Man sieht mal wieder die Diskrepanz zwischen den Sichtweisen von Spielern die schon seeeeehr lange spielen und denen die halt an einen gewissen Komfort gewöhnt sind. Für mich persönlich geht der Reiz an der Sache in dem Moment verloren, in dem der Entwickler das Spiel zu einsteigerfreundlich macht. Vorallem Spiele wie Dead Space sollten von einer beklemmenden Atmosphäre geprägt sein die sich aus mehreren Faktoren auseinander setzt. Neben dem Setting, welches Facehugger schon sehr treffend beschrieben hat, gehören für mich einfach auch
knappe Ressourcen wie Healthpacks und Munition zu einem gelungenen Spielerlebnis. Finden sich diese Dinge allerdings im absoluten Überfluss im Level, dann nimmt man die Bedrohung im Spiel nicht mehr so intensiv wahr.
Es ist wirklich Schade, dass eine Spielreihe mit wachsender Popularität immer an Qualität verliert. Hier hat man ganz offensichtlich auch wieder die klassische Cod-Spieler Fraktion ansprechen wollen. Genau deshalb finde ich auch, dass sich die Begründung "Der erste Teil war zu gruselig" wie eine faule Ausrede anhört. Wem es bei Cod egal ist wieviel Pixelblut er vergiest, der sollte auch die Eier haben den Singleplayer von Dead Space 1 durchzuzocken.
Ich freue mich, dass beispielsweise das nächste Bioshock einen 1999er Modus haben wird