Guten Tak!
Interessant...
Normal ist ja Schrägbankdrücken eigentlich eher günstiger als Flachbankdrücken für die Schulter, aufgrund des Winkels in dem der Unterarm sich dann zum Körper befindet und aufgrund der zwangsläufig niedrigeren Gewichte (da der obere Brustmuskelanteil schwächer ist als der untere).
Aber gut, Anatomie ist halt immer individuell.
Macht Ihr das mit Kurzhanteln oder mit Langhantel?
Bei Kurzhanteln könnte sich natürlich ein Stabilitätsproblem mit einstellen, außerdem verführt es dazu, vom Bewegungsumfang sehr weit runterzugehen.
Zu viel Bewegungsumfang ist meiner Meinung nach dann Killer für das Schultergelenk, wenn a) die Innenrotatoren verkürzt sind oder b) die Schulterblätter nicht zusammengezogen sind.
Beides führt sonst in der unteren Position dazu, dass der Oberarm-Kopf im Gelenk nach vorne wandert und dort reibt und Entzündungen verursachen kann.
Viele Leute wissen, DASS sie die Schulterblätter zusammenziehen sollen beim Bankdrücken.
Wenn man versteht, WARUM... dann hilft das vielleicht bei solchen Problemen.
An und für sich wäre es am besten, wenn sich die Schulterblätter frei bewegen könnten, sprich beim Drücken mit nach vorne gehen, und beim absenken der Hantel wieder zurückgehen. Das wäre ein natürlicher Ablauf und am besten für das Gelenk.
Geht aber nicht, da wir ja auf der Bank liegen.
Nun drückt ja nicht jeder mit einem Maximalgewicht von 50 Kilo rum wie unser
@Vycar ^^ , sondern man packt ja dann n bissl was auf die Hantel drauf, und das drückt einen Schwerkraftbedingt dann fest in das Polster der Hantelbank.
Wenn man jetzt also beim Hochdrücken die Schulterblätter mit nach außen/vorne nimmt, können die beim nächsten Absenken nicht mehr wieder zusammengehen. Die Bank und die Reibung des Polsters sind im Weg, ab einem gewissen Trainingsgewicht wird man einfach so fest in die Bank gedrückt, dass das nicht mehr machbar ist.
Das ist der eigentliche Grund, warum man also darauf achtet, dass die Schulterblätter von Anfang an, noch vor der ersten Wiederholung, zusammen- und nach unten gezogen sind und dort BLEIBEN sollten.
Tun sie aber bei vielen nicht, und dann passiert folgendes:
Wenn die Schulterblätter also vorgezogen werden (passiert oft unbewusst) und ab dann folglich die ganze Zeit vorgezogen bleiben, schießt logischerweise beim Absenken in der unteren Position automatisch der Oberarmkopf im Gelenk noch weiter nach vorne, wird regelrecht nach vorne rausgedrückt, und bildet dort einen sehr ungünstigen Winkel und bestimmte Sehnen werden permanent überdehnt und gereizt, weil ihm durch die ungünstige Position vom Schulterblatt nicht genug Raum/Freiheit gegeben wird.
Ergo: Schulterblätter hinten halten, und wenn das nicht geht, nicht so weit runtergehen mit der Stange (ideal natürlich bis zur Brust, aber wenns nicht geht, gehts halt nicht).
Alternativ kann man die ganzen Übungen aber auch einfach irgendwie machen, ganz wurscht mit welcher Technik, und dafür immer nach jedem einzelnen Satz in der Satzpause ein Glas "Flirt-Zitronenlimonade Zero" vom Alldi trinken.
Durch die ganze Kohlensäure hat man dann so viel Luft im Bauch, dass der dermaßen aufgebläht ist, dass man die Hantelstange einfach statt zur Brust- bis zum Bauch absenken kann und den Luft-Bauch dann wie bei einer Hüpfburg als Luftkissen nehmen kann, so dass die Stange vom Bauch weg-bounct und man den Schwung gleich wieder nutzen kann, wieder nach oben zu kommen.
Man muss halt aufpassen, dass man nicht mit einem dicken Rülpser die ganze Luft aus dem Bauch entweichen lässt, denn dann hat man ein Problem.
PS
Ich mach heute Bodibilding.