AW: DDR-Grenzshooter: 1378(km) stößt auf scharfe Kritik
mag zwar sein, dass es ne simulation ist oder sonstwas...das problem für mich ist daran einfach die geschmacklosigkeit.
ohne jetzt jemanden zu beleidigen...wer weiss, was in den seinem kopf vor sich geht. den gute willen zur aufklärung wol kaum.
Dein Kommentar ist genauso dumm und unaufgeklärt wie der der Politiker. Lies dir mal in den vielen Kommentaren hier was passiert, wenn du tatsächlich schießt... OMFG
Noch so einer:
Hm, ich bin zwar erst 17 und hab die Mauer somit nichtmal miterlebt, aber trotzdem ... Find das Spiel sehr, sehr geschmackslos und find ebenfalls, sowas muss man nicht entwickeln. Vorallem der Vergleich mit Spielen aus dem 2. Weltkrieg hinkt gewaltig ...
Gibt es Spiele, in denen man die Achsenmächte spielt? - Nein. Und wenn doch, sind sie in DEU 100%ig verboten.
Auf wen schießt man in WW2-Spielen? - Auf ebenfalls bewaffnete Gegner, die millionen unschuldiger Juden umgebracht haben, mehrere Länder überrannt und extrem brutal mit der Bevölkerung umgegangen ist und die dich umbringen, wenn du es nicht zuerst machst.
Was ist das Ziel in WW2-Spielen? -Prinzipiell wieder Frieden in die Welt zu bringen.
So, man vergleiche das mit diesem "Spiel"
Was ist das EINZIGE Ziel? Alle unschuldigen Leute umzubringen, die einfach nur versuchen, zu fliehen, weil sie in der DDR aus verschiedenen Gründen nicht bleiben konnten und wollten.
Reicht der Grund nicht schon? Wenn ich es übertreibe, würd ich sagen, man könnte ja gleich als Aufseher in einem ** spielen, wo man aufpassen muss, dass die Leute, die zu unrecht gefangen gehalten werden, nicht fliehen können. Ich hab auch die Szene in CoD gehasst, weil sie einfach nur unnötig und sinnlos brutal war. Und nein, ich hab in keinem anderem Spiel auf Zivilisten (oder auch in CoD 5 auf fliehende Soldaten) geschossen. Ich hasse sowas, sowas verbieten mir einfach meine Grundsätze. Und wenn man mir jetzt sagt, dass ein Spiel rauskommen soll, dessen einziger Spielinhalt das Töten Unschuldiger ist ... Komm da nicht mit klar, sorry.
Lies dir mal worums in dem Spiel geht... omfg immer erst aufregen, dann nichts mehr dazu sehen, lesen oder hören wollen. Typisch. Solltest in die Politik gehen....
Die Kritiker haben meiner Meinung nach einen gravierenden Denkfehler: So wie ich es verstanden habe, soll das Program weniger ein Spiel sein, sondern eher eine Simulation.
Was ist der beste Weg Geschichte zu erleben, wie würde man sie am besten verstehen? Am besten wäre es, nochmal in der Zeit zurück zu reisen und die Geschehnisse direkt zu beobachten. Das geht leider noch nicht, also ist das beste was wir zu Zeit haben ein computer um zu simulieren, wie es wohl zu einer bestimmten Zeit wohl war.
Somit finde ich es nicht mal ansatzweise verwerflich über eine Computersimulation zu versuchen sich in bestimmte Rollen und Zeiten hineinzuversetzen um besser zu verstehen, wie es wohl damals war jemand bestimmtes zu sein.
Ich bezweifle zwar, dass die Umsetzung in der jetzigen Form erfolgreich ist die Geschehnisse adäquat zu simulieren, aber grundsätzlich finde ich es lobenswert Leute mal darüber nachdenken und erleben zu lassen, in was für einer Zwickmühle man steckt, wenn man gezwungen wird unschuldige Menschen zu erschießen. Findet man Rechtfertigungen dafür? Verteidigt man seine Heimat? Denkt man nur daran, dass es einem an den Kragen geht, wenn man den Befehlen nicht folgt?
Wie schon gesagt, ich bin skeptisch ob das konkrete Spiel es schafft solche Gedanken zu erzeugen, aber prinzipiell ist es interessant.
Ich vermute, dass viele ein Problem damit haben, dass ja Spiele Spaß machen und sowas nicht Spaß machen darf. Ich sehe dies keineswegs so, mir machen Dokumentation um alle möglichen grausamen Themen auch Spaß, sonst würde ich mir sie ja nicht anschauen. Es ist nicht der Spaß den man hat, wenn man sich eine sitcom anschaut, aber Dramen würden wir uns auch nicht anschauen, wenn uns diese Aufregung nicht Freude bereiten würde.
Sich in historische Rollen zu versetzen ist auch eine Freude, da es unsere Neugier nach Wissen befriedigt, somit: immer her damit!
Gibts zu 100en solche Spiele. Nennen sich Serious Games und haben den Effekt mit der Mechanik eines Spiels Inhalte zu vermitteln oder gelerntes Anzuwenden/Trainieren
Bei diesem Spiel wird nur gesehen , das man auf Menschen an der ehemaligen Mauer schießt. Wenn es danach geht , müßte man jedes Spiel , wo man auf Menschen schießt verbieten.
Zum Ende des Spieles sollen ja auch die Mauerschützen entsprechend abgeurteilt werden.
Also wo ist das Problem ?
Wo ist das Problem??
Also echt jetzt: "nur gesehen , das man auf Menschen an der ehemaligen Mauer schießt." -"Wo ist das Problem?"
Naja wer damit kein Problem hat hat selbst eines - sorry.
Und auch du hast nicht verstanden, dass man bestraft bzw belehrt wird, wenn man auf Zivilisten schießt in diesem "Spiel"
Irgendwie habe ich den Eindruck dass hier fast keiner mitbekommen hat dass man bei diesem "Spiel" nicht ungestraft auf Menschen schießen kann.
Ganz im Gegenteil:
Als Flüchtling ist man vollkommen unbewaffnet und als Mauerschütze landet man vor Gericht wenn man seine Waffe einsetzt.
Daher finde ich die Bezeichnung "Shooter" auch vollkommen unpassend. First Person ja, aber eben kein Shooter!
Ausnahmsweise muss ich da auch mal die privaten Fernsehsender(Kabel1) loben. Dort wurde nämlich nicht einfach geschimpft sondern dem Entwickler die Möglichkeit gegeben zu erklären worum es in dem "Spiel" wirklich geht.
Von dem Wissensstand aus den ich im Moment habe kann ich das Programm nur begrüßen. Eine ethisch anspruchsvollere Aufgabenstellung als dem Spieler eine Waffe in die Hand zu geben für deren Benutzung er aber bestraft wird, kann man kaum bieten.
Mich ärgert folgende Tatsache: es gibt eine Gemeinde, nennen wir sie SPIELER, die regen sich immer IRRSINNIG drüber auf, wenn Politiker über ihr Hobby wettern, insbesondere die "Killerspiele(r)". "Uninformiert", "Ignorant" und "hetzerisch" werden die Politiker bezeichnet - zu Recht. Aber genau diese Leute, diese Spieler, zeigen hier im Forum gerade: sie sind keinen Deut besser
Taliban in Afghanistan, Mauerschuetze an der innerdeutschen Grenze - eine grossartige Idee jagt gerade die naechste ...
... ich haette da auch noch ein paar: wie waere es mit dem Winnenden-Massaker als Ego-Shooter aus der Amoklaeuferperspektive? Mit dem Buback-Mord als Adventure? Mit Stasi-Spitzeleien als Onlinerollenspiel? Mit der Judenvernichtung als Wirtschaftssimulation?
Wie kaputt ist diese Gesellschaft eigentlich schon?
Auch du hast nicht gelesen worum es geht. Schade, dass DU hier derjenige ist, der scheinbar etwas kaputt ist
Als mein Vater jung war, hatte sich niemand im Entferntesten vorgestellt, dass jemals der Osten befreit werden würde.
Dafür glaube ich, ist Gorbatschow einer der wichtigsten Charaktere des 20. Jhrdt..
Keiner braucht so ein Spiel, aber wir wissen, dass es genug an überflüssigem in dieser Welt gibt, man braucht sich nicht wegen jedem Dreck aufregen.
Gorbaschow? Der aber hallo? Du weißt schon, dass das DAVID HASSELHOFF war, der die Mauer zu fall brachte, oder
Und es gibt einige Menschen die aus Fehlern lernen. Leider nicht alt so viele. Aber es gibt sie.
Hoffentlich lernen manche mal aus ihren Fehlern, insbesondere, von ihren Rechtschreibfehlern
@Jan565
Menschen lernen aus ihren Fehlern aber die Menscheit nicht.
Schön gesagt, stimmt aber leider auch nicht wirklich, es gibt viel zu viele die einen Fehler aus Ignoranz sehr oft machen(oder aus anderen charakterlichen Gründen).
Dachte mir dasselbe.
Im Prinzip ist es sehr begrüssenswert, wenn sich die unterhaltende Kunst (Literatur, Film, Videospiele, etc.) mit der Vergangenheit auseinandersetzt.
Einige haben das nun aber schon angesprochen, und gleicher Meinung bin ich auch: Es ist zu bezweifeln, dass einem Shooter eine solch differenzierte Betrachtung der Geschehnisse gelingt, wie sie z. B. in einem Spielfilm möglich ist (was nicht heissen muss, dass dies jedem Spielfilm gelingt).
Dazu benötigt es einerseits unheimliches Fingerspitzengefühl, was die Inszenierung der Personen angeht, andererseits müssen die Handlungsstränge aus Sicht der Akteure nachvollziehbar sein und reflektieren, wie diese Personen sich in ihrem Umfeld gefühlt haben könnten, ihre Sorgen, Ängste, usw.
Und nur dann kann der Shooter Verständnis vermitteln, Sichtweisen aufzeigen und zum Nachdenken anregen.
Da scheint es mir viel wahrscheinlicher, dass es ein normaler, sinnentleerter Shooter werden wird; im besten Fall vielleicht mit ein paar klugen Sätzen umrankt. Dass der Anspruch auf Vergangenheitsbewältigung bei betroffenen Personen dann Wut auslösen kann, finde ich nicht ganz unlogisch.
Ob die Kritik allerdings gerechtfertigt ist, wird sich erst noch zeigen. Insofern sollte dem Herrn die Chance gegeben werden, sich und sein Spiel zu erklären, fertigzustellen und zu präsentieren.
Ich persönlich erwarte da - wie oben dargelegt - allerdings nicht viel; bestenfalls Provokation (was ich durchaus legitim finde), schlechtestenfalls Geschmacklosigkeit. Aber einen wirklichen Beitrag zur Geschichtsbewältigung? Nope.
Grüsse,
Deimos
Leider ist es genau diese Denkweise, die es unserem Projekt nicht gestattete abzuheben. Welches Unterricht auf das Interaktionsniveau bringen sollte, welches unsere Kids heutzutage sowieso überall anwenden, und somit zum einen wieder "Spaß" macht und zum anderen wieder informativ und modern wird.
Solchen Großprojekten wie diesem hier, gehen große Psychologische Studien voraus (Lerneffekt und Verhaltenseffekt von Computerspielen) und vieles mehr, also, sodass ein Nutzen mal erwiesen ist, bevor man so ein Projekt anfängt. War auch bei uns so. Wurde leider alles eingestellt, sonst hätte man heute einen ganz anderen Unterricht, da wo ich herkomme
Aber man sollte solche Spiele eher als mittel nehmen um etwas über die Vergangenheit zu lernen und nicht um einfach rum zu ballern, wie es leider in sehr vielen Spielen der Fall ist.
Sagt dir das Milgram Experiment etwas? Es zeigt perfekt auf, dass wir wohl nie aus der Vergangenheit, insbesondere dem 2. Weltkrieg, etwas lernen würden