Der Bodybuilder und Sport Thread


Mangels weiterer Vorchläge und da ich nicht auf weitere warten konnte - irgendwann muss ich ja mit dem Training beginnen - wurde es jetzt in der Tat "Äddsio!!!".
Ich hab das nämlich vorhin tatsächlich gebrüllt. O.o
Zum Glück war ich alleine, die hätten mich sonst noch für bescheuert gehalten.
Wobei es alleine fast noch bescheuerter ist... was brüllen, wenns eh keiner hören kann.
Jedenfalls hab ich es dann noch um ein "Warumäh?" und ein "Warum springst Du nach links?" ergänzt...
Wiso hat es Dir der Arzt denn verboten?

Hatte erst tagelang so ein Ziehen und Stechen in der Brust.
Dachte erst "what? Kann doch unmöglich das Herz sein?"... weil man bewegt sich ja viel, macht Sport, ist nicht übergewichtig und bla... aber dann macht man sich natürlich schon Sorgen irgendwann, weil kann ja auch irgendwas angeborenes sein oder einfach Pech... ich bin ja kein Arzt.
Also dann einen solchen aufgesucht, gab erst den Verdacht, dass es vll. das Zwerchfell ist, aber es war dann doch total harmlos.
Jetzt hab ich wieder trainiert und es war sehr gut.
 
Ich muss abseits davon auch wieder was loswerden. Die Diät nervt! Ich hasse das verfluchte Defizit! Viel lieber würde ich aufbauen, aber was soll man machen? Da baue ich lieber definierter auf, da sehe ich die Erfolge auch im Spiegel besser. Und sagen wir mal so, mit dem KFA runter ist jetzt schon was fürs Auge.:-D Der Oberkörper sieht schon dreieckiger aus und die Arme passen besser ins Bild verglichen mit dem Rest. Da war ich heute dann schon erstaunt, und das nach nur einer Woche. Aufhören mit dem Blödsinn werde ich dann zu Ostern oder wenn ich auf 85kg runter bin (letztes WE 89,4). Dann kann ich wieder fressen, zumindest in Maßen.
 
Ja es ist psychisch gesehen natürlich immer positiver, was hinzuzugewinnen, als was loszuwerden. Vor allem weil im Aufbau ja auch die Kraftleistung steigt, das motiviert... in der Reduktion fehlt diese Motivationsfaktor. Und man kann natürlich wesentlich weniger fressen.

Was sind denn Eure Killer-Tips für sehr kalorienarmes, aber gut sättigendes Essen?
 
Gerade mal 10 Tage am Abspecken, aber es macht sich schon krass bemerkbar im Training.
Hatte ich zuvor im Kalorienüberschuss noch ordentlich Power und es ging alles regelrecht leicht von der Hand, fällt es durch das Kaloriendefizit und damit einhergehend auch die deutlich wenigeren Kohlenhydrate deutlich schwerer und fühlt sich viel anstrengender an.
Hab mich echt gequält gestern.

Dabei ist meine Kalorienaufnahme beim Abspecken mit je nach Tag um die 3.000 kcal ja noch relativ hoch.
Will gar nicht wissen, wie es erst Leuten geht, die nur 2.000 oder weniger zu sich nehmen...

Heute stehen einige Oberkörper-Grundübungen auf dem Plan... mal sehen, wie das wird.
 
Tja, das ist halt echt nicht toll. Mir geht's da wenig anders. Die Kraft ist noch da oder sagen wir, sie lässt sich auftreiben und ich habe trotzdem noch ordentlich Leistung, aber gut ist was Anderes. Trotzdem mache ich es lieber jetzt als wenn ich schon reichlich Muskulatur habe. Und auch so sind die optischen Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Die Taille wird schmaler, auch wenn da dank meiner für einen Mann recht breiten Hüfte nicht so viel drin ist, aber was mir wirklich positiv aufgefallen ist, ist, dass beim Posen endlich mal die Bauchmuskulatur zu erkennen ist und es eine Abgrenzung zur seitlichen Bauchmuskulatur gibt. Noch paar Wochen, dann ist die Fettschicht dünn genug, dass mit etwas Training die einzelnen Päckchen ordentlich zu sehen sind. Was tut man nicht alles für die Schwimmbad-Saison? :ugly:
 
Södele. Vor einer Dreiviertelstunde bin ich mit dem Training fertig geworden und ich habe auch nach dem Duschen noch einen ganz netten Pump. Und mir tut alles weh, von daher, geil. Schwer und falsch, ne? Nur hab ich das falsch ausgelassen.
Wenn es eins gibt, womit man mich angeln kann, dann sind es Diagramme und Zahlen zur Wirkung von irgendwas. Also habe ich mal bisschen Geld ausgegeben und mir Kreatin, Zink und Ashwaganda besorgt. Probieren kann man es ja, wenn es nix bringt, gut, war halt ein Fuffi. Dumm ist nur, das bringt sehr viel! Normalerweise mache ich jetzt dienstags und freitags Beine, Rücken und Bizeps und montags und donnerstags Bauch, Brust, Schultern und Trizeps. Nur hatte ich heute tierisch Lust, wieder Rückentraining zu machen, also habe ich mal eben meine Trainingsreihenfolge getauscht. Erholung? Mir doch egal.
Normalerweise mache ich auf der Beinpresse (erstes Gerät) einen Aufwärmsatz mit 60kg zu 20-30 Wiederholungen, dann einen mit 90kg zu 15 Wiederholungen, dann einen mit 120kg mit 10 Wiederholungen und dann die Arbeitssätze. 3 Stück zu je 10 Wiederholungen. Normalerweise geht der erste ganz gut, beim zweiten werden es dann eher 9 und beim dritten mit Glück 8. Nervige Diät. Tja. Heute war es anders. 4 saubere Sätze zu je 10 Wiederholungen und am Ende einen Dropsatz. 10 Wiederholungen mit 150kg, 10s Pause, 10 Wiederholungen mit 120, 10s Pause, 10 Wiederholungen mit 90. Irre. Ich fand das total geil.
Entsprechend habe ich dann genauso irrsinnig weitertrainiert. Gut, Beinbizeps und unteren Rücken habe ich vernachlässigt, aber das war mir wurscht. Der Lat hat richtig bekommen. Da der Trainer nicht da war, um dazwischenzuquatschen und sonst nur 2 alte Leute da waren, hatte ich das Gym praktisch für mich alleine. Also habe ich mal etwas experimentiert, nachdem ich ne halbe Stunde am Latzug saß und der nicht mehr so viel Power geliefert hat.
Die Übung ist recht interessant, ich habe sie gestern bei irgendeinem recht unbekannten Typen auf Youtube gesehen und von der Theorie her hat sie sich gut angehört. Am wirksamsten ist der Teil der Bewegung bei maximaler Dehnung des Muskels. Und der Lat ist am meisten gestreckt, wenn der Oberarm praktisch vor dem Gesicht liegt und man sozusagen über Kreuz zieht. Das habe ich dann mal am Seilzug ausprobiert, einhändig natürlich. Ja, ewig weit ist die Bewegung wirklich und schon mit 20kg anstrengend genug, dass nur 10 Wiederholungen gehen. Wobei das aber auch am völlig ans Limit geprügelten Lat liegen kann.
Danach habe ich beim Rudern den Rücken zerlegt und darauf noch dem Bizeps den Rest gegeben, bis gerade mal so die Hälfte von meinem sonstigen Arbeitsgewicht ging. Der Pump war wie Sau drin und mir tut der Rücken gerade sehr angenehm weh, aber das war ein irres Training. Welcher Irre bearbeitet denn eine geschlagene Stunde den Lat? Ok, Markus Rühl.
Woran es jetzt lag? Die Supps könnten es sein. Wenn ja, dann ist das richtig geiler Sch***. Oder es liegt daran, dass ich gestern meine erste Stunde im Gladiatorenkampf hatte und durch das Sparring (ich hab sogar paar Treffer landen können) der Testosteronspiegel in luftige Höhen geschossen ist. Keine Ahnung was, aber beim heutigen Training war so viel Energie da, es war einfach nur herrlich. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich heute mit dem Auto hingefahren bin und nicht den Fußbus genommen habe. Kann natürlich auch sein.
Ach, wen interessiert's, ich habe gerade einfach nur Freude darüber.
 
Wo lese ich mich denn schwierig? Wobei ich nicht nochmal Korrektur gelesen habe und noch bisschen im Modus war.
Gut, das Kreatin sieht schon verdächtig aus... Weißes Pulver eben.... ähm.... :ugly:
 
War einfach ne riesige Wall of Text. :D

Aber ist doch super, dass die Mittel ihre Wirkung voll entfalten!
 
Ja, das ist echt krass. Heute das selbe schon wieder, dieses Mal mit anderen Muskeln. Die Anzahl der Sätze geht einfach tierisch hoch und ich bekomme bei fast jedem Muskel, den ich trainiere, so einen heftigen Pump, das ist einfach nur geil.
Und das dann in der Defi-Phase, aber egal.
 
Die Wirksamkeit von Kreatin ist bekannt und bestätigt, auch ist der Wirkungsmechanismus dahinter gut dokumentiert.
Das spielt sich allerdings in den letzten paar Prozent Leistungsfähigkeit ab.
Ich persönlich verzichte auf Kreatin aufgrund der bekannten DHT-Problematik.

Ob es jetzt am Kreatin liegt, am Placebo-Effekt, gut geschlafen, einfach Tagesform oder alles davon zusammen:
Solche Tage, an denen man Bäume ausreißen könnte, machen Spaß. :)

Bei mir sind heute nur n paar Isos dran. Eine machbare Aufgabe.
 
Mit DHT habe ich sehr wahrscheinlich keine Probleme. Haarausfall ist bei mir nicht in der Familie, dafür halt Krebs.
Jedenfalls ist die Wirkung ziemlich geil. Da geht eben mehr.
 
Dass Kreatin Haarausfall begünstigt höre ich gerade zum ersten Mal.
Hier steht, dass das nicht stimmen würde, aber unter dem Artikel bietet er ja auch sein Kreatin an! :ugly:

Ich werde am WE in Ruhe dazu recherchieren.

@Sinusspass an welchem deiner drei neuen Supplements es liegt, weißt du doch gar nicht? Oder nimmst du bisher nur das Kreatin?
 
Na dann gibts eben von mir halt auch noch eine WOT gleich hinterher, dann kann sich der Zybba wieder beschweren. Buehehehe. ; D

Bei so Erfolgsmeldungen freuen wir uns natürlich für den Sinusspass, gar keine Frage. ;)

In den Foren gibts natürlich immer wieder solche Berichte bzgl. Kreatin und anderen Supps, man hört es aus dem Bekanntenkreis und jeder kennt das auch von sich selbst:
Man benutzt irgendwas neues und ist begeistert. Ob das jetzt Kreatin im Sport ist oder das neue Shampoo für glänzende Haare oder was weiß ich was. : D
Aber natürlich kann man selbst gar nicht mit Sicherheit sagen, ob oder inwieweit der Erfolg jetzt daran lag, teilweise daran lag, ob es an was anderem lag, ob es einfach Kopfsache war oder auch von allem was.
Da gilt eben immer noch der gute alte Satz: Der Plural von Anekdoten lautet nicht Evidenz.

Evidenz gibts nur mit groß angelegten und methodisch einwandfreien Studien (mit denen solche Störfaktoren weitestgehend ausgeschlossen werden), oder viel eher noch: Meta-Studien, die a) die methodische Qualität der Studien untersuchen und b) eine große Anzahl davon evaluieren und damit präzise Ergebnisse ermitteln. Dadurch hat man als Nebeneffekt dann auch eine entsprechend große Personengruppe.

Aber: Im Fall der sportlichen Wirksamkeit von Kreatin liegen ja auch entsprechende Daten vor, die positive Wirksamkeit im Sport ist klar belegt.

Moment.


Sekunde noch.


So, da war der Pfurz.
Gut oder?


Weiter gehts.
Also bezüglich negativer Wirkungen wie Haarausfall hatten wir das Thema ja vor einigen Seiten schonmal.

Da gibt es bislang (im Gegensatz zur sportlichen Wirksamkeit) halt nur eine Studie, zumindest so weit ich weiß.
Das Problem ist eben, dass Studien kostspielig sind und von irgendwem bezahlt werden müssen. Da stellt sich immer die Frage, wer hat ein Interesse daran nachzuweisen, dass Kreatin Haarausfall begünstigt?
Wohl die wenigsten... es ist ja kaum Geld damit verdient, etwas NICHT zu verkaufen. Am Gegenteil haben aber eine riesige Menge Supplement-Hersteller ein Interesse, sprich die positive Wirkung auf den Sport herauszustellen. Da werden auch viele Studien in Auftrag gegeben.
Daher wird es auch in Zukunft wohl kaum Studien zu den negativen Effekten geben, aber jede Menge zu den positiven. ;)

Der Artikel, den der Zybba verlinkt hat, ist mir bekannt. Interessanterweise ist dort davon die Rede, ob Kreatin Haarausfall bewirkt (!).
Wenn man die Frage so stellt, kann man das natürlich mit nein beantworten. Kreatin bewirkt ja nicht den Haarausfall, sondern die Anfälligkeit der Haarwurzeln gegenüber DHT.
Und diese Anfälligkeit ist bei jedem irgendwo gegeben. Das ist ja keine Überlegung ob ja oder nein, sondern nur wie ausgeprägt. Kann also sein, dass der ein oder andere davon nichts oder kaum was merkt, wie vielleicht in der Familie vom Sinusspass... wobei auch diese Personen natürlich nicht den direkten Vergleich haben. Vielleicht wäre das einzelne Haar mit weniger DHT ja noch dicker, auch wenn keine Glatzenbildung sichtbar ist? Das weiß man so ja nicht.
Die Frage muss also viel eher lauten, ob Kreatin den DHT-Spiegel steigen lässt und daher indirekt Haarausfall begünstigt (!).
Da tänzelt man in dem Artikel halt gekonnt drum herum, klar, kommt halt auch von wem, der daran verdient.

Kritik an der methodischen Qualität von Studien ist natürlich berechtigt und auch wichtig, hatte ich ja oben schon erwähnt. Wobei hier ja nicht mal behauptet wird, dass bestimmte Kriterien hier nicht erfüllt wurden, sondern die Frage gestellt wird, ob sie erfüllt wurden.
Zudem werden im Artikel dann Studien erwähnt, die angeblich keinen "signifikanten" Anstieg feststellen konnten.
Die Studien hätte ich gerne gesehen - warum werden sie dann nicht im Artikel verlinkt oder wenigstens genannt? Noch nicht mal in den Quellen ganz unten. Da wird zwar auf gesundheitliche Risiken eingegangen, allerdings werden DHT oder Haarausfall mit keiner einzigen Silbe erwähnt. Hierzulande ist es z. B. so, dass das ganze von den Krankenkassen nur als kosmetisches Problem gesehen wird und nicht als Krankheit, so dass auch keine Kosten für entsprechende Therapien, Medikamente etc. übernommen werden. Das könnte z. B. ein Grund sein, warum die Sache mit DHT und Haarausfall auch in der ersten verlinkten Quelle nicht mal erwähnt wird, wo es um die gesundheitliche Unbedenklichkeit geht.
Mir ist jedenfalls keine weitere Studie bekannt, die Kreatin im Hinblick auf den DHT-Spiegel erforscht hat.
Und da ist halt auch wieder die Wortwahl im Artikel interessant: Wurde in diesen Studien, von denen da geredet wird, nun klar gezeigt, dass es KEINEN DHT-Anstieg gibt?
Oder wurde lediglich kein Zusammenhang festgestellt, weil in der Studie vielleicht gar nicht erst daraufhin geprüft wurde?
Das würde ich schon gerne mal genauer unter die Lupe nehmen.

Außerdem müssen sich natürlich auch diese angeblich vorhandenen weiteren Studien erstmal die Untersuchung auf ihre methodische Qualität hin gefallen lassen.
Die Studie mit negativen Wirkungen wird in Frage gestellt für ihren Aufbau und ihre Methodik - bei den Studien, die angeblich das Gegenteil belegen (die aber gar nicht näher genannt werden), wird die methodische Qualität hingegen noch nicht einmal erwähnt. Dabei müsste man das hier dann natürlich ganz genauso betrachten. Das ist insbesondere wichtig, weil wie erwähnt ja eine riesen Industrie dahinter steckt, die natürlich mit allen Mitteln und Wegen jede Kritik am Produkt entkräften möchte. Also muss man da auch genau hingucken.

Also wie gesagt ist mir jedenfalls keine Studie bekannt, die klar ausschließt, dass Kreatin den DHT-Spiegel nicht steigen lässt.
Dabei haben die Hersteller bzw. Verkäufer, die mit Kreatin arbeiten, GERADE ein riesen Interesse daran, diese Studie zu entkräften. Denn dadurch wird der Ruf des Supps besser und damit verkauft es sich auch besser. Wenn es also keine Studie gibt, die das klar entkräftigt, dann hat das vielleicht auch seine Gründe...
Wäre aber sehr interessiert daran. Ich mein vielleicht gibt es diese Studien wirklich, und ich hab nur noch nix davon gehört. Also wenn jemand mehr weiß, gerne hier posten!

Bis dahin halte ich für mich persönlich das mit dem Kreatin so, dass es für mich eben den Status "ungeklärt" hat, und erst wenn ich überzeugt davon bin, dass es in der Hinsicht wirklich unbedenklich ist, schaufel ich es mir rein.
Das ist vielleicht übertrieben, das geb ich gerne zu. :)
Andererseits reden wir hier aber auf der anderen Seite auch über die letzten paar Prozent Leistungsunterschied.
Das ist für Hochleistungssportler relevant, aber mir sind meine Haare wichtiger als die letzten 3% Leistung. Komme ja auch so ganz gut klar.
Muss halt jeder selbst entscheiden, wie er das hält.


PS
Bei so großen Leistungssteigerungen im Defizit bin ich immer sehr vorsichtig.
Muskelaufbau findet ja keiner statt, sondern im Gegenteil eher ein Abbau, den man natürlich möglichst gering halten will.
Kraftzuwächse sind zumindest bei einem Anfänger zwar theoretisch denkbar, aber beim Fortgeschrittenen sehr unwahrscheinlich, zumal man im Defizit ja nicht auf Kraft trainiert.
Auch der Kreatinspiegel erhöht sich ja nicht von heute auf morgen, sondern muss sich ja erstmal einschleichen.
Meistens sind es, wenn man mal ganz ehrlich ist, ganz einfach Reserven, die man noch hat, und die man dann mobilsiert, weil man sich im Training eben immer steigern möchte. Es ist eben schwer, das loszulassen. Geht mir auch immer so.
Das gefährliche ist dann, dass man dann irgendwann, wenn wirklich gar nichts mehr geht, leicht dazu tendiert, mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen regelrecht zu erzwingen (!). Das ist bei den ersten paar mal nicht problematisch (da man wie gesagt immer noch Reserven hat), aber irgendwann leidet dann die Technik drunter, wenn man weiter Steierungen erzwingt. Man fälscht ab oder Bewegungen werden unsauber.
Bei Übungen wie der Beinpresse oder geführten Geräten vielleicht nicht ganz so problematisch, aber es kann gesundheitlich zum Problem werden.

Wollt ich nur mal jesacht haben hier. : D
 
Zuletzt bearbeitet:
Super Beitrag, toll erklärt @Gabbyjay! Dank Absätzen habe ich ihn sogar komplett gelesen!

Stimme dir so ziemlich bei allem zu. Besonders der Einwand, wem so eine Studie helfen würde ist sehr berechtigt.

Dass es letztens schon Mal thematisiert würde, hatte ich irgendwie verpasst.
 
@Sinusspass an welchem deiner drei neuen Supplements es liegt, weißt du doch gar nicht? Oder nimmst du bisher nur das Kreatin?
Alle drei. Aber welches genau, keine Ahnung. Ist auch egal, wenn die Wirkung erhalten bleibt. Um das ordentlich aufzudröseln, müsste ich viel zu viel hin und her testen, Tagesform und all das rausbekommen und hätte am Ende trotzdem nur Kauderwelsch als Ergebnis. Und keinen Placebo-Effekt mehr. :ugly:
Na dann gibts eben von mir halt auch noch eine WOT gleich hinterher
Die sind immer gut, wenn es kein Schmarrn ist.
Vielleicht wäre das einzelne Haar mit weniger DHT ja noch dicker, auch wenn keine Glatzenbildung sichtbar ist? Das weiß man so ja nicht.
Ich hätte verfilzten Pelz wie der Drachenlord am Kopf, wenn ich die Haare nicht schneiden und waschen würde. Von daher, mir egal, Dinge passieren und ne Glatze steht mir auch.
Muskelaufbau findet ja keiner statt, sondern im Gegenteil eher ein Abbau, den man natürlich möglichst gering halten will.
Da habe ich jetzt auch schon aus verschiedenen Quellen Gegenteiliges gehört. Klar, mit deutlichem Kalorienüberschuss ist das Muskelwachstum optimal, aber auch mit einem leichten Defizit soll bei Anfängern (und ich bin noch Anfänger, was Anderes wäre vermessen) noch gut was drin sein. Erst später, wenn man schon ordentlich Muskulatur hat, verliert man im Defizit wirklich.
Das gefährliche ist dann, dass man dann irgendwann, wenn wirklich gar nichts mehr geht, leicht dazu tendiert, mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen regelrecht zu erzwingen (!).
Als Fan von Dropsätzen passt das schon.
Man fälscht ab oder Bewegungen werden unsauber.
Das habe ich am Ende fast immer. Die letzten 1, 2 Wiederholungen sind dann eben mal was falsch. Wenn ich da angekommen bin, geht's zu den Dropsätzen.
 
Die sind immer gut, wenn es kein Schmarrn ist.

Ja wie jetzt? Was hast Du gegen Schmarrn? Ich finde Schmarrn richtig gut.

Ich hätte verfilzten Pelz wie der Drachenlord am Kopf, wenn ich die Haare nicht schneiden und waschen würde. Von daher, mir egal, Dinge passieren und ne Glatze steht mir auch.

Hahaha... gute Einstellung!

Aber bezüglich des verfilzten Pelzes hätte ich ein paar gute Frisuren-Tips für Dich, wie Du die Haare gut bändigen kannst und trotzdem super stylish aussiehst.

Wie wäre es zum Beispiel mit DEM Haarschnitt der Saison, passend zum Sommer - die "Ananas":

Ananas.png


Oder bändige Deine Haare mit einem Tuch - nicht nur Reinigungskräfte wissen diesen Trick zu schätzen:

Putzfrau.png


Ebenso angesagt wie praktisch ist auch die schnell gemachte "Palme":

Palme.png


Du hast mit der "Palme" Probleme, weil Du am Autodach oder an der U-Bahn-Tür hängenbleibst?
Kein Problem - probier doch mal die "Ratte":

Ratte.jpeg


Oder, wenn es ganz exquisit sein soll, den All-Time-Klassiker, die "Prinzessin Leia"-Frisur:

Prinzessin Leia.jpg


Ich bin sicher, da war jetzt geeignetes für Dich dabei.
Und bitte gerne, ich freue mich immer, wenn ich helfen konnte. : D

Da habe ich jetzt auch schon aus verschiedenen Quellen Gegenteiliges gehört. Klar, mit deutlichem Kalorienüberschuss ist das Muskelwachstum optimal, aber auch mit einem leichten Defizit soll bei Anfängern (und ich bin noch Anfänger, was Anderes wäre vermessen) noch gut was drin sein.

Ich hab ja schon einige male hier geschrieben: Bei Anfängern (oder natürlich Leuten nach sehr, sehr langer Trainingspause) ist das für eine begrenzte Zeit etwas anders.
Wenn Du also ein gottverdammter Spargeltarzan, ein bemitleidenswerter Lauch oder ein verachtenswertes Strichmännchen bist (ehehe...), dann wird so gut wie ALLES, was in Richtung Kraft oder Muskelaufbau geht, anschlagen.
Je mehr Muskulatur Du hingegen bereits hast oder mit der Zeit erwirbst, desto schwerer bzw. komplett unmöglich wird das.
Das hat beim Beginner nun verschiedene Gründe. Z. B. gibt es hormonelle Veränderungen, dann natürlich der ungewohnte Stimulus, dem der Körper mittels Superkompensation beikommen will, die neurale Ansteuerung der Muskulatur und die sich verbessernde Bewegungseffizenz bzw. Koordination verschiedener Muskeln und Muskelgruppen. Durch die letzten drei Punkte steigt natürlich die Fähigkeit, höhere Widerstände zu bewältigen und somit erfolgt wiederum ein größerer Stimulus.
Hier reden wir über einen Zeitraum von einigen Wochen (meiner Erfahrung nach vielleicht 12 plus minus), und natürlich auch nur dann, wenn man die Kalorienbilanz und seine Makros perfekt im Griff hat (wofür man normalerweise allein schon eine gewisse Erfahrungszeit benötigt, zumal es sich um keine fixen Werte handelt, sondern sie sich permanent ändern, insbesondere am Anfang).

Wenn Du nun aber feststellst, dass Dein Körpergewicht in kurzer Zeit wirklich merkbar nach unten geht, kann das nicht hinkommen. Sonst würde das Körpergewicht ungefähr konstant bleiben oder sogar leicht ansteigen (da Muskeln ja ebenfalls Körpermasse darstellen, zusätzlich noch gut Wasser ziehen und sich auf der Waage bemerkbar machen).
(Es sei denn man redet über die ersten ca. 10 Tage, in denen der Körper bei kcal- und Kohlenhydrat-Defizit schlicht und einfach massiv Wasser verliert UND durch die geringere Nahrungsmenge natürlich man auch einfach weniger im Verdauungsprozess befindliche Nahrung im Wanst hat.)
Wer jetzt über diese erste Phase hinaus ist, der wird hingegen nicht mal mit einer ausgeglichenen (!) Bilanz noch merkbar Muskulatur aufbauen können, sondern braucht klar einen Überschuss.
Das zeigt nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis. Denn wenn das ganze - Fettverbrennung und gleichzeitiger Muskelaufbau - länger als die erste kurze Zeit funktionieren würde, dann würde das natürlich jeder Athlet, jeder Kraftsportler, jeder Bodybuilder so machen und man bräuchte gar keine Aufbauphasen, keine Definitionsphasen oder gar eine extrem strenge und psychisch wie physisch sehr anstrengende Wettkampfvorbereitung mehr.

Kurzum:
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es im Training nicht.
Merk- und sichtbar Muskeln aufbauen und gleichzeitig Fett verbrennen, die Kraft steigern, das alles innerhalb kürzester Zeit und das alles auch langfristig, das gibt es leider nicht. Es ist einfach kein Sport für ungeduldige, man redet hier über Jahre.
Darum ist die erste Zeit auch die schönste, wo alles am schnellsten geht. ;)
Anfänger sind daher oft sehr motiviert, weil es schnell und sehr einfach geht. Die Kraft steigt, die Muskeln wachsen oder das Fett geht dahin.
Aber selbst wer das Training wirklich so hinbekommt, dass es auch langfristig progressiv ist (statt auf der Stelle zu stagnieren, was aber leider auf die mit abstand meisten trainierenden zutrifft) - selbst bei dem ist es so, dass die Progression nicht linear, sondern parabelförmig verläuft.
Soll heissen: Die Fortschritte werden mit der Zeit immer kleiner und immer langsamer und es ist immer mehr Aufwand bzw. immer exaktere Planung und Ausführung notwendig. Und eben auch ein kcal-Überschuss.

Erst später, wenn man schon ordentlich Muskulatur hat, verliert man im Defizit wirklich.

Als Fan von Dropsätzen passt das schon.

Das habe ich am Ende fast immer. Die letzten 1, 2 Wiederholungen sind dann eben mal was falsch. Wenn ich da angekommen bin, geht's zu den Dropsätzen.

Wenn Du einen wirklich ernst gemeinten, bewährten und guten Tipp willst:
Konzentrier Dich in der ersten Zeit nicht so viel auf Details wie derartige Intensitätstechniken, auf bestimmte Übungsvariationen, auf Splits oder gar NEM für die letzten paar Prozent Leistung.
Steck Deine Energie lieber in grundsolide Basisarbeit!
Ein solides Ganzkörpertraining und schrittweise das Erlernen einer wirklich guten und sauberen Technik in den wichtigen Grundübungen, eine saubere, angepasste und passende Ernährung usw.
Das ist wichtig.

Die meisten Leute denken sehr schnell ans i-Tüpfelchen, aber der Strich vom i ist sehr viel wichtiger. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber bezüglich des verfilzten Pelzes hätte ich ein paar gute Frisuren-Tips für Dich, wie Du die Haare gut bändigen kannst und trotzdem super stylish aussiehst.
Nein danke, ich will nicht wie ein Oger aussehen. :fresse:
Wenn Du also ein gottverdammter Spargeltarzan, ein bemitleidenswerter Lauch oder ein verachtenswertes Strichmännchen bist (ehehe...
Ne, so ne Pfeife bin ich nich. Nichts gegen die Lauchs, aber isso.
Das zeigt nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis. Denn wenn das ganze - Fettverbrennung und gleichzeitiger Muskelaufbau - länger als die erste kurze Zeit funktionieren würde, dann würde das natürlich jeder Athlet, jeder Kraftsportler, jeder Bodybuilder so machen und man bräuchte gar keine Aufbauphasen, keine Definitionsphasen oder gar eine extrem strenge und psychisch wie physisch sehr anstrengende Wettkampfvorbereitung mehr.
Klar geht das als Fortgeschrittener nicht mehr. Ich war zwar nie schwächlich, aber noch lange kein Kraftsportler. Ich mache den Sch*** jetzt seit bisschen was über 3 Monaten, von daher, das kann noch wirken. Weder ist mein KFA niedrig noch meine Muskelmasse hoch. Das haut noch hin. Und ja, ich merke es natürlich, dass in den letzten Wochen keine Steigerung da war. Mit paar mehr Supps ist jetzt halt mehr Leistung da, vielleicht baut sich so noch was auf. Aber gerade bin ich doch recht deutlich im Defizit. Dass ich davon keine Muskelberge bekomme, weiß ich selbst. Der Powerschub kommt eben von den Supps.
 
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