ansonsten:
Das Problem ist der Öffnungswinkel der Laser. Der muss ziemlich klein sein, um auf die Entfernung noch die nötige Leistung zu bekommen! Und genau da liegt eben das Problem, wodurch du auch kaum/gar nicht/nur sehr schwer. Eine Korrektur der Atmosphäre hinbekommst. Die Korrektur erfolgt ja beim großen Parabolspiegel, also ganz am Anfang, bevor man fokusiert.
Das kannst du beim Laser kaum machen. Der hat ja nur einen sehr sehr sehr sehr sehr kleinen Querschnitt am Anfang, und eine Bündelung auf die Entfernung über Spiegel zu realisieren ist auch schwer. Man darf das Signal ja auch nicht zu weit auseinander laufen lassen, ansonsten kann man 0 und 1 nicht mehr unterscheiden aufgrund des Gangunterschieds. Ich habs mal überschlagen. Wenn man davon ausgeht, dass das Signal mit 622 MHz läuft, was zu wenig sein wird, darf der Gangunterschied maximal 2 Meter betragen. Das limitiert dich schon mal stark bei der Größe des "Teleskops" das du verwenden kannst. Halt <2 Meter. Im Artikel ist ja auch von 15-40cm Teleskopen die Rede. Auf den kleinen Bereich eine atmosphärische Korrektur zu betreiben ist nicht! trivial. Ich wüsste nicht mal, das es bei so kleinen Systemen überhaupt möglich ist, also bereits Systeme gibt, die das machen. Ich kenne das nur von den ganz ganz ganz großen Teleskopen, bei denen dann entsprechend auc die Geometrie einfacher ist bzgl Korrekturen.