Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
Und du meinst, dass man mit soetwas wie Reichensteuer bei der Union einen Blumentopf gewinnen kann? Zumal es als Alternative ja auch noch den DGB geben würde. Auch wenn das keine Partei ist.
Jedenfalls auf Kommunalebene ist man da durchaus in 2 ähnlich große Lager gespalten.
Als die Mentholzigarette noch Bundeskanzler war, herrschte der Kalte Krieg.
Das waren noch ganz andere Zeiten und mMn nicht mit der heutigen vergleichbar.
Es geht um seine Art, den Charakter, die Einstellung und nicht die Taten.

Vergleiche Nahles:
Bätschi, Dann gibt es auf die Fresse

Wie sehr ich Merkel verachte, sie ist nicht peinlich wie Nahles.

Edit:
Ein Krankenkassensystem für alle?
Nein nicht ganz, Heilsfürsorge und UTV sollten da schon noch bleiben.
 
Bei der Krankenversicherung könnten ruhig alle einzahlen. Dann natürlich auch ohne Zweiklassenmedizin.
Wobei man z.B. als Selbsttändiger gezwungen ist, in die PKV zu gehen. Bei meinem Vater war das gar nicht so einfach dann wieder in die gesetzliche zu wechseln, nachdem die PKV ständig die Beiträge erhöht hat.

Bei der Rente sollten zu Selbstständigen auch einzahlen. Die Beamten sind über ihre Pensionen abgesichert und haben es sogar besser, da dort die Quote bei 71% des letzten Bruttos beträgt, während es bei der Rente nur 48% sind.
Also verbeamten lassen, ist die beste Altersvorsorge. ;)


Typischer Wirtschaftslibraler der auf "Konservative " macht.

Man sieht eher das die AFD eine Mischung von NPD und dem kapitilistischen Flügel der FDP ist.

Deswegen setzt sich auch die AFD nicht für den "kleinen Mann" ein, sondern für den Adel und Wirtschaftselite. Ähnlich wie es schon die NSDAP gemacht hat.
Frontal 21 vom 21. August 2018 - ZDFmediathek
Der grosse Bluff - ZDFmediathek
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht schon wieder diese NSDAP Vergleiche.
Die Partei war defacto auf eine Person ausgerichtet und der Flügel der noch was anderes im Sinn hatte außer Hitler war definitiv links.
 
Den linken Flügel der NSDAP musst du mir mal zeigen.

Den gibt es genauso wenig wie in der NPD oder AFD.

Nun in der AfD hat sich auch noch nie jemand als Sozialst bezeichnet. Eben weil die AfD im Geiste der Nachfolger der DNVP ist, das sind eindeutig Deutschnationale und keine Nationalsozialisten.

Zum linken NSDAP Flügel, ja den gab es und informiere dich einfach mal über die Brüder Strasser.
Mit der Ermordung der SA Führung war das ganze dann aber auch vorbei mit dem Sozialismus im Nationalsozialismus.
 
Den linken Flügel der NSDAP musst du mir mal zeigen.

Den gibt es genauso wenig wie in der NPD oder AFD.


---


Wie schon auf der AFD Demo vor drei Wochen in Dresden, gab es auch auf der Demo gestern in Chemnitz wieder Angriffe auf Journalisten. Diesmal kam es sogar zu Sach- und Personenschäden.
Angriffe in Chemnitz: "Noch nie so viel Hass auf Medien erlebt" | tagesschau.de

Doch den gab es angeführt von Ernst Röhm. Der wollte nationalen Sozialismus.
 
Deswegen setzt sich auch die AFD nicht für den "kleinen Mann" ein, sondern für den Adel und Wirtschaftselite. Ähnlich wie es schon die NSDAP gemacht hat.
Frontal 21 vom 21. August 2018 - ZDFmediathek
Der grosse Bluff - ZDFmediathek
Ich verstehe deshalb auch die Logik der AfD-Wähler und -Sympathisanten nicht. Nichts deutet darauf hin, dass die AfD dafür sorgen wird, dass "die Armen" (zu denen ironischerweise z.B. auch Asylbewerber gehören) bald (wesentlich) mehr Geld kriegen werden. Das Parteiprogramm ist ein Witz und selbst wenn es keiner wäre: Warum lamentiert man über die ganzen verlogenen Politiker und baut gleichzeitig darauf, dass eine andere Partei komplett aus ehrlichen Menschen besteht und sich an das Parteiprogramm halten wird? Meinetwegen haben Merkel, Schröder usw. das Volk über Jahre bzw. Jahrzehnte verarscht, aber wie blind muss man sein, dass man einer neuen Partei einfach alles glaubt? Das ist an Naivität nicht zu überbieten. Sollte die AfD wesentlich an der Regierung beteiligt sein, werden sich einige hier noch umgucken. Den Leuten ging es schon vor der Flüchtlingskrise schlecht (relativ gesehen; absolut gesehen hat es die ärmste Sau in Deutschland immer noch besser als 90 % der Weltbevölkerung) und ich bin mir sicher, dass sich das durch die AfD nicht ändern wird. Zumindest deutet nichts darauf hin. Für mich ist die AfD einfach eine nationalistisch denkende Partei mit neoliberalen Tendenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eben weil die AfD im Geiste der Nachfolger der DNVP ist, das sind eindeutig Deutschnationale und keine Nationalsozialisten.
DNVP, Hugenberg und sein Medien- und Wirtschaftsimperium? Das waren mit die wichtigsten Wegbereiter der NSDAP und des Nationalsozialismus. Dazu noch die Harzburger Front, das größte Klosettbecken für die Republikfeinde von Rechtsaußen.
Die Aussage, dass die DNVP ja nur Deutschnationale und keine Nationalsozialisten waren, kann man nur als Euphemismus betrachten.

Nein nicht ganz, Heilsfürsorge und UTV sollten da schon noch bleiben.
Bundeswehr ist ja wieder eine Sache für sich.


Deswegen setzt sich auch die AFD nicht für den "kleinen Mann" ein, sondern für den Adel und Wirtschaftselite.
Und die Gewerkschaften hat man auch als Feind: jungle.world - Gewerkschaften als Feind
 
Zuletzt bearbeitet:
Den linken Flügel der NSDAP musst du mir mal zeigen.

Den gibt es genauso wenig wie in der NPD oder AFD.


---


Wie schon auf der AFD Demo vor drei Wochen in Dresden, gab es auch auf der Demo gestern in Chemnitz wieder Angriffe auf Journalisten. Diesmal kam es sogar zu Sach- und Personenschäden.
Angriffe in Chemnitz: "Noch nie so viel Hass auf Medien erlebt" | tagesschau.de
Linker Flügel bedeutet nicht dass dieser Teil im heutigen politischen Spektrum als Links eingestuft werden kann, bspw als Marxisten^^

Sent from my ONEPLUS A5000 using Tapatalk
 
Ungewollte Wegbereiter.
Das Ziel der DNVP war eine Restauration des Kaiserreiches bzw. eine Militärdiktatur und kein drittes Reich.
 
Das wage ich zu bezweifeln, dass man nicht ganz so brutal mit den Juden umgesprungen wäre. Der Antisemitismus der von der DNVP und der Hugenberg-Presse vorgebracht wurde, unterschied sich nicht von dem, der von der NSDAP und ihren Blättern vorgebracht wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, kein ungewollter Wegbereiter. Ebenso wie die NSDAP, vertrat die DNVP einen glühenden Antisemitismus und völkischen Nationalismus. Der Unterschied zwischen beiden Parteien war nur in Nuancen vorhanden.
Antisemitismus war damals generell weit verbreitet in Alltag und Politik, darunter auch die Sozialisten. Und mit Sozialisten meine ich die internationalen, nicht die nationalen.
Ach ja, und Deutschnational war auch bald jemand.Die österreichischen Sozialisten waren nahezu alle deutschnational bzw für die großdeutsche Lösung. Allerdings nicht aus denselben Gründen wie Nationalsozialisten.


Sent from my ONEPLUS A5000 using Tapatalk
 
Nein, kein ungewollter Wegbereiter. Ebenso wie die NSDAP, vertrat die DNVP einen glühenden Antisemitismus und völkischen Nationalismus. Der Unterschied zwischen beiden Parteien war nur in Nuancen vorhanden.
Eine vollkommen andere Staatsform sind für dich Nuancen?
Die DNVP wollte im Grunde das alte Kaiserreich ggf. erstmal mit Reichsverweser statt Kaiser.
Die Nazis waren im Grunde Revolutionäre, sie wollten das System der Weimarer Republik stürzen und auch das was aus dem Kaiserreich übrig geblieben ist.
"Kameraden die Rotfront und Reaktion erschossen"
Diese Zeile sagt eindeutig aus, wer auch zu den Feinden der Nazis gehörte.

Aber Hitler war Zweckbündnissen ja nicht abgelehnt.
 
Diese Zeile sagt eindeutig aus, wer auch zu den Feinden der Nazis gehörte.
Welcher bei einem Teil der NSDAP zu den Feinden gehörte und dieser Teil wurde beim Rhöm-Putsch beseitigt. Also hör bitte auf, dir hier noch das Goldene Band zu deiner Globke-Medaille der KSJ dazuzuverdienen.

Aber Hitler war Zweckbündnissen ja nicht abgelehnt.
Und das Zentrum hat gegen Ende der Weimarer Republik oft mit der NSDAP und DNVP kokettiert. Also etwas, was man heute auch in Teilen der CDU/CSU mit der AfD beobachten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Teile sind sehr sehr klein und nur Hinterbänkler, jetzt tun wir mal nicht so, als wenn die CDU schon auf dem Sprung ist mit der AfD zu koalieren, das Gegenteil ist der Fall!
 
Welcher bei einem Teil der NSDAP zu den Feinden gehörte und dieser Teil wurde beim Rhöm-Putsch beseitigt. Also hör bitte auf, dir hier noch das Goldene Band zu deiner Globke-Medaille der KSJ dazuzuverdienen.


Und das Zentrum hat gegen Ende der Weimarer Republik oft mit der NSDAP und DNVP kokettiert. Also etwas, was man heute auch in Teilen der CDU/CSU mit der AfD beobachten kann.

Also nach der Machtergreifung, defacto war die NSDAP kein Freund der Deutschnationalen beim Weg zur Macht. Danach wurde es eh schwer die NSDAP abzulehnen, die Menschen kamen ja aus allen Lagern in die NSDAP. Auch von SPD, KPD und Co.
Natürlich hatten die Deutschnationalen mehr Schnittstellen als andere, aber es sind auch erstaunlich viele Kommunisten übergelaufen.
 
aber es sind auch erstaunlich viele Kommunisten übergelaufen.
Was nicht verwundert. Denn als Hauptgegner wurde bei KPD und Vorfeldorganisationen ja nicht die NSDAP wahrgenommen. Mit der machte man im Zweifel gerne auch gemeinsame Sache. Als Hauptgegner galt die SPD und der ADGB sowie die Republik im Allgemeinen.
 
Zurück