Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Dabei bietet Blizzard schon die Möglichkeit die tägliche/wöchentliche Spielzeit eines Accounts zu beschränken. (Was ich im Übrigen sehr vorbildlich finde)
Aber es ist wirklich wie Medcha schon sagt, die meisten Eltern interessieren sich viel zu wenig für das was ihre Kinder treiben, Hauptsache sie sind ruhig gestellt. Sich vernünftig mit der Materie auseinander setzen und MIT dem Kind die Menge an Spielzeit diskutieren, die es pro Tag/Woche bekommt.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwanese spielt sich zu Tode

PCGH schrieb:
Diablo 3: 18-jähriger Taiwanese spielt sich zu Tode

und dann sowas:
Reichlich Makaber, so was

PCGH, das Satiremagazin :D

@Topic
Armer Teufel, aber was soll man dazu noch gross sagen...
Wenn Menschen kein Mass haben, kann sowas passieren. Ist beim Alkohol so, beim Autofahren, beim Sport, und und und...
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwanese spielt sich zu Tode

Ich bin auch als Kritiker von Blizzard der Ansicht, dass der Fehler hier mal nicht bei Blizz liegt, sondern in der Erziehung des Jungen und dessen Verhalten.

Ich habe auch schon sehr sehr lange am Stück gespielt, in meiner Jugend (:fresse:) auch schon über 60 Stunden auf LANs gesessen ohne zu schlafen. Dies ist auch bis zu einem gewissen Punkt völlig ungefährlich, so lange man dabei ab und an mal ne Pause einlegt und isst/trinkt und so weiter. Außer einer extremen Müdigkeit nach der Aktion gabs da absolut keine Schäden, nach der nächsten Nacht war ich wieder topfit.

Um sich wirklich "totspielen" zu können muss man über sehr große Zeitabschnitte zumindest keine Flüssigkeit zu sich nehmen oder sonstwie körperlich stark angeschlagen sein - und zumindest ersteres ist auch beim Dauerzocken sehr leicht zu vermeiden: wenns Diablo 3 sein soll, was hindert einen daran wenn man in die Stadt verkaufen geht mal nen Schluck Wasser zu trinken oder beim durchsuchen des AHs ein Käsebrot zu essen?
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Ich kann sowas einfach nicht nachvollziehen.
Ist es denn zuviel verlangt, mal auf Escape zu drücken, um mal kurz aufs Klo zu gehen ode was zu essen?
Ist es zu schwer, eine Trinkflasche neben den PC zu stellen, und kurz mal was zu trinken?

Wie kann man solche Verlangen des Körpers komplett ignorieren?
Hat man bei einem Blutgerinzel eigentlich keine Schmerzen oder ähnliches?
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

wie wärs mit 4 Stunden Zwangstrennung nach 8 h Spielzeit?
Das greift wieder in das Selbstbestimmungsrecht ein.


Jeder ist letztendlich für sich selber verantwortlich. Und seine Taten.

Ein Gerinnsel sind verklumpte Blutplättchen. Das endet im Herzinfarkt oder in Schlaganfall.
Zur Frage: Ein Herzinfarkt ist wohl sehr Schmerzhaft, ein Schlaganfall kann man, je nach dem, nicht einmal mitbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Nicht nur das. Schaut man sich die Hauptseite hier an wird sogar noch Werbung und "Infos" für andere Spiele gemacht... und dann auch noch für die Hardware um die Spiele zu spielen.

Sperrt bitte die komplette PCGH Seite.

Muahaha. So, nachdem wir jetzt herzlich gelacht haben, könnten wir uns wieder fragen, ob unbedingt direkt unter der Meldung über den Tod dieses Jungen Werbung für das Spiel stehen muss, mit dem er sich umgebracht hat.

Wie kann man solche Verlangen des Körpers komplett ignorieren?
Hat man bei einem Blutgerinzel eigentlich keine Schmerzen oder ähnliches?

Erst wenns zu spät ist, nämlich dann wenn schon ein Blutgefäß verstopft ist und das Gewebe nicht mehr versorgt wird.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Und wenn man es mitbekommt kann man sich selber nicht mehr helfen. Es bleiben meist nur Minuten um Medizinische Hilfe zu erhalte. Ab dann sind ernsthafte Schäden nicht mehr zu verhindern.

Auch andere Organe können von einem Gerinnsel "befallen" werden. Siehe House.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Ich kann sowas einfach nicht nachvollziehen.
Ist es denn zuviel verlangt, mal auf Escape zu drücken, um mal kurz aufs Klo zu gehen ode was zu essen?
Ist es zu schwer, eine Trinkflasche neben den PC zu stellen, und kurz mal was zu trinken?

Wie kann man solche Verlangen des Körpers komplett ignorieren?
Hat man bei einem Blutgerinzel eigentlich keine Schmerzen oder ähnliches?

Wenn du es im Kopf hast evtl Kopfschmerzen, danach füllst du dich schlapp irgendwann wird dann dein Körper taub. Schlaganfall!
Herz= Herzinfarkt

Bildet sich ein Blutgerinzel z.B in deinem rechten Fuß, kann der Fuß absterben!
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Traurige Geschichte.
Bin selbst 10 mal stärker als die meisten anderen aufgrund eines Gendefekts gefährdet, eine Thrombose (Blutgerinnsel) zu bekommen und meine Mutter ist an einer Lungenembolie als Folge fast gestorben.
Kann jedem nur raten, sich ausreichend zu bewegen. Das verringert die Wahrscheinlichkeit einer solchen Tragödie drastisch.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

"Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode" ...hat schon irgendwie Bildcharakter, oder?! :D

Also bei Jump n Runs wie Super Mario kann ich sowas ja verstehen...da stand ich auch mal kurz vor nem Herzinfarkt, und kostete zwei Gamepads! :D
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Frag mich echt wie man so lange zoggen kann ohne essen und trinken.
Wenn ich schon vorhabe bspw. nen WE über zu zoggen plan ich zumindest Fre.. ähm Esspausen ein und hab immer ein Getränk in der Nähe, sonst macht das doch gar keinen Spaß.
Alles Andere ist einfach nur dumm. Da kann weder ein Spiel, noch ein Publisher was dafür.
Zudem sind das tatsächlich oft Leute die weder sportlich noch sonst irgendwie aktiv sind und hauptsächlich am Rumgammeln sind.
Schlägt sich natürlich auf die Gesundheit nieder aber da kann auch niemand anderer als die betreffende Person was dafür.

Naja. Schlechte Werbung für ein mittelmäßiges Spiel.
Traurig, so oder so.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Alles Evolution.
Früher wurde dem Affen schwindelig, wenn er stehen mussten. Heute kippt er um, wenn er lange irgendwo kauern muss.

Experten gehen davon aus, dass ein tödliches Blutgerinnsel oder an ein akuter Kreislaufkollaps die Todesursache sein könnte. Abschließend geklärt ist allerdings nich
Grund für ein solches Blutgerinsel kann tatsächlich längeres Sitzen ohne Bewegung sein, besonders wenn dadurch über längere Zeit Gefäße abgedrückt oder eingeengt werden.
Aber was hat das mit Spielen zu tun? Das kann genauso gut beim Fernsehen (was im Jahr sicher häufiger passiert, aber wofür sich keine Sau interessiert), bei der Arbeit im Büro (was im Jahr sicher häufiger passiert, aber wofür sich keine Sau interessiert) oder beim Autofahren passieren (was im Jahr sicher häufiger passiert, aber wofür sich keine Sau interessiert)?

Mit den Worten von Kurt Vonnegut: ... So it goes.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Wenn ich schon vorhabe bspw. nen WE über zu zoggen plan ich zumindest Fre.. ähm Esspausen ein und hab immer ein Getränk in der Nähe, sonst macht das doch gar keinen Spaß.
Nur schon wenn du von "planen" sprichst, versteh ich die Welt nicht mehr (obs jetzt an der unglücklichen Formulierung liegt oder so gemeint ist, sei dahingestellt ;)).

Da gibts gar nix zu planen imo. Wenn ich Hunger oder Durst habe, scheissen muss oder mich an der Freundin verlustieren will, dann mach ich das, davon hält einen doch kein Game ab?!

Es spricht für sich, dass man ob eines Games seine niedrigsten Grundbedürfnisse wie essen, trinken, kacken oder schlafen vergisst oder ignoriert und insofern ist auch die Haltung der Politik ein Stück weit verständlich: das ist Sucht in Reinkultur und ein Problem, das man bei gehäuften Vorfällen nicht ignorieren kann.

"Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode" ...hat schon irgendwie Bildcharakter, oder?!
Was hat denn daran Bild-Charakter? Ist ja nur die Faktenlage. Reisserischer wäre: "Blizzard tötet mit seinen Spielen weiterhin Menschen!" :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Ich würde nach 10 h spätestens (vor einem Spiel) einschlafen... :ugly:

Der Tod dürfte nur bedingt was mit dem Spiel zu tun haben, wohl eher mit ungesundem Lebensstil.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

40 Stunden am Stück zocken in einem Internet-Cafe...sorry, mein Beileid für die Familienangehörigen, aber der Typ hatte auch nicht mehr alle Latten am Zaun. Wird wahrscheinlich zuvor auch nicht viel gesünder gelebt haben. Dann kann im Extremfall auch sowas passieren. Irgendwann macht der Körper das nicht mehr mit und wenn man die Signale ignoriert, kann auch der Tod eintreffen. Damit ist nicht zu spaßen. Tragisch, aber einfach auch dumm und unnötig.
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

haha der hat bestimmt den schwersten schwierigkeitsgrad geszockt und is kurz vorm Diablo gestorben und jetz war alles weg und umsonst. dann hat er sich gedacht, och hmm jetz hat mein leben keinen sinn mehr un geh sterben :lol:
 
AW: Diablo 3: 18-jähriger Taiwaner spielt sich zu Tode

Der hat vermutlich gedacht Diablo 3 schaff ich doch an einem Wochenende locker durch im schwersten Modus, dann braucht er sich das Spiel nicht selber kaufen;)
Vielleicht war die Miete des Raums im Internetcafe billiger als das kaufen des Spiels, wer weiß...

Ich bin aber auch dafür nach 20 Stunden am Stück ohne Pause mal den Stecker zu ziehen, ein zwangs Disconnect für 1-6 Stunden um die zu schützen die es mal wieder maßlos übertreiben.
 
Zurück