Datenspeicherung

exxer1986

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich möchte die Wichtigsten meiner Daten (Bilder,Videos,Office-Dokumente) zusätzlich zur Festplatte sicher speichern. Soll ich dafür eine SD-Karte oder einen USB-Stick nehmen ? Was bleibt denn länger kompatibel ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum holst du dir keine externe Festplatte und sichert alles mit Windows Boardmitteln oder mit anderer Software wie z.B. Veeam?
 
Ich hatte eine externe Festplatte, aber nachdem sie runtergefallen ist und nun defekt ist, möchte ich meine Daten auf einem Medium speichern, das nicht durch einen Sturz beschädigt werden kann.
 
weder ein USB-Stick noch eine SD-Karte ist als Langzeitspeichermedium geeignet...

Da geht am besten immer noch eine ganz normale HDD.

Wegen dem Sturz, das macht ja nichts schließlich sind ja "nur" Backups auf dem Gerät, also neue Platte kaufen, Backups neu machen, fertig...

Und das gleichzeitig dein Rechner kaputt geht und die externe dann auch noch runterfällt...
 
Eben. Normale Flash-Speicher sind als Backup-Medium denkbar ungeeignet weil sie auch ohne äußere Einflüsse über kurz oder lang ihre Daten verlieren.
 
Das beste was man für halbwegs Kohle als "Privatmensch" machen kann ist eine externe HD - am besten "rugged" zu kaufen und diese NUR zum Datensichern anzuschließen.
Also sowas:
http://www.lacie.com/de/de/products/mobile-storage/rugged-triple-usb-3/
(nur die erstbeste bei google gefundene - keine Ahnung wie "sicher" die ist)

Danach irgendwo "geschützt" aufbewahren. Bei wichtigen Daten am besten in einem feuerfesten und wasserdichten Safe.

Datensicherung ist aber ein "weites" Thema.
Von USB-Sticks & externe HDs über Heim-NAS/Servern bis zu verschlüsselter Cloud-Sicherung in einem Berg (Blick in das wohl sicherste Cloud-Rechenzentrum der Schweiz)

Es kommt halt immer darauf an abzuwägen :
a.) wie wichtig sind mir die Daten
b.) was darf es kosten
c.) wie "aufwändig" (Zeit etc..) darf die Sicherung sein
 
Flash Speicher sind typenbedingt besser geeignet als normale HDDs oder optische Speichermedien, von daher spricht nichts gegen einen USB-Stick oder eine externe SSD.

Ein gutes Backup sollte aber ohnehin mehrgleisig fahren um die Wahrscheinlichkeit kompletter Ausfälle verschwindend gering werden zu lassen. Ich für meinen Teil nutze zusätzlich zur lokalen Sicherung auf Flashspeichern noch die (verschlüsselte) Owncloud auf einem vServer, welcher wiederum vom Betreiber des Rechenzentrums auch noch regelmäßig gebackupt wird.
 
@ Einwegkartoffel
Auf der website steht, dass sich USB-Speichersticks sehr gut als Langzeitspeicher eignen.

Das Wichtige ist meiner Meinung in dem Artikel das "im Grunde genommen".

Denn "normalo"-USB-Sticks können auch durchaus beim runterfallen "draufgehen".
Und "rugged" Sticks kosten mehr.

Auch sind "Hochkapazitäts"-Sticks selbst im Vergleich zu "rugged"-HDs noch recht teuer:
Corsair Flash Survivor V2 256GB Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Und die Möglichkeiten bei einem Defekt die Daten wiederzubekommen sind bei einem USB-Stick (bzw allen "Flash"-Medien) eingeschränkter als bei einer HD.
Das sollte man je nach "Wichtigkeit" der Daten auch in seine Überlegungen miteinbeziehen!
 
Wie sieht es denn mit optischen Datenträgern aus ? Wie sicher sind diese ?

Da zersetzt sich die organische Trägerschicht mit der Zeit. Das passiert bei gebrannten Rohlingen nach 5-10 Jahren.

Da helfen nur Rohlinge mit anorganischer Trägerschicht, die aber deutlich teurer sind. Runterfallen sollten die aber auch nicht.
M-Disc – Wikipedia

Gibt es als Bluray (25 GB) oder DVD (4,5 GB). Zum schreiben wird aber ein MDISK-Fähiger Brenner, wie z.B. die neueren von LG benötigt.
Blu-ray mit Typ: M-DISC, Besonderheiten: M-DISC Preisvergleich | Geizhals Deutschland
DVD mit Typ: M-DISC, Besonderheiten: M-DISC Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
Wie lange hält denn ein USB-Stick seine Ladung ?

ewig :)
Wenn du einen USB-Stick beschreibst, ihn in den Save packst und nicht mehr anrührst kannst du ihn (theoretisch) auch nach tausenden von Jahren noch zu 100% auslesen.
Defakto limitierend sind aber äußere Einflüsse, die zwangsläufig zur Bildung einer Oxidschicht führen werden. Daher geben Hersteller von Grade-A-Flash in der Regel etwas zwischen 60 und 100 Jahren an.

Die Haltbarkeit von Flashspeicher wird im normalen Umgang aber durch die begrenzte Zahl an Schreib-Zyklen gegeben. Marken USB-Sticks werden daher idR mit einer 10 Jahres Garantie versehen bzw. bei SSDs meist zusätzlich noch eine maximalen Schreiblast (die heruntergerechnet auf einen Tag meist im 10 GB Bereich liegt).
 
ewig :)
Wenn du einen USB-Stick beschreibst, ihn in den Save packst und nicht mehr anrührst kannst du ihn (theoretisch) auch nach tausenden von Jahren noch zu 100% auslesen.

Stimmt nicht. Die Elektronen tunneln mit der Zeit. Und bei planarem 20nm FLASH sind es nur noch etwa 100 Elektronen pro Zelle. Wenn das ganze dann noch als TLC mit 8 Zuständen (3 Bit/Zelle) verwendet wird, treten da schnell Fehler auf, wenn da ein paar Elektronen fehlen.

Deshalb steigt man bei SSDs ja auf 3D-Zellen um.

Da ist die Chance eine HDD nach so langer Zeit wieder auszulesen, deutlich höher, da sich die Magnetisierung nicht ändert. Oder nen Stapel MDISCs in den Tresor packen.
 
Und wenn ich jetzt schreibe "Stimmt doch, die Tunnelwahrscheinlichkeit ist so gering, dass man durch diesen Effekt erst nach millionen von Jahren einen Datenverlust hat" ?
 
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