Der Bodybuilder und Sport Thread

Schade, dass er nie Mr. Olympia geworden ist. Andererseits, Ronny hat's verdient. Immerhin hat er seine Gesundheit dafür geopfert.

Stimme zu.
Da hats bei Markus vielleicht noch an den Beinen oder am Rücken gefehlt... aber was für Schultern! Und Bauchmuskeln wie Mauersteine.

Klar. Im engen Untergriff gehen die Klimmzüge auch ganz gut. Oder eher gesagt, sie gehen überhaupt.

Bischen abspecken, dann gehen die auch so. ;)

Das wird bei mir im Gym nichts. Ist halt eine alte-Säcke-Bude

Kenne ich nur zu gut.

Glaube, das einzige Gym, was mich locken könnte, wäre ein richtiger Old School Powerlifting Club, wo richtig trainiert wird und nicht geredet, am Handy rumgetippt oder in Kursen rumgehoppst.
Gibt es hier aber weit und breit nicht.
 
Abspecken? Ja, gut, der Speckring um die Taille muss weg, aber der gehört durch Muskeln ersetzt. Vom Gewicht her bin ich im Idealbereich für meine Größe. Ok, vielleicht am oberen Ende davon, aber passt schon. Groß Gewicht verlieren will ich nicht mehr.
 
Na wenn um die Taille was weg soll, ist das immer mit Gewichtsverlust verbunden (zumindest vorübergehend).
Fett in Muskeln umwandeln funktioniert so ja leider nicht, die Frage ist daher eher WANN, sprich ob zuerst definiert wird, oder hinterher. ;)
 
Ich hab mir sagen lassen, dass das einigermaßen parallel verlaufen kann. Gerade bin ich aber eher auf der runter-Schiene als das Gewicht zu steigern.
 
Höchstens theoretisch. Viele Trainer verwechseln da was.
Auf- und Abbauvorgänge finden im Körper immer zur selben Zeit parallel statt. Auch Muskelauf- und Fettabbau. Sogar Muskelauf- und Muskelabbau. Immer. Das ist eben der Metabolismus.
Daraus wird oft aber fälschlicherweise konstruiert, dass die Körperfettmasse gleichzeitig in zusätzliche Muskelmasse umgewandelt werden kann.
Jeder dieser Vorgänge erfordert aber, wenn er in sichtbarem Umfang stattfinden soll, eine gegensätzliche Stoffewechsellage, so dass - auch wenn beides parallel stattfindet - eins davon klar überwiegt (!).

(Theoretisch ist zwar beides gleichzeitig möglich, in der Praxis wird das aber längerfristig nicht funktionieren, es sei denn Du hast eine 1:1 Million-Genetik, stoffst, lebst nur für Training & Ernährung und machst alles perfekt. ; D )

Wenn Du also ordentlich Masse aufbaust, brauchst Du einen Kalorienüberschuss, der immer auch ein bisschen ansetzt. Das ist leider so.
Umgekehrt braucht man beim Abpecken ein Defizit, was immer auch Muskelmasse kostet. Auch das ist leider so. :(
Die Kunst ist eben, beim zunehmen möglichst wenig Fett- und dafür möglichst viel Muskelmasse zuzulegen, und beim Abnehmen umgekehrt.
Man muss sich halt entscheiden, was man wann macht...

Was natürlich sein kann, sind trotz Gewichtsverlust Kraft(!)steigerungen, insbesondere bei Trainings(-wieder-)einsteigern. Zumindest kurzfristig. Das ist ja nochmal ein teils anderer Mechanismus.
 
Die Kunst dabei ist doch eigentlich nur darauf zu achten mehr Eiweiß als Kalorien zu sich zu nehmen, oder nicht?
Zumindest was Definition angeht, ist die bei mir viel ausgeprägter geworden, seitdem ich meine Ernährung auf Low/Cycle-Carb umgestellt habe.
 
Die Kunst dabei ist doch eigentlich nur darauf zu achten mehr Eiweiß als Kalorien zu sich zu nehmen, oder nicht?
Ne, so einfach ist es nicht.

Für recomposion werden meist formeln angewendet. Kcal intake muss dann aber je nach Gewicht natürlich wieder angepasst werden. Ich hatte es probiert und bin dann ab einem bestimmten Punkt eher Richtung skinny fat gegangen. Genaues tracken der ganzen daten ist dann auf jeden Fall wichtiger. Bin daher auch eher wieder in der Massephase. :D

Wie @Gabbyjay schon sagte, macht das Training aufgrund der Steigerungen dann auch mehr Spaß. Bzw ist motivierender.
 
Die Kunst dabei ist doch eigentlich nur darauf zu achten mehr Eiweiß als Kalorien zu sich zu nehmen, oder nicht?

Also das kapier ich nicht. : D

Aber der Zybba scheints zu verstehen.

Zumindest was Definition angeht, ist die bei mir viel ausgeprägter geworden, seitdem ich meine Ernährung auf Low/Cycle-Carb umgestellt habe.

Also ich würd sagen, am wichtigsten ist die Kalorienbilanz. Wenn die nicht stimmt, klappt es ohnehin nicht so, wie man will.
Danach kommen die Makros, von der Wichtigkeit her in der Reihenfolge Protein, danach die richtigen Fette, danach die Kohlenhydrate. Aber alle drei sind notwendig. Proteine und Fette hat man meist nen bestimmten Bedarf, die Menge an Kohlenhydraten ergibt sich nach dem Dreisatz aus der Differenz. Proteine sind wichtig als Bausteine, Fette u. a. für den Hormonspiegel, Kohlenhydrate für die Power. :)
Erst wenn die Makros stimmen, kann man dann weitere Strategien wie Carb Cycling ect. austesten.
Ist aber womöglich für die meisten schon Overkill, und es ist ja so schon nicht ganz einfach...

Das Training heute war bei mir super. Bin echt happy zur Zeit.

Bin nur danach so derart lange zugelabert worden, dass sich der Post-Workout-Shake dick verzögert hat. :/
 
Also das kapier ich nicht. : D
Hatte mich verschrieben^^ Ist aber so oder so total verkürzt und daher wahrscheinlich auch nicht richtig. Ich wollte schreiben, dass für Muskeln doch Proteine am wichtigsten sind und zu viele Kohlenhydrate zu mehr Fettspeicherung führt. Daher meinte ich, dass es, zumindest wenn man mehr auf Definition geht und den Fettanteil minimieren möchte, in der Ernährung Eiweiß > Kohlenhydrate gelten sollte.
 
Hatte mich verschrieben^^ Ist aber so oder so total verkürzt und daher wahrscheinlich auch nicht richtig. Ich wollte schreiben, dass für Muskeln doch Proteine am wichtigsten sind und zu viele Kohlenhydrate zu mehr Fettspeicherung führt. Daher meinte ich, dass es, zumindest wenn man mehr auf Definition geht und den Fettanteil minimieren möchte, in der Ernährung Eiweiß > Kohlenhydrate gelten sollte.
Na ja das wär dann wahrscheinlich schon extrem viel Protein...
Aber da musst Du ja erstmal gucken, ob jetzt prozentual, nach Gramm oder nach Kalorien.
Das macht einen gewaltigen Unterschied. ; D

Man muss auch bedenken, dass viele der Empfehlungen für den Durchschnittsbürger gelten.
Als Sportler, insbesondere Kraftsportler, ist das mit den Kohlenhydraten eh nochmal anders.
Da braucht man auch vor hohem GI/GL nicht so viele Bedenken haben, insbesondere rund ums Training...
 
### Disclaimer # Achtung, Beitrag mit sehr vielen dieser Schriftzeichen-Dinger da! # Wird lang! # Wenn Ihr die Aufmerksamkeitsspanne der Tik-Tok-Generation habt, am besten gleich mit dem Lesen aufhören! # buehehehe! # Disclamer Ende ###

So... wenn wir es nun gerade mit Ernährung hatten:
Achtet Ihr bei Eurer Ernährung auf Tierhaltung?
Ernährt Ihr Euch vegetarisch? Oder vielleicht vegan?
Oder stopft Ihr Euch wahllos alles in Euren gierigen Gierschlund hinein, was Ihr in Eure gierigen Finger kriegt? : D
Ist ja immer so ein Thema unter Kraftsportlern und da gibts in dem Zusammenhang sicher auch viel zu sagen.

Ich für meinen Teil bin per se kein großer Tierfreund. Zumindest nicht in dem Sinn, dass ich Haustieren o. ä. groß was abgewinnen kann. Ist halt einfach nicht mein Interesse. Ja jetzt hasst Ihr mich, aber kann doch auch nix dafür!

Bin auch kein großer Tierschützer, aber hab in den letzten Jahren immer mehr gemerkt, dass ich auf Fleisch in der Ernährung weitestgehend verzichten kann. Das war nicht mal unbedingt beabsichtigt oder bewusst, mir ist halt einfach eines Tages aufgefallen, dass ich fast nie Fleisch kaufe/esse, ohne dass ich es überhaupt gemerkt hab... und dass es mir trotzdem problemlos möglich war, meinen als Kraftsportler durchaus nicht geringen Proteinbedarf in guter Qualität zu decken (Protein fällt mir meist am leichtesten von den Makronährstoffen, dazu später mehr). Ich habs einfach nicht gebraucht.

Ganz unabhängig davon hab ich in den letzten Jahren aber auch immer mehr damit begonnen, verstärkt auf Tierhaltung etc. zu achten. Es ist heut ja nicht mehr schwer, sich darüber zu informieren und auch die Bedingungen einzusehen, so dass ich auch vom Gewissen her einfach nicht mehr so weitermachen wollte wie zuvor. Man hat ja sonst auch nicht viel anderes zu tun als sich über Dinge zu informieren, während man so auf Star Citizen wartet...
Früher hab ich mir immer gedacht: "Ich fress einfach nur Viecher, die ihrerseits wiederum andere Viecher fressen. Denn wenn ich die dann fresse, dann können sie sich ja kaum bei mir drüber beschweren, wenn sies ja selbst genauso machen!" ; D
Aber jetzt denk ich da etwas anders... was kann denn die Milchkuh oder die Legehenne dafür.

Was ich nicht mag, sind falsche Behauptungen wie z. B., dass pflanzliches Protein genauso gut oder sogar besser wäre als das tierische (dazu unten mehr), usw. Oder dass tierische Produkte der natürlichen Ernährungsweise des Menschen widersprechen würden und dergleichen.
Das sind halt Aussagen, die von Vegetariern selbst kommen, und ich kann verstehen, wenn viele dann davon genervt sind, sich bevormundet fühlen usw... Klima-Kleber light sozusagen, ähnlicher Verdruss-Effekt.
Die Leute mögen es halt nicht, wenn man ihnen sagt, wie sie sich verhalten sollten, ganz egal ob es nun gerechtfertigt ist oder nicht.
Es bringt ja auch nichts, man wird damit sowieso niemanden überzeugen (insbesondere wenn man noch unwahre Aussagen dranhängt wie oben), sondern im Gegenteil eher eine ablehnende Reaktion bewirken.

Das paradoxe ist auf der anderen Seite allerdings, dass sich gerade die Leute, die sich sagen "von diesem veganen Gequatsche lass ich mich nicht beeinflussen!" unbewusst dann doch davon beeinflussen lassen.
Ich kenne da jedenfalls einige Leute, die sich durch Tierschützer so sehr zur Gegenreaktion verleiten lassen haben, dass dies sich dann doch auf ihr Verhalten auswirkt.

Als Beispiel dafür seien mal "Fleischersatz"-Produkte genannt oder auch Produkte, die gar kein Ersatz für irgendwas sein wollen, die man aber dafür nehmen kann.
Vor einigen Jahren fand ich die noch fast ungenießbar.
Aber die Zeit bleibt ja nicht stehen, das hat sich alles weiterentwickelt und heute lege ich die Hand dafür ins Feuer, dass in einem Blindtest viele (nicht alle!) Fleischersatz-Produkte durchaus für echtes Fleisch gehalten würden.
Habt Ihr mal versucht, blind Sachen zu probieren? Da kann man die einfachsten, alltäglichen Produkte oft nicht voneinander unterscheiden. Sehr viel geht da über die Augen und ist oft ist das im Fall der Fleischersatz-Sachen daher nur Kopfsache.
Andere Produkte schmecken durch etwas anders oder haben eine andere Konsistenz als das Original; aber ich finde, man muss es ja nicht zwangsläufig als Ersatzprodukt für irgendwas anderes sehen, sondern kanns auch einfach für das nehmen, was es ist - und viele davon schmecken mir einfach richtig, richtig gut.
Nun kenn ich aber selbst einige Leute, die sich durch den Missionierungs-Eifer mancher veganer Zeitgenossen unbewusst so sehr beeinflussen haben lassen - obwohl sie sich ja gerade nicht beeinflussen lassen wollten - dass sie als Gegenreaktion schon aus Prinzip niemals eines dieser Produkte auch nur versuchen würden. Um nichts in der Welt.
Selbst wenn es gesünder, besser schmeckend, schöner machend und dabei noch günstiger wäre, die würden es nicht anlangen, weil sie lassen sich ja nicht von anderen nichts vorschreiben... und bringen sich dabei eventuell selbst um einige Möglichkeiten, die so schlecht eigentlich gar nicht sind, und sei es nur zwecks Variation auf dem Speiseplan.
Da tackern sich manche Leute echt selbst n Brett vor den Kopf und stehen sich selbst im Weg, und sowas find ich immer ziemlich dumm.

Auf jeden Fall ist es selbst für einen verarmten Hund wie mich möglich, Produkte, die in Sachen Tierschutz akzeptabel sind, zu bezahlen. Ich mein ich kann mir nicht mal neue Hantelscheiben oder einen Haarschnitt leisten und meine Schuhe haben Löcher, aber sogar ich krieg das hin. Das ist für mich daher kein Argument.
Und selbst sogar Supermärkte wie Aldi etc. setzten ja mittlerweile verstärkt auf bessere Haltungsbedingungen (so ist die Milch jetzt z. B. durchgehend mindestens Stufe 3 , es gibt auch viele Bio-Produkte zu erwerben und neulich stand auch in den Nachrichten, dass sie genau wie Norma mittelfristig auch die Sachen mit mieser Haltung endlich aus dem Programm nehmen werden). Da gibt es natürlich noch viel zu tun, aber es sind zumindest Schritte erkennbar. Also wenn man will...

Bliebe da noch die Frage nach der biologischen Wertigkeit der verschiedenen Protein-Quellen für Kraftsportler und Bodybuilder.
Was man weiß: Tierische Proteinquellen (allen voran Whey-Protein, ein Nebenprodukt der Käseherstellung) haben im Schnitt eine höhere Wertigkeit als viele pflanzliche, am besten ist aber meist die Kombination aus pflanzlichem und tierischem Protein (der vielzitierte Klassiker Kartoffeln + Ei zum Beispiel).
Wie wichtig das ganze in der Praxis wirklich ist, ist nochmal eine andere Geschichte.
Was man hier weiß: Je mehr Protein aufgenommen wird und je höher allgemein die Kalorienaufnahme, desto weniger wichtig ist die biologische Wertigkeit. Anders herum wird die Proteinqualität dann wichtiger, wenn jemand nur verhältnismäßig wenig davon aufnimmt oder sich gerade in einer strikten Reduktionsphase befindet.
Was sicherlich auch zutreffend ist: Für den Amateur-Sportler wie wahrscheinlich fast alle hier, mich inbegriffen, ist das ganze wahrscheinlich hauptsächlich Kopfsache und spielt in der Praxis keine so riesige Rolle, so lange Kalorienbilanz und Makros einigermaßen stimmen.
Ich jedenfalls bin kein Wettkampfsportler und ernähre mich auch nicht perfekt, aber ich weiß was ich machen muss, was wirkt und was funktioniert, das ist für mich genug. Es gibt ein paar Sachen, die ich mache, wo ich aber eigentlich genau weiß, dass sie gar nicht notwendig wären... aber man kann natürlich auch alles übertreiben.

Was ich auf jeden Fall niemals unterstützen würde, ist wenn Lebewesen lebendig gequält oder verstümmelt werden. Wenn Garnelen/Shrimps ein Auge herausgebrannt wird, damit sie mehr Eier legen... nein, es gibt Grenzen. Es gibt einfach Sachen, die kann man einfach nicht unterstützen. Mal abgesehen davon, dass Garnelen oder Shrimps so vollgestopft sind mit Antibiotika, dass man sich genausogut pures Antibiotikum reinstopfen könnte.
Oder wenn Vögeln die Flügel gestutzt werden oder Küken geshreddert werden... nein danke. Da gehts halt auch ums Prinzip, egal was das jetzt für Tiere sind und ob die possierlich aussehen oder nicht. Ich will nicht in ner Welt leben, wo sowas normal ist.
Und man muss ja echt nicht ALLES essen. Auch wenn man Fleisch isst, kann man ja trotzdem gewisse Grenzen ziehen. Auch wenn einem ein bestimmtes Produkt an sich gut schmecken würde... man hat heute doch ALLE Auswahl und so extrem viel mehr als noch vor 50 oder vor 100 Jahren... da ist doch immer was dabei, mir kann jedenfalls keiner erzählen, dass er da nicht auf n paar Sachen verzichten kann.

Auf jeden Fall wird kaum jemand damit Probleme haben, seinen Proteinbedarf zu decken, wenn er sich nach dem Training nen Shake reinschlürft, am besten zusätzlich noch morgens nach dem Aufstehen einen, und vor dem Schlafengehen ne Portion Quark, Harzer, Hüttenkäse oder ähnliches. Da wird man überhaupt keine Probleme zu haben, seinen Bedarf in ausgezeichneter Qualität zu decken.
Die Proteinqualität wird natürlich von den meisten Leuten in dem Zusammenhang völlig überbewertet; theoretisch ist "schnelles" Protein wie Whey direkt nach dem Training oder nach dem Aufstehen am besten und "langsames" wie Casein über den Tag oder vor dem Schlafengehen... aber in der Praxis lassen sich laut Studienlage mit beidem ausgezeichnete Resultate erzielen und es ist z. B. erheblich wichtiger, ob und was noch zusätzlich damit aufgenommen wird.

Nun kann man in Sachen Tierschutz natürlich auch bei der Milchproduktion ansetzen.
Molkenprotein (Whey), Casein und Produkte wie Käse und Quark fallen ja in diese Kategorie. Da wird es zumindest bei den Shakes schon schwieriger.
Zumindest muss hier prinzipiell kein Tier verstümmelt oder geschlachtet werden, das ist zumindest schonmal gut.
Haltungsbedingungen sind natürlich wieder ein anderes Kapitel, aber auch hier kann man sich ja mit google schlaumachen und sich dann im Regal umsehen, man findet da schon brauchbares, wenn man will.

Ich habs nicht probiert, aber ich schätze mal, für den allergrössten Teil der Sportler würden wahrscheinlich auch rein pflanzliche Proteinquellen/Produkte ganz gut ausreichen, wenn man nicht gerade auf die Bühne gehen will oder im Kraftdreikampf an der Landesmeisterschaft teilnimmt...
Und rein vegan?
Stell ich mir schon schwieriger vor. Gibt natürlich immer mal ausgesprochen gut trainierte, überzeugte Veganer, keine Frage... die Frage ist eher, ob sie mit einer anderen Ernährungsweise, z. B. mit Milchprodukten, nicht vielleicht noch mehr hätten erreichen können. Es sind halt auch hier wieder Veganer selbst, die behaupten, dass das keinen Unterschied macht.
Die meisten davon sind aber auch Natural-Bodybuilder und da ist der Bedarf an bestimmten Dingen ohnehin nicht so hoch wie unter Stoff.

Nun denn, ich hab meins gesagt. Jetzt hat das Tippen so lange gedauert, dass ich in der Zwischenzeit schon wieder nachsehen muss, ob Star Citizen jetzt schon fertig ist. Kann ja einer von Euch so lange mal schreiben, wie er das hält.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich esse Fleisch gerne. Verzichten könnte ich wohl, aber ich will nicht. So einfach ist das. Es ist Ernährung und das ist zu großen Teilen kein Müssen, sondern ein Wollen.
Ganz vegan stelle ich mir dann aber auch von anderen Standpunkten her schwer vor. Milchprodukte sind eben eine große Proteinquelle.
Nun, was Tiere direkt angeht, ich habe schon mal meinen kroatischen Nachbarn geholfen, die Hühner und Kaninchen zu schlachten, die sie sich gehalten haben. Heißt soviel wie, ich habe auch selbst das Beil geführt. Man muss die Viecher nicht unnötig quälen, aber sie sterben eben, damit wir sie essen können.
 
Ich achte beim Einkaufen darauf woher das Fleisch kommt, welche Haltungsform etc. Bis vor ein paar Jahre haben meine Großeltern noch selbst geschlachtet (Bauernhof) da war das Thema noch leichter. ;)
Also decke ich meinen bzw unseren Proteinbedarf mit allem was mir zur Verfügung steht. :D Aber auch vegetarisch bekommt man das sehr gut hin. Weil jeden Tag brauche ich kein Fleisch.

Meine täglichen top Proteinquellen sind wohl Quark, Hüttenkäse, Haferflocken, Rote Linsen, Whey. (Und im Sommer sehr oft das Proteineis von REWE -Cookies & Cream :fresse:)

Die Kunst dabei ist doch eigentlich nur darauf zu achten mehr Eiweiß als Kalorien zu sich zu nehmen, oder nicht?
Zumindest was Definition angeht, ist die bei mir viel ausgeprägter geworden, seitdem ich meine Ernährung auf Low/Cycle-Carb umgestellt habe.

Ich bin letztes Jahr sehr gut mit der Methode gefahren, 200-300kcal im Defizit und einen Proteinanteil von ca 2-2,5g/KG Körpergewicht. Wichtig, kein größeres Defizit. Und schweres Kraftrainig 3-4mal die Woche.
Ich hab da auch keine Wissenschaft draus gemacht, aber die Ergebnise waren auf jedenfall da.
Das werde ich jetzt dann auch wieder so starten.
 
Ich hatte Anfang letzten Jahres ein deutliches Defizit und das hatte auch seinen Zweck. Da bin ich <2000kcal/Tag (mit Cheatday, sobald ich unter Leuten war) gefahren, was bei 1,87 Körpergröße doch etwas sehr wenig ist, wenn man nebenbei noch etwas macht. Fit habe ich mich trotzdem gefühlt und bin so von in einem Monat von 98 auf 94 kg runter. Danach habe ich das Thema doch bisschen sehr schleifen lassen und erst im Dezember wieder angefangen, reichlich Eiweiß zu essen und zu trainieren. Da war ich bei 92kg. Jetzt... irgendwo bei 90, denke ich. Ist mir recht wurscht. Langsam schwindet das Fett so weit, dass man mal was zu sehen bekommt. Danach aufzubauen wird wohl leichter. Da macht die Motivation dann auch mit. Gibt nichts schlimmeres als wenn man trainiert (oder irgendwas macht) und man keine Erfolge hat, eben so wie es beim Abbau ist. Tja, aber mit dem Ziel, dass man im Sommer die oberen Päckchen am Bauch sieht, muss das Körperfett eben runter. Vor 3 Wochen war ich laut Messgerät bei 17,5%, wobei ich eher irgendwas um die 20 sagen würde, wenn ich mich mal mit Beispielbildern vergleiche. Wenn ich ein Stück unter 15 bin, dann kann ich endlich Freude haben und wirklich Kraft aufbauen. Zumindest ist das der Plan.
Jetzt isses runtergeschrieben, jetzt muss ich es auch machen. :D
 
So geht wieder los heute, 4 Wochen Pause und 2 Wochen wieder ins Training reinkommen.
Heute erster schwerer Beine Tag....ichg hab kein Bock aber Augen zu Musik laut und durch, denke nach dem Training sage ich wieder hättest Du da noch ein Satz mehr gemacht
Übrigens das gibts gleich auf die Ohren:
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:lol:
 
So geht wieder los heute, 4 Wochen Pause und 2 Wochen wieder ins Training reinkommen.
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Bin ja hier noch via DVI verkabelt und hatte daher keinen Ton;
aber das Video anzuschauen war auch echt gut!
 
Tja, ich hatte ja Anfang der Woche Muskelkater wie Sau in den Beinen. Gestern war die Beinpresse wieder dran, was habe ich heute? Zugegeben, er ist viel weniger stark als vor paar Tagen. Und ich habe endlich mal wieder welchen in der Brust. Geht doch!
 
Wir hier aus dem Topic könnten uns doch alle zusammen tun.
Wir trainieren jetzt ein Jahr lang ELENDS, bis wir richtige MONSTER sind.

Dann können wir nämlich anschließend an einem PCGH-Forentreffen teilnehmen und alle anderen verprügeln. :love:


Mir schwebt da so ein gewisser Moderator vor, der ganz gerne mal Verwarnungen verteilt... ^-^
 
Ich esse nur bestimmtes Fleisch (Lamm, Rind, und Hähnchen), und das seit jeher aus ausgewählten Metzgereien, aber auch nicht täglich. Habe auch schon mal selber ein Lamm geschlachtet.
Halte das für was ganz normales im natürlichen Kreislauf von Leben und Tod.
Aber die Massentierhaltung und der Rattenschwanz an Üblem, was das ganze mit sich bringt, halte ich auch für ein großes Problem! Das Problem ist halt, dass wir Menschen in der Wohlstandsgesellschaft durch übermäßigen Konsum zu vielen Dingen den gesunden Bezug verloren haben. Ist aber auch ein breites Thema.

Was anderes: Hab gestern nach über einem Jahr mal wieder Bankdrücken gemacht - 60kg. Hab heute seltsamen Muskelkater im Bereich des Schlüsselbeins. Seltsam, weil dort doch keine große Muskelpartie ist und ich das so nie hatte. Ah verdammt, bin Kraftttaining mit Hanteln gar nicht mehr gewöhnt?
Macht aber schon Spaß :)
 
Ich esse nur bestimmtes Fleisch (Lamm, Rind, und Hähnchen), und das seit jeher aus ausgewählten Metzgereien, aber auch nicht täglich. Habe auch schon mal selber ein Lamm geschlachtet.
Halte das für was ganz normales im natürlichen Kreislauf von Leben und Tod.
Aber die Massentierhaltung und der Rattenschwanz an Üblem, was das ganze mit sich bringt, halte ich auch für ein großes Problem! Das Problem ist halt, dass wir Menschen in der Wohlstandsgesellschaft durch übermäßigen Konsum zu vielen Dingen den gesunden Bezug verloren haben. Ist aber auch ein breites Thema.

Was anderes: Hab gestern nach über einem Jahr mal wieder Bankdrücken gemacht - 60kg. Hab heute seltsamen Muskelkater im Bereich des Schlüsselbeins. Seltsam, weil dort doch keine große Muskelpartie ist und ich das so nie hatte. Ah verdammt, bin Kraftttaining mit Hanteln gar nicht mehr gewöhnt?
Macht aber schon Spaß :)

Wieso machst Du auch 1 Jahr kein Bankdrücken. ^^

Die Brustmuskeln haben ihren Ursprung teils auch am Schlüsselbein.
 
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