Wenn man die postulierte Hawking-Strahlung irgendwie nachweisen könnte, hätte man darauf vielleicht eine Antwort.
Damit hast du dann wieder neue Probleme. Erst mal das von mir beschriebene Problem mit der Entropie, Die Entropie würde abnehmen, was nicht mit den Gesetzen der Thermodynamik vereinbar ist. Dann hast du ein Problem mit der Ladungserhaltung. Die nächste Verletzung eines Naturgesetzes. Wenn sich zwei virtuelle Teilchen bilden, z.b. ein Elektron und ein Positron und das Elektron wieder im schwarzen Loch verschwindet und das Positron somit zu einem realen Teilchen wird, gibt es keine ausgleichende Ladungen mehr.
Hawking geht ja davon aus, dass es die Hawking Strahlung geben muss, da es ja die Gesetze der Thermodynamik gibt und die besagen, dass es ein thermisches Gleichgewicht gibt und da das Universum aber nicht Null Kelvin hat, kann auch das schwarze Loch keine Null Kelvin haben. Ergo muss das schwarze Loch gemäß der Thermodynamik Strahlung abgeben. Es kann aber nichts abgeben, da nichts dem schwarzen Loch entkommen kann.
Hawking konnte mit der Quantenfeldtheorie mathematisch belegen, dass ein schwarzes Loch Strahlung abgeben kann und zwar innerhalb der Unschärfe als Vakuumfluktuation.
Das Problem meiner Meinung nach ist aber -- nur weil etwas mathematisch möglich ist, muss es noch lange nicht bedeuten, dass es auch physikalisch möglich ist oder gar wirklich vorkommt.
Hawking hat ja die primordialen schwarzen Löcher vorhergesagt, da sie besonders klein sind, also einen kleinen Schwarzschildradius besitzen und daher eine hohe Vakuumfluktuation besitzen müssten. Innerhalb einer berechenbaren Zeit müssten diese schwarzen Löcher dann zerstrahlen und sich als Gammablitz bemerkbar machen.
Bisher hat man noch keine gefunden.
Nichtsdestotrotz halte ich Hawking für ein Genie.
