News Death Stranding 2 in Tests: Berechtigte Vorfreude für PC-Spieler?

Ich freue mich auf das Spiel, aber vor allem würde ich gerne mal einen Technik- und Performancevergleich von dem Spiel mit der Decima Engine im Vergleich zur Unreal Engine, eventuell Hell Blade 2 sehen.

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Ich freue mich auch
 
Das ist Deine Interpretation. Ich denke mal eher, dass es während der ganzen Entwicklung diesbezüglich einen Machtkampf gab und Konami gegen den Willen Kojimas in die Entwicklung von MGS 5 eingegriffen hat. Das merkt man dem Spiel auch deutlich an, es ist so überhaupt nicht das, was man von Kojima erwarten würde. Und man merkt auch, dass die eher selten vorkommenden Storyelemente offenbar ursprünglich deutlich mehr ausgebaut werden sollten.

Die Charaktere werden Kojima-like aufgebaut und präsentiert um danach wieder stundenlang fallen gelassen. Story und Charaktere sind in MGS 5 nur zweitrangig, das Gameplay steht im Fokus. Das ist nie im Leben so auf Kojimas Wunsch hin so umgesetzt worden.

Es ist was die Story und die Charkterzeichnung angeht der mit Abstand schelchteste Teil der Reihe und in Punkto Gameplay der mit Abstand Beste. Das sagt eigentlich schon Alles.




Kojimas Name wurde aus dem MGS 5-Marketing vollständig gestrichen, das ist wohl kaum alleine darauf zurück zu führen, dass man für die Zukunft unterschiedliche Vorstellungen hatte. Da muss schon einiges mehr passiert sein, es ist ja allgemein bekannt was für ein schwieriger Typ er ist. Ich kann mir schon gut vorstellen, was da abgegangen ist, als man ihm in "sein Spiel" reingefuscht hat.



Das sind Alles Dinge, die Kojima nie wollte und auch nie konnte. Dieses MGS 5 wäre nach seinen Vorstellungen garantiert so niemals veröffentlicht worden und seine neusten "Werke" zeigen ja wo bei ihm die Reise hingeht.
Ich sehe das anders. Das überlegene Gameplay von MGSV ist nicht das Ergebnis von Einflussnahme durch Konami, sondern vielmehr die logische Weiterentwicklung dessen, was er über Jahrzehnte aufgebaut hat.

Schon Metal Gear Solid 1 auf der PS1 hatte für die damalige Zeit bemerkenswert komplexe Stealth-Elemente, etwa Sichtfelder, Geräusche, Alarmphasen und Überwachungskameras. In MGS2 kamen neue Mechaniken hinzu, wie Gegnerreaktionen auf Blutspuren, Wachen mit Funkkontakt, Wachwechsel und Wettereinflüsse. MGS3 führte Tarnmuster, Verletzungsmanagement und eine offenere Kartenstruktur ein.

MGSV hat diese Elemente nicht ersetzt, sondern erstmals in eine dynamische, offene Welt übertragen, mit realistischer Gegneranpassung (zum Beispiel Nachtsichtgeräte bei häufigen Nachtangriffen), frei wählbaren Einsatzzeiten, einem Begleitersystem und modularem Ausrüstungsbau.

Diese Weiterentwicklung passt genau zu dem, was Kojima immer wieder in Interviews betont hat, nämlich dass Spieler selbst entscheiden können sollen, wie sie eine Situation lösen. Deshalb spricht vieles dagegen, dass all das gegen seinen Willen entstanden sein soll.

Auch Mother-Base-Management wurde bereits auf PSP in Peace Walker eingeführt, mit Soldatenrekrutierung, Forschung und Ressourcenverwaltung. MGSV baut dieses System deutlich aus, mit begehbarer Basis, Online-Funktionen und größerer strategischer Tiefe.

Dass die Story in MGSV schwächer wirkt, liegt wohl eher an einem abgebrochenen Projekt und nicht an einem Bruch mit Kojimas Stil. Dass Figuren wie Quiet oder Skull Face zunächst aufgebaut, dann aber fallengelassen werden, ist kein erzählerischer Kniff, sondern deutet eher darauf hin, dass Inhalte gestrichen wurden.

Kurz gesagt: MGSV ist ein weiterentwickeltes Produkt mit Mechaniken aus allen vorherigen Teilen.
Zudem ist Death Stranding nicht mehr überladen mit Cutscenes, wie andere Kojimateile, weshalb ich zwar davon ausgehe, dass noch mehr in MGS V geplant war, aber nicht in höherer Frequenz. Das Spiel wäre einfach nur länger gewesen.

PS: Wir werden uns wohl gegenseitig nicht mehr überzeugen... Du hast aber damit recht, dass Death Stranding Gameplaytechnisch schlechter als MGS V ist, aber Kojima musste sich ja auch was ganz neues ausdenken.

PPS: MGS 3 und MGS 4 kenne ich kaum. Ich schaue mir gerade Gameplay an, aber die Teile empfand ich als langweilig bzw. die haben mich nicht mehr abgeholt. MGS V hat mich echt umgehauen....nicht storytechnisch, aber Afghanistan fand ich sehr geil.
 
Ich sehe das anders. Das überlegene Gameplay von MGSV ist nicht das Ergebnis von Einflussnahme durch Konami, sondern vielmehr die logische Weiterentwicklung dessen, was er über Jahrzehnte aufgebaut hat.

Schon Metal Gear Solid 1 auf der PS1 hatte für die damalige Zeit bemerkenswert komplexe Stealth-Elemente, etwa Sichtfelder, Geräusche, Alarmphasen und Überwachungskameras. In MGS2 kamen neue Mechaniken hinzu, wie Gegnerreaktionen auf Blutspuren, Wachen mit Funkkontakt, Wachwechsel und Wettereinflüsse. MGS3 führte Tarnmuster, Verletzungsmanagement und eine offenere Kartenstruktur ein.

MGSV hat diese Elemente nicht ersetzt, sondern erstmals in eine dynamische, offene Welt übertragen, mit realistischer Gegneranpassung (zum Beispiel Nachtsichtgeräte bei häufigen Nachtangriffen), frei wählbaren Einsatzzeiten, einem Begleitersystem und modularem Ausrüstungsbau.

Diese Weiterentwicklung passt genau zu dem, was Kojima immer wieder in Interviews betont hat, nämlich dass Spieler selbst entscheiden können sollen, wie sie eine Situation lösen. Deshalb spricht vieles dagegen, dass all das gegen seinen Willen entstanden sein soll.

Auch Mother-Base-Management wurde bereits auf PSP in Peace Walker eingeführt, mit Soldatenrekrutierung, Forschung und Ressourcenverwaltung. MGSV baut dieses System deutlich aus, mit begehbarer Basis, Online-Funktionen und größerer strategischer Tiefe.

Dass die Story in MGSV schwächer wirkt, liegt wohl eher an einem abgebrochenen Projekt und nicht an einem Bruch mit Kojimas Stil. Dass Figuren wie Quiet oder Skull Face zunächst aufgebaut, dann aber fallengelassen werden, ist kein erzählerischer Kniff, sondern deutet eher darauf hin, dass Inhalte gestrichen wurden.

Kurz gesagt: MGSV ist ein weiterentwickeltes Produkt mit Mechaniken aus allen vorherigen Teilen.
Zudem ist Death Stranding nicht mehr überladen mit Cutscenes, wie andere Kojimateile, weshalb ich zwar davon ausgehe, dass noch mehr in MGS V geplant war, aber nicht in höherer Frequenz. Das Spiel wäre einfach nur länger gewesen.

Ab MGS 2 war dann auch schon der Punkt erreicht, an dem sich die Reihe im Prinzip kaum noch weiter entwickelt hat und der Fokus immer mehr Richtung Story, Erzählung, Überzeichnung der Charaktere und Cutscenes zu Lasten des Gameplays verlagert wurde.

MGS 3 hatte bereits erheblich mehr Cutscenes als Teil 2, in Teil 4 wurde es nochmal erheblich mehr, was dann derart ausartete, dass man sich nach Abschluss des Spiels erstmal einen über 1 Stunde langen, drittklassigen Actionfilm ansehen musste, bevor man den Abspann zu sehen bekam. Auch mitten im Spiel waren die Cutrscenes teilweise so lange, dass man dadurch regelrecht aus dem Spielfluss gerissen wurde und nach der Szene oft schon garkeine Lust mehr hatte weiter zu spielen, sowas ist einfach kein gutes Gamedesign.

Teil 2 wurde damals zu Release schon für sein leicht angestaubtes Gameplay kritisiert, weil es in Punkto Stealth-Mechaniken und Realismus mit z.B. den ersten Splinter Cell Teilen nicht mithalten konnte.

Das Gegnerverhalten war in MGS vor allem eins: albern! Das wurde durch den Quatsch mit dem wandernden Umzugskarton nicht gerade besser. In Splinter Cell gab es:

- Indikatoren für Geräuschentwicklung und Licht, was auch wirklich erheblichen Einfluss auf das Risiko entdeckt zu werden hatte. In dem Zusammenhang spielten auch die zerstörbaren Lichtquellen eine entscheidende Rolle.

- Ein realistische Missionsplanung mit Itemmanagement. Die Ausrüstung war begrenzt und konnte in einer Mission auch größtenteils nicht aufgefüllt werden. Man konnte auch nur in einem realistischen Maße Ausrüstung bei sich tragen und musste mit dieser haushalten.

- Ein gut durchdachtes und auf die Stealth-Mechaniken zugeschnittenes Klettersystem, welches das Spiel enorm bereichert hat

- Wurde man entdeckt, haben die Gegner das nicht 1 Minute später einfach "vergessen" wie es in MGS der Fall war. Man musste sämtliche Gegner, die alarmiert wurden, auch ausschalten oder komplett umgehen. Die Konsequenzen einer Entdeckung waren also viel fataler. In MGS ist es hingegen fast schon egal, man sitzt es kurz aus und gut ist es...

- verschiendene Visor-Modi inkl. Nachtsicht

in MGS 3 + 4 hat sich das Gameplay hingegen kaum weiter entwickelt abseits der 2-3 Kleinigkeiten, die Du aufgezählt hast. Ich weis auch nicht von welchen offenen Arealen Du redest. Die Areale in beiden Titeln waren fast schon lächerlich klein, sicher nicht ganz so extrem schlauchig wie in Teil 2, aber als offen kann man das wohl kaum bezeichnen. Alleine das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, der für Teil 5 spricht.

PS: Wir werden uns wohl gegenseitig nicht mehr überzeugen... Du hast aber damit recht, dass Death Stranding Gameplaytechnisch schlechter als MGS V ist, aber Kojima musste sich ja auch was ganz neues ausdenken.

Ja, weil Kojima bei Death Stranding machen konnte was er wollte. Und er musste sich nichts Neues ausdenken, er wollte es...

MGS V ist das Ergebnis der Durchsetzung Konamis gegen Kojima und deshalb ist es auch das einzige MGS, dass ein richtiges (gutes) Stealth Game ist und bei dem Story und Charaktere nenebsächlich sind.


PPS: MGS 3 und MGS 4 kenne ich kaum. Ich schaue mir gerade Gameplay an, aber die Teile empfand ich als langweilig bzw. die haben mich nicht mehr abgeholt. MGS V hat mich echt umgehauen....nicht storytechnisch, aber Afghanistan fand ich sehr geil.

Wenn Du sie gespielt hättest, würdest Du wahrscheinlich verstehen was ich meine.

Ich habe beide gespielt und beide nicht komplett abgeschlossen. MGS 3 habe ich auf dem 3DS bis zum letzten Boss gespielt, der Titel lebt absolut von den interessanten Chrakteren, das Spiel an sich ist nur mittelmäßig und lässt viele Dinge vermissen, die man von einem guten Stealth Game einfach erwarten würde.

MGS 4 habe ich auf der PS3 etwa zu 80% durchgespielt und es hat vom Gameplay her 0 Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dafür wird man regelrecht mit Cutscenes zugemüllt. Die Chraktere bzw. Bosse sind hier aber schon deutlich einfallsloser. Das Spiel will viel darstellen, hat aber im Endeffekt kaum etwas zu bieten. Kojima eben...


MGSV war der langweiligste Shit, den ich innerhalb dieses Genres gespielt habe.
Geschmackssache. Ich mag Splinter Cell und es ist sehr viel näher an Splinter Cell dran als alle anderen Teile. Außerdem gefiel mir die Forschung und das Management in der Basis, aber das Spiel hat auch klare Schwächen. Perfekt ist es bei Weitem nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da bist Du komplett falsch informiert. Die Entwicklung von MGS V war einer der Hauptgründe warum es zu dem Streit zwischen Kojima und Konami überhaupt gekommen ist.

Kojima wollte da wieder "sein Ding" durchziehen (Alles überzeichnen; aufgeblase Story, die viel sein will aber in Wirklichkeit kaum Substanz hat; überbordende Cutscenes zu Lasten des Gameplays).

Das hat Konami zum Glück nicht zugelassen und deshalb ist MGS V tatsächlich ein gutes Stealth Game geworden mit zeitgemäßen Mechaniken.

Es ist also nicht Kojimas Verdienst, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten wir ein MGS 4 mit noch weniger Gameplay bekommen. Er macht ja auch keinen Hehl daraus, dass er eigentlich lieber Filmemacher geworden wäre.
nichtsdestotrotz ist mgs 5, mal davon abgesehen, dass es nie richtig fertig geworden ist, der schlechteste mgs teil, auch wenn das eigentliche gameplay hier viel besser ist. ich selbst bin großer mgs fan, aber an death stranding, habe ich mich noch nicht rangetraut. irgendwie reizt es mich ja, aber irgendwie auch nicht so sehr das spiel anzufangen, da es auch nicht gerade klein ist.
 
Ab MGS 2 war dann auch schon der Punkt erreicht, an dem sich die Reihe im Prinzip kaum noch weiter entwickelt hat und der Fokus immer mehr Richtung Story, Erzählung, Überzeichnung der Charaktere und Cutscenes zu Lasten des Gameplays verlagert wurde.

MGS 3 hatte bereits erheblich mehr Cutscenes als Teil 2, in Teil 4 wurde es nochmal erheblich mehr, was dann derart ausartete, dass man sich nach Abschluss des Spiels erstmal einen über 1 Stunde langen, drittklassigen Actionfilm ansehen musste, bevor man den Abspann zu sehen bekam. Auch mitten im Spiel waren die Cutrscenes teilweise so lange, dass man dadurch regelrecht aus dem Spielfluss gerissen wurde und nach der Szene oft schon garkeine Lust mehr hatte weiter zu spielen, sowas ist einfach kein gutes Gamedesign.

Teil 2 wurde damals zu Release schon für sein leicht angestaubtes Gameplay kritisiert, weil es in Punkto Stealth-Mechaniken und Realismus mit z.B. den ersten Splinter Cell Teilen nicht mithalten konnte.

Das Gegnerverhalten war in MGS vor allem eins: albern! Das wurde durch den Quatsch mit dem wandernden Umzugskarton nicht gerade besser. In Splinter Cell gab es:

- Indikatoren für Geräuschentwicklung und Licht, was auch wirklich erheblichen Einfluss auf das Risiko entdeckt zu werden hatte. In dem Zusammenhang spielten auch die zerstörbaren Lichtquellen eine entscheidende Rolle.

- Ein realistische Missionsplanung mit Itemmanagement. Die Ausrüstung war begrenzt und konnte in einer Mission auch größtenteils nicht aufgefüllt werden. Man konnte auch nur in einem realistischen Maße Ausrüstung bei sich tragen und musste mit dieser haushalten.

- Ein gut durchdachtes und auf die Stealth-Mechaniken zugeschnittenes Klettersystem, welches das Spiel enorm bereichert hat

- Wurde man entdeckt, haben die Gegner das nicht 1 Minute später einfach "vergessen" wie es in MGS der Fall war. Man musste sämtliche Gegner, die alarmiert wurden, auch ausschalten oder komplett umgehen. Die Konsequenzen einer Entdeckung waren also viel fataler. In MGS ist es hingegen fast schon egal, man sitzt es kurz aus und gut ist es...

- verschiendene Visor-Modi inkl. Nachtsicht

in MGS 3 + 4 hat sich das Gameplay hingegen kaum weiter entwickelt abseits der 2-3 Kleinigkeiten, die Du aufgezählt hast. Ich weis auch nicht von welchen offenen Arealen Du redest. Die Areale in beiden Titeln waren fast schon lächerlich klein, sicher nicht ganz so extrem schlauchig wie in Teil 2, aber als offen kann man das wohl kaum bezeichnen. Alleine das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, der für Teil 5 spricht.



Ja, weil Kojima bei Death Stranding machen konnte was er wollte. Und er musste sich nichts Neues ausdenken, er wollte es...

MGS V ist das Ergebnis der Durchsetzung Konamis gegen Kojima und deshalb ist es auch das einzige MGS, dass ein richtiges (gutes) Stealth Game ist und bei dem Story und Charaktere nenebsächlich sind.




Wenn Du sie gespielt hättest, würdest Du wahrscheinlich verstehen was ich meine.

Ich habe beide gespielt und beide nicht komplett abgeschlossen. MGS 3 habe ich auf dem 3DS bis zum letzten Boss gespielt, der Titel lebt absolut von den interessanten Chrakteren, das Spiel an sich ist nur mittelmäßig und lässt viele Dinge vermissen, die man von einem guten Stealth Game einfach erwarten würde.

MGS 4 habe ich auf der PS3 etwa zu 80% durchgespielt und es hat vom Gameplay her 0 Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dafür wird man regelrecht mit Cutscenes zugemüllt. Die Chraktere bzw. Bosse sind hier aber schon deutlich einfallsloser. Das Spiel will viel darstellen, hat aber im Endeffekt kaum etwas zu bieten. Kojima eben...



Geschmackssache. Ich mag Splinter Cell und es ist sehr viel näher an Splinter Cell dran als alle anderen Teile. Außerdem gefiel mir die Forschung und das Management in der Basis, aber das Spiel hat auch klare Schwächen. Perfekt ist es bei Weitem nicht.
Gut, aber abgesehen von der Open World (einhergehender Fortbewegungsmittel), unterschiedlicher Missionsbeginn (Tag Nacht) und so weiter. Was ist denn in MGS V wirklich neu und deiner Meinung nach nur deshalb drin, weil Konami das implementiert hat? Und dann frage ich mich auch. Wenn es Leute bei Konami gibt, die es besser können, warum machen die dann nicht ein neues MGS?

Meine Theorie ist halt. MGS V hat 7 Jahre gedauert (ich nehme jetzt einfach mal den Release von MGS4 als Entwicklungsstart), Konami wurde vermutlich nach 5 Jahren ungeduldig und hat gesehen, dass MGS V weit weg vom Release ist. Deshalb gab es dann starke Einscheidunhen.
nichtsdestotrotz ist mgs 5, mal davon abgesehen, dass es nie richtig fertig geworden ist, der schlechteste mgs teil, auch wenn das eigentliche gameplay hier viel besser ist. ich selbst bin großer mgs fan, aber an death stranding, habe ich mich noch nicht rangetraut. irgendwie reizt es mich ja, aber irgendwie auch nicht so sehr das spiel anzufangen, da es auch nicht gerade klein ist.
Wahrscheinlich finde ich es deshalb so gut, weil es doch ganz anders ist als MGS 3 und 4.
 
Ab MGS 2 war dann auch schon der Punkt erreicht, an dem sich die Reihe im Prinzip kaum noch weiter entwickelt hat und der Fokus immer mehr Richtung Story, Erzählung, Überzeichnung der Charaktere und Cutscenes zu Lasten des Gameplays verlagert wurde.

MGS 3 hatte bereits erheblich mehr Cutscenes als Teil 2, in Teil 4 wurde es nochmal erheblich mehr, was dann derart ausartete, dass man sich nach Abschluss des Spiels erstmal einen über 1 Stunde langen, drittklassigen Actionfilm ansehen musste, bevor man den Abspann zu sehen bekam. Auch mitten im Spiel waren die Cutrscenes teilweise so lange, dass man dadurch regelrecht aus dem Spielfluss gerissen wurde und nach der Szene oft schon garkeine Lust mehr hatte weiter zu spielen, sowas ist einfach kein gutes Gamedesign.

Teil 2 wurde damals zu Release schon für sein leicht angestaubtes Gameplay kritisiert, weil es in Punkto Stealth-Mechaniken und Realismus mit z.B. den ersten Splinter Cell Teilen nicht mithalten konnte.

Das Gegnerverhalten war in MGS vor allem eins: albern! Das wurde durch den Quatsch mit dem wandernden Umzugskarton nicht gerade besser. In Splinter Cell gab es:

- Indikatoren für Geräuschentwicklung und Licht, was auch wirklich erheblichen Einfluss auf das Risiko entdeckt zu werden hatte. In dem Zusammenhang spielten auch die zerstörbaren Lichtquellen eine entscheidende Rolle.

- Ein realistische Missionsplanung mit Itemmanagement. Die Ausrüstung war begrenzt und konnte in einer Mission auch größtenteils nicht aufgefüllt werden. Man konnte auch nur in einem realistischen Maße Ausrüstung bei sich tragen und musste mit dieser haushalten.

- Ein gut durchdachtes und auf die Stealth-Mechaniken zugeschnittenes Klettersystem, welches das Spiel enorm bereichert hat

- Wurde man entdeckt, haben die Gegner das nicht 1 Minute später einfach "vergessen" wie es in MGS der Fall war. Man musste sämtliche Gegner, die alarmiert wurden, auch ausschalten oder komplett umgehen. Die Konsequenzen einer Entdeckung waren also viel fataler. In MGS ist es hingegen fast schon egal, man sitzt es kurz aus und gut ist es...

- verschiendene Visor-Modi inkl. Nachtsicht

in MGS 3 + 4 hat sich das Gameplay hingegen kaum weiter entwickelt abseits der 2-3 Kleinigkeiten, die Du aufgezählt hast. Ich weis auch nicht von welchen offenen Arealen Du redest. Die Areale in beiden Titeln waren fast schon lächerlich klein, sicher nicht ganz so extrem schlauchig wie in Teil 2, aber als offen kann man das wohl kaum bezeichnen. Alleine das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, der für Teil 5 spricht.



Ja, weil Kojima bei Death Stranding machen konnte was er wollte. Und er musste sich nichts Neues ausdenken, er wollte es...

MGS V ist das Ergebnis der Durchsetzung Konamis gegen Kojima und deshalb ist es auch das einzige MGS, dass ein richtiges (gutes) Stealth Game ist und bei dem Story und Charaktere nenebsächlich sind.




Wenn Du sie gespielt hättest, würdest Du wahrscheinlich verstehen was ich meine.

Ich habe beide gespielt und beide nicht komplett abgeschlossen. MGS 3 habe ich auf dem 3DS bis zum letzten Boss gespielt, der Titel lebt absolut von den interessanten Chrakteren, das Spiel an sich ist nur mittelmäßig und lässt viele Dinge vermissen, die man von einem guten Stealth Game einfach erwarten würde.

MGS 4 habe ich auf der PS3 etwa zu 80% durchgespielt und es hat vom Gameplay her 0 Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dafür wird man regelrecht mit Cutscenes zugemüllt. Die Chraktere bzw. Bosse sind hier aber schon deutlich einfallsloser. Das Spiel will viel darstellen, hat aber im Endeffekt kaum etwas zu bieten. Kojima eben...



Geschmackssache. Ich mag Splinter Cell und es ist sehr viel näher an Splinter Cell dran als alle anderen Teile. Außerdem gefiel mir die Forschung und das Management in der Basis, aber das Spiel hat auch klare Schwächen. Perfekt ist es bei Weitem nicht.
MGS 3 bot so viel mehr als Teil 2. Zum einen das Verletzungsmanagement, Nahrung kam hinzu, also das Jagen und verzehren von Tieren etc. in der Flora und Fauna, das Tarnsystem, unterschiedliche Tarnmuster. Ikonische Bosskämpfe, die in diesem Maß im zweiten Teil gefehlt haben. Das Scharfschützenduell konnte man in unterschiedlichen Varianten gewinnen. Klassisch mit dem Gewehr, plus dem Unterschied ob tödlich oder Betäubung. Man konnte den Vogel fangen und sogar essen, was einem einen Vorteil verschaffte. Die Zeit (in der PS2) quasi vorspulen und der Boss ist dann an Alters Schwäche gestorben.
Und das ist jetzt gerade Mal mein ein Beispiel.
MGS3 war der Höhepunkt der Reihe und meiner Meinung nach auch der Höhepunkt von Kojima, in Sachen Spiel und Story.
Letzteres hat mir bei MGS5 leider gefehlt, Spielbarkeit war zwar ziemlich gut, man hatte bei der Ausführung quasi freie Wahl, war aber nicht mehr so ikonisch wie der 3te Teil. MGS4 war dagegen mehr Film als Spiel, hat man die cutsequenzen übersprungen, war man schnell durch mit dem Spiel. Inhaltlich war es zu Teil 3 Ebenfalls mehr ein downgrade und die Bosskämpfe erreichten auch nicht mehr das Niveau eine 1 und 3 Teils.
Aber der eigentliche Punkt auf den ich hinaus will ist, das der 3te Teil eine deutliche Weiterentwicklung zum 2tenTeil war. Der 2te war zwar damals alles andere als schlecht, fühlte sich aber (ist ja sogar teils so gewollt, von der Story her) wie der 1ste Teil an, nur ohne neue, für damalige Verhältnisse, bahnbrechende Idee, Stichwort Psychomantis.
 
Ich lese hier die ganze Zeit "MGS". Ich dachte, hier geht es um

Death Stranding 2!?​


Verfügbarkeit (Plattform), Preis (UVP min. 80€) lassen mich auf jeden Fall momentan davon ab, den Titel zu kaufen.
 
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