Der "Naturwissenschaften" Thread

Wie immer spannend, aber leider nichts Neues.

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Ja, das ist schon interessant. :daumen:

Eventuell werden wir niemals alles erklären können,
weil uns einfach nicht genug Zeit bleibt.
Vermutlich sind in den unendlichen Weiten des Universums
schon andere Zivilisationen daran gescheitert.
 
Zwei sehr informative Videos.

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Ich bin fest davon überzeugt das es irgendwo im Universum noch Leben gibt. Und auch höher entwickeltes Leben.
Auch in unserer Galaxie. Das Problem sind nur die großen Entfernungen.
Aber vielleicht wäre es für uns besser, wenn uns keine ausserirdische Zivilisation findet, welche interstellar reisen kann. Die müssen ja nicht friedlich sein. Oder sie sehen uns als primitiv an.
 
Ich bin fest davon überzeugt das es irgendwo im Universum noch Leben gibt. Und auch höher entwickeltes Leben.
Mutmaße ich auch.
Auch in unserer Galaxie. Das Problem sind nur die großen Entfernungen.
Nicht zwingend.
Aber vielleicht wäre es für uns besser, wenn uns keine ausserirdische Zivilisation findet, welche interstellar reisen kann. Die müssen ja nicht friedlich sein. Oder sie sehen uns als primitiv an.
Ich sehe da große Abhängigkeiten darin, wie die generelle Beschaffenheit der galaktischen Umgebung in Bezug auf bewohnbare Welten ist.
Gibt es eine große Anzahl an potentiell bewohnbarer Welten für die ETs, wäre es eine extrem hohe Ressourcenverschwendung über gigantische Distanzen, andere Spezies (also z. B. uns) zu unterwerfen oder zu vernichten.
Wäre die ET Zivilisation so weit fortgeschritten, dass das Thema Ressourcen gar keines ist, macht es noch weniger Sinn.
Der größtmögliche Konflikt ergäbe sich aus:
Die ET Welt ist nicht mehr bewohnbar und die Galaxis/Universum ist generell extrem lebensfeindlich.
 
Gibt es eine große Anzahl an potentiell bewohnbarer Welten für die ETs, wäre es eine extrem hohe Ressourcenverschwendung über gigantische Distanzen, andere Spezies (also z. B. uns) zu unterwerfen oder zu vernichten.
Es kann auch sein, dass wir die erste hoch entwickelte Spezies in der Galaxie sind. Auf anderen Planeten hatte es bisher immer nur zu Einzellern gereicht.
Und wir wissen, dass der Weg zu Mehrzellern weit ist und zu komplexen Leben sowieso.
Erst mal müsste erforscht werden, ob der Weg zu Leben ein normaler Vorgang oder ob es echt Zufall ist.
 
Es kann auch sein, dass wir die erste hoch entwickelte Spezies in der Galaxie sind. Auf anderen Planeten hatte es bisher immer nur zu Einzellern gereicht.
Und wir wissen, dass der Weg zu Mehrzellern weit ist und zu komplexen Leben sowieso.
Erst mal müsste erforscht werden, ob der Weg zu Leben ein normaler Vorgang oder ob es echt Zufall ist.
Ist natürlich in alle Richtungen eine höchst spekulative Geschichte.
Die intermediäre Population I, zu der auch unsere Sonne gehört, ist ja nur ein kleiner Anteil aller Sterne innerhalb einer Galaxis.
Rein rechnerisch ergäben sich davon 2 Generationen.
Unsere Milchstraße ist grob 13 Mrd. Jahre alt, hat sich also grob ca. 2 Mrd. Jahre nach Bigbäng konsolidiert.
In den ersten 1-2 Mrd. Jahren gab es nicht ausreichend schwere Elemente in der Galaxis, die zu einer Bildung von Gesteinsplaneten oder gar kohlenstoffbasiertem Leben gereicht hätten.
Vor unserer Sonne (5 Mrd. Jahre alt) gab es eine Vorgängerpop. I, die wir jetzt manchmal als "rote Riesen" oder planetare Nebel wahrnehmen können. sprich ausbrennende Sterne mit ausreichend schweren Elementen, die langsam ihrem ende entgegensehen.
Somit ergäbe sich rein rechnerisch ein Potential von ca. 10 Mrd. Jahren in der Galaxis, um Leben auf einem geeigneten Planeten entstehen zu lassen.
Unsere Erde hat komplexeres Leben (also über die Bakterie hinaus) vor ca. 550 Mio. Jahren entwickelt.
4,5 Mr. Jahre gab es nix, oder ab ca. 3,8 Mrd. Jahren einfachste Lebensformen.
Legt man das auf die Vorgängerpop. I um und geht davon aus, dass dies eine durchschnittliche Entwicklung sei, wäre das frühestmögliche, komplexere Leben in der Galaxis vor etwa 6 Mrd. Jahren aufgetaucht.
Was dann aber noch lange nicht heisst, dass daraus eine technisch orientierte, intelligente Lebensform, ähnlich wir wir entsteht.
Immerhin gäbe es die theoretische Möglichkeit, dass nach obiger Gröbstrechnung eine Zivilisation seit ca. 5 Mrd. Jahren existieren könnte.

Allerdings wissen wir auch, dass unsere Milchstraße in den ersten 5-7 Mrd. Jahren durchaus stürmischere Zeiten durchlebe und mutmaßlich auch mal die eine oder andere Zwerggalaxie inhaliert wurde.
"Damals" gab es auch eine deutlich höhere Dichte an Supernovae Ereignissen, die in der Regel im Umkreis von einigen dutzend JL alles entkeimte.

Der rechnerische Aspekt von oben muss mit gerade geschriebenen überlappt werden.
Ich habe keine exakte Info, ab wann denn nun die Milchstraße "ruhiger" wurde, nehme aber an, dass diese Prozesse analog zu der Häufigkeit und Alter der beobachteten Supernovaresten steht.

So muss man schon sagen, dass eine Zivilisation wie die unsrige eigentlich max. 1-3 Mr. Jahre Vorsprung haben könnte, viel mehr nicht.

Unter diesem Blickwinkel ergibt sich beim "Fermi-Paradoxon" nicht zwangsweise ein Paradoxon.
Mutmaßlich existiert schlichtweg keine Zivilisation schon so lange in der Galaxis, als dass sie es geschafft hätte, alle potentiell bewohnbare Planeten (also auch uns) zu kontaktieren.
 
Die intermediäre Population I, zu der auch unsere Sonne gehört, ist ja nur ein kleiner Anteil aller Sterne innerhalb einer Galaxis.
Rein rechnerisch ergäben sich davon 2 Generationen.
Was brauchst du für Leben? Du brauchst erst mal genug -Elemente, die sich in Planeten konzentrieren können.
Wir haben inzwischen eine Menge Planeten um andere Sterne gefunden, aber eine kopie unseres Sonnensystems haben wir bisher noch nicht entdecken können.
Unsere Milchstraße ist grob 13 Mrd. Jahre alt, hat sich also grob ca. 2 Mrd. Jahre nach Bigbäng konsolidiert.
In den ersten 1-2 Mrd. Jahren gab es nicht ausreichend schwere Elemente in der Galaxis, die zu einer Bildung von Gesteinsplaneten oder gar kohlenstoffbasiertem Leben gereicht hätten.
Meiner Meinung nach dauert der Vorgang viel länger. Wo waren denn die Supernovae zuerst? Natürlich dort, wo es massereiche Sterne gab, Aber dort könnte sich niemals ein stabiles System entwickeln, das Leben tragen kann, wenn alle 1000 Jahre in der Umgebung ein Stern explodiert.
Das Leben in der Galaxie kann sich meines Erachtens nur in Randgebieten entwickeln. dort, wo nicht so viel los ist. Da muss man aber erst mal das Material hinbekommen, das man zum Leben braucht.
Vor unserer Sonne (5 Mrd. Jahre alt) gab es eine Vorgängerpop. I, die wir jetzt manchmal als "rote Riesen" oder planetare Nebel wahrnehmen können. sprich ausbrennende Sterne mit ausreichend schweren Elementen, die langsam ihrem ende entgegensehen.
Somit ergäbe sich rein rechnerisch ein Potential von ca. 10 Mrd. Jahren in der Galaxis, um Leben auf einem geeigneten Planeten entstehen zu lassen.
Das Dilemma ist, dass Sterne, die sich zum roten Riesen entwickeln, schon viel früher alles Leben, was vorhanden war, zerstört haben.
Das ist bei unserer Sonne nicht anders. Noch lange bevor sie zum roten Riesen wird, hat sie das Leben auf der Erde ausgelöscht.
Und wenn man unsere Entwicklung als Standard nimmt, dauert es 4,5 Milliarden Jahren bis auf einem Planeten Leben entsteht, das so hoch entwickelt ist, dass es Fragen stellen kann. Die Dinosaurier mögen ebenfalls hoch entwickelt sein, aber sie haben sich nie Fragen gestellt.
Unsere Erde hat komplexeres Leben (also über die Bakterie hinaus) vor ca. 550 Mio. Jahren entwickelt.
4,5 Mr. Jahre gab es nix, oder ab ca. 3,8 Mrd. Jahren einfachste Lebensformen.
Legt man das auf die Vorgängerpop. I um und geht davon aus, dass dies eine durchschnittliche Entwicklung sei, wäre das frühestmögliche, komplexere Leben in der Galaxis vor etwa 6 Mrd. Jahren aufgetaucht.
Was dann aber noch lange nicht heisst, dass daraus eine technisch orientierte, intelligente Lebensform, ähnlich wir wir entsteht.
Immerhin gäbe es die theoretische Möglichkeit, dass nach obiger Gröbstrechnung eine Zivilisation seit ca. 5 Mrd. Jahren existieren könnte.
Was du brauchst um komplexes Leben zu entwickeln ist vor allem Stabilität. Es nützt nichts, wenn alles mit dem Stern passt, wenn alle 10 Millionen Jahre eine Masse am System vorbei zieht, die alles durcheinander bringt.
Oder du hast einen Stern, der alle 5 Millionen Jahre einen so fetten Ausbruch hat, dass er die Atmosphäre des Planeten wegbläst.
So muss man schon sagen, dass eine Zivilisation wie die unsrige eigentlich max. 1-3 Mr. Jahre Vorsprung haben könnte, viel mehr nicht.
Es ist eben wirklich Spekulation, ob wir die erste hoch entwickelte Zivilisation in der Milchstraße sind. Es gibt Forscher, die diese Meinung vertreten, weil es eben noch keine anderen Zivilisationen aufgetreten sind.
Unter diesem Blickwinkel ergibt sich beim "Fermi-Paradoxon" nicht zwangsweise ein Paradoxon.
Mutmaßlich existiert schlichtweg keine Zivilisation schon so lange in der Galaxis, als dass sie es geschafft hätte, alle potentiell bewohnbare Planeten (also auch uns) zu kontaktieren.
Es kann aber auch sein, dass eine entwickelte Zivilisation das gleiche Problem haben wie wir auch. Die Selbstauslöschung.
Dass sie mit veränderten Bedingungen zurecht kommen müssen, wie wir auch -- militärische Bedrohung, klimatische Bedrohung, astronomische Bedrohung.
Es gibt ja heute schon genug Stimmen, die sagen, dass Weltraum Forschung nur Geld kostet und nichts bringt und man sich um sich selbst kümmern sollte.
 
Obiges alles richtig, ich betrachte quasi das maximal Mögliche.
Dass es dabei noch viele Einflussfaktoren gibt, ist selbstverständlich.
Das Exemple der Supernova kann man sich noch vorstellen, das aber alleine der Gravitationseinfluss von Planeten innerhalb eines Systems im ungünstigen Fall schon dazu führen kann, das da nix wächst, ist nicht immer offensichtlich.
Unsere Venus ist in anderem Bezug ja schon ein Klassiker.
Ganz scharf und gerade noch innerhalb der habitablen Zone, aber irrsinnig langsam retrorotierend und ein CO2 Hexenkessel mit 400 bar Druck. Dumm gelaufen...
Und wenn man unsere Entwicklung als Standard nimmt, dauert es 4,5 Milliarden Jahren bis auf einem Planeten Leben entsteht, das so hoch entwickelt ist, dass es Fragen stellen kann. Die Dinosaurier mögen ebenfalls hoch entwickelt sein, aber sie haben sich nie Fragen gestellt.
Ich bezog es zunächst auf Deine Antwort "komplexes" Leben.
Komplex im Sinne Dinos oder anderes Getier kann ich mir schon öfters vorstellen (eine nicht belegbare Behauptung).
Der evolutionäre Sprung in Richtung, "Hey, was sind das da für helle Punkte am Himmel?" dürfte nochmal in Potenzen gewaltiger sein.
Soweit ich das abschätzen kann, war die evolutionäre Nische in geografischer Hinsicht sehr klein auf unserer Erde. Ein Tal mehr oder weniger, etwas mehr Predatoren, etwas weniger Nahrung, Temps. 10° höher oder niedriger und wir würden heute noch auf den Bäumen sitzen und Bananen verputzen.
Was du brauchst um komplexes Leben zu entwickeln ist vor allem Stabilität. Es nützt nichts, wenn alles mit dem Stern passt, wenn alle 10 Millionen Jahre eine Masse am System vorbei zieht, die alles durcheinander bringt.
Oder du hast einen Stern, der alle 5 Millionen Jahre einen so fetten Ausbruch hat, dass er die Atmosphäre des Planeten wegbläst.
Klar, darum scheiden ja auch mit hoher Wahrscheinlichkeit alle roten Zwerge aus, die brennen zwar eine Ewigkeit, aber praktisch alle Beobachteten haben unerquickliche Ausbrüche.
Darum schränkte ich das ja von vorneherein auf die Pop. I ein = max. 20% aller Sterne innerhalb der Galaxis.
Es ist eben wirklich Spekulation, ob wir die erste hoch entwickelte Zivilisation in der Milchstraße sind. Es gibt Forscher, die diese Meinung vertreten, weil es eben noch keine anderen Zivilisationen aufgetreten sind.
Eben, Fermi und Co.
Es kann aber auch sein, dass eine entwickelte Zivilisation das gleiche Problem haben wie wir auch.
Mit Sicherheit
Die Selbstauslöschung.
Dass sie mit veränderten Bedingungen zurecht kommen müssen, wie wir auch -- militärische Bedrohung, klimatische Bedrohung, astronomische Bedrohung.
Na ja, z. B. statistisch kommt bei uns alle 75 Mio. Jahre ein "Killerasteroid" vorbei.
Im Prinzip purer Zufall, dass der Morgenstern zu Christi Geburt nur mutmaßlich der alte Halley war, hätte auch ins Auge gehen können, ohne dass die Menschheit jemals eine Ahnung gehabt hätte, das unser Planet ein kleines Staubkorn im nix ist.
Es gibt ja heute schon genug Stimmen, die sagen, dass Weltraum Forschung nur Geld kostet und nichts bringt und man sich um sich selbst kümmern sollte.
Tja, es soll sogar Leute geben, die im 21. Jahrhundert auf unserem Staubkorn noch territoriale Kriege ausfechten.
Mit dem verbrannten und verschossenen Geld könnte man locker eine Marssiedlung finanzieren.
Ad Astra!
 
Das Exemple der Supernova kann man sich noch vorstellen, das aber alleine der Gravitationseinfluss von Planeten innerhalb eines Systems im ungünstigen Fall schon dazu führen kann, das da nix wächst, ist nicht immer offensichtlich.
Denk an die Wanderung von Jupiter und Saturn. Jupiter ist ins Innere des Sonnensystems gewandert und hat dort sämtliche Kleinstplaneten weggeblasen. Der Saturn hat ihn wieder herausgezogen, ansonsten würde Jupiter heute in 10 Tagen um die Sonne kreisen und alle anderen Planeten wären weg. Das ist schon ein erstaunlicher Vorgang und wird von Computermodellen bestätigt. Wären Jupiter und Saturn nicht in dieser bekannten Masse aufgetreten, wäre das so nicht möglich gewesen. Vermutlich der Grund, wieso es überhaupt so viele kleine Planeten im Sonnensystem gibt und das zeigt, wie einzigartig unser Sonnensystem ist. Bisher hat man noch kein vergleichbares gefunden.
Das gleiche gilt ja für die Erde. Ohne den verhältnismäßig großen Mond hätte die Erde keine so stabile Drehachse und würde sich eher wie der Mars verhalten und keiner weiß, wie sich das Leben auf der Erde ohne den Mond entwickelt hätte.
Ein Ereignis, wo die erde von ihrem Schwesterplaneten getroffen wurde, aber nicht zerstört wurde, sondern sich der Mond bildete.
Das nenne ich echten Zufall und erstaunlich, dass alles so gepasst hatte.
Unsere Venus ist in anderem Bezug ja schon ein Klassiker.
Ganz scharf und gerade noch innerhalb der habitablen Zone, aber irrsinnig langsam retrorotierend und ein CO2 Hexenkessel mit 400 bar Druck. Dumm gelaufen...
Die Venus ist für mich ein Sonderfall. Ich frage mich ja bis heute, ob die Venus genauso Wasser von außen bekommen hatte wie die Erde. Wo ist das Wasser aber geblieben? Früher hatte die Sonne nur 75% der Strahlungsleistung von heute. Wenn also die Venus genauso Wasser bekommen hatte, hätte sich auf der Venus ebenso Leben entwickeln müssen wie auf der Erde. Sofern Leben eben ein normaler Vorgang ist, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Irgendwann hat sich das Blatt aber gewendet und die Venus wurde immer heißer und heißer. Heute gibt es in 60km Höhe Bedingungen, wo es 1 Bar Luftdruck und 30 Grad herrscht. Hat sich das Leben dorthin zurück gezogen oder ist das Leben ausgestorben?
Ich bezog es zunächst auf Deine Antwort "komplexes" Leben.
Komplex im Sinne Dinos oder anderes Getier kann ich mir schon öfters vorstellen (eine nicht belegbare Behauptung).
Der evolutionäre Sprung in Richtung, "Hey, was sind das da für helle Punkte am Himmel?" dürfte nochmal in Potenzen gewaltiger sein.
Soweit ich das abschätzen kann, war die evolutionäre Nische in geografischer Hinsicht sehr klein auf unserer Erde. Ein Tal mehr oder weniger, etwas mehr Predatoren, etwas weniger Nahrung, Temps. 10° höher oder niedriger und wir würden heute noch auf den Bäumen sitzen und Bananen verputzen.
Man könnte die Frage stellen, was passiert wäre, wenn die großen Dinosaurier nicht ausgestorben wären?
Säugetiere gab es auch schon vor 100 Millionen Jahren aber hätten sie sich so weit entwickeln können, wenn andere Nahrungskonkurrenten nicht ausgestorben wären?
Und man darf die Kontinentalverschiebung nicht außer Acht lassen. Wäre Indien nicht gegen Asien geprallt und hätte das Himalaya nicht gegeben, wäre es in Afrika nicht zur Trockenheit gekommen und eine gewisse Primatenart wäre nie von den Bäumen geklettert und hätte sich nie aufgerichtet und wäre durch die Steppe marschiert.
Es gibt unfassbar viele Faktoren, wieso sich eine Art bildet, sich entwickelt und weiter macht.
Die Frage ist ja, wieso ausgerechnet eine Primatenart sich so weit entwickelt hat, dass sie Fragen stellt. Und das in nur wenigen Millionen Jahren.
Wieso haben sich nicht die Saurier so weit entwickelt, dass da jemand Fragen stellen konnte?
 
Man könnte die Frage stellen, was passiert wäre, wenn die großen Dinosaurier nicht ausgestorben wären?
Säugetiere gab es auch schon vor 100 Millionen Jahren aber hätten sie sich so weit entwickeln können, wenn andere Nahrungskonkurrenten nicht ausgestorben wären?
Dann gäbe es wohl nur Kleinsäuger wie Mäuse und Ratten. Weil die ersten traten damals schon auf bevor die Dinos ausgestorben sind.
Und man darf die Kontinentalverschiebung nicht außer Acht lassen. Wäre Indien nicht gegen Asien geprallt und hätte das Himalaya nicht gegeben, wäre es in Afrika nicht zur Trockenheit gekommen und eine gewisse Primatenart wäre nie von den Bäumen geklettert und hätte sich nie aufgerichtet und wäre durch die Steppe marschiert.
Nach neuesten Erkenntnisse kamen die erste Frühmenschen aus Europa. Genauer gesagt Bayern. :ugly:

Der erste aufrecht gehende Vormensch kam nicht aus Afrika – sondern aus Bayern
Es gibt unfassbar viele Faktoren, wieso sich eine Art bildet, sich entwickelt und weiter macht.
Die Frage ist ja, wieso ausgerechnet eine Primatenart sich so weit entwickelt hat, dass sie Fragen stellt. Und das in nur wenigen Millionen Jahren.
Wieso haben sich nicht die Saurier so weit entwickelt, dass da jemand Fragen stellen konnte?
Beim Menschen kamen mehrere wichtige Sachen zusammen. Vor allem die Ausbildung Hände sind dabei sehr wichtig.
Und der Selektionsdruck die Bäume zu verlassen und anfangen zu jagen.
Werkzeuge und Waffen herzustellen. Die Entdeckung des Feuers.
Ausbildung des Sprachorgans usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann gäbe es wohl nur Kleinsäuger wie Mäuse und Ratten. Weil die ersten traten damals schon auf bevor die Dinos ausgestorben sind.
Unterschätze die Plattentektonik nicht. Die großen Saurier wären so oder so ausgestorben. Als die Antarktis am Südpol festklebte und die Erde abkühlte, war es vorbei mit den großen Sauriern. Die Vögel entstanden (wieder einmal hat die Natur das Fliegen neu erfunden) und viele Arten starben in den nächsten Millionen Jahren aus, als die Temperatur immer weiter sank.
Als es kälter wurde, haben die Säugetiere Oberhand bekommen.
Das kann sich auch wieder ändern, wenn es wärmer wird und die Erde irgendwann wieder eisfrei ist. Das sollte in rund 100 Millionen Jahren passieren, wenn die Antarktis in Richtung Äquator wandert.
Beim Menschen kamen mehrere wichtige Sachen zusammen. Vor allem die Ausbildung Hände sind dabei sehr wichtig.
Und der Selektionsdruck die Bäume zu verlassen und anfangen zu jagen.
Werkzeuge und Waffen herzustellen. Die Entdeckung des Feuers.
Ausbildung des Sprachorgans usw.
Den opponierbaren Daumen haben auch andere Primaten.
Interessant ist ja aus meiner Sicht, ab wann sich die Vorfahren des Menschen das Feuer zur Nutze machten und die Nahrung erhitzten und so besser verdaubar machten.
 
Den opponierbaren Daumen haben auch andere Primaten.
Die benutzen mit ihren Händen ja auch schon einfache Werkzeuge.
Interessant ist ja aus meiner Sicht, ab wann sich die Vorfahren des Menschen das Feuer zur Nutze machten und die Nahrung erhitzten und so besser verdaubar machten.
Man schätzt das die ersten Feuer von 1,5 - 2 Millionen Jahren gemacht wurden.
Aber die richtige Beherrschung des Feuers kam erst viel später.

Eine kleine Geschichte des Feuers
 
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