wuselsurfer
Kokü-Junkie (m/w)
Doch, wir wissen es:Wir wissen nicht, was sich im Inneren eines Neutronensterns befindet.
Aber ein Neutronenstern kann Radiosignale abstrahlen.
Wie macht er das denn, wenn er nur aus Neutronen besteht?
Tja, wie wohl:
Wenn der Stern durch die Abnahme des Strahlungsdrucks kollabiert, wird der Kern durch die auf ihn einstürzenden Massen der Sternenhülle und durch seine eigene, nun „übermächtige“ Gravitation stark komprimiert. Dadurch wird die Temperatur auf ca. 1011 Kelvin erhöht. Dabei wird Strahlung abgegeben, wovon Röntgenstrahlung den größten Anteil hat. Die so freigesetzte Energie ruft eine Photodesintegration der Eisen-Atomkerne in Neutronen und Protonen hervor sowie den Elektroneneinfang der Elektronen von den Protonen, sodass Neutronen und Elektron-Neutrinos entstehen.[16]
Außerdem drehen sich die meisten Neutronensterne sehr schnell und haben ein extrem starkes Magnetfeld.
Durch Wechselwirkung des Magnetfeldes mit dem umgebenden Plasma wird eine Energieabgabe möglich, was man an den Pulsaren sieht:
Ist die Achse des Magnetfeldes gegen die Rotationsachse geneigt, so wird wegen der Wechselwirkung mit dem umgebenden Plasma Strahlung (Radiowellen, Röntgenstrahlung) in Richtung der Magnetpole mit dem typisch 100.000-fachen der gesamten Strahlungsleistung der Sonne emittiert.
Ja ein bißchen Resteisen ist da, Du hast Recht.Eisenkerne und Elektronen, wenn dir das lieber ist.
Der Neutronenstern hat eine Dichte von 10.000 kg/cm³ an der Oberfläche, einen Radius von 10 ... 12km und die 1,4 fache Masse der Sonne.Aber ein Eisenion wird gerne mal weggeschleudert und dann holt er sich die Elektronen und wird zum Eisenatom.
Es wurden keine höheren Abweichungen der Oberfläche von der Idealform der Kugel als 1cm durch die Abflachung wegen Rotation im Umkreis von 100 Parsec um die Erde gefunden.
Da hat es ein Eisenkern schon schwer, da wegzufliegen, auch bei 700U/min.
Und ob es da viele freie Elektronen gibt, um eine Atomhülle zu bilden, ist sehr fraglich bei dem Magnetfeld von 100 Millionen Tesla.
Das zieht sogar Atomkerne in die Länge.
Ein komplett fertiges Eisenatom mit allen Schalen wird man da wohl nicht finden, eventuell ein extrem stark ionisiertes mit ein paar Elektronen in den Orbitalen.

