersteuerung kann ich dir bisher nur recht geben. Aber das liegt am Genre, Hack'n'Slay ist genau das. Die ersten 13 Level hat man mit etwas Geschick in unter 1 1/2 Stunden - mit jeder Klasse. Aber man darf gespannt sein auf die richtigen Schwierigkeitsstufen. Blizzard hat auch da mehr als genug Erfahrung.

Bei dem Auktionshaus war ich auch erstmal skeptisch. In der Beta konnte man nur 10 Beta-Bugs-Auktionen zur gleichen Zeit haben und diese waren 5 Tage lang. Also hat man zwei Parameter implementiert mit denen man Einfluss auf die Balance hat, wenn es aus dem Ruder läuft. Sicher mit einer der umstrittensten Neuerungen, aber abwarten wie es sich entwickelt und wie viel Einfluss es wirklich auf das Spielgefühl hat.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Bei einem Action-RPG!?!:ugly::lol:

Da habe ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt ;)
Das ist auf Spiele allgemein bezogen, aber bei Diablo meine ich vorallem damit wie umfangreich es ist. Es ist kein Spiel in dem man die 5h Story durchzockt und es dann wieder deinstalliert und ins Regal packt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Konstruktiv ist das Stichwort. Detailarmut in einer Beta wird es immer geben. Man kann lediglich über den Grafikstil sprechen da der Ansatzweise sichtbar ist/wird.
Ich wage zu bezweifeln, dass das fertige Spiel anders (besser) aussieht.

Blizzard hat bisher noch kein Spiel entwickelt, das nicht schon zu Release technisch veraltet gewesen wäre und das enttäuscht mich jedes Mal aufs neue.
Das ein Spiel auch auf alten Rechnern spielbar sein soll, muss ja nicht zwingend bedeuten, dass es veraltet sein muss - genau dafür gäbe es ja verschiedene Detailstufen und skalierbare Grafikengines. :schief:

Die Grafik ist und bleibt ein Manko von Diablo III und das lässt sich nicht wegdiskutieren. Es ist nach wie vor nicht so, dass sich gutes Gameplay und zeitgemässe Grafik gegenseitig ausschliessen müssen.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Und jedes mal hat Blizzard damit wieder bewiesen, dass man keine gute Grafik braucht, um einen Krachertitel hervorzubringen. :D
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Vermutlich werden Grafikmods zu einem BattleNet Bann führen oder?
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Also Ich finde die Grafik von Diablo 3 unangemessen. Gerade die Charaktere hätte man noch deutlich besser darstellen können. Außerdem sieht es auf großen Teilen des Bildschirms so aus, als ob ein Bloom Filter dauerhaft
aktiv ist und die schwachen Texturen verbirgt. Dieser verdacht bestätigt sich, wenn man "y" drückt. Dann kann man die Detailarmut gut sehen.

Die Stimmung des Spiels wirkt insgesamt nicht besonders düster meiner Meinung nach. Ursachen hierfür liegen vorallem eben in der Grafik welche doch zu farbenfroh ist. Der Stil erinnert mich ein wenig an Trine.
Was nicht sonderlich positiv ist, denn hier geht es um eine andere Atmosphäre die vermittelt werden soll als in Diablo 3.
Ein weiterer Grund liegt in der mangelhaften Inszenierung der Dialoge verborgen. Die Charaktere wirken für mich nicht glaubwürdig genug und Ich spüre nicht viel von dem Leid und Elend welches Diablo über die Welt gebracht hat. Auch gibt es keine Charakteranimationen was nochmals an Glaubwürdigkeit nimmt.

Der einfache Umgang mit seinem Charakter ist mir auch zu oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Komplexität zu Diablo hinzufügen zumindest für Enthusiasten die sich auch mit Feinheiten orientieren.
Der gelegentliche Spaß für Zwischendurch steht hier völlig im Vordergrund aufgrund der breiteren Spielerbasis. Dies heißt aber noch lange nicht, dass man auch beide hinreichend bedienen kann.
Es liegt hier eher am Willen seiten Activisons.

Insgesamt muss ich sagen, dass die größte Neuerungen in Diablo 3 die Erweiterung der Spielerbasis und der Versuch ein neuartigen Bezahlsystems zu etablieren, sind. Beide Entwicklungen wiederstreben mir persönlich in meinen
Grundfesten. Denn alles hat seinen Preis. Im Falle von diesem Spiel sind es Vereinfachungen und Items die man für Geld legal erwerben kann. Also anstelle zu Versuchen ein System zu entwickeln gegen Item Verkäufe
hat man sich entschieden diese zu legalisieren. Das muss man sich einmal zu Gemüte führen, ein Spiel was darauf basiert online mit anderen Spielern auf Item Jagd zu gehen und diese als Dreh- und Angelpunkt für die Langzeitmotivation angesehen wird, ist legal erkäuflich durch reales Geld. Dies ist ein Paradoxon ad Absurdum meiner bescheiden Meinung nach. Zu guter Letzt wurde die Grafik der Zugänglichkeit geopfert. Hier hätte man auch zumindest noch wesentlich mehr Grafikeinstellungen für die Nutzer einbinden können.

Aber das Spiel reiht sich in eine Kette ein die seit ihrer Fusion immer stärker zum Vorschein tritt. Blizzard ist seitdem nicht mehr das selbe Unternehmen sondern sie sind zu Activision geworden. Damit stehen sie für mich
nun auf einer Stufe mit EA.

Jedenfalls werde Ich dieses Spiel auf keinen Fall kaufen. Auch insgesamt scheint der Markt in eine extrem kommerzialiserte Richtung zu tendieren die mir zutiefst missfällt. Ich denke damit wird das Hobby "Computer Spiele" für mich ein jähes Ende finden.
du sprichst mir aus der seele! :bier:
finde die kommerzialisierung von videospielen ebenfalls äußerst bedenklich und in meinem nostalgischen denken an die anfänge der videospiele auch sehr traurig. das hobby videospiele wird für mich damit wohl nicht enden, aber von jahr zu jahr wird der bittere nachgeschmack stärker und man fühlt sich regelrecht aus dem hobby gedrängt :( eine sehr bedauerliche entwicklung...
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Ich finde die Grafik jetzt zwar auch nicht Bombe aber dafür finde ich sie zumindest detailverliebt was das Leveldesign betrifft. Aber man kann über Blizzard meckern wie man will, eins haben sie auf jeden Fall drauf, die CGI-Sequenzen waren schon immer top notch (wenn ich mal an die Starcraft 1 Zeiten zurückdenke)
I want a Diablo/Starcraft Movie:daumen:
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Aber man kann über Blizzard meckern wie man will, eins haben sie auf jeden Fall drauf, die CGI-Sequenzen waren schon immer top notch (wenn ich mal an die Starcraft 1 Zeiten zurückdenke)
I want a Diablo/Starcraft Movie:daumen:

Daraus mal nen Film machen, das wäre doch wirklich genial.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Und jedes mal hat Blizzard damit wieder bewiesen, dass man keine gute Grafik braucht, um einen Krachertitel hervorzubringen. :D
Aber warum soll ich mich als Kunde mit weniger zufrieden geben, wenn es besser geht (und bei der Grafik von D3 geht noch seeehr viel)?
Habe die Beta auch gespielt und die hat mir durchaus Spass bereitet. Nichtsdestoweniger habe ich mir des öfteren die Augen gerieben, weil die Grafik wirklich extremst verwaschen, unscharf und einfach nicht ansehnlich ist.

Von einem Nachfolger von D2 erwarte ich hinsichtlich Gameplay gar nicht allzu viele Änderungen. Wozu auch, D2 war diesbezüglich herrvorragend und entsprechend bin ich da gar nicht erst bereit, Verschlechterungen hinzunehmen.

Damit rücken aber automatisch andere Punkte in den Vordergrund, und da zählt die Grafik zu einem grossen Teil mit dazu.

Nur so am Rande, was das Gameplay selbst betrifft: ich bin skeptisch, was die Änderungen bezüglich Skills betrifft. Die Beta lässt imo noch keine abschliessende Beurteilung zu, aber von vorneweg überzeugen kann mich das Skillsystem keineswegs.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Nostalgisches denke...

Das war mal 1990 als die Videospiele langsam einzug gehalten haben, da war es noch was außergewöhnliches, man hatte ne anderen Bezug zu spielen. Heute wird im Jahrestakt produziert...
Dennoch Diablo 3 hebt sich ganz klar von der Masse ab, Grafik finde ich persönlich super.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Eines muss Ich aber noch sagen, Warcraft III ist für mich persönlich das Spiel, an welches ich mein Herz verloren habe.
Dafür werde Ich dem alten Blizzard Entertainment immer dankbar sein. Wie viele schöne Erinnerungen Ich an die Zeit im
Battle.net habe, ist kaum mit Worten auszudrücken.

Dieses Spiel ist für mich die Essenz der Qualität eines Spieles. Denn man schaue sich alleine den Editor an und die darauf fußende Custom-Map-Communiy. Alleine hier habe Ich schon unzählige Stunden mit verbracht die unterschiedlichsten Karten auszuprobieren und das sogar heute noch häufig.

Die doch recht umfangreiche offline Kampagne war auch nicht zu verachten und reihte sich ein meiner Meinung nach schönes Universum, was rund um Warcraft gebaut wurde, ein.

Betrachtet man dann auch noch den kompetitiven Teil des Spiels mit Clan Wars, Tunieren, Laddern und co., dann sieht man einmal wie ein Spiel gestrickt sein kann was lange motiviert. Aber das alles war nur möglich mit einer stabilen Basis und zwar dem Battle.net 1.0.

Anhand Starcraft 2 kann man auch schon sehen wie man auf obige Dinge keinerlei Wert mehr legt seiten Blizzards. Hier wurde ein Battle.net 2.0 geschaffen, welches ein riesiger Rückschritt gegenüber dem betagten Battle.net 1.0 darstellt. Eine Gemeinschaft der Spieler die sich in Warcraft 3 noch ganz natürlich und unkompliziert gebildet hat, gibt es im neuen System nicht mehr.

Die Map-Making-Community wurde durch strenge Restriktionen, dem Map-Raking-System, stark beschnitten. Dadurch ist das Spiel für entsprechende Modder uninteressant geworden und liegt nun brach.

Betrachtet man zudem die Grafik, so stellt man fest, dass Warcraft 3 zum Zeitpunkt seiner Erscheinung anno 2002 nicht die Grafik eines RTS Spiels von vor 5 Jahren besaß also 1997 besaß. Natürlich war auch die Grafik nicht perfekt aber doch zumindest Mittelmaß zu seiner Zeit.

Diablo 3 hingegen sieht aus wie ein Spiel aus dem Jahr 2005/2006 also hinkt es doch eher 6 - 7 Jahre hinterher und dies offenbart doch wie wenig Ressourcen hier eingeflossen sind. Die Grafik als minder wichtig zu deklarieren finde Ich nicht angemessen. Denn die Atmosphäre wird doch maßgeblich durch Bild und Ton erzeugt.

Diablo ist in meinen Augen eben nicht nur ein reines Item Sammelsurium sondern auch ein düsterer Vertreter des Hack and Slays mit gewissen Rollenspiel Elementen.

Der neueste Teil der Serie bietet für mich keine wirklich brauchbaren Verbesserungen. Ein Diablo 2 welches einfach nur grafisch angemessen erneuert worden wäre, würde für ein besseres Gesamtpaket abgegeben als es Diablo 3 derzeit tut.

Zu dem Argument, dass man anhand einer Beta nicht urteilen sollte, befinde Ich in diesem Falle für haltlos. Denn diese Open Beta so kurz vor der Erscheinung des Spiels ist ein eindeutiger Appetit Anreger der zudem auch noch für alle Spieler zugänglich war. Das soll heißen, dass Blizzard hier den ersten Akt schon zu 99,9% fertig hat und dieser garantiert auch zum Release so vorzufinden sein wird. Dafür halte Ich Blizzard für zu gerissen als wenn man sich so einen Fehler leisten würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

blizzard wird schon seit ewigkeiten 90-99% des spieles fertig haben. ^^

du hast in der beta einen teil des ersten aktes auf der leichtesten (tutorial) schwierigkeit spielen dürfen und dabei zugriff auf das grundgerüst des skill systems gehabt. ich wüsste nicht wie man anhand daran auf das fertige spiel schließen sollte. oO
das die grafik ein paar jahre hinterherhinkt ist blizzard typisch. wobei das ja ansich nichts mit der atmosphäre zu tuhen hat, die wie ich finde sehr gut ist egal ob bild oder ton. einzig ein wenig hochauflösende hintergrund texturen würde ich mir wünschen. also verglichen mit der beta.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Daraus mal nen Film machen, das wäre doch wirklich genial.

Jap, bei SC Und Diablo weiß ich es nicht, wäre aber ebenfalls so der Hammer. Die WarCraft-Geschichte wird aber derzeit verfilmt, die sind die ganze Zeit noch dabei lassen sich aber entsprechend viel Zeit, was ich verstehen kann. Da kommt wieder Perfektion. Je nachdem wie erfolgreich das werden wird, hängt wohl auch die Verfilmung der anderen beiden Serien ab.
 
AW: Diablo 3: Keine Unterschiede zwischen hoher und niedriger Detailstufe? Blizzard stellt sich den Vorwürfen

Ein Film in der Quali ist nicht möglich würde an die 15 Jahre dauern in normaler Filmlänge.
 
Zurück