Der DI-Diskussions-Thread

Bis auf das Schnittbild-Feature (das Gleiche, wie bei Fuji?) und die Kombination OLED im OVF überzeugt mich die Kamera wenig. Der Sensor wird wahrscheinlich mehr oder weniger der der A7r entsprechen und ein etwas besserer AF, für eine Kamera die eher nicht für Sport verwendet wird, rechtfertigen meiner Meinung nach keine 50% Aufpreis.

Edit:
Sonyalpharumors schrieb:
There is no new Sony FF sensor in use with the camera. This is the same A7r sensor. Don’t know if that means that Nikon has no exclusivity on new Sony sensors anymore…
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dem MP-Wahn irgendwie recht wenig abgewinnen. Die Faustregel Kehrwert der Brennweite=Belichtungszeit(*1,6) kann man dabei recht schnell vergessen. Merke ich bei der 7D recht oft - da sinds beim 85er dann mal eben 1/200sek die nötig sind. 36MP auf Kleinbild ist zwar nicht ganz die Pixeldichte der 7D (das wären ~41MP auf Kleinbild) aber ein Kollege mit D800 berichtet da auch nicht viel positives in der Hinsicht... Die Datenmengen sind auch noch so ein Knackpunkt. Für eine akzeptable Übertragungsgeschwindigkeit von der Speicherkarte zum Rechner musste ich mit der 7D auch auf 120mb/s bzw 160mb/s-CFs umsteigen - sonst ist das Bild schon gefühlte Tage alt wenn es in Lightroom angekommen ist :fresse:.
 
Auch wenn ich keine DSLR habe, stimme ich dir (nfsgame) zu. Meine Sony RX100M2 hat bei einem '1-Zoll-Sensor (13.2x8.8mm) etwa 20 Megapixel. Viele DSLRs für Anfänger haben bei einem größerem Sensor weniger Megapixel. Wieso dann so viele, Sony?
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass der (unsinnige) Megapixel-Wahn bei Kameras für Anfänger langsam zum stehen kommt. Klar, in den Werbungen wird besonders damit geworben, aber viele Leute wissen, dass Megapixel nicht alles sind (Zumindest in meinem Freundeskreis. Ich war erstaunt, wie wenige auf dem Megapixel-Hype-Zug gefahren sind).
Leider kommt mit Aufklärung auch Halbwissen. Ich habe einige wahnwitzige Geschichten gehört ("die Pixel sind zu klein für die SD-Karte"), und frage mich, wer solche Geschichten erklärt.

Mini-Off-Topic (auch wenns mit Fotos zu tun hat): Video "Fotograf Jens Umbach" | ARD Mediathek | hauptsache kultur
Anscheinend fotografiert er mit einer großen Lochkamera. Macht das sonst noch jemand hier?
 
...rechtfertigen meiner Meinung nach keine 50% Aufpreis.
Die Nikon D810 ist mehr ein Update zur D800e und somit beträgt der Aufpreis gerade mal 10€. Der Aufpreis zur D800 beträgt knapp 320€. Bitte hört auf eine UVP einer noch nicht erhältlichen Kamera mit dem Straßenpreis einer 2 Jahre alten Kamera zu vergleichen, das ist einfach Schwachsinn.

Die Faustregel Kehrwert der Brennweite=Belichtungszeit(*1,6) kann man dabei recht schnell vergessen.
Naja, das kommt darauf an. Wenn du die Auflösung wirklich ausreizen willst, dann ist die Faustregel definitiv nicht mehr gültig. Wenn man, aber das Bild in der selben Art verwendet wie eines einer 12MP Kamera, dann ändert sich nichts.
 
Naja, das kommt darauf an. Wenn du die Auflösung wirklich ausreizen willst, dann ist die Faustregel definitiv nicht mehr gültig. Wenn man, aber das Bild in der selben Art verwendet wie eines einer 12MP Kamera, dann ändert sich nichts.

Man selbst muss sich das Bild ja nicht mal in 100% angucken wollen - der Kunde (Agentur, Zeitung, ...) macht das für dich. Spätestens da ist Endstation.
 
Die Nikon D810 ist mehr ein Update zur D800e und somit beträgt der Aufpreis gerade mal 10€. Der Aufpreis zur D800 beträgt knapp 320€. Bitte hört auf eine UVP einer noch nicht erhältlichen Kamera mit dem Straßenpreis einer 2 Jahre alten Kamera zu vergleichen, das ist einfach Schwachsinn.
Habe bis jetzt keinen D800(E)-User in den Foren gesehen, die aufrüsten wollten, eher im Gegenteil. Davon abgesehen: Vielleicht war es nicht ganz deutlich geschrieben, aber ich habe sie hier mit der A7r verglichen. Dort steht es 2200€ UVP gegen 3300€ UVP, ist für sehr mich eindeutig ;)

Edit:
Man selbst muss sich das Bild ja nicht mal in 100% angucken wollen - der Kunde (Agentur, Zeitung, ...) macht das für dich. Spätestens da ist Endstation.

Schickst du die wirklich in voller Auflösung ab? Nicht, dass ich deinen Punkt nicht erkenne, mich interessiert es einfach nur.
 
Man selbst muss sich das Bild ja nicht mal in 100% angucken wollen - der Kunde (Agentur, Zeitung, ...) macht das für dich. Spätestens da ist Endstation.
Naja, aber da weist du hoffentlich vorher was du abliefern musst und arbeitest dementsprechend. Lieferst du Bilder für einen Bildband oder ein anderes hochauflösendes Medium, dann wirst du auch das volle Potenzial der D800 nutzen und dementsprechend arbeiten. Wenn du hingegen etwas für die lokale Zeitung machst, dann kannst du das auch in 10MP liefern und die Qualität reicht immer noch dicke.

Habe bis jetzt keinen D800(E)-User in den Foren gesehen, die aufrüsten wollten, eher im Gegenteil. Davon abgesehen: Vielleicht war es nicht ganz deutlich geschrieben, aber ich habe sie hier mit der A7r verglichen. Dort steht es 2200€ UVP gegen 3300€ UVP, ist für sehr mich eindeutig ;)
Der Vergleich ist, aber Murks. Die Kameras haben als einzige Ähnlichkeit den Sensor, das wars dann aber. Die D800 hat Möglichkeiten die eine A7 niemals erreichen wird und umgekehrt. Es sind Kameras für unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen.
 
Ich halte die Kamera für ein richtig gutes Upgrade zur D800(e). Für mich könnte sie zudem eine gute alternative für meine D300s sein.

Eine D400 als echten Nachfolger der D300s, wird es vermutlich nicht geben. Die 300s bietet mit 12MP genug Auflösung für mich, ab ca. ISO800 beginnt sie aber schon deutlich zu rauschen. Wünschen täte ich mir ein Nachfogemodell mit großem Pufferspeicher und 6-8 Bilder/s, 16 oder max. 24MP an APSC, mit Top-AF im gleichen Gehäuse. Natürlich sollte auch ein geringeres Rauschen im High-ISO-Bereich drin sein. Technisch dürfte das kein Problem für Nikon sein. Die Sensoren gibt es bereits (D7000 oder 7100). UVP für so eine Kamera könnte ich mir bei ca. 2500 Euro vorstellen. Für Sport- Action- und Tierfotografie, auch durch den Brennweitenvorteil an DX, sicher eine Top-Kamera. Da scheinen aber bei Nikon wirtschaftliche Überlegungen gegenzusprechen.

Die D810 wäre für mich schnell genug, wenn es denn doch mal nicht reicht mit den Bildern/s, kann man noch in den DX-Modus umschalten und kommt so auf 7B/s. Das wäre für mich aber auch der einzige Grund, den DX-Modus zu nutzen. Da schneide ich mir das Bild lieber selber am PC zurecht, was auch noch den Vorteil hat, dass ich mir den Ausschnitt selber wählen kann. Wenn ich viel Brennweite für die Tierfotografie brauche, kann ich auch noch mit den mittleren Kreuzsensoren fokussieren und brauche mir während der Aufnahme nicht ganz so viele Gedanken über den Bildaufbau machen. Der gewünschte Ausschnitt auf DX-Auflösung zugeschntten, hätte immer noch ca. 15MP, was etwa der Auflösung der D7000 (16MP) entspricht.

Wenn man croppen will oder muss (wer hat schon eim lichtstarkes 800mm rumliegen?) bietet die hohe Auflösung also durchaus Vorteile. Ein halbwegs aktueller Rechner dürfte auch schnell genug für die EBV sein. Denn muss halt eine 2TB Festplatte für die Fotos her, die kostet heute aber auch nicht mehr die Welt. Nervig dürfte es allerdings sein, die Dateien von der Speicherkarte auf den Rechner zu übertragen.

Ob man diese extrem Auflösung abgesehen vom croppen tatsächlich braucht, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich behaupte mal, dass man bei einem Ausdruck von 120 x 80cm in Top-Qualität nicht unterscheiden kann, ob das Bild mit einer D700 (12MP) oder einer D810 aufgenommen wurde, einen normalen Betrachtungsabstand einmal vorausgesetzt. Wenn man sich aber mit der Nasenspitze schon auf dem Foto befindet, kann man vielleicht doch erkennen, dass die Pusteblume auf der Wiese im Hintergrund noch Struktur hat und nicht nur ein heller Fleck ist. Es kann natürlich auch Spass bringen, solche Details auf dem Foto zu sehen. Aber mal ehrlich, wann druckt man sich ein Foto so groß aus und benötigt diese Deailfülle? Im privaten Bereich doch eher selten. Um diese hohe Auflösung auch aufs Papier zu bringen ist natürlich absolut sauberes und verwackelfreies Arbeiten erforderlich.

Den meisten Fotografen hätten hier vermutlich 24MP genügt, dafür lieber eine etwas höhere Serienbildgeschwindigkeit und vielleicht noch etwas weniger Rauschen im High-ISO-Bereich (wurde ja schon verbessert gegenüber der 800(e)). Damit würde die Kamera aber wohl zu sehr im Bereich der D4s wildern.

Letztendlich wird das Megapixelrennen weitergehen und wer sich irgendwann eine neue Kamera kauft, wird um die großen Datein nicht herumkommen. Eine Kamera unter 24MP lässt sich heute kaum noch verkaufen, abgesehen von z.B. einer D4s, die aber andere Einsatzgebiete abdeckt.

Richtig gut finde ich an der D810 auch das nochmal verbesserte Autofokusmodul. Die älte Version des multicam 3500 habe ich schon an meiner D300s und D700. Wenn der neue da, wie bei der D4s, noch mal eine Schippe drauflegt und noch schneller ist, ist das sicher auch ein gutes Verkaufsargument. Denn noch Basis-ISo 64, Quiet-Modus (gibt es an der 300s schon, Tiere erschrecken sich nicht so leicht), lichterbetonte Belichtungsmessung (macht mich neugierig), und viele weitere überarbeitete Details, machen die D810 für mich zu einer absoluten Traumkamera.

Gut finde ich auch, dass Nikon auf so überflüssigen Schnickschnack wie Klappbildschirm, Touchscreen und GPS-Modul verzichtet hat.

High-End-DSLR: Nikon D810 (samt Ersteindruck) | photoscala
 
Hi!

Liebäugelst Du etwa?
Ob ein Klappmonitor oder GPS überflüssig sind, lasse ich mal dahin gestellt.
Tatsache ist, dass ich 'nen Kumpel von mir öfters um seine Alpha 99 mit Klappbildschirm beneide - zumal ich 'etwas' unbeweglich bin.
Ich hätte unter anderem das GPS lieber eingebaut - so ist der Blitzschuh ständig besetzt......
Im Endeffekt schiele ich immer mit einem Auge auf die A99!

Die lichterbetonte Belichtungsmessung täte mich auch reizen.

Was das Megapixelrennen angeht, so ist Nikon allein 'im Rennen' - Canon hält sich da vornehm zurück und beschränkt sich auf maximal 22,1 Megapixel (5D³; die 1Dx hat nur 18MP).
Auch Nikon hat bei der neuen D4s auf eine derartige Steigerung verzichtet - im Prinzip steht die 800er-Reihe allein da.
Ich stimme Dir aber zu: 24MP hätten auch genügt.

Ein lichtstarkes 800er Objektiv dürfte tatsächlich sehr selten sein - zumindest bei Hobbyfotografen (ich weiß: ich kriege gleich 'n Dutzend Beiträge mit 'ich habe aber eines').
Da bleibt eben nur Croppen.

Ob nun der Unterschied zwischen ISO 100 (wie bei meiner 5D³) und ISO 64 so weltbewegend ist, glaube ich nicht.
Und die 'Erweiterung' auf ISO 32 wird - genauso wie bei meiner 5D³ bei ISO 50 - nur ein künstlich unterbelichtetes ISO64-Bild sein.

Insgesamt gefällt mir die neue 810 - ich bleibe aber denoch bei Canon und meiner 5D³; schon allein wegen dem Objektivpark (ein 17er Tilt/Shift gibbet nunmal nur bei Canon); wenn, würde ich - wegen dem GPS und dem Klappbildschirm - zur Sony A99 wechseln.

Grüße

Jochen
 
Schienenbruch schrieb:
Liebäugelst Du etwa?
Bei der Kamera stellt sich einfach ein gewisser "haben wollen" Effekt ein. Ich könnte durch die sehr guten Cropmöglichkeit einfach beide vorhandenen Kameras in einer haben, zudem technisch auf einem sehr guten, aktuellen Stand. Fotografieren ist halt Hobby und soll Spaß machen. Mit so einer Kamera könnte der Spaßfaktor noch einmal deutlich erhöht werden. Wirklich brauchen täte ich sie nicht. Darüber werde ich aber noch einmal in ca. 1 Jahr intensiver nachdenken. Mal schauen, wo der sich Straßenpreis bis dahin eingependelt hat.

Ich nutze den Monitor höchstens zur Bildkontrolle nach der Aufnahme und lasse mir denn das Histogramm einblenden. Fürs fotografieren nutze ich den wirklich nur in Ausnahmefällen, z.B. die Vergrößerung zum fokussieren bei Macroaufnahmen. Das funktioniert aber auch nur wirklich im Heimbereich oder bei unbeweglichen Motiven, da es sonst viel zu lange dauert. Bei Sonnenschein kann man auf so einem Monitor auch kaum etwas erkennen. Wenn ich mit Monitor fotografieren will, kauf ich mir eine Kompaktknipse. Mir ist ein vernünftiger und heller Sucher einfach erheblich wichtiger, für mich ein wesentlicher Bestandteil einer DSLR. Für Bodennahe Aufnahmen habe ich einen Winkelsucher, der ganz hervorragend funktioniert. Letztendlich ist so ein Klapp(er)monitor auch fehleranfällig. Man hört vielleicht sehr selten von gebrochenen Kabeln oder gar abgerissenen Monitoren, irgendwie passt so ein Teil aber einfach nicht zur Robustheit einer D8x0. Außerdem müsste dafür das mMn sehr ausgereifte Bedienkonzept der Kamera geändert werden.

Jochen, du hattest doch beim Chilehaus dein Smartphone an der Kamera angeschlossen, um es als externen Monitor zu nutzen. Es gibt also durchaus gute Lösungen für die seltenen Fälle, wo man tatsächlich so etwas braucht.

Ähnlich sehe ich es mit GPS. Davon ab, dass die Geheimdienste dieser Welt nicht auch noch unbedingt wissen müssen, wo ich gerade fotografiere, weiß ich, wo ich meine Fotos gemacht habe. So vergesslich bin ich denn doch noch nicht. Wer denn unbedingt die Düne in der Sahara wiederfinden will, kann doch auch hier wunderbar sein Smartphone nutzen. Ich finde so ein GPS-Teil einfach überflüssig - obwohl ich nicht einmal ein Smartphone besitze und auch die Anschaffung eines solchen nicht geplant ist.

Video brauche ich auch nicht, ist leider dabei. Ich muss es aber nicht nutzen. Ich will einen Fotoapparat und keine Filmkamera.

Ich bin bei solchen Dingen halt etwas puristisch und mir ist klar, dass es auch andere Meinungen dazu gibt.
 
Ham wir eig. hauptsächlich DLSR (APS-C / Vollformat) Nutzer hier oder gibts mittlerweile auch µFourThirds-Nutzer die mit Olympus OMD / Pen oder den gleichwertigen Panas unterwegs sind?
 
Ich habe auch schon überlegt mir sowas kleines zuzulegen. Auf Urbex-Touren ist mir die DSLR (mit Rucksack) zu groß und meine Kompakte durchs Smartphone "ersetzt", was aber nicht ausreicht für solche Unternehmungen (die Kompakte hätte aber auch nicht ausgereicht...)

Ich liebäugle mit der EOS M. Mich stört allerdings die Tatsache, dass ich dann für EF und EF-M einen Objektivpark bräuchte. (und dabei bin ich mit ersterem noch nicht mal fertig...)
 
Ich habe mir mal die Spielsachen von Olympus angesehen. Da ich viel in den Bergen unterwegs bin wären die eine willkommene Entlastung. Aber bei einem Preis von knapp 3200€ für eine OM-D EM1 + zwei Objektiven hab ich mir das aus dem Kopf geschlagen. Auch weil ich mit dem EVF nicht so richtig warm werde.
 
Ich hab mir für solche Situationen eine gebraucht Fuji X100 geholt. Macht klasse Bilder, ist leicht, hat einen APS-C Sensor und sieht schick aus :D
Einzige Kritikpunkte sind das feste Objektiv (wobei ich mit dem 35mm auch sehr gut klar komme) und die dürftige Akkulaufzeit.

Falls die Kamera einen Objektivanschluss benötigen sollte, gibt es von Fuji auch gute Alternativen ;)
Was bei Fuji echt erste Klasse ist: der Support - auch für ältere Produkte. Erst vor kurzem ist ein Softwareupdate für die X100 rausgekommen, der einige Bugs behoben und den Autofokus verbessert hat. :daumen:
 
Die Olympus EM-10 ist auf dem gleichen Bildniveau wie die EM-1, ist halt nur nicht wetterfest. Welche Objektive würdest du denn hinzunehmen wollen, damit du auf 3200 EUR kommst? Die X-100 hätte ich auch gerne, wäre eine schöne Ergänzung zur X-E1, welche ich ja bereits besitze.
 
Zurück