Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

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The-GeForce

Guest
Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Hi zusammen,

ich möchte mir für Zuhause eine Art Datenserver aufbauen. Bisher habe ich von solchen Dingen wenig Ahnung und ersuche daher die Experten hier im Forum um Rat.

Zunächst das Anwendungsszenario:

Es geht mir vornehmlich um ein sicheres Backup von großen Datenmengen. Das schließt sowohl eine große Musiksammlung, Videos-Dateien aber auch herkömmliche Office-Daten und Systembackups ein. Ein 24/7-Betrieb ist nicht vorgesehen. Das System wird nur dann angeschaltet, wenn ich es wirklich benötige. Aufgrund des angedachten Umfangs und der Tatsache, dass ich nicht alle paar Jahre etwas Neues kaufen möchte, würde ich gerne vier 2TB Platten zusammen in ein Raid5 setzen. Effektiv blieben mir damit 6TB Speicher. Das würde erst einmal reichen. Grundsätzlich plane ich bislang nicht, ständig etwas von diesen Daten zu streamen. Der Back-Up-Gedanke steht klar im Vordergrund.

Meine Frage ist, mit welchem System ich am Besten mein Ziel erreiche. Die einfachste Möglichkeit wäre sicherlich eine RAID-Box. Also ein externes Gehäuse für vier Platten, welches mir das Raid generiert. Hier schreckt mich jedoch (vielleicht zu Unrecht aus Unkenntnis) die Sicherheit etwas ab. Erkennen solche Gehäuse, wenn eine Platte den Geist aufgibt und sorgen sie automatisch für ein Wiederherstellen der Daten, wenn man eine defekte Platte austauscht?
Die zweite Möglichkeit wäre ein Eigenbau eines neuen Mini-Rechners. Bei den Neupreisen für ein 4-Bay-NAS erscheint diese Option gar nicht so abwegig. Außerdem könnte ich meine Dateien dann direkt über den Minirechner z. B. an meinen Fernseher oder die Stereoanlage weiterleiten. Auch hier habe ich keine Ahnung, wie das mit der Sicherheit beim drohenden Ausfall einer Festplatte ist. Außerdem weiß ich nicht, ob ich einen speziellen Raid-Controller benötige oder ob moderne Mainboards auch so damit klar kommen.

Die dritte Möglichkeit wäre schließlich ein NAS. Hier weiß ich von Bekannten (NAS: QNAP TS-421), dass sich solche Systeme frühzeitig melden können, falls etwas schief geht. Jedoch sollen, je nach Netzwerk, die Datendurchsätze bescheiden sein.

Daher nochmal meine Frage: Was würdet Ihr mir empfehlen?

Gruß,
The-GeForce
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Es geht mir vornehmlich um ein sicheres Backup von großen Datenmengen. Das schließt sowohl eine große Musiksammlung, Videos-Dateien aber auch herkömmliche Office-Daten und Systembackups ein.
Die Daten liegen also zukünftig nicht nur auf noch aufzusetzenden System, sondern zusätzlich auf den "Originalsystemen", korrekt? RAID(außer 0) bringt dir nur bedingt mehr Datensicherheit, sondern erhöht im Wesentlichen nur die Datenverfügbarkeit. Es kommt also darauf an, wie viel Sicherheit du möchtest - bei einem RAID5 müssten dann die Daten auf den Clients verloren gehen UND zusätzlich eine HDD des Arrays ausfallen, damit deine Daten weg sind.
Ein 24/7-Betrieb ist nicht vorgesehen. Das System wird nur dann angeschaltet, wenn ich es wirklich benötige.
Ideal ist, wenn das System außerhalb des Betriebs nicht mit dem Stromnetz, Telefonnetz oder irgendeiner anderen Infrastruktur verbunden ist, sondern "unangeschlossen" herumsteht.
Aufgrund des angedachten Umfangs und der Tatsache, dass ich nicht alle paar Jahre etwas Neues kaufen möchte, würde ich gerne vier 2TB Platten zusammen in ein Raid5 setzen. Effektiv blieben mir damit 6TB Speicher. Das würde erst einmal reichen. Grundsätzlich plane ich bislang nicht, ständig etwas von diesen Daten zu streamen. Der Back-Up-Gedanke steht klar im Vordergrund.
Du könntest auch direkt auf 3 Festplatten à 3TB setzen - beide Optionen sind gleich teuer (4x2TB=4x60€=240€ oder 3x3TB=3x80€=240€).
Meine Frage ist, mit welchem System ich am Besten mein Ziel erreiche. Die einfachste Möglichkeit wäre sicherlich eine RAID-Box. Also ein externes Gehäuse für vier Platten, welches mir das Raid generiert. Hier schreckt mich jedoch (vielleicht zu Unrecht aus Unkenntnis) die Sicherheit etwas ab. Erkennen solche Gehäuse, wenn eine Platte den Geist aufgibt und sorgen sie automatisch für ein Wiederherstellen der Daten, wenn man eine defekte Platte austauscht?
Aufgrund des Preises für solche Systeme und des Umstands, dass entsprechende Lösungen nicht erweiterbar sind, habe ich mich bislang nicht damit befasst, sondern immer einen kompletten PC zusammengebaut. Daher habe ich keine Erfahrung mit solchen Gehäusen. Wichtig ist auch die Frage, von wie vielen Rechnern du auf welchem Weg die Daten sichern willst. Bei mehr als 2 Systemen stelle ich mir das dann recht umständlich und aufwändig vor.
Die zweite Möglichkeit wäre ein Eigenbau eines neuen Mini-Rechners. Bei den Neupreisen für ein 4-Bay-NAS erscheint diese Option gar nicht so abwegig. Außerdem könnte ich meine Dateien dann direkt über den Minirechner z. B. an meinen Fernseher oder die Stereoanlage weiterleiten. Auch hier habe ich keine Ahnung, wie das mit der Sicherheit beim drohenden Ausfall einer Festplatte ist. Außerdem weiß ich nicht, ob ich einen speziellen Raid-Controller benötige oder ob moderne Mainboards auch so damit klar kommen.
Da ich meine Daten seit Jahren Linux-Systemen anvertraue, kann ich nur von entsprechenden Erfahrungen berichten. Ich habe immer auf Software-RAID gesetzt, zuerst 1, dann 6, mittlerweile 5. Alle liefen einwandfrei. Die Arrays lassen sich auf verschiedene Arten überwachen - ich habe meine in mein Monitoring-System eingebunden, was mich spätestens eine Minute nach dem Ausfall einer Platte per Mail informiert. Man kann es aber auch kleiner aufziehen und das Array vom Verwaltungsprogramm "mdadm" überwachen lassen, welches ebenfalls per Mail Alarm schlagen kann. Die Weitergabe der Daten an einen Fernseher und / oder die Stereoanlage ist kein Problem, da gibt es unzählige Möglichkeiten.
Daher nochmal meine Frage: Was würdet Ihr mir empfehlen?
Ich persönlich bin überzeugter Linux-Nutzer, meine Systeme haben teilweise Uptimes von über 450 Tagen erreicht. Daher bin ich natürlich sehr voreingenommen. Die Lösung bei mir zuhause sieht so aus, dass mein Backup-Fileserver für das Backup mit Strom und Switch verbunden wird, ich ihn anschalte und dann über das Netzwerk die Backups anstoße. Wenn alles fertig ist, fahre ich die Kiste wieder runter und kappe alle Verbindungen.

Folgende Fragen solltest du aber nicht außer Acht lassen:
1) Wie viel Arbeit willst du dir bei der Einrichtung machen?
2) Wie viele Clients sollen in die Sicherung einbezogen werden?
3) Auf welchem Weg (direkt über USB, übers Netzwerk etc.) möchtest du sichern?

MfG Jimini
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Wie schon erwähnt wurde bringt Raid dir keine Datensicherheit sondern Datenverfügbarkeit.
Sprich fällt eine HDD aus ist noch alles da /raid 5) fällt während dem Rebuild aber noch eine aus ist alles weg.
zerschießt es dir den Raidcontroller darfst du hoffen genau den gleichen Controller wieder zu bekommen und beten dass alles wieder hergestellt werden kann.

Ich rate dir aus diesen Gründen für eine Backupstation (nichts anderes ist das was du vorhast) von einem Raid komplett ab.

Wenn du es einfach haben willst kauf dir ein Nas, das reicht für deine Vorgaben aus.

Wenn du ein wenig basten willst und mehr Freiheiten beim OS haben möchtest wäre der hier sicherlich interessant:
https://www.cyberport.de/dell-power...lus-2-jahre-vor-ort-service-1517-023_548.html

Ich habe die Erfahrung gemacht (bei mir und bei Freunden), dass man sobald so ein Teil daheim steht und nur für Backups ist, sich schnell noch zusätzliche Aufgaben ergeben und diese können meistens von einem Nas nicht abgedeckt werden.
Daher empfehle ich immer einen kleinen Server.

Bei dem Dell musst du nur noch HDD´s kaufen, OS je nachdem was du willst, Windows auf eine HDD oder eben Freenas auf einem USB Stick.


Oder du bastelst dir was kleines mit z.B. einem Bitfenix Prodidgy zusammen auf AM1 Basis oder auf Sockel 1150 basis mit ordentlich SATA Anschlüssen.
Geht natürlich auch ;-)


Als Programm unter WIndows für Backups nutze ich :
PureSync - Download - CHIP

Man kann einstellen ob man die Daten Syncen will (sprich löschst du auf deinem PC was wird die Datei auch auf dem Server gelöscht)
Oder Backup löschst du was oder änderst es bei deinem PC wird es doppelt angelegt aufm Server und die alte Datei bleibt erhalten.


Für komplette Systemsicherungen....hmmm Acronis?
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Hoi,

Grundsätzlich wird das Raid/Gerät nur am Stromnetz hängen, wenn es wirklich gebraucht wird. Alle meine Rechner sind mit Schaltsteckdosen versehen oder werden durch die Netzteilschalter vom Stromnetz getrennt.

Folgende Fragen solltest du aber nicht außer Acht lassen:
1) Wie viel Arbeit willst du dir bei der Einrichtung machen?
2) Wie viele Clients sollen in die Sicherung einbezogen werden?
3) Auf welchem Weg (direkt über USB, übers Netzwerk etc.) möchtest du sichern?

Der Reihe nach:
1) Grundsätzlich scheue ich ein bisschen Arbeit nicht, aber ich möchte auch nicht den Rest meiner Tage mit der Einrichtung des Systems verbringen. Egal für welche Lösung ich mich entscheide: Arbeit wird es immer. Ich denke aber nicht, dass ein Linux für mich in Frage kommt. Ich habe bisher keinerlei Erfahrung mit Linux.
2) Es sollen Daten von zwei Rechnern in die Sicherung einbezogen werden bzw. als Lieferant von Daten dienen.
3) In Sachen Geschwindigkeit wäre USB 3.0 wahrscheinlich die schnellste Möglichkeit zum Datenaustausch.

Bezüglich der Sicherheit vs. Verfügbarkeit habe ich eine Frage: Gilt das auch für NAS-Systeme? Sprich: Wenn das NAS den Löffel abgibt sind auch meine Daten, obwohl sie noch vorhanden sind, unbrauchbar?

@shadie: Was für zusätzliche Aufgaben meinst du, die von einem NAS nicht zu schaffen sind?

Ein Prodigy wäre mir übrigens als NAS/Backup/etc. schon zu groß. Mein kompletter Spielerechner steckt in einem Prodigy :D
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Zusatzaufgaben die da wären:

- Minecraftserver bzw generell gameserver
- TS3 Server
- Bei mir dient er nebenbei noch als Videobearbeitungsrechner und ploaderechner für YOutube
- Mediaserver mit Plex für die PS4 z.B.
- FTP Server /kann ein NAS auch ich weiß
- Kollege macht seine gesamte Haussteuerung darüber Stichwort KNX

Es gibt sehr sehr viele Zusatzfeatures die einem da einfallen könnten.

Wenn bei Nas der Raidcontroller kaputt geht musst du ein neues kaufen und wie gesagt hoffen dass 1. der Controller noch der selbe ist wie früher und 2. dass das Rebuild auch fehlerfrei durchläuft

Und wie gesagt, Datensicherheit ist bei Raid nicht vorhanden..


* Wer Tippfehler findet darf SIe behalten, scheiß kabellose Tastatur auf der Arbeit...*
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Zusatzaufgaben die da wären:

- Minecraftserver bzw generell gameserver
- TS3 Server
- Bei mir dient er nebenbei noch als Videobearbeitungsrechner und ploaderechner für YOutube
- Mediaserver mit Plex für die PS4 z.B.
- FTP Server /kann ein NAS auch ich weiß
- Kollege macht seine gesamte Haussteuerung darüber Stichwort KNX

Es gibt sehr sehr viele Zusatzfeatures die einem da einfallen könnten.

Wenn bei Nas der Raidcontroller kaputt geht musst du ein neues kaufen und wie gesagt hoffen dass 1. der Controller noch der selbe ist wie früher und 2. dass das Rebuild auch fehlerfrei durchläuft

Und wie gesagt, Datensicherheit ist bei Raid nicht vorhanden..


* Wer Tippfehler findet darf SIe behalten, scheiß kabellose Tastatur auf der Arbeit...*

Okay, da bin ich in Sachen Zusatzaufgaben beruhigt. Davon kommt nichts für mich in Frage, da das Gerät nur ans Netz kommt, wenn ich es wirklich brauche.

Aber mal die Gegenfrage: was empfiehlt ihr wenn ich große Datenmengen sichern möchte? Bei dem was ich vorhabe sind mehrere Terrabyte Pflicht.

In Sachen Hardware ist der verlinkte Dell Server tatsächlich sehr interessant. Bei dem Preis kann kein NAS mithalten. Ein Windows 7 habe ich auch noch im Schrank liegen. Würden nur die Festplatten fehlen.
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Aber mal die Gegenfrage: was empfiehlt ihr wenn ich große Datenmengen sichern möchte? Bei dem was ich vorhabe sind mehrere Terrabyte Pflicht.
Was genau meinst du bzw. auf was genau möchtest du hinaus?

MfG Jimini
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Die Frage ist: Wenn ein NAS nicht die beste Lösung zum Sichern einer großen Datenmenge ist muss es doch eine Alternative geben. Wie könnte die aussehen? Ein Dutzend großer Platten dauerhaft manuell zu klonen ist ja auch etwas umständlich.

Für mich stellt sich eben die Frage, ob ich mir wirklich ein NAS/Server anschaffen soll, wenn ich mir um die Sicherheit meiner Daten trotzdem noch Sorgen machen muss. Wäre das Backup meines Notebooks hinüber, wäre das nicht weiter tragisch, solange das Notebook nicht just in dem Moment kaputt geht. Bei meiner Video-Sammlung, die dann nur noch auf dem NAS wäre, sieht das aber anders aus. Wenn der Server kaputt geht und ich nicht mehr an die Daten im RAID komme, wäre das auch ein großes Problem. Eine Sicherung, die nur auf eine Platte setzt erscheint mir noch unsicherer. Nach meiner Erfahrung geht eher eine Festplatte und nicht die Hardware drum herum kaputt.
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Tja Filme sichern ist nun mal kostspielig wenn man es richtig machen will.
Schau mal in meine Signatur, den Server sichere ich mit 3x4TB externen Festplatten, die Schließe ich bei mir in der Firma in einem feuerfesten Schrank ein (extra Fach für mich mit eigenem Schlüssel).

Ein Raid ist im Privatbereich einfach komplett sinnlos weil du kein Geld verlierst, wenn du mal einen Tag an deine Filme nicht rankommst.

Der beste Weg ist:

einen Server und da alles drauf speichern und dann 1x in der Woche oder im Monat das bleibt dir über lassen auf externe HDD´s abspeichern.
Nur so kann man von Datensicherheit sprechen.

Alles andere ist nur Datenverfügbarkeit.

Das ich so gegen Raid bin liegt daran weil ich weiß das viele den Softwaremüll nutzen oder aber wenn Controller gekauft werden, da extrem gespaart wird.

Ein ordentlicher neuer Controller kostet für 8 Platten ca. 400-500 € neu, gebraucht dann 200 €
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Die Frage ist: Wenn ein NAS nicht die beste Lösung zum Sichern einer großen Datenmenge ist muss es doch eine Alternative geben. Wie könnte die aussehen? Ein Dutzend großer Platten dauerhaft manuell zu klonen ist ja auch etwas umständlich.
Bei größeren Datenmengen wie Filmen, Dokumenten etc. bieten sich daher differenzielle Backups an.
Für mich stellt sich eben die Frage, ob ich mir wirklich ein NAS/Server anschaffen soll, wenn ich mir um die Sicherheit meiner Daten trotzdem noch Sorgen machen muss. Wäre das Backup meines Notebooks hinüber, wäre das nicht weiter tragisch, solange das Notebook nicht just in dem Moment kaputt geht. Bei meiner Video-Sammlung, die dann nur noch auf dem NAS wäre, sieht das aber anders aus. Wenn der Server kaputt geht und ich nicht mehr an die Daten im RAID komme, wäre das auch ein großes Problem. Eine Sicherung, die nur auf eine Platte setzt erscheint mir noch unsicherer. Nach meiner Erfahrung geht eher eine Festplatte und nicht die Hardware drum herum kaputt.
Ganz ausschließen kann man eben nie, dass was passiert. Ab einer gewissen Schwelle wird das weitere Verringern der Wahrscheinlichkeit von Datenverlusten aber sehr sehr teuer und aufwändig.
In meinem Fall sind es zwei identische Systeme mit jeweils einem RAID5 aus 6 3TB-Platten. Eins davon dient als reines Backupsystem, welches nur für den Sicherungsvorgang angeschlossen wird.
Ein Raid ist im Privatbereich einfach komplett sinnlos weil du kein Geld verlierst, wenn du mal einen Tag an deine Filme nicht rankommst.
Im Falle von Filmen: ja.
In meinem Fall (Dokumente etc.) kann für mich die Zeit, bis das Backup wiederhergestellt ist, sehr nervig sein.
Das ich so gegen Raid bin liegt daran weil ich weiß das viele den Softwaremüll nutzen
Aus Interesse - hast du mal mit Software-RAID abseits von Windows gearbeitet? Bzw. welche negativen Erfahrungen hast du damit gemacht?

MfG Jimini
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

ich fürchte, dass es für mich dann auch auf eine günstigere "Datenverfügbarkeit" hinaus laufen wird. Denn ein annäherndes 100%-Backup mit großer Datenkapazität übersteigt auch meinen finanziellen Rahmen.
Dann muss ich mich nur noch entscheiden ob ich einen Windows-Rechner, wie den oben verlinken DELL, oder eben einen NAS nehme.
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Aus Interesse - hast du mal mit Software-RAID abseits von Windows gearbeitet? Bzw. welche negativen Erfahrungen hast du damit gemacht?

MfG Jimini

Langzeiterfahrungen mit anderen Programmen oder über Linux?
Klares nein.

Was mich an der Geschichte stört ist dass die Arbeit von der CPU übernommen werden muss.
Das ist bei einem richtigen Raidcontroller halt nicht der Fall.

Unter WIndows gibts halt diverse Performanceprobleme.

5 HDD´s im Raid 5 und nur mikrige 80MB Schreibrate (trotz xeon 1245V3)
Mit nem 9650SE bekomme ich da wesentlich mehr raus
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Langzeiterfahrungen mit anderen Programmen oder über Linux?
Klares nein.
Was mich an der Geschichte stört ist dass die Arbeit von der CPU übernommen werden muss.
Das ist bei einem richtigen Raidcontroller halt nicht der Fall.
Unter WIndows gibts halt diverse Performanceprobleme.
5 HDD´s im Raid 5 und nur mikrige 80MB Schreibrate (trotz xeon 1245V3)
Mit nem 9650SE bekomme ich da wesentlich mehr raus
Ja sicher, die CPU muss dabei halt mitrechnen. Aber bei modernen CPUs merkt man davon nicht mehr viel bzw. gar nichts. Und in den wenigsten Fällen fällt es wirklich ins Gewicht, ob nun 50 oder 80 oder 120 MB/s dabei rumkommen. Zumindest unter Linux kann selbst ein popeliger Dualcore-Celeron aus einem verschlüsselten RAID5 immer noch ~70MB/s rausholen, was in Anbetracht der Tatsache, dass man hunderte Euro für den Controller spart, imho schon okay ist.

Ich habe bisher noch nicht mit einem Hardwarecontroller gearbeitet, bin mit den Administrationsmöglichkeiten, welche mir mdadm gibt, aber hochzufrieden.

MfG Jimini
 
AW: Datenserver für Heimgebrauch: NAS, eigenständiger Windows Rechner oder Raib-Box?

Ja sicher, die CPU muss dabei halt mitrechnen. Aber bei modernen CPUs merkt man davon nicht mehr viel bzw. gar nichts. Und in den wenigsten Fällen fällt es wirklich ins Gewicht, ob nun 50 oder 80 oder 120 MB/s dabei rumkommen. Zumindest unter Linux kann selbst ein popeliger Dualcore-Celeron aus einem verschlüsselten RAID5 immer noch ~70MB/s rausholen, was in Anbetracht der Tatsache, dass man hunderte Euro für den Controller spart, imho schon okay ist.

Ich habe bisher noch nicht mit einem Hardwarecontroller gearbeitet, bin mit den Administrationsmöglichkeiten, welche mir mdadm gibt, aber hochzufrieden.

MfG Jimini

Ich sag nur:

"jedem tierchen sein pläsierchen" :-D

Wobei ich generell kein Raid mehr nutze...
 
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