Der "Naturwissenschaften" Thread

Wenn ich das wüsste, würde ich das veröffentlichen und den Nobelpreis abgreifen. ;)

Dagegen spricht, dass schwarze Löcher gravitativ wirken. Gut zu sehen am schwarzen Loch im Zentrum unserer Galaxie. Dort schwirren die Sterne in einem abartigen Tempo um das schwarze Loch herum. Da ist nichts mit abstoßen.
Und andere Dimensionen, die größer als unsere gibt es nicht, denn sonst müsste man sie sehen können.
Du kannst den in sich gekrümmten Raum des Universums visuell erfassen? Bravo...
Also, ich finde, dass die Hypothese gar nichts erklären kann.
Ich hab keine Ahnung, was die dunkle Energie ist. Aber sie war zu Beginn des Universums nicht vorhanden, sondern trat erst Milliarden Jahre später auf. Das passt ebenfalls nicht zur Hypothese.
Je größer der Raum, desto mehr DE.
Sie muss also nach gängiger Theorie mit Beginn des Raumes entstanden sein und nicht erst Mrd. Jahre später.
Sie wird demnach immer stärker, je mehr de Raum sich ausdehnt...

aus:

Ein Vorschlag ist, die Dunkle Energie als Vakuumenergie des „leeren Raumes“, die in der Quantenfeldtheorie auftritt, zu verstehen. Da mit der Expansion des Universums der Raum zunimmt, wächst auch die Vakuumenergie und beschleunigt die Expansion. Dies ist die gegenwärtig bevorzugte Erklärung.[5] Allerdings gibt es bislang (2020) keine überzeugenden quantitativen Herleitungen.

sofern diese Theorie stimmt...
Energie kannst du unendlich verdichten, im Gegensatz zu Materie.
Auch beim Urknall war die gesamte Energie des Universums auf einen Punkt verdichtet.
yepp
 
Energie verdichtet?
Gibt es da Namen für die Energie in eventuell verschiedenen Agregatszustände / nach Verdichtungsgrad?
Photonen kannst du zusammen packen. Egal wie viele schon da sind, es passen immer noch Bei Materie kannst du das nicht. Die Quantenphysik verbietet dass. Ansonsten gäbe es keine weißen Zwerge oder Neutronensterne.
Du kannst den in sich gekrümmten Raum des Universums visuell erfassen? Bravo...
Es gibt ja keinen gekrümmten Raum. ;)
Wir sehen ein absolut geraden Raum. Dass du örtlich eine Raumkrümmung feststellen kannst, liegt an Massekonzentration. Aber ein schwarzes Loch wirkt durch Raumkrümmung. Und auf große Entfernungen ist der Raum gerade. Also, wie soll das wirken?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt ja keinen gekrümmten Raum. ;)
Ich halte nicht viel von der Messung, dass die Messung der kosmischen Hintergrundstrahlung angeblich überall gleich ist.
Das ist faktisch sogar falsch und wird stets herausgerechnet.
Im local void wird gar keine kosm. Hintergrundstrahlung gemessen (^^) und wie die kosm. Hintergrundstrahlung hinter dem großen Attraktor ist, weiss kein Mensch.
Im dahinter liegenden Hercules-Superhaufen wurde nämlich keine festgestellt, sowiet die Messungen überhaupt statt finden konnten.
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Wir berufen uns also auf eine Datenlage aus unserer Beobachtungsfähigkeit von weniger als 30% freie Messung der kosm. Hintergrundstrahlung.
Damit das Modell "flaches Universum" aufgeht, wird also der Messbestand aufgenommen und festgestellt, dass in dieser 30% Probe exakt jener kritischen Masse entspricht, damit das Universum flach ist.
Damit dies wiederum funktioniert, wird hypothetisch angenommen, dass es dies sog. kosmische Inflation gab.

Yo, mei, kann man machen, damit man in der eigenen Wissenschaftsblase bleibt.

Aber selbst das gängigste Lambda-CDM-Standardmodell stellt fest:

Hintergrund der berechneten Mindestgröße ist, dass eine Krümmung des Universums nicht gemessen werden konnte. Die Messungenauigkeit ist aber mit 2 % relativ groß. Geht man davon aus, dass diese Messungenauigkeit zu einer Krümmung des Universums von ebendiesen maximal 2 % führt, so könnte das Universum in sich selbst zurückgekrümmt sein. Die Krümmung könnte aber tatsächlich null sein oder sie könnte einen Wert zwischen null und der maximalen denkbaren Krümmung annehmen. Im ersten Fall wäre das Universum unendlich groß, im letzteren wäre es größer als 78 Milliarden Lichtjahre.

Und, das Lambda-CDM-Standardmodell geht absolutistisch von der Grundannahme aus, dass unser Universum nicht in eine größere Struktur eingebettet ist - was wir schlicht weg nicht wissen.

Wir sehen ein absolut geraden Raum.
Das ist unstrittig.
Der Mensch ist, unbedarft seiner Messungen und Berechnungen, lediglich in der Lage , den euklidischen Raum wahrzunehmen.

Dass du örtlich eine Raumkrümmung feststellen kannst, liegt an Massekonzentration. Aber ein schwarzes Loch wirkt durch Raumkrümmung. Und auf große Entfernungen ist der Raum gerade. Also, wie soll das wirken?
Mei, ich kann kaum eine Theorie a la Doktorarbeit verteidigen. :D
Ich finde den Ansatz per se spannend, dass mit der Ausdehnung des Universums sich die entstehende Dunkle Energie in den schwarzen Löchern ansammelt und dafür zuständig ist, dass das Universum dadurch immer weiter ausbreitet.
Wie das genau funktioniert :ka:
Aber diese Hypothese ist im Prinzip genau so wackelig wie alles andere bisher vorliegende.

Also, man muss ich ja nur vor Augen führen, was die bisherige Kosmologie aussagt:
Damit der Raum sich so ausdehnt, wie er es getan hat, bedarf es einer kosm. Inflation
Die dazugehörige Dunkle Energie ist lediglich eine Beschreibung des Effekts, damit man die beschleunigte Ausdehnung des Universums erklären kann und diese ist von 0 auf mittlerweile ca. 72% aller Energie/Materie angewachsen. (Gretchenfrage: woher?)
Damit das funktioniert bedarf es dunkler Materie, weil die beobachteten Anziehungskräfte im Universum mit kosm. Inflation nicht funktioniert.

Sprich, damit die Theorie bzw. die Formeln als ganzes funktionieren, musste der Mensch ca. 95% nicht beobachtbare/nicht deketierbare und rein hypothetische DM und DE dem Universum hinzufügen.

Weiss dies das Universum auch?
 
Wir berufen uns also auf eine Datenlage aus unserer Beobachtungsfähigkeit von weniger als 30% freie Messung der kosm. Hintergrundstrahlung.
Es wird ja immer weiter gemessen und gegengemessen, usw.
Dass nicht wöchentlich neue Ergebnisse erscheinen, sollte klar sein.
Und kein seriöser Wissenschaftler forscht, weil die Forschungsgelder seinen Porsche bezahlen.
Damit das Modell "flaches Universum" aufgeht, wird also der Messbestand aufgenommen und festgestellt, dass in dieser 30% Probe exakt jener kritischen Masse entspricht, damit das Universum flach ist.
Man hat angefangen zu messen und egal, wo du misst, das Universum ist flach.
Was für Erkenntnisse gewinnst du dadurch, dass es ja weiterhin einen Urknall, also einen Anfang gegeben hat?
Das Universum muss unfassbar groß sein, viel größer als bisher angenommen.
Du siehst also einen Teil des Universums und dieser Teil ist auf Strecke flach.
Stell dir vor, du hockst auf einen Planeten und willst dessen Krümmung messen um festzustellen, wie groß er ist.
Aber so sehr du dich anstrengst, du misst immer 180 Grad in deinen Dreiecken.
Du hast also das Dilemma, dass du die tatsächliche Größe nicht bestdimmen kannst. Das kann sich vielleicht in Zukunft ändern, wenn man die Messmethoden verfeinert, aber genau weiß das niemand. Aber durch die besseren Messmethoden haben wir ja heraus gefunden, dass es Fluktuationen in de Hintergrundstrahlung gibt.
Es gibt also ein Ungleichgewicht in der Massenkonzentration und damit einen Hinweis zur dunklen Materie und dunkler Energie. Gleichzeitig ist sie ein Hinweis auf den endlichen Anfang des Universums.
Was das aber am Ende bedeutet, weiß noch keiner abzuschätzen. Direkt auf den Urknall werden wir aber nie blicken können, da es immer diese Mauer der Lichtundurchlässigkeit gibt.
Damit dies wiederum funktioniert, wird hypothetisch angenommen, dass es dies sog. kosmische Inflation gab.
Ja, damit arbeitet man. Anders kann man nicht beschreien, wie sich die 4 Grundkräfte voneinander getrennt haben sollen. Erst danach setzt die Friedman Gleichung ein.
Und es gibt dafür ja auch Hinweise, wie Experimente in Teilchenbeschleunigern gezeigt haben. Man kann heute die schwache Wechselwirkung und die elektromagnetische Wechselwirkung miteinander vereinen. Bei höherer Energie kommt dann auch die starke Wechselwirkung dazu. Wann die Gravitation sich mit den anderen Kräften vereint, ist bisher unbekannt. Die Gravitation hat sich vielleicht schon bei Unterschreitung der Planck Temperatur von den anderen Kräften getrennt und man müsste fragen, wieso das Universum nicht zu einem schwarzen Loch zusammen gefallen ist.
Man kann die Inflation als willkürlich bezeichnen, wie so vieles in der Kosmologie, aber sie löst Probleme, die sonst keine andere Theorie lösen kann.
Unter anderem auch erklärt sie das beschleunigte Ausdehnen des Universums (skalares Quantenfeld und abnehmende Energiedichte sind für mich mathematisch betrachtet schwer Neuland. Ich hab da eine Formel zu gesehen und zuckte mit den Schultern -- Hä? :ugly: :D ).
Yo, mei, kann man machen, damit man in der eigenen Wissenschaftsblase bleibt.

Aber selbst das gängigste Lambda-CDM-Standardmodell stellt fest:
Es ist immer besser, mit einfachsten Mitteln etwas zu beschreiben anstatt mit komplizierten Formeln etwas erklären, das man noch nicht verstanden hat.
Vielleicht irren wir uns auch beim Alter, aber bisher hat eben keiner einen Stern entdeckt, der älter als das Universum selbst ist.
Und, das Lambda-CDM-Standardmodell geht absolutistisch von der Grundannahme aus, dass unser Universum nicht in eine größere Struktur eingebettet ist - was wir schlicht weg nicht wissen.
Davon muss man ausgehen, da bisher jede Messung gezeigt hat, dass das beobachtete Universum flach ist.
Wenn dem nicht so wäre, hätte man eine Krümmung festgestellt.
Das ist unstrittig.
Der Mensch ist, unbedarft seiner Messungen und Berechnungen, lediglich in der Lage , den euklidischen Raum wahrzunehmen.
Korrekt. Die gekrümmte Raumzeit können wir nicht sehen, aber wir können sie messen. Wieso also sollten wir die Krümmung des Universums nicht messen können?
Mei, ich kann kaum eine Theorie a la Doktorarbeit verteidigen. :D
Nur wenns die eigne Doktorarbeit ist. :D
Ich finde den Ansatz per se spannend, dass mit der Ausdehnung des Universums sich die entstehende Dunkle Energie in den schwarzen Löchern ansammelt und dafür zuständig ist, dass das Universum dadurch immer weiter ausbreitet.
Wie das genau funktioniert :ka:
Aber diese Hypothese ist im Prinzip genau so wackelig wie alles andere bisher vorliegende.
Das Problem ist ja, dass sich die Anzahl der schwarzen Löcher nicht mehr so signifikant steigert, die dunkle Energie mit der Ausdehnung des Universums weiter steigt.
Wie willst du das erklären? Dass die Energie in der Singularität steigt? Dann müsste es ja massenweise schwarze Löcher in den Leerräumen geben. Wenn dem so wäre, müsste man einen Effekt sehen. Entweder eine Einstein-Linse oder genau das Gegenteil. Dem ist aber nicht so.
Die Hypothese passt nicht zu dem, was wir beobachten.
Also, man muss ich ja nur vor Augen führen, was die bisherige Kosmologie aussagt:
Damit der Raum sich so ausdehnt, wie er es getan hat, bedarf es einer kosm. Inflation
Die dazugehörige Dunkle Energie ist lediglich eine Beschreibung des Effekts, damit man die beschleunigte Ausdehnung des Universums erklären kann und diese ist von 0 auf mittlerweile ca. 72% aller Energie/Materie angewachsen. (Gretchenfrage: woher?)
Woher die Energie kommt und wieso sie kontinuierlich ansteigt, weiß keiner.
Gilt der erste Hauptsatz der Thermodynamik auch für das Universum?
Wir wissen es nicht. In unserer Welt gilt die Thermodynamik.
Die Thermodynamik lässt jeden verstummen, der an freie Energie und mehr raus als rein glaubt. :D
Damit das funktioniert bedarf es dunkler Materie, weil die beobachteten Anziehungskräfte im Universum mit kosm. Inflation nicht funktioniert.
Dunkle Materie brauchst du auch, um die Strukturen des Universums zu erklären. Ohne dunkle Materie keine Galaxien.
Jeder, der die dunkle Materie ablehnt, muss das erklären können.
Sprich, damit die Theorie bzw. die Formeln als ganzes funktionieren, musste der Mensch ca. 95% nicht beobachtbare/nicht deketierbare und rein hypothetische DM und DE dem Universum hinzufügen.

Weiss dies das Universum auch?
Das ist natürlich ist das ein Dilemma. Aber bisher funktioniert diese Annahme und vielleicht finden wir in den nächsten 50 Jahren heraus, was dunkle Materie ist.
Es bleibt spannend in der Forschung. Stay tuned. :daumen: :D
 
Energie kannst du unendlich verdichten, im Gegensatz zu Materie.
Genau das glaube ich nicht.
Nur nichts ist nichts.
Auch ein Photon hat eine Äquivalenzmasse.
Und daß man aus einem Gammaphoton ein Elektron + Positron erzeugen kann, sagt doch so einiges.

Von nichts kommt nichts.
Das, was uns die Quantenphysik zu erklären versucht ist einfach Unwissen im Kleinsten.

Man hält steif und fest an einer Theorie fest, die nichts erklären kann und stellenweise nicht mal makroskopische Effekte (Galaxienrotation, Masseverteilung im Universum, ...) erklären kann.

Auch beim Urknall war die gesamte Energie des Universums auf einen Punkt verdichtet.
Das vermuten wir bis zu einer bestimmten Größe (Plancklänge, ca. 10 hoch -35 Meter).

Alles was darunter liegt ist nicht belegt und nicht berechenbar.
 
Genau das glaube ich nicht.
Nur nichts ist nichts.
Auch ein Photon hat eine Äquivalenzmasse.
Und daß man aus einem Gammaphoton ein Elektron + Positron erzeugen kann, sagt doch so einiges.
aber das Photon unterliegt nicht den Beschränkungen der Materie. Elektronen kannst du nicht beliebig zusammenpressen. Genauso wenig Protonen oder Neutronen. Wenn die Gravitation stark genug wird, kann sie Materie weiter zusammen pressen, aber ds ist dann eben keine Materie mehr sondern Energie. Und Energie (also Photonen, genauer gesagt virtuelle Photonen) kann man eben auf einen Punkt zusammen pressen.
Und dass aus Photonen Materie wird, ist der Äquivalenz von Materie und Energie geschuldet. Aber hier ist die Schwerkraft stärker als andere Grundkräfte.
Von nichts kommt nichts.
Das, was uns die Quantenphysik zu erklären versucht ist einfach Unwissen im Kleinsten.
Nö, das ist experimentell bewiesen.
Das vermuten wir bis zu einer bestimmten Größe (Plancklänge, ca. 10 hoch -35 Meter).

Alles was darunter liegt ist nicht belegt und nicht berechenbar.
Die Planck Grenze ist eine fundamentale Grenze der Quantenphysik. Darunter kann man keinen Unterschied mehr zwischen Ursache und Wirkung messen.
Empirische Physik ist nicht mehr möglich und damit nicht mehr relevant.
 
aber das Photon unterliegt nicht den Beschränkungen der Materie.
Auch ein Photon ist Materie
Nur hat es keine Ruhemasse.
Bis jetzt.

Nö, das ist experimentell bewiesen.
Was ist experimentell bewiesen?
Es ist experimentell bewiesen, daß man aus Energie (Photonen) Masse (Elektronen) herstellen kann.
Wo kommt die Masse plötzlich her?

Darunter kann man keinen Unterschied mehr zwischen Ursache und Wirkung messen.
Richtig.
Einfach etwas festgelegt, weil man etwas nicht bis ins Kleinste erklären kann.

Empirische Physik ist nicht mehr möglich und damit nicht mehr relevant.
Nein.
Man kann es nicht erklären, kruzifix nocheinmal.

Das haben die Quantenphysiker einfach festgelegt, weil sie nicht wissen, was die Welt im innersten zusammenhält.
 
Auch ein Photon ist Materie
Nur hat es keine Ruhemasse.
Bis jetzt.
Es wird auch in 10 Mio Jahren keine Ruhemasse haben. Etwas, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, kann keine Ruhemasse haben. Das ist unmöglich.
Was ist experimentell bewiesen?
Es ist experimentell bewiesen, daß man aus Energie (Photonen) Masse (Elektronen) herstellen kann.
Wo kommt die Masse plötzlich her?
Es ist experimental bewiesen, dass es die Umwandlung von Energie in Materie und anders herum gibt. Dass muss auch so sein, denn sonst würde das Standardmodell der Elementarteilchen nicht funktionieren.
Die Masse entsteht aus der Energie und Materie verwandelt sich in Energie.
Ein Elektron und ein Positron vernichten sich gegenseitig und übrig bleibt ein Photon, das die Energie/Masse der beiden Teilchen in Form von Energie fortträgt.
Richtig.
Einfach etwas festgelegt, weil man etwas nicht bis ins Kleinste erklären kann.
Kleiner geht eben nicht, darum geht es. Max Planck hat die als sinnvoll erachtende Grenze herausgefunden- Man legt nichts willkürlich fest, man findet heraus, wo die Natur die Grenze zieht.
Nein.
Man kann es nicht erklären, kruzifix nocheinmal.
Nein, man kann nichts messen.
Stell dir eine Ameise vor, die einen Ball bewegen möchte. Sie drückt und drückt, aber der Ball bewegt sich nicht. Der Forscher sieht nur den Ball, denn das ist das kleinste, was empirisch erfassbar ist. Die Ameisen sieht er nicht. Erst wenn genügend Ameisen drücken, bewegt sich der Ball und der Forscher kann eine Ursache und eine Wirkung messen. Das ist die Grenze des Messbaren und im Messen ist der Mensch echt gut geworden. Wir können Gravitationswellen messen, die deutlich kleiner als ein Proton sind
Das haben die Quantenphysiker einfach festgelegt, weil sie nicht wissen, was die Welt im innersten zusammenhält.
Nö, man hat vor 120 Jahren etwas fundamentales herausgefunden. Dass die Materie aus winzig kleinen Partikeln besteht, die miteinander interagieren und auf Licht reagieren. Man hat herausgefunden, dass Materie nicht einfach ein Teilchen ist, sondern auch als Welle auftritt. Der Welle-Teilchendualismus ist fundamental und gilt für alle Teilchen des Subatomaren Raums.
Hier denkt sich keiner was aus, man findet heraus, wie die Natur funktioniert, Dass Protonen und Neutronen aus weiteren Teilchen bestehen. Nur so kann man nun erklären, wieso ein Neutron überhaupt in ein Proton zerfallen kann. Vorher konnte man das nicht.
Man beobachtet und man misst und so findet man Stück für Stück heraus, wie alles funktioniert.
Dass wir noch nicht alles wissen oder verstehen, sollte klar sein, daher wird weiter geforscht.
 
Wir können Gravitationswellen messen, die deutlich kleiner als ein Proton sind.
Aber das postulierte Graviton hat man immer noch nicht gefunden. Falls es eins gibt.

Dennoch erstaunlich, dass es ungefähr 100 Jahre gedauert hat, von der Vorhersage bis zur Entdeckung.
Einstein war ein richtiges Genie.
 
Aber das postulierte Graviton hat man immer noch nicht gefunden. Falls es eins gibt.
Falls die Quantenphysik richtig sein soll, muss es ein Teilchen geben, das als Austauschteilchen der Grundkräfte auftritt. Bei drei Kräften hat man es entdeckt. Bei der vierten fehlt es.
Da die Schwerkraft so unfassbar schwach ist, ist es vermutlich schwer zu entdecken. Aber wir wissen, dass es masselos sein muss, da sich Schwerkraft mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.
 
Es wird auch in 10 Mio Jahren keine Ruhemasse haben. Etwas, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, kann keine Ruhemasse haben. Das ist unmöglich.
Kannst Du das mal vorrechnen?

Es ist experimental bewiesen, dass es die Umwandlung von Energie in Materie und anders herum gibt.
Es ist doch dasselbe: E=mc² .
Energie ist Masse in anderer Form.

Beides ist Materie.

Dass muss auch so sein, denn sonst würde das Standardmodell der Elementarteilchen nicht funktionieren.
Ja genau, was man nicht erklären kann, postuliert man halt.

Die Masse entsteht aus der Energie und Materie verwandelt sich in Energie.
Nochmal: es ist dasselbe in anderer Form.

Ein Elektron und ein Positron vernichten sich gegenseitig und übrig bleibt ein Photon, das die Energie/Masse der beiden Teilchen in Form von Energie fortträgt.
Hab ich Dir schon drei mal erklärt.
Aber WIE GENAU das geschieht kann die Quantenphysik nicht erklären.

Wo kommt das Higgs.Boson plötzlich her, das ja die Masse vermittelt.

Kleiner geht eben nicht, darum geht es.
Richtig, man weiß es nicht.

Und noch mal:
Das heißt, hinter dieser Grenze sind die bisher bekannten physikalischen Gesetze nicht mehr anwendbar,

Max Planck hat die als sinnvoll erachtende Grenze herausgefunden-
Nein.
Er hat das Plancksche Wirkungsquantum gefunden.

Die Planck-Konstanten wurden nach ihm benannt, die hat er NICHT gefunden.
Und die Planck-Länge ist eigentlich falsch bezeichnet, das sollte der Planck-Radius sein.


Man legt nichts willkürlich fest, man findet heraus, wo die Natur die Grenze zieht.
Man weiß einfach nicht, was im nano-nano-nano Bereich vor sich geht.

Nö, man hat vor 120 Jahren etwas fundamentales herausgefunden. Dass die Materie aus winzig kleinen Partikeln besteht, die miteinander interagieren und auf Licht reagieren. Man hat herausgefunden, dass Materie nicht einfach ein Teilchen ist, sondern auch als Welle auftritt. Der Welle-Teilchendualismus ist fundamental und gilt für alle Teilchen des Subatomaren Raums.
Ich hab mal 6 Semester Atomphysik studiert.
Und alles was die Quantenphysik sagt, ist geschätzt.

Den Rest rechnet man mit der Schrödingergleichung aus.
Die Normierte Wellen Funktion ist ein Integral und damit kann man ältere Leute ärgern sagte unser Mathematiker.

Hier denkt sich keiner was aus, man findet heraus, wie die Natur funktioniert,
Wenn die Quantenphysiker etwas nicht wissen. dann wir sich ein passendes Postulat auf gestellt oder mal schnell eine weitere These in den Raum geworfen, weil man vieles noch nicht weiß.

Dass wir noch nicht alles wissen oder verstehen, sollte klar sein, daher wird weiter geforscht.
So lassen wir das mal.
 
Da die Schwerkraft so unfassbar schwach ist, ist es vermutlich schwer zu entdecken. Aber wir wissen, dass es masselos sein muss, da sich Schwerkraft mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.

Äh... euer Ehren?
Das wissen wir eher nicht...


rauskopiert:
Obwohl diese Experimente einzelne Gravitonen nicht nachweisen können, können sie Informationen über bestimmte Eigenschaften des Gravitons liefern.[10] Würden beispielsweise Gravitationswellen langsamer als c (die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum) beobachtet, so würde es bedeuten, dass Gravitonen eine Masse haben (jedoch müssen sich Gravitationswellen in einer Region mit einer Massendichte größer als null langsamer als c ausbreiten, damit sie überhaupt zu detektieren sind).[11] Neuere Beobachtungen von Gravitationswellen haben eine obere Grenze von 7,7⋅10−23eV/ für die Gravitonmasse ermittelt entsprechend einer Schranke für die Compton-Wellenlänge des Gravitons von >1013 kmhttps://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/877d023829959a4e2ffaec414611cd021f59fe9a (1 Lichtjahr).[12] Astronomische Beobachtungen der Galaxiebewegungen, speziell die Rotationskurve und die Modifizierte Newtonsche Dynamik, könnten darauf hinweisen, dass Gravitonen eine Masse größer als Null haben.[13] Eine von Null verschiedene Masse des Gravitons kann nicht durch den Higgs-Mechanismus erklärt werden.[14]
 
Kannst Du das mal vorrechnen?
Muss ich doch gar nicht.
Beides ist Materie.
Nein. Materie ist geronnene Energie, wie Lesch das mal gesagt hat.
Selbst ein Proton besteht zu 95% aus Bindungsenergie.
Materie ist eine andere Form von Energie, es bleibt aber immer Energie.
Ja genau, was man nicht erklären kann, postuliert man halt.
Man postuliert etwas, weil man annimmt, dass das so sein müsste.
Meist liegt man falsch aber mal richtig, wie die postulierte Anti Materie gezeigt hat.
Und dass auch die Quantenphysik nicht die all umfassende Wahrheit iswt, ist klar, dafür kann sie nicht alles erklären. Sie kann das Elektron nicht erklären. Vielleicht besteht es auch aus anderen Teilchen, wer weiß.
Nochmal: es ist dasselbe in anderer Form.


Hab ich Dir schon drei mal erklärt.
Aber WIE GENAU das geschieht kann die Quantenphysik nicht erklären.
Die Quantenphysik kann vieles nicht erklären, das ist doch nichts Neues.
Aber sie kann eben auch was erklären, was man früher nicht verstand.
Sonst hätte sie sich nicht durchgesetzt und man hätte keine Technologie auf Basis der Quantenphysik entwickeln können.
Wo kommt das Higgs.Boson plötzlich her, das ja die Masse vermittelt.
Das hings Boson ist Teil der Energie, Masse bekommen die Teilchen durch das Higgs Feld.
Die Planck-Konstanten wurden nach ihm benannt, die hat er NICHT gefunden.
Und die Planck-Länge ist eigentlich falsch bezeichnet, das sollte der Planck-Radius sein.
Ich weiß auch, was Planck entdeckt hat, aber man muss nicht ins kleinste Detail abrutschen.
Einstein hat auch nicht alleine die Relativitätstheorie entwickelt, er war nur der erste, der es veröffentlicht hat.
Man weiß einfach nicht, was im nano-nano-nano Bereich vor sich geht.
Man hat die Bausteine der Protonen und Neutronen entdeckt. Der Weg bis zum Planck Radius ist natürlich noch lang, mehrere Potenzen mehr als anders herum. Aber was erwartest du denn dort noch zu finden? Sehen kann man das eh nicht mehr. Erreichen nur durch noch größere Beschleuniger, die niemand bezahlen will.
Würde man das gesamte Bruttosozialprodukt der Erde in die Forschung stecken, Jahr für Jahr, wären wir vielleicht weiter aber das macht keiner, Letztendlich kann die Forschung froh sein, dass sie den LHC hat.
Ich hab mal 6 Semester Atomphysik studiert.
Respekt. :daumen:
Aber dann müsstest du ja den Higgs Mechanismus kennen.
Und alles was die Quantenphysik sagt, ist geschätzt.
Die Quantenphysik besteht im Grunde genommen nur aus Wahrscheinlichkeiten und Verboten.
Das ist nichts Neues.
Und das wird auch immer so bleiben, weil man die Quantenphysik nur durch die Quantenphysik überprüfen kann.
Den Rest rechnet man mit der Schrödingergleichung aus.
Die Normierte Wellen Funktion ist ein Integral und damit kann man ältere Leute ärgern sagte unser Mathematiker.
Und wenn du einen theoretischen Physiker zum Heulen bringen willst, frag ihn was Schwerkraft ist.
Wenn die Quantenphysiker etwas nicht wissen. dann wir sich ein passendes Postulat auf gestellt oder mal schnell eine weitere These in den Raum geworfen, weil man vieles noch nicht weiß.
Und dann forscht man und widerlegt eben die Behauptung oder das Postulat oder bestätigt es.
Du weißt doch, wie Wissenschaft funktioniert.

Äh... euer Ehren?
Das wissen wir eher nicht...
Wir wissen, dass sich Gravitationswellen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Wie schnell sich Schwerkraft wirklich ausbreitet, wissen wir nicht, da man keinen schweren Körper mal eben entfernen kann. Aber die Gravitationswellen liefern eben einen guten Hinweis.
Und jetzt heißt es forschen, forschen und forschen.
Erst wenn wir Schwerkraft verstanden haben, werden wir auch wissen, wie schnell sich Schwerkraft ausbreitet.
 
Muss ich doch gar nicht.
Nein kannst Du nicht.
Ich auch nicht.

Nein. Materie ist geronnene Energie, wie Lesch das mal gesagt hat.
Selbst ein Proton besteht zu 95% aus Bindungsenergie.
Materie ist eine andere Form von Energie, es bleibt aber immer Energie.
Nein - alles ist Materie.
Auch wen da Prof. Lesch mal ins populärwissenschaftliche abgerutscht ist.

Ich stelle mir massebehaftete Materie als ein Klumpen zusammengestauchter, fest verknoteter Strings vor, wenn es die gibt.
Gut, ich hab nichts zu sagen in der Atomphysik.

Man postuliert etwas, weil man annimmt, dass das so sein müsste.
NEIN.
Man stellt ein Postulat auf, weil man seine Theorie nur so, mit exakt den genau den definierten Randbedingungen, erklären kann.

Habt ihr kein Physik gehabt im Studium?

Und dass auch die Quantenphysik nicht die all umfassende Wahrheit iswt, ist klar, dafür kann sie nicht alles erklären.
Sorry, aber den Anspruch stellt sie schon.

Die Quantenphysik kann vieles nicht erklären, das ist doch nichts Neues.
Nur die Gravitation konnte sie nicht erklären.
Das hat sich aber mit dem Higgs.Feld geändert, oder hab ich da was verpaßt?

Aber sie kann eben auch was erklären, was man früher nicht verstand.
Das bestreitet doch niemand.
Ohne die Quantenphysik hätte es weder Atomkraftwerke noch Halbleiterelektronik gegeben.

Ich weiß auch, was Planck entdeckt hat, aber man muss nicht ins kleinste Detail abrutschen.
Doch, muß man, weil da oft vieles durcheinandergeworfen wird.

Einstein hat auch nicht alleine die Relativitätstheorie entwickelt, er war nur der erste, der es veröffentlicht hat.
Ich denke doch, daß er das so alleine durchgerechnet hat.

Man hat die Bausteine der Protonen und Neutronen entdeckt. Der Weg bis zum Planck Radius ist natürlich noch lang, mehrere Potenzen mehr als anders herum.
Das sind etliche Zehnerpotenzen.

Aber was erwartest du denn dort noch zu finden?
Genau das:

Die Stringtheorie.

Sehen kann man das eh nicht mehr.
Es hat auch noch niemand ein Elektron gesehen.
Atome kann man mit dem Rasterelektronenmikroskop annähernd sichtbar machen, jedenfalls so ähnlich.

Erreichen nur durch noch größere Beschleuniger, die niemand bezahlen will.
Würde man das gesamte Bruttosozialprodukt der Erde in die Forschung stecken, Jahr für Jahr, wären wir vielleicht weiter aber das macht keiner,
Nö, lieber gebe wir Billionen für Waffen aus.

Letztendlich kann die Forschung froh sein, dass sie den LHC hat.
Gut, daß der in der Schweiz liegt.

Respekt. :daumen:
Aber dann müsstest du ja den Higgs Mechanismus kennen.
Zu meiner Zeit Anfang der 80er Jahre wußte niemand, wer der Herr Higgs ist.

Du weißt doch, wie Wissenschaft funktioniert.
Genau deswegen weiß ich, daß wir immer noch an der Oberfläche der Materie rumkratzen.
Die dunkle Energie kommt in den früheren Weltmodellen ebensowenig vor, wie die dunkle Materie.

Wir wissen, dass sich Gravitationswellen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Siehe Anmerkung von compisucher in Post #4.754.

Mit 30.000V bekomme ich ein Elektron auf 90.000 km/s in der Farbbildröhre.
Und mit einigen GeV auch auf 99,9% der Lichtgeschwindigkeit.

Erst wenn wir Schwerkraft verstanden haben, werden wir auch wissen, wie schnell sich Schwerkraft ausbreitet.
Bis zum Higgs-Boson hat es über 50 Jahre gedauert.

Vielleicht bekommen wir ja mal einen Hinweis von außen.

Aber in den nächste hundert Jahren, bis wir das Atombombenzeitalter überstanden haben, sehe ich da keinen, der mal kurz hier vorbei schaut und uns die einfachen Sachen in unserem Universum erklärt.
 
Ich denke doch, daß er das so alleine durchgerechnet hat.
Einstein hatte das bestimmt selber durchgerechnet und auch verstanden, aber seine Ideen waren nicht völlig neu und er übernahm sie teilweise von anderen:

Seine Ideen zum Raum-Zeit-Kontinuum verwendete Einstein, der zu Beginn dem vierdimensionalen Ansatz von Minkowski ablehnend gegenüberstand, später in seiner allgemeinen Relativitätstheorie. Der erste, der den Zusammenhang zwischen der Lorentz-Transformation und einem vierdimensionalen Raum mit der Zeitkoordinate ict – also mit der Lichtgeschwindigkeit als Konstante – erkannte, war 1905 Henri Poincaré. Poincaré gelang dabei die grundlegende Formulierung von Vierervektoren, jedoch verfolgte er diesen Gedankengang später nicht weiter. (Siehe dazu → Geschichte der speziellen Relativitätstheorie)
Quelle: Hermann Minkowski

Es gab zu der Zeit sehr viele geniale Köpfe.
 
Einstein hatte das bestimmt selber durchgerechnet und auch verstanden, aber seine Ideen waren nicht völlig neu und er übernahm sie teilweise von anderen:


Quelle: Hermann Minkowski

Es gab zu der Zeit sehr viele geniale Köpfe.
Was doch aber auch nicht verwunderlich ist. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder Theorien bauen doch in den meisten Fällen auf vorher erlangte Erkenntnisse auf.
 
Wieder mal was Neues aus dem Universum (hähähä...):

Wie ich schon sagte: wir kratzen nur an der Oberfläche rum.
Wenn das stimmt, kann sich das Universum nicht so aus dem Urknall entwickelt haben, wie wir es bisher dachten.

Vielleicht gab es ja erst die schwarzen Löcher und dann die Sterne (abgeguckt aus einer TV Sendung von gestern).
 
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