jap 4 Januar und 3. Training...
wobei heute nur 30 min etwas Kraft.... Zuhause.
Fleissig!
Aber btw. auf der Waage sind weitere 2kg weg...
von den 5.5kg die ich mir über die Festtage wortwörtlich "angefressen" hatte. Sind also bereits wieder 5kg weg... Hmm das ist eigentlich zu viel. Ich wollte doch so 2kg zunehmen!
und eigentlich hätte ich das auch müssen nach "Kalorien Rechen büchlein"... ich habe 2 Wochen täglich 4000kcal in mich rein geschaufelt.
verbraucht habe ich dabei maximal so 2500 bis 3000 kcal... Nach Lehrbuch hätte ich also so 2kg zunehmen sollen, wenn man davon ausgeht das 1kg 7000kcal entspricht.
Aber der Körper geht halt nicht nach Lehrbuch!
Das stimmt natürlich!
Außerdem kann man ja eh nicht direkt danach sagen, ob man was zugenommen hat. Aussagekräftig wäre z. B., das Durchschnittsgewicht 14 Tage danach (!) vom täglichen Wiegen zu ziehen und das dann mit dem Durchschnittsgewicht von 14 Tagen vor dem Fressen vergleichen. Aber was weißt Du sicherlich, bist ja sportlich sehr affin.
Der Verbrauch ist natürlich schwieriger einzuschätzen, nicht umsonst gibst Du ja eine Spanne von 500 kcal an.
Da ist immer die Frage, wie genau das letztlich ist. Kalorientracker funktionieren meiner Erfahrung nach nicht besonders gut, händisch ausrechnen kommt besser hin, aber dafür brauchts dann natürlich ein Bewegungs-, Sport- und Aktivitätsprotokoll, und auch hier muss man richtig rechnen und die richtigen Daten zugrunde legen... klappt, wenn man es langfristig macht mit Erfahrung und ist auch ein guter Weg; kurzfristig kann man aber auch recht daneben liegen, das könnte es in diesem Fall eventuell erklären.
So oder so, über nen kurzen Zeitraum sich was anzufressen ist meines Erachtens ähnlich wie zu versuchen, über nen kurzen Zeitraum abzunehmen... ich denke man sollte hier längerfristig denken. Man will ja auch kein Körperfrett sich anfressen, sondern eher qualitativ gute Körpermasse, sprich Muskulatur. Die braucht eben Zeit.
Auf jeden Fall kannst Du eigentlich recht froh sein, dass Du genetisch offenbar ein guter Futterverwerter bist - das hab ich über die Feiertage bei einigen Leuten schon ganz anders gesehen. ; D
Womöglich gehst Du von der Physiologie her eher Richtung Ektomorph, was für Deine sportlichen Ziele ja nicht verkehrt ist und es spricht auch für einen sehr aktiven Stoffwechsel, und das ist eigentlich heutzutage was gutes. Die meisten haben beim heutigen Nahrungsangebot und -auswahl ja eher Probleme, schlank zu bleiben...
Aber...
Unglaublich was das ausmacht, wenn man von "Low Carb" auf "Fast food und ich fresse alles ungesunde in mich rein" und dann wieder zurück auf "low carb" wechselt! da nimmt man echt in kürzester Zeit 4-6kg zu... und dann aber auch wieder ab
Hm ich bin ja eher im Kraft- und Bodibilding unterwegs, da sind Carbs nochmal anders einzuschätzen;
aber auf jeden Fall weiß man anhand gut abgesicherter wissenschaftlicher Datenlage inzwischen, dass kurzfristige (!) Kohlenhydrat-Überschüsse sich nicht dauerhaft im Körperfett niederschlagen. Kurzfristig bedeutet hier wenige Tage.
Das nutzen viele ja auch in der zyklischen Ernährungsplanung aus (z. B. Refeed-Tage).
Ich hatte heute Push-Tag. War hart, aber nicht schlecht. Das gibt die Tage wieder bösen Muskelkater.
Morgen wird gelaufen, der Speck muss ja weg. Ich bin echt fett geworden über Weihnachten. Zu viel gesoffen. Bis Juli wird allgemein eher auf Fettabbau gearbeitet und meine beschissene Ausdauer aufgebaut.
Zu den Sehnen und Bändern kann ich nix sagen, da ist alles soweit in Butter. Gut, die Ansätze des Quadrizeps haben gelegentlich etwas gejammert, aber wenn ich einmal für ne Minute in die tiefe Hocke gehe oder beim Training auf Temperatur komme, ist das weg. War halt eine Folge von 3x/Woche beugen. Jetzt mit 2x ist alles bestens. Nur gibt's so mehr Muskelkater.
Ja 3x/Woche beugen ist hart, auch für die Gelenke!
Man kann es natürlich abmildern, indem man abwechselnd einmal auf Kraft (höhere Spitzenbelastung, geringeres Volumen) und einmal auf Masse trainiert (niedrigere Spitzenbelastung, höheres Volumen)... Und/oder man variiert verschiedene Übungen und Ausführungen (z. B. normal Beugen/Heben, Front-KB/Rumänisches KH usw.), so dass nicht immerzu die selben Strukturen unter Belastung stehen.
Ich z. B. merke die Schultern, wenn ich zu lange im IK-Bereich drücke und dabei zu schnelle Sprünge mache. Dann ist zu merken, die Kraft ist da, aber den Schultern wirds dann irgendwann zu viel.
Man sagt ja immer, man soll die Übung im Muskel spüren und nicht im Gelenk... das kann ich unterschreiben, wobei man es hier oft auch erst spürt, wenns zu spät ist.
Aber wenn Ihr noch gute Strategien habt dahingehend... schreibts nur!