Oder endlich eine grundlegende Reform der Sozialsysteme. Sprich jeder muss sich in den gesetzlichen Sozialversicherung pflichtversichern. Ein Ausweichen auf Private gilt nicht mehr. Ebenso die Beitragsbemessungsgrenze in ihrer jetzigen Form abschaffen, damit auch höhere Einkommen ihren Teil zum Sozialsystem beitragen.
(Einzig bei Beamten wäre es teilweise durch die im Grundgesetz verankerten hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentum nicht machbar.)
Die Probleme z.B. im Ruhrgebiet begannen im Zuge der Kohle- und Stahlkrise und der damit einhergehenden Massenarbeitslosigkeit. Das Verarmung, soziale Segregation, dahinvegetieren in Elendsvierteln, prekäre Beschäftigung und Perspektivlosigkeit mit- wenn nicht sogar hauptverantwortlich für Kriminalität und Parallelgesellschaften sind, ganz egal ob unter autochtonen Deutschen oder unter Deutschen mit Migrationshintergrund, ist nicht erst seit heute bekannt. Aber Hauptsache mal wieder schön nach unten treten und eine Ethnisierung sozialer Konflikte betreiben, statt eine ordentliche Sozialpolitik.
Aber ich vergaß: Der Markt regelt ja alles und wer in Armut geboren und aufgewachsen ist, hätte sich halt andere Eltern suchen müssen.
und da es an der Stelle passt:
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Privatisierung des Wohlfahrtsstaates gefaehrdet Demokratie | Telepolis
Muss man wirklich mit der Verteilung von Einkommen und Vermögen wieder anfangen und wie sich die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft abgekoppelt hat?