Man stelle sich mal vor man würde in einer Afrikanischen Buchvorlage die verfilmt wird auf einmal Weiße platzieren in Hauptrollen. Auf diese abstruse Idee käme niemand.
So wie es Hollywood seit zig Jahrzehnten mit asiatischen Vorlagen gemacht haben?
Man stelle sich mal vor man würde in einer Afrikanischen Buchvorlage die verfilmt wird auf einmal Weiße platzieren in Hauptrollen. Auf diese abstruse Idee käme niemand.
Danke für's Teilen! Schaue ich mir später zu Hause mal an. Falls in dem Video tatsächlich beschrieben wird, dass Tolkien alle seiner Wesen Hautfarben zugewiesen hat, könnte man vorneweg darüber sinnieren, ob Tolkiens Weltbild nicht aus einer bestimmtem Zeit ist, die heute eher fragwürdig zu betrachten ist.Alles richtig was du sagst, außer der Erzählstruktur, die ist irrelevant in dieser Diskussion. Leider treffen deine Argumente nicht auf Tolkiens Mittelerde zu, denn Tolkien hat seine Welt und die Völker sehr wohl minutiös beschrieben.
Wenn du magst, hör' die mal diesen Kommentar an:
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Ja, könnte man. Nun hat er allerdings für seine Welt eine recht konkrete historische und mythologische Vorlage gewählt. Und wenn man seine Geschichten kennt, dann wäre es absurd ihm einen rassistischen Hintergrund zu zuschreiben. Denn HdR erzählt ja genau das Gegenteil. Es zeigt doch bereits wie eigentlich Verfeindete gemeinsam erfolgreich sind und ansonsten belanglose Außenseiter plötzlich eine zentrale Bedeutung bekommen. Das lässt sich ganz einfach auf die wirkliche Gesellschaft übertragen. Aber so einfach ist es dann offenbar doch nicht für manche.Danke für's Teilen! Schaue ich mir später zu Hause mal an. Falls in dem Video tatsächlich beschrieben wird, dass Tolkien alle seiner Wesen Hautfarben zugewiesen hat, könnte man vorneweg darüber sinnieren, ob Tolkiens Weltbild nicht aus einer bestimmtem Zeit ist, die heute eher fragwürdig zu betrachten ist.
Volle Zustimmung.Sowas wird in der Sozialwissenschaft ja auch kritisch reflektiert. Zum Beispiel gilt Immanuel Kant als einer der einflussreichsten Philosophen des modernen "westlichen" Denkens, trotzdem war der Kerl rassistisch sozialisiert und hat auch dahingehend ganz abstruse Gedanken geschildert, die heute zurecht kritisiert werden. Daher ist es auch okay, Schriftsteller und ihre Werke kritisch zu differenzieren, insbesondere wenn sie einen ausschließenden Charakter haben.
Ich versuche es mal mit einer Gegenfrage deutlich zu machen: Warum bedarf es einer Änderung an der Vorlage und was soll durch diese Änderung besser werden? Die Frage stellt sich erst recht, wenn es deiner Meinung nach, kaum jemandem auffällt. Warum riskieren die Kenner zu entfremden?@Birdy84 Aber warum ist es denn so schlimm, dass da jetzt auch andere Hautfarben vorkommen? All das Theater, wofür? Den meisten Menschen wird es nichtmal auffallen.
Das habe ich leider immernoch nicht verstanden.
Na ja, wenn du rein phänotypisch die Mehrheit der Weltbevölkerung in einer global-vernetzten Welt ausgrenzt, hat es wenig Verbindendes. Ich finde die von dir beschriebene Allegorie super, daher wäre es doch dann auch total im Geiste von Tolkien wenn in einer global-vernetzten Welt der Zugang zu seinen Werken, nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch geschaffen wird, indem Menschen der ganzen Welt vorkommen.Ja, könnte man. Nun hat er allerdings für seine Welt eine recht konkrete historische und mythologische Vorlage gewählt. Und wenn man seine Geschichten kennt, dann wäre es absurd ihm einen rassistischen Hintergrund zu zuschreiben. Denn HdR erzählt ja genau das Gegenteil. Es zeigt doch bereits wie eigentlich Verfeindete gemeinsam erfolgreich sind und ansonsten belanglose Außenseiter plötzlich eine zentrale Bedeutung bekommen. Das lässt sich ganz einfach auf die wirkliche Gesellschaft übertragen. Aber so einfach ist es dann offenbar doch nicht für manche.
Ich bin nicht dieser Meinung und finde es wichtig, dass Pluralität sichtbar gemacht wird. Ich arbeite an einer Schule und kriege auch von schwarzen Kindern erzählt. dass sie es toll finden, dass der neue Spiderman (Miles Morales) auch wie sie aussieht. Ich glaube tatsächlich, dass das eine Position ist, die man nicht so auf Anhieb verstehen kann, wenn man nicht die Erfahrung gemacht hat. Weiß-Sein ist fast überall die Norm und somit auch unbewusst ein Ideal in den Köpfen vieler Menschen. Ich habe einen tunesischen Freund, der mir erzählt hat, dass er als Kind immer gerne blond und hell sein wollte und tatsächlich deckt sich das, mit dem Sozialexperiment, bei dem Kinder verschiedener Hautfarben Puppen verschiedener Hautfarben auswählen sollten. Selbst die schwarzen Kinder nahmen die blonden, weißen Puppen und besetzten diese mit positiven Attributen, wie hübsch, toll, beliebt usw. He-Man war blond, in US-Filmen sind die meisten Helden in den 80/90er weiße Männer, während dunkelhäutige oder schwarze oft negativ besetzt wurden usw.Warum bedarf es einer Änderung an der Vorlage und was soll durch diese Änderung besser werden? Die Frage stellt sich erst recht, wenn es deiner Meinung nach, kaum jemandem auffällt.
Man hat keine Verbindung zu einem Charakter nur wegen seines Aussehens, sondern wenn er gut geschriebenen ist. Es ist einfach sehr platt, wenn ein Medium dem Konsumenten Oberflächkeiten so offensichtlich unter die Nase reibt. Die alten Star Treks zeigen wunderbar, wie es stimmig geht.Na ja, wenn du rein phänotypisch die Mehrheit der Weltbevölkerung in einer global-vernetzten Welt ausgrenzt, hat es wenig Verbindendes. Ich finde die von dir beschriebene Allegorie super, daher wäre es doch dann auch total im Geiste von Tolkien wenn in einer global-vernetzten Welt der Zugang zu seinen Werken, nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch geschaffen wird, indem Menschen der ganzen Welt vorkommen.
Richtig, aber wie du unten sagst und wie schon zu "Black Dynamite" geschrieben wurde, muss der Kontext passen. Wenn nicht, verfehlt die Geschichte u.U. ihre Wirkung. Wenn Wakanda oder "Black Dynamite" zur Hälfte aus irgendwelchen Ethnien bestehen würde, würde das grundsätzlich die Handlung untergraben.Ich bin nicht dieser Meinung und finde es wichtig, dass Pluralität sichtbar gemacht wird.
Genau.Aber letzteres, und da gebe ich dir vollkommen recht Birdy, darf nicht auf Teufel komm raus geschehen und gezwungen sein. Es soll mit Qualität geschehen.
Das Argument mit dem Casting halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Denn auch das ist letztlich in einem gewissen Rahmen kein Hindernis um sich an die Vorlage zu halten.@Birdy84 Vielleicht haben die Schauspieler beim Vorsprechen so brilliert, dass sie das Risiko eingegangen sind. Warum sollte die Hautfarbe heute generell noch eine Rolle spielen oder gar ein Hinderniss sein, solange es nicht um Geschichte geht?
Mit "Hautfarbe" hat das praktisch nix zu tun!dass Tolkien alle seiner Wesen Hautfarben zugewiesen hat, könnte man vorneweg darüber sinnieren, ob Tolkiens Weltbild nicht aus einer bestimmtem Zeit ist, die heute eher fragwürdig zu betrachten ist.
Du kommst hier mit dem Kampfbegriff Wissenschaft und redest trotzdem von Hautfarbe. Daran sieht man, dass du im Grunde ideologisch argumentierst.Sowas wird in der Sozialwissenschaft ja auch kritisch reflektiert. Zum Beispiel gilt Immanuel Kant als einer der einflussreichsten Philosophen des modernen "westlichen" Denkens, trotzdem war der Kerl rassistisch sozialisiert und hat auch dahingehend ganz abstruse Gedanken geschildert, die heute zurecht kritisiert werden. Daher ist es auch okay, Schriftsteller und ihre Werke kritisch zu differenzieren, insbesondere wenn sie einen ausschließenden Charakter haben.
Das eine schließt das andere nicht aus. Das Gesamtkonzept muss stimmen und ich denke, dass man darüber keine pauschalen Aussagen treffen kann (wie so oft im Leben). Ich kann verstehen, dass Menschen sich auch durch äußerliche Merkmale repräsentiert sehen wollen.Man hat keine Verbindung zu einem Charakter nur wegen seines Aussehens, sondern wenn er gut geschriebenen ist.
Wobei das ein Äpfel und Birnen - Vergleich ist. Sowohl bei Black Dynamite, als auch bei Black Panther ist Empowerment und Selbstermächtigung von Black People ein essenzielles Kernthema. Wüsste nicht, dass es in Tolkiens Werken um Empowerment und Selbstermächtigung von Mittel-/Nordeuropäern geht.Richtig, aber wie du unten sagst und wie schon zu "Black Dynamite" geschrieben wurde, muss der Kontext passen. Wenn nicht, verfehlt die Geschichte u.U. ihre Wirkung. Wenn Wakanda oder "Black Dynamite" zur Hälfte aus irgendwelchen Ethnien bestehen würde, würde das grundsätzlich die Handlung untergraben.
Ja, hab es mir eben angesehen. Das Video gibt auch, die von dir beschriebene Position nur wieder, hatte daher auch keinen weiteren informellen Mehrwert in meinen Augen. Summa Summarum lautet ja die Kernaussage in etwa so: Tolkien hat sein Werk fiktiv in Nordeuropa verortet, während es Bezug auf nordische Mythologien nimmt, und in Nordeuropa leben halt weiße Menschen, daher ist das Ändern der Hautfarbe etwas, was Tolkien mit Sicherheit nicht beabsichtigt hat. Alles andere ist nur die bewusste Abschlachtung einer Franchise, um gierige Produzenten und Political Correctness-Agenda zu befriedigen.Genau.
Hast du dir das Video aus dem Link ansehen können?
Ich versuche es mal chronologisch aus dem Kopf (haben den Trailer 2x gesehen):@Brontomimo :
Was genau ist denn jetzt eigentlich Dein Kritikpunkt an dem Trailerschnipsel, der primär aus ein paar Landschaftsrenderings und geschminkten Schaupielern besteht?
...um mal wieder ins topic zu kommen...
Mach dir nicht die Mühe. Er erkennt in einem 1 Minuten Trailer "Wokeness über Allem" und wirft anderen dabei ideologische Hasspropaganda vor...@Brontomimo :
Was genau ist denn jetzt eigentlich Dein Kritikpunkt an dem Trailerschnipsel, der primär aus ein paar Landschaftsrenderings und geschminkten Schaupielern besteht?
...um mal wieder ins topic zu kommen...
Ich habe dir genaustens erlärt warum deine Tirade unsachlich, hasserfüllt und schlicht falsch ist. Trotzdem benutzt du weiterhin falsche Kampfbegriffe wie "Hautfarbe", siehe im letzten Post:Mach dir nicht die Mühe. Er erkennt in einem 1 Minuten Trailer "Wokeness über Allem" und wirft anderen dabei ideologische Hasspropaganda vor...
Kognitive Dissonanz at it's finest.
Wer hat jetzt kognitive Dissonanz?dass ihnen die Änderung der Hautfarbe in einer fiktiven Geschichte sauer aufstoßen kann.
Deine ganzen Sätze haben null Aussagekraft. Vielmehr projizierst du hier irgendein Feindbild in mich hinein und unterstellst mir irgendwelche absurden Dinge, wie "hasserfüllt sein".Ich habe dir genaustens erlärt warum deine Tirade unsachlich, hasserfüllt und schlicht falsch ist. Trotzdem benutzt du weiterhin falsche Kampfbegriffe wie "Hautfarbe", siehe im letzten Post:
Wer hat jetzt kognitive Dissonanz?
Versuchen wir es mal mit direkter Falsifikation:
Ein Aborigine leidet an Albinismus. Offensichtlich hält ihn trotzdem niemand für einen Europäer, weder seine Familie noch Aussenstehende oder jedwede Institution.
Man kann deine Indoktrination gut erkennen weil du auf solche klaren Argumente nicht eingehen willst. Du bist überzeugt nicht nur im Recht zu sein, sondern moralisch zu handeln und siehst so ziemlich jede Widerrede als amoralisch.
Wenn ich mir aber deine Wortwahl so anschaue, dann scheinst eher du hier irgendwelche Hassfilme zu schieben.Das ganze ist eine Gratwanderung. Auf der einen Seite gibt es etablierte Geschichten, auf der anderen Seite gibt es Gruppen, die sich mehr repräsentiert sehen wollen. Es gibt eben auch Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, wo ganze Franchises (auch finanziell) gegen die Wand gefahren wurden, weil dabei ohne Rücksicht auf Verluste eine Agenda verfolgt wurde (z.B. Ghostbusters, Batwoman, 3 Engel für Charlie, Star Wars, Battlefield V). Dabei wird auch deutlich, dass man Charaktere eben nicht ohne Konsequenzen ersetzen oder austauschen kann. Und dabei muss man nicht mal Männer gegen Frauen tauschen (oder ähnliches). Sarah Connor in Terminator Genisys ist z.B. ein absoluter "Fehlcast" mit Emilia Clarke.Ich frage mich halt ernsthaft, was in einem Menschen vorgeht, wenn er sich darüber aufregen kann, dass ein Hobbit oder eine Elfe schwarz ist, und damit meine ich dich nicht, weil ich an deiner Schreibweise eine gewisse Distanz zu der ganzen Sache zu erkennen meine.
Aber bei den anderen denke ich mir nur, wie hängengeblieben und realitätsfern diese Menschen sein müssen, dass ihnen die Änderung der Hautfarbe in einer fiktiven Geschichte sauer aufstoßen kann.
Danke, das war konstruktiv und für mich sehr erfreulich, dass Du dich in Tolkien eingelesen hast.General
Ich versuche es mal chronologisch aus dem Kopf (haben den Trailer 2x gesehen):
Amazon hat nicht die Rechte für das Silmarillion, sondern lediglich für Die Gefährten, Die zwei Türme, Die Rückkehr des Königs, die Anhänge und Der Hobbit. Allein was im Trailer gezeigt wurde, könnte für einen sehr interessanten Rechtstreit reichen – wenn ihn denn jemand führen möchte.Danke, das war konstruktiv und für mich sehr erfreulich, dass Du dich in Tolkien eingelesen hast.